20.Dez..2011 | Featured, Senioren II |
Nach dem Zurückziehen des Teams von Preußen Frankfurt (Oder) hatte das Senioren II-Team des EBV 1971 nur ein Spiel gegen den BBC Cottbus zu bestreiten, welches der EBV denkbar knapp mit 50:48 (23:26) gewann.
Die Lausitzer traten mit 7 Spielern, der EBV dagegen mit 12 Spielern an. Dabei fehlten beim EBV zwei Aufbauspieler (Jörg Franke und Jörg Buchholz/dienstlich verhindert) und zwei Center (Klaus-Dieter Schultz und Steffen Wersing/krank bzw. verletzt). Nicht immer heißt die Formel mehr Spieler ist auch gleichzusetzen mit mehr Qualität. Dass der EBV noch genügend qualitativ gute Bankspieler hatte, sollte sich erst richtig im letzten Viertel auszahlen. Der EBV begann mit 6:2 (3.Minute) und 13:2 (7.Minute). Das war es dann aber auch schon. Innerhalb von nur drei Minuten (!) machte der BBC aus dem 2:13 ein 15:14 nach 10 Minuten. „Schuld“ daran war die Spielweise der Gastgeber. Hatten sie in den ersten Minuten es noch geschafft, den Ball laufen zu lassen und zu den freien Spielern zu passen, war es anschließend nur noch ein Spiel ohne System. Auch eine Auszeit half da wenig. Man merkte dem EBV-Team an, dass nicht alle Spieler die im Training eingeübten Spielzüge verinnerlicht haben und sich daran hielten. So ging es auch im zweiten Viertel weiter. Der „Dreierschütze vom Dienst“ bei Cottbus, Dirk Mehren, zog sich eine Muskelzerrung zu, musste zeitweise pausieren und steuerte nur insgesamt zwei Dreier zum Ergebnis bei. Stattdessen ging bei Cottbus vieles durch die ab und an offene Mitte der EBV-Verteidigung, teilweise auch mit großem kämpferischen Einsatz der BBC-Spieler. So erkämpfte sich der BBC eine 26:23-Pausenführung.
Nach der Halbzeit erwachte der EBV. Das Umschalten von der Defensive in die Offensive gelang jetzt schneller. innerhalb weniger Minuten machte der EBV durch schnelle Angriffe und durch eine gute Freiwurfquote, auf Grund vieler Fouls der Cottbuser, aus einem 27:26 (23.Minute) ein schon etwas beruhigendes 40:31 nach 30 Minuten. Der BBC kam aber in den letzten zehn noch einmal bedrohlich auf. Der EBV „flatterte“ etwas, die Foulquote schnellte beim Gastgeber nach oben, denn Mario Krüger (gute 12 Punkte), musste mit fünf Fouls in der 36.Minute vom Feld. Auch Jannis Papachristos ereilte dieses Schicksal in der gleichen Minute. Die Bankspieler waren jetzt auf dem Spielfeld gefragt. Silvio Kallinich erzielte in dieser Phase bei einem 46:46 wichtige zwei Punkte (48:46 für den EBV/38.Minute). Steffen Schneider konnte mit zwei verwandelten Freiwürfen in der 39.Minute auf ein 50:46 erhöhen. Den letzten Korb machte Dirk Mehren (BBC) zum 50:48-Sieg für den an diesem Tag etwas glücklicheren Gastgeber. Assistenztrainer Jörg Bastian: „Wir haben unser Spiel – im Training einstudiert – nur phasenweise durchführen können. Es bedarf weiterer Anstrengungen, um im taktischen Bereich sicherer zu werden. Außerdem machen wir uns selbst keine Freunde, wenn wir die raue Gangart des Gegners nachmachen wollen. Wir sind insgesamt sehr gut aufgestellt. Bedenkt man die fehlenden Spieler, so sollten wir frohen Mutes ins Jahr 2012 blicken können.“ Beim EBV war Topscorer Mario Krüger mit 12 Punkten, gefolgt von Stephan Schulte mit 11 Punkten, bei 1:1 Freiwürfen.
EBV gegen Cottbus: Mario Krüger (12 Pkt./0:1 Freiwürfe), Jannis Papachristos (4), Steffen Gust (2/2.4), Jörg Hohlbein (5/1 Dreier), Steffen Schneider (5/3:6), Franko Löser (3/1 Dreier), Silvio Kallinich (2), Daniel Karls, Michael Hofmann (beide 0), Jörg Bastian (6/0:6), Andreas Kannemann (kein Einsatz), Stephan Schulte (11/1:1); Freiwürfe EBV: 6:15/40%, Cottbus: 8:18/44%
10.Dez..2011 | BL U 11 mix, BL U 14 mix, Featured, LL U 18 m, U 12 mix a.K. |
Ein tolles Nikolausfest mit abwechslungsreichen Spielen und jeder Menge guter Laune veranstaltete der EBV am letzten Freitag. Mehr als 40 Kinder und deren Eltern waren der Einladung gefolgt. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Die Mädchen der U 19 und die Jungen der U 18 gestalteten

Sophie Marie Effer beim Glühwein trinken
ein buntes Programm. Höhepunkt und Abschluss waren natürlich die Basketballspiele auf vier Feldern, in den Eltern und Kinder gemeinsam dem roten Ball hinterher jagten. Eine gute Ver- sorgung und ein Einladungsspiel von 10 aktiven Basketballern rundeten das bunte Bild ab. Noch einmal Dank an alle, die bei der Durchführung mitgewirkt haben. Im nächsten Jahr heißt es dann – alle Jahre wieder.
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30.Nov..2011 | Allgemein, Featured, LL Herren |
Lieber EBV,
zuerst einmal Glückwünsche und ein großes „Weiter-so!“ bezüglich deiner kürzlichen Erfolge vom Auswanderer, der auf der anderen Seite auch ein wenig gekränkt ist, da es ohne ihn ja anscheinend ganz gut läuft. Spaß beiseite, die Freude überwiegt natürlich.
Auch wenn es der eine oder andere wahrscheinlich nur schwer glauben kann, bei uns hier unten ist der Alltag eingekehrt. Ja, sowas passiert auch manchmal einem Reisenden, wohl oder übel.
Aber es könnte natürlich schlimmer sein. Wir wohnen immer noch bei unserer altbekannten Trish am wunderschönen Baylys Beach, der uns vor Weihnachten auch nicht so schnell los wird, da wir uns über die Feiertage mit den beiden Strausberger Mädels ein nettes kleines Strandhaus gönnen werden, das wir für einen Freundschaftspreis von einer Österreicherin zur Verfügung gestellt bekommen. Neuseeland unterscheidet sich, was das betrifft, eher wenig von Deutschland, Vitamin B (eziehung) ist das A und O. Daher gehören wir im Dorf nun auch schon zu den „Locals“ („Ortsansässiger“ oder „Einheimischer“ gemäß dem Langenscheidt-Schulwörterbuch) und bezahlen im Pub 6$ anstelle der üblichen 6,50$ für ein Bier. Womit wir auch schon beim Geld verdienen wären.
Arbeitstechnisch geht es gut voran, sind nun schon 5 Wochen damit beschäftigt Kumaras zu schneiden, sortieren und zu säubern. Pflanzen dürfen nur erfahrene Leute, wobei das nichts anderes ist, als einen Stängel in die Erde stecken. Wir arbeiten uns aber doch schon langsam nach oben, indem wir jetzt ab und zu die Planen an den Kartoffelbeeten managen, was im Großen und Ganzen eigentlich nur bedeutet, dass wir Plastikplanen über Beete mit einer Reichweite von 1 km ziehen und wieder entfernen. Das kann bei Temperaturen bis zu 30°C manchmal ziemlich schweißtreibend sein, wodurch unser Verbrauch an Sonnencreme von Woche zu Woche steigt. Sonnenbrand als Volkskrankheit ist hier um diese Jahreszeit noch beängstigender als in Deutschland, und bei weitem gefährlicher, da die Sonnenintensität in Neuseeland 40% höher als europäisch gewohnt ist.
Wir können uns jedoch unbesorgt auf Weihnachten freuen, was dieses Jahr wahrscheinlich ein bisschen ungewohnt ausfallen wird. 30°C im Schatten, volle Strände und Shorts sind wohl alles andere als üblich für richtige Mittel-Europäer wie uns. Allerdings ist dies nicht das einzig Fremde, was wir dieses Jahr über die Feiertage erfahren werden, da die Kiwis etwas andere Traditionen und Bräuche verfolgen als wir.
Das beginnt eigentlich schon am für uns selbst verständlichen Heilig Abend. Am 24th ist hier nix mit Geschenke auspacken, es gibt nur 2 Optionen, entweder Kirche oder Kneipe…für die ganz Harten natürlich auch beides, solange man nicht kombiniert oder womöglich verwechselt.
0 Uhr erfolgt eine Art Weihnachtsmesse, die in den Städtchen und Örtchen immer großen Andrang findet. Santa Claas bringt dann in der Nacht heimlich die Geschenke und zaubert den Kindern am Morgen des 25th somit ein breites Lächeln ins Gesicht. Die Spannung steigt zunehmend, da es den Kleinen meist nicht erlaubt ist, die Kartons und Schachteln vor dem großen „Christmas-Dinner“ zu öffnen.
Dieses besteht oftmals aus Schinken, Truthahn oder Hühnchen, gerne auch kalt, da um diese Jahreszeit eigentlich so gut wie keiner gewillt ist, sich stundenlang in die Küche zu stellen…nachvollziehbar. Als Nachtisch gibt es dann den traditionellen Pudding, der entsprechend mit Geldmünzen gefüllt ist und somit nicht nur gut für die Rettungsringe im Bauchbereich, sondern auch für die Geldbörse ist. Ansonsten sind die Weihnachtsfeiertage wie üblich Familientage, wobei dieses ja eher international als länderspezifisch ist.
Es wird viel Zeit am Strand in den eigenen Ferienhütten (genannt: „Bech“) verbracht. Man fischt, treibt Sport und hat allgemein zusammen Spaß. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass sich die verschiedenen Bräuche und Traditionen mit zunehmenden Alter der Kinder auflockern…also doch gar nicht so fremd für uns.

Paul inmitten der neuseeländischen Rugby-Fans
Wir versuchen durch selbstgebackenes Brot, ein bisschen Weihnachtsschmuck und Kartoffelsalat zumindest ansatzweise ein kleines Stück Heimat nach Neuseeland zu holen. Das Rugby-Fieber ist nun nach der ganzen Aufregung langsamaber sicher auch am Abklingenen und man sieht immer seltener den „Silverfern“ (Nationalsymbol Neuseelands) an den Autos und Balkonen.
Wir haben natürlich unser Bestes gegeben, das viel versprechende Finale zwischen Frankreich und den „All Blacks“ und dem damit verbundenen glorreichen Sieg des neuseeländischen Nationalteams, so live wie möglich, mitzuerleben. In den Eden-Park Auckland, wo das Spiel stattfand, zu kommen war natürlich ausgeschlossen, allein schon finanziell bedingt.
Aber nach Auckland, der territorial 4.größten Stadt der Welt zu fahren, das war durchaus möglich. Also machten wir uns an diesem besagten Samstag morgens um 6.00 Uhr auf den Weg und erlebten ein unvergessliches Wochenende mit tausenden von Leuten, Nationen, Attraktionen und natürlich einem atemberaubenden Rugby-Spiel, das nur knapp mit einem Punkt Unterschied zu Gunsten des Favoriten ausging…kurz gesagt, ganz Neuseeland am Beben.
Die Wochenenden danach verliefen im Vergleich eher ruhiger und entspannter. Wir verbrachten die Zeit mit Fischen, Wandern, Baden und Sport treiben. So werden wir nun noch einige Sams- und Sonntage verleben, bis es für uns dann Silvester nach Gisborne zum „Rhythm and Vines“-Festival geht, wo zelebriert wird, dass man die Sonne als erstes im neuen Jahr betrachten darf, da Gisborne den östlichsten Punkt Neuseelands darstellt. Im nächsten Jahr wird dann die Südinsel angesteuert, wo die Arbeits- und Abenteuersuche erneut beginnt…
Um euch nicht nur was zum Lesen zu bieten und das Visuelle nicht zu kurz kommen zu lassen, habe ich natürlich wieder ein paar Bilder fürs Auge mit angehangen, die unter anderem meine erfolgreiche Opossumjagd, Meerbaden im November, den Gipfel des Maunganui-Bluff, gelungene Brotbackversuche und Finalbilder in Auckland zeigen…
Ich denke, dass reicht dann für 2011 von meiner Seite und verbleibe bis hierhin mit freundlichen Grüßen, viel Glück für die nächsten Spiele und einem guten Rutsch…
Euer Kiwi-Paule
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27.Nov..2011 | BL U 14 mix, Featured |

Tristan Foth (1,75 m) gewinnt den Sprungball gegen Tristan Grimm (1,92 m - USV Potsdam)
Mit einer Niederlage und einem Sieg beendete das EBV-Team der U 14 sein Heimspielwochenende. Gegen den weiter ungeschlagenen Tabellenführer USV Potsdam verlor der EBV klar mit 59:82 (21:47), gegen den BBC Cottbus gewann der Gastgeber mit 67:49 (38:24).
Beide Spiele zeigten deutlich den momentanen Leistungsstand der Eisenhüttenstädter. Der erste Gegner, der USV Potsdam, war für den EBV zurzeit noch eine Nummer zu groß. Den Potsdamern sah man deutlich an, dass sie ein eingespieltes Team waren. Ihr großes Plus war, dass sie gegenüber den Eisenhüttenstädtern die Situationen, ob in der Defensive oder in der Offensive schneller und präziser erkannten und daraus besser Kapital, sprich Punkte, machten. Das erkannte auch der Trainer des EBV Manfred Borchert bei einem Halbzeitstand von 21:47 und wechselte in der 2.Spielperiode alle Spieler ein, so dass diese mehr Spielpraxis sammeln konnten. Dreh- und Angelpunkt waren beim EBV einmal mehr beide Frankfurter Gastspieler Tom Benk (11 Punkte) und Kilian Schwabe (12). Sie bringen die Spielerfahrung mit, die den Gastgebern noch fehlt. An ihrer Seite wurden vor allem in der zweiten Halbzeit Lucas Beitel (13/Topscorer des Spiels) und Cedric Rellier (8) immer besser. Die EBV-Center Tobias Krutenat und Max Domhardt kamen gegen die starken Potsdamer nicht so zum Zug, wobei sich Letzterer mehr auf das Freiblocken des Aufbauspielers fixierte. Beim EBV gefiel außerdem Dean Hölzel, der vier Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Cedric Hoffmann (0), Dean Hölzel (4), Tobias Krutenat, Justin Stelke (beide 0), Lisa Semmisch (nicht gespielt), Tom Benk (11/1:11), Max Domhardt (3/1:2), Kilian Schwabe (12/4:6), Lucas Beitel (13/1:3), Celine Party (0), Cedric Rellier (8/0:2), Tristan Foth (8); Freiwürfe EBV: 7:24/29% Freiwürfe Potsdam: 6:26/23%
Das Spiel des EBV gegen den BBC Cottbus war sehr von der Taktik beider Teams geprägt.
Dabei hatte der Gast aus der Lausitz den besseren Start. Nach 10 Minuten führte dieses Team mit 16:10. Das zweite Viertel gehörte dem Gastgeber. Es war das Viertel von Tristan Foth, der im ersten Spiel relativ schwach geblieben war. Er allein steuerte in diesen 10 Minuten 14 seiner 25 Punkte zum sehr guten 38:24-Halbzeitergebnis bei. Nach dem Seitenwechsel versuchten sowohl die Cottbuser mit Kapitän Lars Jungnick und die Gastgeber mit Kapitän Tom Benk das Spiel an sich zu reißen. Die zahlreichen Zuschauer sahen, wie sich beide Teams belauerten, ständig darauf aus, den Fehler des anderen Teams zu bestrafen. Bei einem 14:12 für Cottbus in diesen 10 Minuten war noch einmal eine Viertelpause beim einem Stand von 50:38 für den EBV. Die letzten 10 Minuten erkannten beide Trainer, dass es dabei bleiben würde, dass der EBV gewinnt. Beide Coaches wechselten ihre Bankspieler mehrmals ein, so dass alle noch einmal zu ihrem Einsatz kamen. Der EBV-Trainer Manfred Borchert meinte nach beiden Partien: „Wir können mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Den Zuschauern wurde gute Unterhaltung, eine gute Basketballkost geboten. Mein Team findet immer besser zueinander, die einzelnen Mannschaftsteile greifen nach und nach ineinander. Wir haben aber noch viel Trainingsarbeit zu leisten, um es mit Potsdam und Fürstenwalde aufzunehmen, um in Augenhöhe mit ihnen zu spielen. Das betrifft sowohl die Teamdefensive, die taktischen Offensivhandlungen als auch die individuelle Ausbildung meiner Spieler sowie die eklatant schwachen Freiwurfquoten fast aller Spieler. Topscorer des letzten Spiels war der überragende Tristan Foth. Die besten Spieler dieses Turniers waren Tom Benk, Kilian Schwabe und Cedric Rellier.“
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Cedric Hoffmann, Dean Hölzel (beide 0), Tobias Krutenat (4/0:2), Justin Stelke (0), Lisa Semmisch (nicht gespielt), Tom Benk (14/0:6), Max Domhardt (2), Kilian Schwabe (15/1:2), Lucas Beitel (4), Celine Party (0), Cedric Rellier (3/1:4), Tristan Foth (25/1:2); Freiwürfe EBV: 3:16/19%, Freiwürfe Cottbus: 1:8/13%
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22.Nov..2011 | Allgemein, Featured |

Erik Hermann und Peter Bogutzki beim Sprungwurf
Unser diesjähriges Jahresabschlussturnier findet am Freitag, dem 30.12.2011, in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr statt. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab U 18 weiblich und männlich sowie die Damen, die Herren und die Seniorenspielerinnen und -spieler. Bitte teilt mir per Mail mit, ob ich mit einer Teilnahme rechnen kann.
Wir treffen uns um 13.00 Uhr zum Check In. Bitte pünktlich sein. Das Turnier wird gegen 17.00 Uhr beendet sein.
Ab 19.00 Uhr haben wir in der Einrichtung Family Bowling die Möglichkeit, das Jahr ausklingen zu lassen. Dort können wir bis 21.00 Uhr eine lustige Kugel schieben. Für die Senioren sind bereits 4 Bahnen vorgesehen. Ich bitte alle weiteren Interessenten, die Spaß am Bowling haben und teilnehmen möchten, mir das bis zum 10.12.2011 ebenfalls per Mail mitzuteilen. Natürlich wird es wie immer kleine Preise geben, sowohl beim Basketballturnier als auch beim Bowling.
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6.Nov..2011 | Featured, LL Herren |
Mit zwei insgesamt verdienten Siegen legte das Landesliga-Herrenteam den Grundstein für den Ausbau der Tabellenführung. Gegen die II. Vertretung aus Königs Wusterhausen gewannen die Gastgeber sicher mit 83:71 (40:36), gegen das Team aus Falkensee sehr souverän mit 94:65 (46:37).

Roy Stark beim Sprungwurf
Das erste Viertel gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen war geprägt von ständig wechselnder Führung, wie 10:12 (6.) und 14:13 (8.). Zu ungestüm war vor allem die EBV-Verteidigung, zu viele einfache Fouls wurden vom nur allein leitenden Schiedsrichter aus Lauchhammer gepfiffen. Erst im zweiten Viertel begann das Spiel des EBV, dank der Umstellung auf eine Zonenverteidigung, in seinen einzelnen Mannschaftsteilen zu greifen. Der Ball wurde in der Defensive erkämpft (hier sehr gut Paul Schulz, Florian Konnegen und Sebastian Michaelis) und dann machten die Aufbauspieler das Spiel schnell. Eine höhere Halbzeitführung als 40:36 erreichten die Gastgeber aufgrund der schwachen Wurfausbeute nicht. Nach dem Seitenwechsel ging durch die EBV-Reihen ein Ruck, das Ergebnis schnellte auf 57:44 (27.) und 71:54 (30.). Das dritte Viertel gewann der EBV mit 31:18. Maßgeblichen Anteil daran hatten Florian Konnegen und Paul Schulz. Im Gefühl der sicheren Führung ließ der Gastgeber im vierten Viertel stark nach.
Viele Ballverluste und zu schnelle Korbwurfaktionen ließen die Gäste bis auf 67:75 (38.) herankamen. Die Gäste versuchten ein Pressing über das gesamte Feld. Am Schluss war aber der EBV mit 83:71 der insgesamt verdiente Sieger. Topscorer des Spiels war Florian Konnegen mit 22 Punkten, gefolgt von Paul Schulz mit 19 Punkten, davon allein im 3.Viertel 11 Punkte und Sebastian Michaelis (15 Pkt.).
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen II: Sebastian Michaelis (15 Pkt./1 Dreier), Paul Schulz (19/2:5/1 Dreier), Paul van den Brandt (0), Roy Stark (5/0:3/1 Dreier), Felix Zacharias (2/0:2), Erik Hermann (4), Florian Konnegen (22/3:3 Freiwürfe/3 Dreier), Roman Franzen (4), Toni Meinhardt (2), Gunter Hermann (10/2:6), Dennis Herkt, Gordon Nowak (beide 0); Freiwürfe EBV: 7:19/37%, Freiwürfe Königs Wusterhausen II: 17:27/63%

Florian Konnegen im lockeren Talk mit Roman Franzen
Im zweiten Spiel gegen das Team von SV Motor Falkensee lief es fast genauso, wie gegen den ersten Gegner. Keiner Mannschaft gelang es in den ersten zehn Minuten sich abzusetzen. So ging es mit 24:22 knapp für den EBV in die Viertelpause. Der EBV spielte zu Beginn eine Zonenpresse, welche dann auf eine 2-3 Zone umgestellt wurde. Jetzt setzten sich die Gastgeber etwas deutlicher ab. In der Defensive erkämpften sich Gunter Hermann und Toni Meinhardt die Rebounds. Roman Franzen und Erik Hermann setzten im Offensivrebound Akzente und punkteten in dieser Phase. Zur Pause stand es 46:37 für die Gastgeber. Das dritte Viertel schält sich für den Gastgeber zu den stärksten zehn Minuten. Wie auch gegen Königs Wusterhausen legten die Eisenhüttenstädter mit 33:13 in diesem Viertel den Grundstein für den späteren klaren und hoch verdienten 94:65 – Sieg. Da stimmte die Defensive, da zeichnete sich das Team in der Offensive durch konsequentes Ausnutzen der Chancen aus. Kaum ein Wurf ging daneben. Dem hatte Falkensee nichts entgegen zu setzen. Wie sich die Bilder gleichen: Die letzten zehn Minuten gehörten den Gästen. Sie erreichten ein 15:15 und das vor allem, weil der Gastgeber auch den Bankspielern die Möglichkeit gab sich zu präsentieren. Neben dem wiederum überzeugenden Florian Konnegen (19 Pkt./in beiden Spielen je 3 erfolgreiche Dreier) punkteten außerdem zweistellig Erik Hermann (17), Sebastian Michaelis (16) und Gunter Hermann (10). Trainer Andreas Bernhardt war mit seinem Team in beiden Spielen sehr zufrieden, haben doch seine Spieler die Aufgabe sehr gut erfüllt, mit zwei Heimsiegen die Tabellenführung zu festigen.
EBV-Punkte gegen Falkensee: Sebastian Michaelis (16 Pkt.), Paul Schulz (8), Roy Stark (8/2 Dreier), Felix Zacharias (4/0:1 Freiwürfe), Erik Hermann (17/3:6), Florian Konnegen (19/0:2 Freiwürfe/3 Dreier), Roman Franzen (8/0:1), Toni Meinhardt (4/0:1), Gunter Hermann (10/2:2), Dennis Herkt, Gordon Nowak, Thomas Schneider (alle 0); Freiwürfe EBV: 5:14/36%, Freiwürfe Falkensee: 16:22/73%
Weitere Fotos sind bereits auf Facebook veröffentlicht.