26.Sep..2013 | Featured, Senioren II |
Basketball: Senioren II – Zum Saisonauftakt mit zwei Heimniederlagen

Steffen Gust (Nr.5) war beim letzten Heimturnier trotz Knieverletzung ein Rückhalt seines Teams (Foto aus einer Begegnung gegen Frankfurt Saison 2012-2013)
Ludwigsfelde, der Auftaktgegner, bereitete den Gastgebern von Beginn des Spiels an große Sorgen. Der EBV startete sehr nervös, wollte die Spielzüge, die im Trainingslager einstudiert wurden, im Wettkampf umsetzen. Jedoch, das eine ist das Training und das Andere die Wirklichkeit, der Wettkampf. Das neue System braucht einfach noch etwas Zeit, um es im Spiel umsetzen zu können. Zumal Trainer Jörg Bastian auf Grund von drei Abgängen und Fehlen weiterer wichtiger Spieler das Spiel komplett umstellen musste. Nach 10 Minuten führte Ludwigsfelde knapp mit 16:13. Der Gegner wirkte defensiv wie offensiv abgeklärter und reifer. Der EBV bewies eine ordentliche Defensive, was sich auch in den nur 59 Gegenpunkten niederschlägt. Offensiv zeigte sich der Gastgeber zu wenig in der Lage, das neue System anzunehmen. Das Team verfiel mit zunehmender Spielzeit wieder in alte Muster, die es Ludwigsfelde leicht machten den Ball zu erobern und ihrerseits zu kontern. Zur Halbzeit stand es bereits 40:25 für die Gäste.
Nach der Pause konnte sich der EBV noch einmal aufraffen und das dritte Viertel mit 11:6 gewinnen. Die anwesenden Leistungsträger, wie Jörg Hohlbein, Denis Herzog, Stephan Schulte und Steffen Wersing waren jetzt zu früh mit mehreren Fouls belastet. Die „Bank“ des EBV war zu schwach besetzt, um weitere positive Impulse zu setzen. Es fehlten mit Peter Kretschmer, Daniel Karls und Steffen Schneider wichtige Akteure. Fast tatenlos musste der EBV-Trainer mit ansehen, dass Ludwigsfelde kaum ernsthaft in Gefahr geriet. Nach 30 Minuten stand es „nur“ 36:46 aus EBV-Sicht. Jedoch konnte Ludwigsfelde zu Beginn des vierten Viertels noch einmal zum 54:41 (36.Minute) ausholen, um letztlich jederzeit sicher mit 59:47 zu gewinnen. Beim EBV war der starke Flügelspieler Stephan Schulte mit 14 Punkten Topscorer, gefolgt vom Center Mario Krüger mit 11 Punkten. Trainer Jörg Bastian: „Insgesamt fehlte uns in diesem Spiel der Wille und der richtige Biss, das doch knappe Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Einfache Abwehrfehler brachten uns um den möglichen Sieg.“
EBV gegen Ludwigsfelde: Mario Krüger: 11Pkt., 3/4 Freiwürfe; Steffen Gust: 7 Pkt., 5/8; Jörg Buchholz, Jörg Franke, Franko Löser, Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Jörg Hohlbein: 3 Pkt., 1 Dreier; Denis Herzog: 3 Pkt., 1 Dreier; Jörg Bastian: 5 Pkt., 1 Dreier; Mike Slobar: 2 Pkt.; Steffen Wersing: 2 Pkt.; Stephan Schulte: 14 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8:12/67%, Ludwigsfelde: 14:21/67%
Das zweite Heimspiel ging der EBV wesentlich couragierter an. Das Team zeigte jetzt bessere Willensqualitäten und mehr Durchschlagskraft als gegen Ludwigsfelde. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 13:7 und zur Halbzeit mit 22:16. Der EBV führte auch weit in die zweite Halbzeit hinein, so mit 35:34 (30.) bzw. 43:38 (33.Minute). Doch so nach und nach wurden Kraft und Konzentration schwächer. Da der Spielstand knapper wurde, vertraute Trainer Jörg Bastian meist den Spielern auf dem Parkett, hatte dann auch weniger Möglichkeiten zu wechseln. Es kam, was kommen musste: Trotz eines sehr guten, vor allem in der Defensive arbeitenden, Stephan Schulte und zweier guter Center, dem erst im zweiten Spiel auftauenden Steffen Wersing mit 13 Punkten und Mario Krüger mit wiederum mit 11 Punkten sowie einem nie aufgebenden Steffen Gust, der am Knie verletzt 7 Punkte beisteuerte, reichte es am Spielende für den EBV wiederum nicht für einen Heimsieg. Noch einmal der Trainer: „Wir haben es nicht geschafft, aus unseren vielen Angriffen die nötigen Punkte zum möglichen ersten Heimsieg zu holen. Wir spielen insgesamt noch mit zu viel Aufwand, wir müssen effektiver sein und müssen uns in den nächsten Spielen taktisch steigern. Das betrifft auch die Freiwurfquote, die bei 38% liegt und verbesserungswürdig ist.“
EBV gegen Fürstenwalde: Mario Krüger: 11Pkt., 3/6 Freiwürfe; Steffen Gust: 7 Pkt., 1/4, 2 Dreier; Jörg Buchholz, Jörg Franke, Franko Löser, Jürgen Dexheimer, Mike Slobar: alle 0 Pkt.; Jörg Hohlbein: 3 Pkt., 1 Dreier; Denis Herzog: 3 Pkt., 1 Dreier; Jörg Bastian: 5 Pkt., 1 Dreier; Steffen Wersing: 13 Pkt., 1/3; Stephan Schulte: 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5:13/38%, Fürstenwalde: 17:28/61%
24.Sep..2013 | Featured, OL U 18 m, Saison 2013/2014 |
(mbor) In ihrem zweiten Saisonturnier erlitt das EBV 1971 – Oberligateam der männlichen U 18 seine erste Niederlage: gegen den Gastgeber USV Potsdam reichte es nur zu einem 71:76 (37:39), nachdem die Mannschaft zuvor die BG 94 Schwedt klar mit 74:50 (31:20) bezwungen hatte.
Gegen die Uckermärker begannen die Jungen von Trainer Jan Grünberg schwach. Die Defensive stand zwar relativ gut, aber offensiv spielte die Mannschaft sehr unkonzentriert. Der größte EBV-Spieler René Friedrich machte dem Schwedter Center Tobias Hahn das Leben sehr schwer, trotzdem erzielte dieser noch sehr gute 28 Punkte. Nach 10 Minuten führten die Stahlstädter mit 17:6. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr steigerte sich das EBV-Team als Ganzes. Max Schulz und Kevin Köster (Topscorer mit 21 Punkten) machten ihre Sache gut, setzten ihre Mitspieler gut in Szene. Tim Raasch bekam aufgrund einer Verletzung des nicht anwesenden Niklas Nieschalk längere Einsatzzeiten, die er auch zu nutzen verstand. Das zweite Viertel ging mit 14:14 Unentschieden aus, der EBV ruhte sich zu lange auf den Lorbeeren des 1.Viertels aus. Zur Halbzeitpause lag der EBV mit 31:20 vorn.
Nach dem Seitenwechsel forcierte der EBV noch einmal das Tempo und baute das Ergebnis zu seinen Gunsten aus. Dabei dominierte die Mannschaft nach Belieben. Aus einem guten Team ragten besonders Topscorer Kevin Köster mit einem unwiderstehlichen Zug zum Korb und René Friedrich als Center heraus, der defensiv wie offensiv starke Akzente setzte. Auch er brachte 20 sehr gute Punkte mit ins Ergebnis und das obwohl er trotz mehrmaliger Foulattacken keinen einzigen Freiwurf zugesprochen bekam.
Fazit des Trainers Jan Grünberg: „Meine Mannschaft spielte je länger das Spiel dauerte immer besser; auch die Bankspieler konnten sich gut einbringen. Wir haben die Schwedter beherrscht und auch vom Ergebnis her klar dominiert.“
Punkte des EBV-Teams gegen Schwedt: Benedikt Post (6 Pkt./0:1 Freiwürfe), Kevin Köster (21/4:4 Freiwürfe/1 Dreier), Marcus Burde (0), Max Schulz (17/1 Dreier), Tim Raasch (6/0:2), Toni Scrock (2), René Friedrich (20); Freiwürfe EBV: 4:7/57%, Schwedt: 2:4/50%

René Friedrich – neben Kevin Köster und Max Schulz eine wichtige Säule im Team der Oberliga U 18 männlich
Nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber die besseren Möglichkeiten, weil der EBV zu nachlässig in der Defensive reagierte. Nur René Friedrich ließ sich nicht davon anstecken. Vor allem offensiv zeigte er seine mehr als 1,90 m Körpergröße, bekam viele gute Zuspiele seiner Mitspieler. So ging es mit 53:56 ins letzte Viertel. Kevin Köster und Max Schulz (diesmal Topscorer mit sehr guten 22 Punkten) zeigten große Offensivinitiativen und zogen stark zum USV-Korb. Viele Fouls wurden für die Potsdamer gepfiffen, Freiwürfe für den EBV waren die Folge. Jetzt zeigte sich, dass die Potsdamer ihre Anlage kannten, sie trafen in den entscheidenden Minuten einfach besser, auch die vergebenen Freiwürfe (Potsdam 88%, EBV 63%). Beim USV mussten zwei Spieler mit 5 Fouls vom Platz. Der EBV konnte diese Offerte jedoch nicht nutzen. Die Eisenhüttenstädter brauchten ihre letzten Reserven. Es fehlen dem Team einige gute Bankspieler, die noch mehr Schwung hätten bringen können. Bei zwei Spielen hintereinander (Potsdam hatte ein Spiel Pause) ließen bei den EBV-Spielgestaltern die Kräfte nach. Das zeigte sich in Unzulänglichkeiten und Nachlässigkeiten defensiv und offensiv, die die Potsdamer immer in Vorhand ließen. So gelang dem Gastgeber ein knapper, aber verdiente 76:71 – Sieg. Noch einmal der EBV-Trainer Jan Grünberg: „Wir haben in der noch jungen Saison ein gutes Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten gesehen. Die vielen guten Ideen haben wir insgesamt noch nicht genutzt, um sie in einen Erfolg gegen die Potsdamer umzumünzen. Letztendlich hat uns die mangelnde Chancenverwertung den Sieg gekostet.“
EBV-Punkte des EBV-Teams gegen Potsdam: Benedikt Post, Marcus Burde, Toni Scrock (alle 0 Punkte), Kevin Köster (17/4:5 Freiwürfe/1 Dreier), Max Schulz (22/5:8/1 Dreier), Tim Raasch (3/1:2), René Friedrich (29/9:15); Freiwürfe EBV: 19:30/63%, Potsdam: 7:8/88%
16.Sep..2013 | BL U 13/14 mix I, Featured, Saison 2013/2014 |

Teoman Prahst – Topscorer in beiden Auswärtsspielen
Mit diesen beiden Siegen ist der Bann der hohen Niederlagen der letzten Saison endlich gebrochen. Gegen Nauen begannen die Gäste aus Eisenhüttenstadt sehr konzentriert. Laurin Wendland als Aufbauspieler spielte seine bisher besten Vereinsspiele. Obwohl er relativ eng verteidigt wurde, gelang es ihm den Ball gut zu führen und zu Jannik Benk/ Neuzugang aus Frankfurt (Oder) und Bastian Krauß zu spielen. Außerdem erreichte er sehr gute 13 Punkte. Schnell wanderte der Ball durch die EBV-Reihen, so dass Nauen relativ wenig eingreifen konnte. Der EBV musste sich im ersten Viertel wieder erst an eine sehr große Halle gewöhnen. Nach diesen 10 Minuten führten die Gäste mit 13:8, ein Verdienst des schnellen Umschaltens von der Defensive in die Offensive. Nach dieser „Eingewöhnungsphase“ drehten die EBV-Spielerinnen und -Spieler noch einmal auf. Davon profitierten vor allem die drei Center Cassandra Theißen, Florian Wendland und Teoman Prahst. Die Zuspiele ihrer Mitspieler konnten sie gut verwerten und erzielten insgesamt 38 der 61 Punkte (61% der EBV-Punkte). Das ist eine gute Quote. Gut spielten auch Jannik Benk, Tim Engler und Eric Mintken. Auch sie trugen sich in die Punkteliste ein. Nach 20 Minuten führte der EBV mit 35:14. Die zweite Halbzeit nutzte Trainer Manfred Borchert zum Einsatz aller Spieler, auch um Kräfte zu schonen für das Spiel gleich im Anschluss gegen Mahlow.
Punkte des EBV-Teams gegen Nauen: Jean-Marc Hintze (2), Laurin Wendland (13 Pkt./3:8 Freiwürfe), Daniel Zickuhr und Bastian Krauß (beide 0), Cassandra Theißen (12/0:2), Jannik Benk (2), Tim Engler (2), Eric Mintken (4), Florian Wendland (8/2:4), Teoman Prahst (18/0:1); Freiwürfe EBV: 5:15/33%, Nauen: 2:8/25%

Laurin Wendland (Nr.6) und Teoman Prahst (Nr.15) gehörten zu den Besten eines sehr guten EBV-Teams
Mahlow war der erwartet schwere Gegner. Außerdem hatten sie mit Steven Maasch einen Spieler, der unseren größten Center Teoman Prahst überragte und auch körperlich „mehr“ hatte. Dieser Spieler erzielten gegen Nauen 36 Punkte und gegen den EBV ‚nur‘ 22 Punkte der 46 Mahlower Punkte. Florian Wendland (EBV) hielt diesen Spieler meist gut aus der eigenen Zone heraus, konnte natürlich nicht alle Punkte verhindern. Der EBV setzte auf ein starkes Teamspiel. Die Mannschaft führte nach dem ersten Viertel 15:7 und zur Halbzeit mit 27:21. Es wurde nach dem Seitenwechsel immer enger, ja, Mahlow ging mit 36:33 sogar in Führung (30.Minute). Jetzt wurde es spannend. Beim Stand von 39:40 aus EBV-Sicht machte nach 34 Minuten St. Maasch sein 5.Foul. Eine Energieleistung des gesamten auf dem Feld stehenden Teams und in dieser Phase ganz wichtige Punkte von Florian Wendland (5), Cassandra Theißen (4), Eric Mintken und Laurin Wendland (je 2 Punkte) machten den zweiten EBV-Tagessieg mit 52:46 perfekt. Überglücklich lagen sich Trainer und Spieler in den Armen. Topscorer wurde der sich stark verbessert präsentierende Teoman Prahst mit 18 bzw. 15 Punkten, gefolgt von Cassandra Theißen mit 12 bzw. 10 Punkten und den Brüdern Wendland mit 13 und 6 Punkten (Laurin W.) sowie 8 und 11 Punkten (Florian W.). Trainer Manfred Borchert nach dem Turnier: „Wir sind insgesamt einen bedeutenden Schritt weiter als vor einem Jahr. Besonders die bereits oben erwähnten Center sowie die beiden Aufbauspieler Laurin Wendland und Eric Mintken geben dem Team ein Gesicht, eine Struktur, die uns bisher gefehlt hatte. Wir haben uns von Spiel zu Spiel steigern können und mit diesen beiden Siegen den verdienten Lohn erhalten. Natürlich werden wir auch Rückschläge in Form von Niederlagen erleiden, aber wir werden im Training weiter konzentriert arbeiten.“
Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Jean-Marc Hintze (0), Laurin Wendland (6 Pkt./0:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr und Bastian Krauß (beide 0), Cassandra Theißen (10/0:6), Jannik Benk (4/2:2), Tim Engler (4/0:1), Eric Mintken (2), Florian Wendland (11/1:2), Teoman Prahst (15/3:9); Freiwürfe EBV: 6:22/27%, Mahlow: 10:21/48%
9.Sep..2013 | Featured, Saison 2013/2014 |

Center Gunter Hermann (Nr.14) fehlte unter den Körben (Hier ein Bild aus der Saison 2012-2013 im Spiel gegen BBC Cottbus; Foto: B. Pflughöft)
Der EBV trat gegen Mahlow ohne den verletzten Center Gunter Hermann an. Das Team fand nur sehr schwer ins Spiel. Vor allem in der Defensive formierte sich das Team nur wenig kompakt, sodass der Gegner oft frei zum Korb kam. Zwar wurde deren erste Wurf meist verworfen, aber die Eisenhüttenstädter zeigten eine unzureichende Reboundarbeit und foulten mehrmals beim zweiten Versuch der Mahlower. Diese hatten so bereits im ersten Viertel zwölf ihrer gesamten 26 Freiwürfe, konnten jedoch glücklicherweise nur fünf verwandeln.
Offensiv kam das geplante Spiel über die Center nur selten zu Stande. Das lag an der guten Verteidigung des Gegners. Trotz dieser Misere erzielte der EBV eine 17:12 – Viertelführung, wobei Center Dennis Herkt dazu nur zwei Punkte beisteuern konnte. Mit dem Fokus auf eine konsequentere Verteidigungsarbeit ging das Team in das zweite Viertel. Bald zeigte sich, dass der Mahlower SV mit einfachen Spielzügen über ihre großen Spieler unter dem Korb zum Erfolg kamen; eben solche Spielzüge, welche dem EBV in seiner Offensivarbeit nicht gelangen. Vornehmlich auch deshalb, weil es die Innenspieler Marcus Vorhoff, Toni Meinhardt und Dennis Herkt sehr schwer hatten unter dem Korb ungehindert zu agieren. Abermals gingen nur zwei Punkte auf das Konto aller „Großen“. Erst kurz vor der Halbzeit besann sich das Team auf sein Können in der Verteidigung und konnte einige Ballgewinne für schnelle Punkte nutzen. Sonst blieb die Gefährlichkeit im Angriff noch aus und die Mannschaft aus Eisenhüttenstadt lag – nach dem einzigen verlorenen Viertel des Spiels – zur Halbzeitpause mit 28:33 zurück.
Zu Beginn der zweiten Hälfte startete der EBV in der Defensive aggressiver und attackierte in der Offensive die Zonenverteidigung des Gegners. Dieser wurde zu Fouls gezwungen, um keine einfachen Körbe zuzulassen. Jedoch wurden an der Freiwurflinie nur 5:11 Punkte durch den EBV erzielt. Das war für eine Führung zu wenig.
Das letzte Viertel wurde aus EBV-Sicht mit 39:43 begonnen. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts. Den Mahlower Spielern gelangen jedoch aufgrund von Stellungsfehlern in der Eisenhüttenstädter Verteidigung wiederum einige einfache Punkte, sodass der SV eine Minute vor Ende bereits mit sechs Punkten führte.
15 Sekunden vor dem Schlusspfiff kämpfte sich der EBV noch einmal auf drei Punkte heran. Um die Uhr zu stoppen, foulte das Team aus Eisenhüttenstadt den Ballführenden sofort und hoffte nach zwei verworfenen Freiwürfen das Spiel über den Ausgleich noch in die Verlängerung zu retten. Mahlow verwandelte jedoch einen Wurf und der EBV verlor am Ende sein erstes Saisonspiel bitter mit 57:61.
Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Dennis Herkt (7 Pkt./1:2 Freiwürfe), Paul Schulz (11/1:1), Carsten Wehlmann (14/2:6/2 Dreier), Roy Stark (0), Jan Grünberg (8/2:4), Oliver Schwanz (2), Marcus Vorhoff (8/2:4), Toni Meinhardt (2/2:2), Emanuel Raasch (2/0:2), Kevin Köster (3/0:2/1) Freiwürfe: EBV: 10:22 (43%), Mahlow: 13:34 (38%)

Carsten Wehlmann gehörte trotz einer Augenverletzung zu Besten seines Teams (hier in einem Spiel gegen USV Potsdam/Saison 2012/2013-Foto: G.Freitag)
Nach 10 Minuten besann sich das Team, verstärkte die Defensivarbeit noch einmal und sofort lief das Spiel besser. Offensiv ergänzten sich die Aufbauspieler Paul Schulz und Kevin Köster mit den Flügelspielern Roy Stark, Jan Grünberg und Emanuel Raasch sehr gut und brachten so jeweils die gut aufgelegten Center Vorhoff, Herkt und Meinhardt ins Spiel. Wobei letztere zusammen allein sehr gute 49 der späteren 80 Punkte erzielten. Dank dieses guten Zusammenspiels der Offensive und der ausgeprägten Defensivarbeit gingen das zweite und dritte Viertel mit 25:14 und 26:20 klar an die Gäste. Im letzten Viertel hieß es die Konzentration hoch zu halten und besonders durch eine geordnete Defensive den Vorsprung auszubauen. Doch die Gastgeber aus Fürstenwalde wussten dies zu erschweren, indem sie um jeden Ball kämpften. Der Rückstand schrumpfte leider auch in diesem Spiel bei vier Minuten vor der Schlusssirene auf drei Punkte. In dieser Phase waren es Paul Schulz und Oliver Schwanz, die durch einen übersichtlichen Ballvortrag und klare Pässe auf die Innenspieler den EBV im Spiel hielten. Oliver Schwanz war es auch, der ein sehr gutes Spiel machte, neben den Centern zweistellig punktete und sich nach 6 Jahren Pause eindrucksvoll im EBV-Team zurückmelden konnte.
Trainer David Kiutra nach beiden Spielen: „Der Mannschaft gelang es insgesamt die gestellten Anforderungen an das eigene Spiel zu erfüllen. Wir müssen das aber über beide Spiele, über die volle Spielzeit, konsequent durchsetzen. Nur so kann man Spiele auch klar gewinnen. Der Sieg gegen Fürstenwalde geht in Ordnung.“
Punkte des EBV-Teams gegen Fürstenwalde: Dennis Herkt (11 Pkt./3:3 Freiwürfe), Paul Schulz (7/1:1), Carsten Wehlmann (4/0:2), Roy Stark (0), Jan Grünberg (5/1:2), Oliver Schwanz (10/3:3/1 Dreier), Marcus Vorhoff (17/7:9), Toni Meinhardt (21/1:4), Emanuel Raasch (3/1:2), Kevin Köster (2) Freiwürfe: EBV: 17:26 (65%), Fürstenwalde: 8:15 (53%)
4.Sep..2013 | Featured, Saison 2013/2014 |

Florian Wendland – Kapitän der U 14 I. hier beim Versuch in den Korb zu werfen (Partie Saison 12/13 WSG Fürstenwalde-EBV 1971
Das neu zusammengestellte Team bestehend aus Spielern der Jahrgänge 2000 und 2001 tat sich gegen die Potsdamer drei Viertel der Begegnung sehr schwer. In der Defensive gelang es den Eisenhüttenstädtern nur unzureichend, vor allem die Center, an ihren Würfen zu hindern. Auch im Reboundverhalten waren die Gastgeber insgesamt überlegen. Die Potsdamer waren als Team beweglicher und bei den Centern auch etwas größer und agierten kompakter. Der EBV hatte bis zur 30. Minute nur geringen Zugriff zu diesem Spiel. Offensiv gestalteten sich die Angriffe des EBV schwierig, weil mit Tim Slobar der etatmäßige Aufbauspieler Tim Slobar verletzungsbedingt ausfällt und so Laurin Wendland das Spiel machen musste. Da dieser erst seit wenigen Monaten dem Verein angehört und sich mit einem grippalen Infekt ins Spiel quälte, war es für ihn problematisch, die richtige Balance zwischen Eigeninitiative (erfolgreichem Durchbruch zum Korb) oder Zuspiel zum Mitspieler zu finden. Die Center des EBV, Florian Wendland, Cassandra Theißen und Teoman Prahst, hingen in der Luft, bekamen auch nicht genug gute Anspiele, um sich profilieren zu können und zu punkten. Lediglich Teoman Prahst hatte genug Chancen, um den EBV einigermaßen „am Leben zu halten“, er vergab aber sehr oft kläglich am gegnerischen Korb. So nahm denn die Niederlage ihren Lauf, nach 10 Minuten stand es 4:10, nach 20 Minuten 6:24 und nach 30 Minuten 9:36 für den EBV. Erst in den letzten 10 Minuten des Spiels löste sich die Verkrampfung des EBV etwas und das Team erreichte in dieser Zeit ein 7:10. Die hohe Niederlage war völlig verdient. Der EBV verstand es noch nicht als Team zu agieren und die sich bietenden Wurfchancen zu verwandeln. Die besten Spieler des EBV waren die Neuzugänge Tim Engler und Jean-Marc Hintze, die sich körperlich sehr gut einsetzten und ihre Sache insgesamt ansprechend machten.
Punkte des EBV-Teams gegen USV Potsdam: Laurin Wendland (7 Pkt./1:4 Freiwürfe), Jean-Marc Hintze, Daniel Zickuhr, Eric Mintken (alle 0 Punkte), Cassandra Theißen (2), Tim Engler (4), Florian Wendland (0/0:4 Freiwürfe), Teoman Prahst (3/1:4); Freiwürfe EBV: 2:12/17%, Potsdam: 6:14/43%
Das Spiel gegen Schwedt gleich im Anschluss hatte für den EBV zwei Gesichter, das eine vor, das andere nach der Halbzeit. Bis zur Halbzeit hielten die Stahlstädter sehr gut mit, nach 20 Minuten stand es 19:20 aus EBV-Sicht. Laurin Wendland bzw. Eric Mintken verstanden es jetzt etwas besser die Flügelspieler und die Center genau anzuspielen, damit diese den Weg zum Korb fanden. Die Schwedter Spieler waren spielerisch auch nicht so stark wie die Potsdamer. Aber individuell machten sie vor allem im Aufbauspiel und beim Abschluss dem EBV einiges vor. Trotzdem gelang es dem EBV bis zur Halbzeit mitzuhalten. Nach dem Seitenwechsel brach der EBV jedoch kräftemäßig völlig ein. Da ging fast nichts mehr. Das Team hatte nur Kraft für etwas mehr als ein Spiel. Die zweite Halbzeit ging mit 34:12 (!) klar an die Schwedter, der EBV verlor somit 31:54.
Waren die Center im ersten Spiel fast eine Nullnummer (3 Center mit nur 5 Punkten), so zeigten sie im Spiel gegen Schwedt ansatzweise, wozu sie in der Lage sind. Obwohl alle drei noch große Reserven, in der Defensive, im Korbabschluss und im Dribbling haben, machten sie 23 der insgesamt 31 EBV-Punkte. Teoman Prahst war dabei Topscorer mit 12 Punkten. Er bewies Nehmerqualitäten, indem er trotz einer Verletzung weiter spielte und defensiv bester Akteur beider EBV-Spiele wurde.
Trainer Manfred Borchert zog nach diesem Turnier einen Vergleich zur gesamten Vorsaison: „Mein Team hatte alle Spiele sehr hoch verloren. Der jetzige Saisonstart lässt trotz der beiden Niederlagen hoffen, dass wir in dieser Saison etwas dazu gelernt haben und besser spielen werden. Unabhängig davon müssen wir im Training weiter hart arbeiten, um den Anschluss an das Mittelfeld schnell zu finden.“
Punkte des EBV-Teams gegen Schwedt: Laurin Wendland (4 Pkt.), Daniel Zickuhr, Jean-Marc Hintze (beide 0 Punkte), Cassandra Theißen (5/1:4), Tim Engler (2), Eric Mintken (2), Florian Wendland (6), Teoman Prahst (12/2:8); Freiwürfe EBV: 3:12/25%, Schwedt: 0:11/0%
4.Sep..2013 | Featured, Saison 2013/2014 |

Kevin Köster (Nr.5) gehörte einmal mehr zu den spielgestaltenden Persönlichkeiten auf dem Feld.
(mbor) Mit zwei verdienten Heimsiegen geht das Team der Oberliga U 18 männlich in die weiteren Saisonspiele. Zu Hause gewannen die Jungen gegen die SV Mahlow 1977 mit 65:42 (31:8) und gegen WSG Fürstenwalde mit 58:53 (27:13).
Im ersten Spiel waren die Eisenhüttenstädter den Mahlower Spielern individuell technisch und körperlich überlegen. Das zeigte sich bei den Ballgewinnen und unter beiden Körben im Reboundverhalten. Kevin Köster und Max Schulz organisierten den Spielaufbau. Ihre Mitspieler spielen, außer Benedikt Post und Niklas Nieschalk, erst die zweite volle Saison. Das merkte man ihnen bei allen Aktionen an. Sie agierten oft zu zaghaft und verursachten zu viele Fehlwürfe bzw. Zuspielfehler. Dazu kam, dass der zweite angereiste Schiedsrichter unter den Körben zu wenig Pfiffe nahm, meist bei Korbaktionen, die mit Fouls der Mahlower endeten. Trainer Jan Grünberg sah im Spiel seines Teams viele Ungereimtheiten, wie unkonzentriertes Spiel, das sich neben den Fehlpässen auch beim Wurfabschluss am gegnerischen Korb zeigte. Des Weiteren gab es einfach zu viele Ballverluste aufgrund des mangelnden Verständnisses der Spieler untereinander. Auf Grund der klaren Überlegenheit des EBV-Teams stand es dennoch zur Halbzeit 31:8. Auch in der 2.Halbzeit änderte sich daran wenig. Der EBV spielte mit angezogener Handbremse, verursachte technische Fehler, gewann das Spiel aber nichtsdestotrotz klar mit 65:42. Kevin Köster spielte einen Tag zuvor sehr gut in einem Testspiel mit dem Team Landesliga Herren in Schwedt und konnte sich auf Grund dieser hohen Belastung nicht voll entfalten. Topscorer des EBV wurde in diesem Spiel Max Schulz mit sehr guten 19 Punkten, gefolgt vom Center René Friedrich mit 15 Punkten. Kritikwürdig ist die schlechte Freiwurfquote von nur 43%.
Punkte des EBV-Teams gegen SV Mahlow 1977: Benedikt Post (2 Pkt.), Kevin Köster (14/2:3 Freiwürfe/2 Dreier), Marcus Burde (1 Pkt./1:2 Freiwürfe), Max Schulz (19/5:12/2 Dreier), Tim Raasch (5/1:2/ 1 Dreier), Toni Scrock (2), Niklas Nieschalk (7/1:2), René Friedrich (15/1:2); Freiwürfe EBV: 10:23/43%, Mahlow: nicht gemeldet

Max Schulz (Nr.9) lieferte zwei starke Partien gegen Mahlow und Fürstenwalde; er war in beiden Spieln der Topscorer seines Teams.
für eine schnelle Führung von 6:4, die der EBV bis zur Halbzeit auf 27:13 ausbauen konnte. Das war zumeist den erfolgreichen Dreipunktewürfen von Max Schulz und Kevin Köster zuzuschreiben, die die tragenden Säulen des EBV-Spiels auch an diesem Tag waren.
Nach dem Seitenwechsel musste Kevin Köster auf Grund der zu hohen Belastung einen Tag zuvor und bis zu diesem Zeitpunkt passen. Sofort war Fürstenwalde hellwach und erspielte sich 10 Punkte in Folge. Jetzt hieß es nur noch 27:23 aus EBV-Sicht. Der EBV kam nicht mehr so zum Zug, die Zuspiele zu den Innenspielern gelangen immer seltener, mangelnde Konzentration war an der Tagesordnung. Die unerfahrenen Spieler kamen mit dem starken Gegendruck der Fürstenwalder nicht zurecht. Der erfahrene Niklas Nieschalk hatte an diesem Tag zu wenig Biss, traute sich auch zu wenig, geschuldet einer sehr langen Krankheit aus der letzten Saison. Er braucht viel Training, um wieder an seine alte Form anknüpfen zu können.
Als Kevin Köster wieder auf dem Feld war, wurde das Spiel des EBV wieder etwas besser, obwohl dieser nicht 100% geben konnte. In den letzten beiden Minuten des dritten Viertels machte René Friedrich wichtige sechs Punkte, so ging es mit 43:31 ins letzte Viertel. Für die Zuschauer und die Beteiligten wurde es aber noch einmal sehr spannend. Denn nach einem guten Beginn in den verbleibenden 10 Minuten hatte der EBV noch einmal eine Schwächeperiode zu überstehen; Fürstenwalde machte noch einmal 14 Punkte hintereinander. Kurz vor Spielschluss stand es 55:53 für die Gastgeber. Erst ein letzter erfolgreicher Dreier wenige Sekunden vor der Sirene erlöste den EBV zum 58:53 Endstand.
Trainer Jan Grünberg: „Wir haben uns gegen Fürstenwalde gut gesteigert, müssen aber noch viel tun, um unsere ausgegebene Zielstellung weiter erfolgreich verfolgen zu können.“
Punkte des EBV-Teams gegen WSG Fürstenwalde: Benedikt Post (0), Kevin Köster (16/1:2 Freiwürfe/3 Dreier), Marcus Burde (0), Max Schulz (19/2:6/3 Dreier), Tim Raasch (1/1:2), Toni Scrock (2), Niklas Nieschalk (2), René Friedrich (18/3:6); Freiwürfe EBV: 7:16/44%, Fürstenwalde: nicht gemeldet