23.Jan..2026 | Featured, LL U 18 m |

Arian Schneider einmal mehr exzellent seine Aktionen und seine Würfe: 26 und 23 Punkte – das spricht für ihn!!
(mbor/schn/mkal) Jederzeit ungefährdet gestalteten die Jungen der U 18 ihre beiden Heimspiele. Gegen den Mahlower SV 1977 gewannen sie klar mit 99:49 (50:18) als auch gegen ihren zweiten Gegner, dem Oranienburger SV, ebenso deutlich mit 90:66 (54:36).

Ben Schmidt – in beiden Spielen zweistellig gepunktet – gehört zu Leistungsstützen seines U 18 – Teams.
Die Gastgeber machten von Beginn an wesentlich mehr „Betrieb“ als die Gäste aus Mahlow, die überwiegend die Zonenverteidigung bevorzugten. Schon in der EBV-Defensive wurde an diesem Tag der wesentliche Unterschied zum Gegner deutlich. Die EBV-Spieler wurden durch Trainer Steffen Schneider immer wieder dazu ermuntert, am Mann zu bleiben, den Gegenspielern keine „Luft zum Atmen“ zu gewähren und in die Ganzfeldpresse zu gehen. Das gelang teilweise sehenswert.
Offensiv brachten Ben Schmidt bzw. Arian Schneider den Ball. Es gelang dem Team über weite Strecken des Spiels, die Angriffe über die gesamte Breite und Tiefe des Feldes zu spielen und damit auch die Mahlower Verteidiger vor immer neue Aufgaben zu stellen. Nach 5 Minuten führte Eisenhüttenstadt bereits nach einem 10:2-Lauf und setzte sich bis zur 10.Minute mit 19:8 ab.

Kyrylo Baibakov steigert sich von Spiel zu Spiel. Er ist ein sehr guter Teamplayer.
Dass es nicht schon zum Beispiel 32:6 stand, ist einzig und allein der schwachen Effektivität direkt am gegnerischen Korb und einigen leichten Fehlern im Angriffsspiel geschuldet. Das machte der EBV im zweiten Viertel besser. Die Angriffe wurden präziser vorgetragen und die Chancenverwertung wurde, teilweise nach einem 2. und 3.Versuch, gesteigert. Belege dafür sind der Beginn des 2.Viertels und die eigenen Punkte direkt nach dem Seitenwechsel. Mahlow verwandelte bei einem 13:2-Run (11. bis 14.Minute) bzw. einem 12:2-Run (21. bis 23.Minute) nur jeweils einen Korb. Der EBV hatte die Order von Trainer Steffen Schneider, immer weiter eine Ganzfeldpresse zu spielen. Das gelang aber nur mäßig, weil nicht alle EBV-Spieler gedanklich mitzogen.

Lennard Robert trug mit seinem Spiel und seinen zweistellig !! erzielten Punkten (11 und 13) wesentlich zu den guten EBV-Spielen bei.
Mit einem deutlichen 50:18 ging es dennoch in die Halbzeitpause und bei einem hohen 82:29 in die letzte Viertelpause. Das 17:20 im letzten Viertel war nur ein Schönheitsfehler. „Dass wir nur 49 Punkte zuließen, spricht für unsere gute Teamdefensive. Und das bei weniger eigenen Fouls meiner Spieler. Vier Spieler punkteten zweistellig: Laurynas Lukosius, mit sehr guter Reboudarbeit, als Bester mit 29 Pkt., 1/1 Freiwürfen und 2 Dreier, gefolgt von Arian 26 Pkt. und 6/6 FW, Ben Schmidt 13 Pkt. und 3/3 FW sowie dem immer stärker werdenden Lennard Robert mit 11 Pkt. bei 1 verwandelten Dreier. Auch die Team-Freiwurfquote von 92% geht mehr als Ordnung,“ so Trainer Steffen Schneider.
EBV-Punkte gegen Mahlower SV 1977: Lennard Robert 11 Pkt. 1 Dreier, Laurynas Lukosius 29 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 26 Pkt. 6/6 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 1/2 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 3/3 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zheng Zhong 4 Pkt.; Freiwürfe EBV:11/12 = 92% 5 Dreier, Mahlow: 1/8= 13% 2 Dreier

Oskar Pfaffe (links) gehörte an diesem Spieltag ebenfalls zu den Gewinnern des Turniers.
Im Mittelspiel zwischen Oranienburg und Mahlow ging es mit 53:52 äußerst knapp zu
Der jetzt agierende EBV-Trainer Max Kalisch schätzte das Team aus Oranienburg eigentlich stärker als das Team aus Mahlow ein. So war es denn aber nicht. Durch eine etwas härtere defensive Gangart ließen sich die EBV-Spieler nicht beeindrucken. Sie hielten dagegen und zogen ihr Spiel auf. Die Defensive stand beim Gastgeber sehr gut. Oranienburg erzielte ein 24:19 im 1.Viertel. Ab dem 2.Viertel setzte sich der EBV allmählich ab. Alle Spieler waren bei der Sache, die Teamchemie stimmte. Jeder Spieler stand nach dem Spiel auf der Scorerliste. Die Spieler spielten als Team auf oder schufen immer wieder 1:1 – Situationen, denen Oranienburg oft nicht gewachsen waren.

Zheng Zhong – immer körperlich präsent – wird hier umringt von Mahlower Spielern.

Laurynas Lukosius – einer der Unterschiedsspieler – gehörte in beiden Spielen mit 29 und 13 Punkten zu den absolut Besten in einem guten Team.
Die Oranienburger versuchten auch noch nach der Pause weiter am EBV dranzubleiben. Der EBV hatte aber schon vor der Pause dafür gesorgt – 54:36 zur Halbzeit – dass die Oranienburger ergebnistechnisch immer auf Abstand gehalten wurden. Die Gastgeber bestachen an diesem Punktspieltag durch mannschaftliche Geschlossenheit, sowohl defensiv als auch offensiv. So konnten die Gastgeber munter durchwechseln, ohne dass es einen spielerischen Abfall gab. Auch die Bankspieler hatten ihre Freude am gemeinsamen Spiel und punkteten ihrerseits. Mit Viertelergebnissen von 15:12 und 21:18 baute der EBV den Vorsprung noch aus und gewann jederzeit mit 90:66.
Fünf EBV-Spieler trugen sich zweistellig in die Scorerliste ein, so der auch dieses Mal herausragende Arian Schneider mit 23 Punkten, 3/4 Freiwürfen und 2 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Dem standen in keiner Weise nach Laurynas Lukosius mit 13 Punkten, unser chinesischer Spieler Zheng Zhong (12 Pkt.), Lennard Robert (12 Pkt./davon 2 Dreier) sowie Ben Schmidt mit 11 Punkten, davon 1 Dreier. Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „In der 2.Halbzeit habe ich jedem Spieler genügend Spielzeit gegeben. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Team hat sehr gut und konsequent gespielt und es hat vor allem in jeder Aufstellung gut funktioniert. Freie Würfe wurden genommen und getroffen. Das hat uns immer wieder Vorteile verschafft. Ebenso waren die getroffenen Würfe von außen sehr wichtig für das Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers und wichtig für den Spielfluss.“
EBV spielte gegen Oranienburger SV mit: Lennard Robert 12 Pkt. 2 Dreier, Laurynas Lukosius 13 Pkt. 1/4 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 23 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 6 Pkt., Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 11 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Oskar Pfaffe 1 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 12 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, 5 Dreier, Oranienburg: 7/21 = 33%, 3 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
22.Jan..2026 | BL U 14 mix, Featured |

Bobby Tänzel beteiligte sich mit jeweils zweistelliger Punktausbeute an den Ergebnissen.
(mvor/dkar) In Potsdam war das U 14-Team des EBV 1971 in seinen beiden Auswärtsspielen erneut erfolgreich. Gegen den Mahlower SV 1977 gewann das Team mit 81:42 (36:17), gegen die dritte Vertretung von RedHawks Potsdam lautete das Endergebnis sehr hoch 115:26 (71:12).

Hanna Dembinska – eine der Kleinsten auf dem Feld, aber sehr selbstbewusst.
Die Eisenhüttenstädter versuchten zu Beginn des Spiels ihre Angriffe schnell vorzutragen. Das gelang ihnen phasenweise auch. Aber das Aufbauspiel war fehlerhaft, oft genug gab es einfache Ballverluste, die die Mahlower zu eigenen Punkten nutzten. Das EBV-Team hatte insgesamt Größenvorteile. Das nutzten die Spieler vor allem defensiv, um die offensiven Fehler auszugleichen. So entwickelte sich ein munteres Spiel, das den EBV nach 10 Minuten mit 17:6 in Front sah.
Das Ergebnis hätte schon bedeutend höher sein müssen. Jedoch sowohl leichte Korbleger trafen nicht das Ziel als auch die EBV-Reboundarbeit wurde nicht mit Nachdruck und mit aller Konsequenz verfolgt. Das besserte sich nicht wesentlich im 2.Viertel (19:11).

Jannis Karls – mit 20 bzw. 35 Punkten Topscorer seines Teams.
In der Halbzeitansprache besprachen die Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls mit dem Team vor allem die erwähnten Mängel. Auch nach der Pause änderte sich beim EBV nichts Wesentliches. Im Gefühl eines „sicheren“ Vorsprungs von 36:17 war das Team immer noch nicht konzentriert genug bei der Sache. Das äußerte sich offensiv in weiteren leichten Ballverlusten und einer miserablen Freiwurfquote. Das Team erarbeitete sich viele 1:1 – Situationen und zog so auch zum Korb. Jedoch an der Freiwurflinie versagten alle Spieler – 5/22 = 23%.

Maksymilian Drozdek, immer körperlich einsatzstark und offensiv erfolgreich.
Erst nach einer nochmaligen Auszeit der Trainer wurde die Mannschaft endlich wachgerüttelt. Einem 54:29 nach 30 Minuten folgte ein versöhnliches 27:13 im letzten Viertel und ein standesgemäßes 81:42 am Ende der Begegnung. Der Trainer nach dem Spiel: „Fünf meiner Spieler punkteten zweistellig: Jannis Karls 20 Punkte/1 Dreier, Bobby Tänzel 17 Punkte/1 Dreier, Maksymilian Drozdek 16 Punkte, Nick Vorhoff 12 Punkte/2 Dreier, Franz-Peter Budach 10 Punkte. Das ist sehr erfreulich, genauso wie alle Teilnehmer punkteten.
Wir dürfen jedoch nicht die angesprochenen Mängel außer Acht lassen. Ein viel besseres Ergebnis bei Ausnutzen aller sich bietenden Chancen und dem Weglassen der vielen technischen Fehler hätte uns gut zu Gesicht gestanden.“

Paul Zucknick – einsatzstark wie immer.
EBV 1971 gegen Mahlower SV 1977 mit: Louis Mielenz 0 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 2 Dreier, Bobby Tänzel 17 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Hanna Dembinska 2 Pkt., Franz Peter Budach 10 Pkt. 2/6 FW, Paul Zucknick 4 Pkt. 2/6 FW, Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 0/3 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/22 = 23%, 4 Dreier, Mahlow: 1/6 = 17% 1 Dreier

Louis Mielenz(rechts), in der Defensive hartnäckig und offensiv eine Bereicherung.
Auch das zweite, gleich darauf anschließende Spiel war für die Gäste von der Oder nicht unbedingt ein Maßstab für die zu zeigende Leistung des Teams insgesamt. Denn zu deutlich war das Endergebnis von 115:26 für den EBV. Schnell schraubte der EBV auf Grund körperlicher und technischer Überlegenheit das Ergebnis auf 36:10 (1.Viertel) und gar 36:2 im zweiten Viertel. Dem hatten die RedHawks-Spieler kaum etwas entgegenzusetzen. Ein guter EBV-Zug zum Korb führte oft zu Punkten, manchmal aber auch erst nach dem 2., 3. oder 4.Versuch. Schon zur Halbzeit führten die Gäste klar mit 71:12.

Auch Nick Vorhoff punktete in beiden Spielen zweistellig. Alle Achtung.
Der EBV-Trainer setzte jetzt verstärkt Spieler aus der 2.Reihe ein, wie zum Beispiel Louis Mielenz, Hannah Dem- binska und Franz Peter Budach. Die Praxiserfahrung im Spiel war dem Trainer wichtig. Alle diese Spieler erfüllten ihre Aufgaben mit Bravour. „In der 2.Halbzeit sollte etwas ruhiger und besonnener gespielt werden. Das gelang nicht immer, weil der Drang zum Korb, um zu punkten, stärker war als das ,ruhigere´ Spiel,“ so noch einmal der Trainer nach dem Spiel.

Franz Peter Budach beim Korbwurf.
Die gleichen 5 Spieler punkteten auch dieses Mal zweistellig: Jannis Karls 35 Pkt./1:1 FW/2 Dreier, Bobby Tänzel 20 Pkt./1:1 FW/1 Dreier, Maksymilian Drozdek 18 Pkt., Franz-Peter Budach 14 Pkt. und Nick Vorhoff 10 Punkte. Bei den Freiwürfen hielt sich das Team mit 2/2 = 100% in diesem Spiel schadlos.
Alle mitgereisten Spielerinnen und Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen.
EBV 1971 gegen RedHawks Potsdam 3 mit: Louis Mielenz 8 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt., Bobby Tänzel 20 Pkt. 1/1 FW 1 Dreier, Hanna Dembinska 2 Pkt., Franz Peter Budach 14 Pkt. 2/6 FW, Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt., Jannis Karls 35 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 2/2 = 100%, 3 Dreier, RedHawks Potsdam 3: keine Freiwürfe, keine Dreier
Alle Fotos von Manja Karls.
31.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 18, LL U 18 m, Saison 2024/2025 |
Spende an Ambulanten Kinderhospiz Eisenhüttenstadt und Guben
(mbor) In Zusammenarbeit mit der ERGO-Versicherung Eisenhüttenstadt hat der Eisenhüttenstädter Basketball Verein an das Kinderhospiz Eisenhüttenstadt eine Spende in Höhe von 500,00 Euro getätigt.

Übergabe der Geldspende an Frau Gladys Samol durch Teammitglieder der U 18 v.l. Linus Zühlke und Kyrylo Baibakov und durch den Trainer Steffen Schneider.
Diese Spende nahm hoch erfreut Gladys Samol entgegen, die als Koordinatorin dieses Hospizdienstes tätig ist.
Die Johanniter begleiten seit 2009 Sterbende und deren Angehörige in Eisenhüttenstadt und Umgebung. Dabei bleiben diese in der gewohnten häuslichen Umgebung des Betreffenden.
Die Ehrenamtlichen bringen Zeit mit für Gespräche, Dasein, Hinhören, auch Schweigen und helfen, den Alltag zu erleichtern.
Die regelmäßigen Besuche der ehrenamtlichen Mitarbeiter sind oft eine wertvolle Hilfe für Angehörige und Freunde, die Entlastungen, und um sich und wichtige Angelegeheiten kümmern zu können.
7.Juni.2018 | BL U 14 mix, Featured |

Dominik Reger erzielte beim Korburfwettbewerb den 3.Platz.
(mbor) Nachdem zweimal das EBV-Team der Altersklasse U 18 in Zörbig den Schlosspokal gewann, sicherten sich beim 3.Turnier die Jungen den Sieg. In überzeugender Manier gewann das Team alle Spiele gegen teilweise starke Gegnerschaft. Das Turnier wurde wiederum sehr liebevoll und umsichtig vom ansässigen Basketballverein ausgerichtet.
Gleich im ersten Spiel wogte das Match gegen BBV 1950 Wurzen hin und her. Zur Halbzeit stand es 22:13 für den EBV. Die Jungen von der Oder hatten die weiteste Anreise und mussten sich erst einmal an das kleinere Spielfeld gewöhnen. Trainer Steffen Schneider stellte das Team gut ein. Das Team sollten aus einer aggressiven Mannverteidigung schnell in die Offensive umschalten. Zum einen sollten sie dabei immer den besser postierten Mitspieler in Richtung gegnerischem Korb sehen. Dieser wiederum hatte dann die Aufgabe möglichst effektiv zu punkten. Eine Trefferquote von 54% als Team ermöglichte einen ungefährdeten 52:28 Sieg für den EBV, bei nur 10 technischen Fehlern. Beste Korbwerfer waren Marvin Schlegel und ein sehr guter Aufbauspieler Jamie Hennlein mit 16 Punkten.

Der jüngste Spieler des EBV – Arian Schneider machte seine Sache sehr gut.
EBV-Punkte gegen BBV 1950 Wurzen: Marvin Schlegel 12 Pkt., Dominik Reger 8 Pkt., Arian Schneider 2 Pkt., Liam Wegner 2 Pkt., Luis Weber 2 Pkt., Jamie Hennlein 12 Pkt., Conor Joel Kästner 4 Pkt., Tom Schlegel 6 Pkt.
Im zweiten Gruppenspiel standen sich der EBV und die zweite Vertretung des Gastgebers SV Zörbig gegenüber. Auf Grund der körperlichen Größenunterschiede verzichteten der EBV-Trainer und Co-Trainer Manfred Borchert auf den groß gewachsenen Marvin Schlegel. Auch ohne ihn kamen die Gäste immer besser in Fahrt und spielten sich nach und nach in einen wahren Rausch. Zur Halbzeit wurden beim Stand von 23:3 die Seiten gewechselt. Jamie Hennlein und Dominik Reger (starke 12 Punkte) verteilten die Bälle. Am Korb bedankten sich mehrmals Liam Wegner, Luis Weber und Tom Schlegel (Top: 18 Punkte) für die gekonnten Zuspiele, vor allem von Dominik Reger. Die Trefferquote sank zwar mit 42% etwas ab, jedoch war dieser hohe Sieg mit 52:20 nie gefährdet. Topscorer war der kleinste auf dem Feld Tom Schlegel mit 18 Punkten, gefolgt von Dominik Reger mit 12 Punkten.
EBV-Punkte gegen SV Zörbig II: Marvin Schlegel nicht eingesetzt, Dominik Reger 12 Pkt., Arian Schneider 2 Pkt., Liam Wegner 4 Pkt., Luis Weber 2 Pkt., Jamie Hennlein 4 Pkt., Conor Joel Kästner 2 Pkt., Tom Schlegel 18 Pkt.

Luis Weber (links) bekam auch gegen Halle genug Spielzeit um sich gut präsentieren zu können.
Das erreichte Halbfinale hatte für den EBV als Gegner BBC Halle parat. Jetzt wieder mit allen 8 angereisten Spielern gestaltete sich das Spiel bei etwa gleichen Größenverhältnissen und auch bei gleichem technischen Können als spannende Begegnung. Der EBV hatte bereits im Spiel gegen Zörbig II gemerkt, dass man viele einfache Punkte erzielen kann, wenn der Ball zum schnellsten Mitspieler gemacht wird. So hat es auch Steffen Schneider in den Auszeiten vermittelt. Die Stahlstädter hingen förmlich an ihren Gegenspielern. Sehr oft machten die Hallenser Fehler. Diese nutzte der EBV, er machte das Spiel schnell und errang zur Halbzeit ein komfortables 28:13. In der zweiten Halbzeit setzten die Trainer vorrangig die zweite Reihe konsequent ein, um die ersten Vier (es wurde 4 gegen 4 gespielt) für das bevorstehende Finale zu schonen. Wieder einmal überragend Dominik Reger mit seiner Spielübersicht und selbst erzielten 14 Punkten. Übertroffen wurde er nur von Marvin Schlegel mit 16 Punkten. Alle Spieler bekamen ihre Spielzeiten. Ein souveräner 55:23 – Sieg, erspielt als Team, war der Lohn für den hohen physischen Aufwand.
EBV-Punkte gegen BBC Halle: Marvin Schlegel 16 Pkt., Dominik Reger 14 Pkt., Arian Schneider 0 Pkt., Liam Wegner 2 Pkt., Luis Weber 6 Pkt., Jamie Hennlein 5 Pkt., Conor Joel Kästner 2 Pkt., Tom Schlegel 0 Pkt. (Trefferquote des Teams: 50%)

Der kleinste Spieler des EBV Tom Schlegel kämpfte und rackerte wie alle seine Teammitglieder.
Das letzte Spiel war ein packendes, mitreißendes Finale gegen den SV Bad Düben. Beide Teams waren kämpferisch und spielerisch in etwa gleich auf. Der EBV setzte mehr die kämpferischen Akzente, die Dübener hatten mit drei gut treffenden Spielern die besseren Schützen in ihren Reihen. Beim Stand von 26:22 wurden die Seiten gewechselt. Beide Teams schenkten sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Am Ende wurde es immer knapper, was die Führung des EBV betraf. Überglücklich lagen sich Trainer und Spieler aus Eisenhüttenstadt zum Schlusspfiff und beim Stand von 41:38 in den Armen. Damit brachte das Team den höchst unerwarteten Pokal mit nach Hause. Trainer Steffen Schneider nach dem Turnier: „Ich bin stolz auf die gezeigten Leistungen meines Teams. Alle Spieler setzten in den Spielen die geforderten Parameter um und kämpften bis zum Schlusspfiff um jeden Ball.“
EBV-Punkte gegen SV Bad Düben: Marvin Schlegel 23 Pkt., Dominik Reger 14 Pkt., Arian Schneider, Liam Wegner, Luis Weber alle 0 Pkt., Jamie Hennlein 2 Pkt., Conor Joel Kästner 2 Pkt., Tom Schlegel 0 Pkt. (Trefferquote 44%)
Weitere Bilder auf unserer ebv-Facebookseite (alle Bilder Torsten Gieseke/SV Zörbig)
16.Apr..2014 | Saison 2013/2014, Senioren II |

Stephan Schulte ein starker Defensivspieler – nach langer Pause wieder mit dabei
(mbor) Das Seniorenteam des EBV 1971 e.V. musste letztes Wochenende in Bernau die letzten beiden Niederlagen hinnehmen. Gegen den Gastgeber verloren die Herren achtbar nur mit 44:66 (31:40), gegen den BBC Cottbus gab es eine klare 52:80 (13:30) Niederlage.
Gegen den Favoriten und Tabellenzweiten SSV Lok Bernau hat sich der EBV gut verkauft. Das Spiel war trotz der vermeintlichen Überlegenheit der Panketaler sehr ausgeglichen. Das ist deutlich an den Viertelergebnissen abzulesen. Nach 15:20 (1.Viertel), 31:40 zur Halbzeit und 39:47 (3.Viertel) stellte Trainer Jörg Bastian ganz klar fest: „Mit Steffen Schneider, Denis Herzog, Peter Kretschmer, Steffen Gust und Jörg Hohlbein fehlten uns zum wiederholten Mal erneut wichtige Spieler. Alle mitgereisten Spieler waren sehr diszipliniert und haben ihre Möglichkeiten ausgenutzt. Es wurde umgesetzt, was angesagt wurde – der Ball muss auf die Center. Bernau spielte in der ersten Halbzeit nicht so aggressiv wie eigentlich allgemein erwartet. So konnte Mario Krüger in dieser Phase sehr gut mit seinem Wurf aus der Nahdistanz punkten, Steffen Wersing arbeitete sehr viel unter beiden Körben. Bernau traf nicht wie gewohnt und die Reboundarbeit unserer Spieler war in der ersten Halbzeit ebenfalls sehr gut. Einziger Mangel war, dass wir beim Abschließen von schnellen Angriffen nicht konstant punkteten. In der zweiten Halbzeit wurde die Verteidigung der Bernauer stärker, so dass wir frühe Ballverluste hatten. Da die Trefferquote der Bernauer Spieler immer noch schwach war, hielten wir das Spiel lange Zeit relativ offen. Trotz des wachsenden Drucks blieb das Team ruhig, wir versuchten einfach weiter zu spielen. Im letzten Viertel machten sich bei Bernau im Vergleich zum EBV die tiefere Bank und der bessere Trainingszustand der meisten Spieler bemerkbar. Wichtig für unser Spiel war, dass Stephan Schulte wieder dabei sein konnte. Auf Grund seiner länger andauernden Erkältung fehlte ihm oft noch das letzte Quäntchen Kraft im Abschluss. Wir wechselten bei unserem Team alle Spieler konsequent ein, unabhängig von dem entstehenden Ergebnis. Die Bernauer holten im letzten Viertel fast jeden offensiven Rebound und trafen im dritten oder vierten Versuch dann doch noch. So geht der verdiente Sieg an die Hausherren. Das Spiel war verloren und wir mussten Kräfte für das zweite Spiel gegen Cottbus sparen.“
EBV gegen Bernau: Mario Krüger 18 Pkt., 2/3 Freiwürfe; Jörg Buchholz, Jürgen Dexheimer und Mike Slobar alle 0 Pkt.; Jörg Franke 2 Pkt.; Franko Löser 1 Pkt., 1/2 FW; Daniel Karls 2 Pkt., 0/2 FW; Steffen Wersing 17 Pkt., 5/9 FW; Stephan Schulte 4 Pkt., 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56%, Bernau: 8/15 = 53%

Mike Slobar (vorn rechts) in Aktion unter dem Korb
Gegen den BBC Cottbus lief im ersten Viertel gar nichts. Cottbus spielte Zonenverteidigung und machte überhaupt keinen Druck auf den Ballführenden, konzentrierte sich dafür aber mit ihren Spielern auf unsere Center. Zwei Verteidiger von Cottbus stellten die Passwege auf die Flügel zu, weil sie wussten, dass wir keinen Werfer von draußen hatten. Und auf einmal passierten Fehler am Fließband, die unter Druck gegen Bernau nicht passiert sind. Die Center waren kaum anspielbar, da sie gut verteidigt, meist gedoppelt, wurden. Dem EBV gelang es nicht, den Ball auf den Flügel zu bringen, um die Center von dort anspielen zu können. Der erste Pass war so meist schon ein Fehlpass. Hinzu kamen auch viele andere Fehler, wie Fangfehler und Schritte. Als sich dann der ebenfalls grippegeschwächte Spielertrainer Jörg Bastian im zweiten Viertel einwechselte, gelangen dann Zuspiele zu den Centern. Es fehlen den anderen Spielern einfach die Erfahrung und die lange Spielpraxis, die Jörg Bastian eben vorweisen kann. Die meisten EBV-Spieler waren vom ersten Viertel an so verunsichert, dass die Abschlüsse nicht immer erfolgreich waren. Cottbus hat unter dem Korb sehr physisch gespielt, was den EBV-Centern die letzte Kraft raubte. Mario Krüger traf zum Schluss keinen Wurf mehr, genauso wenig wie Stephan Schulte. Da ging ein Ball nach dem anderen daneben und die Kraft für den Rebound war nicht mehr da. Der EBV hat letztlich auch zu viele Schnellangriffe geschluckt. Leider hatte der EBV an diesem Tag mit Jörg Bastian nur einen guten Rückraumsicherer, außerdem fehlte sehr schmerzlich ein richtiger Aufbauspieler. Das ist beim EBV das Kardinalproblem: Die Center von Eisenhüttenstadt sind an den Brettern eine Macht, aber leider gelangt der Ball zu selten zu ihnen. So nahm die drohende Niederlage ihren Lauf. Nach 20 Minuten führten die Lausitzer bereits klar mit 30:13, am Ende stand ein 52:80 für den EBV. Trotz der Kritikpunkte versuchte das EBV-Team alles, jedoch sind die spielerischen Mittel eben begrenzt. Topscorer wurden beide Center Steffen Wersing und Mario Krüger mit je 20 Punkten und je 2/4 verwandelten Freiwürfen.
EBV gegen Cottbus: Mario Krüger 20 Pkt., 2/4 Freiwürfe; Jörg Buchholz 0 Pkt., 0/2 FW; Jörg Bastian 3 Pkt., 1 Dreier; Jürgen Dexheimer 2 Pkt.; Franko Löser, Mike Slobar, Jörg Franke alle 0 Pkt.; Daniel Karls 5 Pkt., 1 Dreier; Steffen Wersing 20 Pkt., 2/4 FW; Stephan Schulte 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Cottbus: 11/16 = 69%
11.Apr..2014 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Toni Meinhardt, der starke etatmäßige EBV-Center macht aus beruflichen Gründen leider eine Pause.
(mbor) In einem packenden Spiel setzte sich das Landesliga Herrenteam gegen den BBC Cottbus III mit 91:77 (30:36/76:76) nach Verlängerung durch und verbleibt damit in der Liga. Gegen den Oranienburger SV erreichte das Team ein beachtliches 65:82 (24:38).
Gegen Cottbus III war von Beginn des Spiels an zu merken, dass beide Teams wussten, dass es um den Abstieg aus der Landesliga ging. Sehr viele Zuspiele kamen bei beiden Teams nicht an, viele Ballverluste und Fehlwürfe waren die Folge. Cottbus fand in der 1.Halbzeit besser ins Spiel, der EBV hinkte die ersten 20 Minuten in allem hinterher. So stand es auch verdientermaßen nach 10 Minuten 13:10 bzw. zur Halbzeit 34:28 für den Gegner. Zum Glück hielt sich der EBV noch einigermaßen im Spiel, weil der BBC auch nicht alles traf und die Eisenhüttenstädter in dieser Phase mit einer guten Freiwurfquote von 11:13 glänzten.
In der Halbzeitansprache konnte Trainer David Kiutra sein Team noch einmal derart motivieren, so dass die Aufholjagd ab der 21.Minute begann. Es hatte sich bereits in der 17.Minute ein Aufwärtstrend bemerkbar gemacht, der auch die Zuschauer begeisterte. In der zweiten Halbzeit bewies der Gastgeber mit seiner Art zu spielen, dass er gewillt war, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Denn nur ein Sieg gegen die Lausitzer stand zur Debatte. Kevin Köster war es, der durch seine hervorragende Defensive alle mitriss und den entscheidenden Spieler der Gäste, Marek Tojek (23 Punkte) kaum mehr treffen ließ. Da dieser später auch mit 4 Fouls belastet war, gab es für den EBV die Möglichkeit etwas freier aufzuspielen.
In der 31.Minute führte der EBV mit 56:54 das erste Mal, in der 37.Minute noch mit 69:63. Plötzlich wurde der Gastgeber wieder sehr nervös, die Zuordnung in der Defensive klappte nicht mehr und Cottbus kam in der regulären Spielzeit noch einmal zum 76:76 Ausgleich. Eine Verlängerung musste her. Diese gehörte unbedingt dem EBV, denn mit einem lange nicht gesehenen Siegeswillen fegten die Spieler mit 15:1 die Cottbuser regelrecht weg. Damit war der Klassenerhalt perfekt. Zur gleichen Zeit besiegte im Fernduell die BG 94 Schwedt die WSG Fürstenwalde II mit 83:40 und dem EBV war der rettende 6.Platz nicht mehr zu nehmen.

Aufbauspieler Kevin Köster nahm mit seiner Defensive den besten Spieler der Cottbuser aus dem Spiel.
EBV-Team gegen Cottbus III: Dennis Herkt: 18 Punkte/2:4 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 22 Pkt./4:7 FW/2 Dreier, Jan Grünberg: 18 Pkt./3:7 FW/1 Dreier, Oliver Schwanz: 4 Pkt./1:2 FW/1 Dreier, Toni Meinhardt: 17 Pkt./5:10 FW, Patrick Köster: 0 Pkt., Emanuel Raasch: 5 Pkt./0:2 FW/1 Dreier, Kevin Köster: 7 Pkt./1:5 FW; Freiwürfe: EBV 16:37 = 43%, Cottbus 10:27 = 37%
Das zweite Spiel gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV war nicht mehr von Bedeutung. Trotzdem war es für die vielen Zuschauer sehr interessant und ansehenswert. Der EBV startete sehr gut einem 7:0, musste jedoch auch schnell wieder die Überlegenheit der kompakt stehenden Oranienburger Spieler anerkennen. Die Gäste hatten mit Marcel Landmann (25 Punkte), Friedrich Schenk und Berthold Kober (je 21 Punkte) drei Spieler in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkt waren. Sie bestimmten den Rhythmus, sie erzielten mit 82% die Mehrzahl der erzielten Gästepunkte. Dazu kam bei den Gästen eine Effektivität von 65% (22:34) an der Freiwurflinie, die außerordentlich war.
Der EBV schlug sich beachtlich, nach 10 Minuten führte Oranienburg mit 17:15, zur Halbzeit mit 36:22. Der EBV mühte sich, konnte aber die Kreise des Gastes kaum einengen. Da Oranienburg nicht mehr tat, als zum Siegen notwendig, kam der EBV in der 36.Minute auf 63:68 noch einmal heran. Das wurmte jedoch die Gäste, sie zogen das Spiel noch einmal an sich und gewannen schließlich, auch in der Höhe verdient mit 82:65.

Kapitän Carsten Wehlmann – ein Vorbild an kämpferischem Einsatz, Willensstärke und Spielintelligenz
Herausragender Spieler an diesem Tag war Carsten Wehlmann, der an seinem Geburtstag Dreh- und Angelpunkt war und mit seinen erzielten Punkten, seinen Zuspielen und seinem gesamten kämpferischen Auftreten Vorbild für alle Spieler auf dem Feld war.
Trainer David Kiutra zog nach dem Turnier eine positive Bilanz: „Wir haben nach einer verpatzten Vorrunde eine starke Rückrunde gespielt. Außer dem Aussetzer mit zwei leider verlorenen wichtigen Spielen in Mahlow lassen diese Spiele für die kommende Saison hoffen, dass wir uns im Mittelfeld der Landesliga etablieren können. Das Team verabschiedet sich für eventuell zwei Jahre vom starken Center Toni Meinhardt, der beruflich sehr angespannt ist, eine Auszeit benötigt. Er war immer ein Rückhalt unseres Teams. Außerdem danken wir den treuen Fans, die uns in der Inselhalle tatkräftig unterstützt haben.
EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt: 13 Punkte/1:1 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 20 Pkt./2 Dreier, Jan Grünberg: 10 Pkt./2:4 FW, Oliver Schwanz: 8 Pkt./0:2 FW/2 Dreier, Toni Meinhardt: 7 Pkt./1 Dreier, Patrick Köster: 2 Pkt./1 Dreier, Emanuel Raasch: 3 Pkt./1 Dreier, Kevin Köster: 2 Pkt.; Freiwürfe: EBV 3:7 = 43%, Cottbus 22:34 = 65%
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