11.Apr..2014 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Toni Meinhardt, der starke etatmäßige EBV-Center macht aus beruflichen Gründen leider eine Pause.
(mbor) In einem packenden Spiel setzte sich das Landesliga Herrenteam gegen den BBC Cottbus III mit 91:77 (30:36/76:76) nach Verlängerung durch und verbleibt damit in der Liga. Gegen den Oranienburger SV erreichte das Team ein beachtliches 65:82 (24:38).
Gegen Cottbus III war von Beginn des Spiels an zu merken, dass beide Teams wussten, dass es um den Abstieg aus der Landesliga ging. Sehr viele Zuspiele kamen bei beiden Teams nicht an, viele Ballverluste und Fehlwürfe waren die Folge. Cottbus fand in der 1.Halbzeit besser ins Spiel, der EBV hinkte die ersten 20 Minuten in allem hinterher. So stand es auch verdientermaßen nach 10 Minuten 13:10 bzw. zur Halbzeit 34:28 für den Gegner. Zum Glück hielt sich der EBV noch einigermaßen im Spiel, weil der BBC auch nicht alles traf und die Eisenhüttenstädter in dieser Phase mit einer guten Freiwurfquote von 11:13 glänzten.
In der Halbzeitansprache konnte Trainer David Kiutra sein Team noch einmal derart motivieren, so dass die Aufholjagd ab der 21.Minute begann. Es hatte sich bereits in der 17.Minute ein Aufwärtstrend bemerkbar gemacht, der auch die Zuschauer begeisterte. In der zweiten Halbzeit bewies der Gastgeber mit seiner Art zu spielen, dass er gewillt war, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Denn nur ein Sieg gegen die Lausitzer stand zur Debatte. Kevin Köster war es, der durch seine hervorragende Defensive alle mitriss und den entscheidenden Spieler der Gäste, Marek Tojek (23 Punkte) kaum mehr treffen ließ. Da dieser später auch mit 4 Fouls belastet war, gab es für den EBV die Möglichkeit etwas freier aufzuspielen.
In der 31.Minute führte der EBV mit 56:54 das erste Mal, in der 37.Minute noch mit 69:63. Plötzlich wurde der Gastgeber wieder sehr nervös, die Zuordnung in der Defensive klappte nicht mehr und Cottbus kam in der regulären Spielzeit noch einmal zum 76:76 Ausgleich. Eine Verlängerung musste her. Diese gehörte unbedingt dem EBV, denn mit einem lange nicht gesehenen Siegeswillen fegten die Spieler mit 15:1 die Cottbuser regelrecht weg. Damit war der Klassenerhalt perfekt. Zur gleichen Zeit besiegte im Fernduell die BG 94 Schwedt die WSG Fürstenwalde II mit 83:40 und dem EBV war der rettende 6.Platz nicht mehr zu nehmen.

Aufbauspieler Kevin Köster nahm mit seiner Defensive den besten Spieler der Cottbuser aus dem Spiel.
EBV-Team gegen Cottbus III: Dennis Herkt: 18 Punkte/2:4 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 22 Pkt./4:7 FW/2 Dreier, Jan Grünberg: 18 Pkt./3:7 FW/1 Dreier, Oliver Schwanz: 4 Pkt./1:2 FW/1 Dreier, Toni Meinhardt: 17 Pkt./5:10 FW, Patrick Köster: 0 Pkt., Emanuel Raasch: 5 Pkt./0:2 FW/1 Dreier, Kevin Köster: 7 Pkt./1:5 FW; Freiwürfe: EBV 16:37 = 43%, Cottbus 10:27 = 37%
Das zweite Spiel gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV war nicht mehr von Bedeutung. Trotzdem war es für die vielen Zuschauer sehr interessant und ansehenswert. Der EBV startete sehr gut einem 7:0, musste jedoch auch schnell wieder die Überlegenheit der kompakt stehenden Oranienburger Spieler anerkennen. Die Gäste hatten mit Marcel Landmann (25 Punkte), Friedrich Schenk und Berthold Kober (je 21 Punkte) drei Spieler in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkt waren. Sie bestimmten den Rhythmus, sie erzielten mit 82% die Mehrzahl der erzielten Gästepunkte. Dazu kam bei den Gästen eine Effektivität von 65% (22:34) an der Freiwurflinie, die außerordentlich war.
Der EBV schlug sich beachtlich, nach 10 Minuten führte Oranienburg mit 17:15, zur Halbzeit mit 36:22. Der EBV mühte sich, konnte aber die Kreise des Gastes kaum einengen. Da Oranienburg nicht mehr tat, als zum Siegen notwendig, kam der EBV in der 36.Minute auf 63:68 noch einmal heran. Das wurmte jedoch die Gäste, sie zogen das Spiel noch einmal an sich und gewannen schließlich, auch in der Höhe verdient mit 82:65.

Kapitän Carsten Wehlmann – ein Vorbild an kämpferischem Einsatz, Willensstärke und Spielintelligenz
Herausragender Spieler an diesem Tag war Carsten Wehlmann, der an seinem Geburtstag Dreh- und Angelpunkt war und mit seinen erzielten Punkten, seinen Zuspielen und seinem gesamten kämpferischen Auftreten Vorbild für alle Spieler auf dem Feld war.
Trainer David Kiutra zog nach dem Turnier eine positive Bilanz: „Wir haben nach einer verpatzten Vorrunde eine starke Rückrunde gespielt. Außer dem Aussetzer mit zwei leider verlorenen wichtigen Spielen in Mahlow lassen diese Spiele für die kommende Saison hoffen, dass wir uns im Mittelfeld der Landesliga etablieren können. Das Team verabschiedet sich für eventuell zwei Jahre vom starken Center Toni Meinhardt, der beruflich sehr angespannt ist, eine Auszeit benötigt. Er war immer ein Rückhalt unseres Teams. Außerdem danken wir den treuen Fans, die uns in der Inselhalle tatkräftig unterstützt haben.
EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt: 13 Punkte/1:1 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 20 Pkt./2 Dreier, Jan Grünberg: 10 Pkt./2:4 FW, Oliver Schwanz: 8 Pkt./0:2 FW/2 Dreier, Toni Meinhardt: 7 Pkt./1 Dreier, Patrick Köster: 2 Pkt./1 Dreier, Emanuel Raasch: 3 Pkt./1 Dreier, Kevin Köster: 2 Pkt.; Freiwürfe: EBV 3:7 = 43%, Cottbus 22:34 = 65%
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9.Apr..2014 | Featured, Saison 2013/2014 |

Auswahlspielerin Annabell Klinger war eine Stütze in der EBV-Defensive
(mbor) Im letzten Turnier der Saison musste das U 12 – Team des EBV 1971 noch einmal die Überlegenheit des BBC Cottbus und des USV Potsdam anerkennen. Die Mädchen und Jungen verloren gegen die Gastgeber des BBC Cottbus mit 41:97 (10:43) und gegen die Potsdamer USV-Jungen mit 53:100 (29:48). Damit errang der EBV einen guten 3.Platz in der Endabrechnung.
Die Eisenhüttenstädter erwischten gegen Cottbus einen schlechten Start. Die Lausitzer verteidigten sehr gut und zwangen die Oderstädter zu vielen Fehlpässen. So schraubten sie das Ergebnis schnell zu Ungunsten der Gäste. Dazu kam das größte Problem beim EBV, dass das Team mit dem schnellen Umschalten der eigenen Offensive in ihre Defensive nicht klar kam. So hatte der BBC leichtes Spiel und führte zur Halbzeit mit 43:10. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel des EBV wesentlich besser, weil strukturierter. Die Cottbuser spielten defensiv nicht mehr so stark, gewährten dem EBV auch eigene Angriffe, ohne selbst das Spiel aus der Hand zu geben. Die Stahlstädter profitierten davon und machten jetzt über gute Angriffsaktionen viele Punkte. Die zweite Halbzeit verlor das Team zwar auch, aber nur mit 31:54, so dass Trainer Jan Grünberg von einer Steigerung in der zweiten Halbzeit sprechen konnte. Beim EBV überzeugte die Stammformation mit Jannik Benk, Tim Sprenger, Annabell Klinger, Alida Nell und Carlos van den Brandt sowohl offensiv als auch defensiv. Max Kalisch und Dominik Träder waren sehr gute Auswechselspieler. Den EBV trennt von den Spitzenmannschaften vor allem die Tatsache, dass er einfach keine „Bank“ hat, das heißt, das die nachfolgenden Spielerinnen und Spieler wie Toni Gilke, Roman Theißen, Stacy Stelke und Jil Schmidt, auch wenn sie sich die allergrößte Mühe gaben, spielerisch und physisch einfach nicht an die ersten Fünf herankamen. Beim BBC und beim USV sind die Teams jeweils wesentlich ausgeglichener besetzt.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Carlos van den Brandt: 2 Pkt., 3/4 Freiwürfe; Tim Sprenger: 11 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Max Kalisch, Jil Schmidt, Roman Theißen, Dominik Träder, Annabell Klinger, Stacy Stelke: alle 0 Pkt.; Alida Nell: 4 Pkt.; Jannik Benk: 23 Pkt., 1/5 FW, 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, Cottbus: 2/7 = 29%

Dominik Träder erzielte zwar keine Punkte, konnte aber durch gute Offensivleistungen auf sich aufmerksam machen.
Nach einem sehr anstrengenden Spiel gegen Cottbus in einer für den EBV ungewohnt großen Sporthalle hieß der letzte Gegner der Saison USV Potsdam. Trotz der vorherigen physischen Belastung gingen die Eisenhüttenstädter, vor allem die ersten Fünf an ihre körperlichen Grenzen. Der EBV kam gut ins Spiel, führte bis zur 8.Minute mit 14:12. Die Potsdamer waren zu ihrem ersten Spiel ausgeruht, verteidigten jedoch nicht so stark wie vorher Cottbus. Somit konnte der EBV seine Angriffe meist durch Carlos van den Brandt auch gut vortragen. Das Zusammenspiel von Tim Sprenger zu Jannik Benk klappte, jedoch muss Tim Springer auch die anderen Spieler im Blick behalten. Zur Halbzeit stand es 43:29 für den USV Potsdam.
Nach dem Seitenwechsel war der EBV weiter bemüht, Anschluss zu halten. Trainer Jan Grünberg wusste, dass es keinen Sieg geben wird, wechselte alle mitgereisten Spielerinnen und Spieler ein. Hier kam noch einmal das anfangs geschilderte Problem zum Tragen. Der USV war schneller auf den Beinen, die Kräfte ließen beim EBV, auch bei den Führungsspielern augenscheinlich nach. Dennoch war der EBV weiterhin bemüht, seine spielerische Linie mit gut vorgetragenen Angriffen zu halten. An der letztendlich etwas zu hoch ausgefallenen 53:100 – Niederlage war aber nicht zu rütteln. Jannik Benk wurde in beiden Spielen bester Spieler und Topscorer mit 23 bzw. 20 Punkten. Zum Abschluss der Saison zog der EBV-Trainer Jan Grünberg eine äußerst positive Bilanz: „Mein Team stand zu Recht im Finale. Wir haben in dieser Saison spieltechnisch und physisch sehr viel erreicht. Auf diesem Weg müssen alle Spielerinnen und Spieler weiter gehen, um den Anschluss an die Topteams weiter zu behalten. Bester Spieler des Teams über die Saison hinweg war der aus Frankfurt (Oder) stammende Jannik Benk, der stets die Übersicht behielt und sowohl in der Defensive als auch in der Offensive allen seinen Mannschaftsmitgliedern ein Vorbild war.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Carlos van den Brandt: 11 Pkt., 5/10 Freiwürfe; Tim Sprenger: 17 Pkt., 1/2 Freiwürfe, 1 Dreier; Max Kalisch, Jil Schmidt, Dominik Träder, Annabell Klinger, Stacy Stelke: alle 0 Pkt.; Roman Theißen: 3 Pkt., 1 Dreier; Alida Nell: 2 Pkt., 0/3 FW; ; Jannik Benk: 20 Pkt., 1/4 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/19 = 37%, Potsdam: 4/7 = 57%
31.März.2014 | Featured, STEEL - Streetball in Eisenhüttenstadt |

Liebe Streetballfreunde,
ab sofort könnt Ihr Euch bei uns anmelden. Macht rege Gebrauch davon unter dem Link… (mehr …)
13.März.2014 | Allgemein, Featured |
Liebe Streetballbegeisterte,
hier ist unsere Vorankündigung für unser Turnier in Eisenhüttenstadt. Am Sonntag, dem 11.Mai 2014, treffen wir uns auf den Sportanlagen Eisenbahnstraße 29 (Nähe Bahnhof) zu unserem alljährlichen Turnier. Die Anmeldung könnt Ihr online ab dem 01.April 2014 erledigen. Wir freuen uns auf Euch und erwarten Eure Teilnahme.
Im Rahmenprogramm gibt es die bewährten Dunking-, Freiwurf- und Dreierkontests. Natürlich werden wir auch den originellsten Teamnamen ehren. An unserem EBV-Imbissstand könnt Ihr für ein kleines Entgelt unseren Kuchen ausprobieren und ein kühles Getränk zu Euch nehmen.
Euer Streetballteam
5.März.2014 | Featured, Saison 2013/2014, U 12 mix a.K. |

Alida Nell war vornehmlich im zweiten Spiel wichtige Anspielstation und eifrige Punktesammlerin
(mbor) Kurz vor Abschluss der Hauptrunde musste unser U-12 Team der Jungen und Mädchen zwei Niederlagen in Mahlow hinnehmen. Gegen den Gastgeber (außer Konkurrenz spielend) war das Ergebnis 31:102 (23:43), gegen die Mannschaft aus Bernau hieß es am Ende eines hart umkämpften Spiels 92:97 (47:46).
Der EBV musste leider ohne die spielerisch starken Spielerinnen und Spieler Annabell Klinger, Dominik Träder und Jannik Benk auskommen. Gegen die schon in Eisenhüttenstadt körperlich Größeren aus Mahlow hatten die Eisenhüttenstädter über das gesamte Spiel hinweg keinen Zugriff. Die Mahlower spielten mit den Eisenhüttenstädtern Katz und Maus. Trotz der klaren Niederlage berichtet Trainer Jan Grünberg von einem guten Beginn der Stahlstädter. Besonders Carlos van den Brandt, Roman Theißen und Tim Sprenger konnten sich einige Male erfolgreich in Szene setzen und dem EBV-Spiel ihren Stempel aufdrücken. Insgesamt aber war eben der EBV körperlich total unterlegen, einige Eisenhüttenstädter verzweifelten schier an der körperlichen Übermacht. Trainer Jan Grünberg setzte in der zweiten Halbzeit mehr darauf, dass alle Spieler genügend Einsatzzeiten bekamen, so auch Jil Schmidt, David Hoffmann und Stacy Stelke, die sonst eigentlich Bankspieler sind.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Toni Gilke, Stacy Stelke: beide 0 Pkt.; Carlos van den Brandt: 4 Pkt., 0/2 FW; Tim Sprenger: 13 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Max Kalisch: 2 Pkt.; David Hoffmann, Jil Schmidt: beide 0 Pkt.; Alida Nell: 1 Pkt., 1/2 FW; Roman Theißen: 8 Pkt., 2/4 FW; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Mahlow: 2/2 = 100%

Carlos van den Brandt – in beiden Spielen in Mahlow ein guter Aufbauspieler
Da dieses Spiel für alle das zweite Spiel nacheinander war, merkte man in der zweiten Halbzeit gegen Bernau auch den Führungsspielern den Substanzverlust nach und nach deutlich an. Da kamen die Zuspiele nicht mehr so genau und auch einfache Korbleger gingen häufig daneben. Die Stammspieler erhielten von den Bankspielern zu wenig Entlastung, zumal ja einige fehlten. Vornehmlich in der Defensive war der Kräfteverschleiß zu merken. Die Konzentration auf die Spielweise des gegnerischen Spielers war zu gering. Außerdem ließ bei einigen Spielern die Kraft verständlicherweise rapide nach. So kam Bernau zu leichten Punkten, die es diesem Team auch letztlich ermöglichte, in der Schlussphase des Spiels den Spieß umzudrehen (Hinspiel 66:54 für den EBV) und verdient mit 97:92 zu gewinnen.
EBV-Punkte gegen Bernau: Toni Gilke: 2 Pkt.; Stacy Stelke: 0 Pkt.; Carlos van den Brandt: 30 Pkt. 0/3 Freiwürfe, 3 Dreier; Jil Schmidt: 2 Pkt.; Tim Sprenger: 42 Pkt., 6/7 Freiwürfe; Max Kalisch: 2 Pkt., David Hoffmann: 0 Pkt.; Alida Nell: 12 Pkt., 2/2 FW; Roman Theißen: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/12 = 67%, Bernau: 3/5 = 60%
20.Feb..2014 | Featured, LL Herren |

Landesliga Herren – Trainer David Kiutra – hier in einer Auszeit
(cw/mbor) Das Team der Landesliga Herren verlor und gewann seine beiden Heimspiel jeweils sehr knapp. Der Gastgeber verlor gegen den USV Potsdam III mit 66:68 (29:34) und gewann das Team gegen den Mitabstiegskandidaten BG 94 Schwedt mit 72:71 (33:29).
Das EBV-Team startete nach 10wöchiger Punktspielpause äußerst motiviert in das Spiel gegen den USV Potsdam III. Das Hinspiel wurde mit 71:84 verloren. Mit dem Anspruch unbedingt gewinnen zu wollen gingen die Spieler ins Spiel. Mit D. Herkt, R. Friedrich sowie J. Grünberg, E. Raasch und C. Wehlmann spielten die Gastgeber zu Beginn mit hohem Tempo und waren so auf Augenhöhe mit den Potsdamern. EBV-Aufmerksamkeitsfehler in der Verteidigung gestatteten den Gästen im 1.Viertel freie erfolgreiche Würfe von außen. So ging dieses Viertel mit nur 18:14 an den Gast. Im zweiten Viertel verbesserte sich die EBV-Defensive sehr, sie blieb kontinuierlich aggressiv und vor allem gut abgestimmt. Jetzt wurden kaum noch Würfe von außen zugelassen.
Potsdam stellte defensiv um und spielte ebenfalls eine solide Verteidigung. Bei erkämpften Ballgewinnen wussten sie mit schnellen Passspielen und energischen Angriffen auf den EBV- Korb die Gastgeber zu beschäftigen. Der EBV spielten weiterhin konzentriert und einsatzstark. Für die nötigen Verschnaufpausen sorgten die Wechsel, wobei Toni Meinhardt, Kevin Köster und Oliver Schwanz von der Bank kommend nahtlos das gut strukturierte Spiel weiterentwickelten. Lediglich offensiv fehlte hin und wieder das letzte Quäntchen Entschlossenheit, so stand es zur Halbzeit 29:34 aus Sicht des EBV.
Das Spiel war auch im zweiten Abschnitt äußerst spannend. Kein Team gab nach. Der EBV spielte vornehmlich über seine großen Spieler, da hatte Potsdam so seine Probleme.
Wenige Sekunden vor Spielende stand es 66:66. Der EBV hatte zuvor zwei gute Chancen zur Führung, konnte diese jedoch nicht für sich nutzen. Potsdam kam in Ballbesitz und startete einen letzten schnellen Angriff, wobei der Aufbauspieler sich von seinem Verteidiger freimachen konnte. Um diesen freien Zug zum Korb zu verhindern, versuchte Carsten Wehlmann den Ballführenden zu stoppen und foulte ihn 0,8 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Da die Mannschaftsfoulgrenze bereits überschritten war, ging Potsdam an die Freiwurflinie; der USV-Schütze verwandelte beide Würfe, sodass Eisenhüttenstadt trotz eines sehr starken Spiels am Ende unglücklich mit 66:68 gegen die Gäste aus Potsdam verlor.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt: 11 Pkt., 3/5 Freiwürfe; Carsten Wehlmann: 11 Pkt., 2/2 FW; 1 Dreier; Jan Grünberg: 13 Pkt., 5/11 FW; Oliver Schwanz: 4 Pkt.; Emanuel Raasch: 6 Pkt.; Toni Meinhardt: 13 Pkt., 7/12 FW; René Friedrich: 7 Pkt., 3/5 FW; Kevin Köster: 1 Pkt., 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 23/37 = 58%, Potsdam: 14/21 = 66%

Dennis Herkt gehört schon sehr lange dem EBV die Treue und ist im Herrenteam eine feste Größe auf der Centerposition.
Nachdem im zweiten Turnierspiel Potsdam deutlich gegen Schwedt verlor, der EBV das Hinspiel gegen die Oderstädter jedoch mit 79:71 gewonnen hatte, versprach auch die dritte Begegnung des Tages spannend zu werden. Der EBV startet abermals von Beginn an aggressiv und mit hohem Tempo, sodass es in der 7. Spielminute bereits 15:6 für die Stahlstädter stand. Schwedt konnte im ersten Viertel gegen die sehr gute Verteidigung der Gastgeber lediglich zwei Feldkörbe erzielen und ging mit einem 11:22-Rückstand in das zweite Viertel. Am Ende sollte dieses das einzige Viertel bleiben, welches der EBV für sich entscheiden konnte.
In der Defensive blieb Eisenhüttenstadt unverändert stark und zeigte das gesamte Turnier über eine sehr solide Teamarbeit. Allein in der Offensive geriet der EBV in Schwierigkeiten und fand im 2. Viertel nicht richtig ins Spiel. Die BG 94 Schwedt, welche eine Zonenverteidigung spielte, spekulierte auf die Pässe im Eisenhüttenstädter Angriff und fingen diese sehr oft ab, wodurch sie zu schnellen und einfachen Punkten gelangen. Nach acht Spielminuten schmolz der Vorsprung aus Eisenhüttenstädter Sicht bereits deutlich auf 29:25.
In diesem Spielabschnitt konnte der EBV fast nur über Zuspiele auf die „Langen“ Herkt, Friedrich und Meinhardt punkten und hatte gegen die gut positionierte Raumverteidigung von Schwedt kaum ein Mittel von außen. Mit einem Punktestand von 33:29 ging es in die Pause.
Den zweiten Spielabschnitt gestaltete der EBV von Anfang kreativer und energischer im Angriff, wobei es gelang, die Fehlpassquote deutlich zu senken und nun auch von außen der Zonenverteidigung gefährlich zu werden. Das Spiel beider Teams wogte hin und her, mal hatte der Gastgeber die besseren Aktionen, mal die Uckermärker aus Schwedt. Insgesamt bewiesen die Schwedter ihre größere Spielpraxis, die Gäste kamen auf 3 Punkte heran (28.Minute). Nach 30 Minuten führte der EBV noch mit 53:50.

Auch Toni Meinhardt ist als Center aus dem Team nicht mehr wegzudenken.
Bis zur 35.Minute lagen die Gastgeber mit 56:55 vorn, dann führte auf einmal Schwedt immer jeweils knapp bis zur 39.Minute mit 68:67. Nach einer Auszeit des EBV nahm auch Schwedt eine Auszeit (40.). Diese half aber mehr dem EBV. Schwedt hatte seinen letzten Einwurf und damit Ballbesitz im Vorfeld. Sie brachten den Ball auch zu einem ihrer Mitspieler, jedoch hinderte sie ein Schrittfehler daran, dem EBV mit einem Korb den wahrscheinlichen K.O. zu versetzen. Kevin Köster war es in der letzten Minute zweimal vorbehalten, den EBV auf die Siegerstraße zu führen. Zum einen war es ein artistischer Korbleger zum gefeierten 69:68. Der für ihn wahrscheinlich bisher wichtigste Dreier nach einem 69:71-Rückstand (40.Minute; 14 Sekunden vor Schluss) gelingt ihm zum von Zuschauern, Trainer David Kiutra und dem EBV-Team gefeierten 72:71 – Sieg. Noch einmal wird es 4,5 Sekunden vor dem Schlusspfiff spannend. Der EBV muss nur noch den Ball halten. Wieder ist es Kevin Köster, der den Ball erhält, jedoch leider einen Fehlpass spielt, welchen Schwedt (Teamdreier: 8) zu einem schnellen, aber erfolglosen Dreipunkteversuch ausnutzt. Kevin Köster verteidigt diesen jedoch gut und der EBV gewinnt verdient mit nur einem gewonnenen Viertel.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Dennis Herkt: 13 Pkt., 3/4 Freiwürfe; Carsten Wehlmann: 6 Pkt.; Jan Grünberg: 13 Pkt., 1 Dreier; Oliver Schwanz: 3 Pkt., 1 Dreier; Emanuel Raasch: 6 Pkt., 2/2 FW; Toni Meinhardt: 5 Pkt., 3/4 FW; René Friedrich: 12 Pkt., 4/5 FW; Patrick Köster: 2 Pkt.; Kevin Köster: 9 Pkt., 2/4 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/19 = 74%, Schwedt: 15/31 = 48%