Senioren II – Zwei erneute Niederlagen gegen Ludwigsfelde und Bernau

(mbor) Die Herren des Senioren II-Teams des EBV 1971 haben letztes Wochenende beide Auswärtsspiele erneut verloren. Gegen den Gastgeber, den BV Ludwigsfelde 99, verloren sie relativ knapp mit 43:53 (25:26), gegen die etwas übermotivierten Spieler aus Bernau recht deutlich mit 41:103 (23:59).

Die Gäste von der Oder mussten aus unterschiedlichen Gründen erneut auf eine Vielzahl von Leistungsträgern, wie Steffen Gust, Peter Kretschmer, Steffen Schneider, Denis Herzog, Stephan Schulte, Jörg Hohlbein, Jörg Franke und Jörg Buchholz verzichten. Das allein ist ein schlagkräftiges Team. Diese Misere zieht sich bereits über die komplette Saison hindurch.

Eisenhüttenstadt machte trotz dieser Besetzung insgesamt ein gutes Spiel. Trainer Jörg Bastian lobte sowohl die Einsatzbereitschaft als auch den Kampfgeist. Außerdem war die im letzten Turnier angesprochene Fehlerquote im Zuspielbereich deutlich geringer. Dadurch gelang es dem EBV gegen einen guten Gegner fast alle Viertel ausgeglichen zu gestalten. Nach 10 Minuten hieß es 11:12, zur Halbzeit 25:26 aus EBV – Sicht. Lediglich das dritte Viertel mussten die Oderstädter mit 6:15 abgeben, das vierte Viertel war mit 12:12 unentschieden. Ludwigsfelde hatte in Steffen Maerten einen exzellenten Spieler, der die meisten Rebounds, vornehmlich in deren Defensive, erzielte. Trotzdem hatte Mario Krüger in den Anfangsminuten gegen Maerten Erfolg. Überhaupt geht die Punktausbeute beider EBV-Center Mario Krüger/11 Pkt. und Steffen Wersing/13 Pkt. in Ordnung, denn auch in diesem Punkt gab es schon deutlich schwächere Spiele beider Center. Der EBV-Trainer war nach dem Spiel sehr zufrieden, sind doch die Ludwigsfelder kompakter besetzt. Er meinte denn auch, dass das Team defensiv sehr gut gespielt habe und dem Gegner nicht einen erfolgreichen Dreipunktewurf gestattete. Lediglich in der Offensive wurden immer noch zu viele einfache Punkte vergeben.

EBV gegen Ludwigsfelde: Mario Krüger: 11 Pkt., 1/3 Freiwürfe; Franko Löser: 0 Pkt., 0/2 FW; Daniel Karls: 7 Pkt., 1/2 FW; Jürgen Dexheimer: 0 Pkt.;  Jörg Bastian: 10 Pkt., 1 Dreier, 3/5 FW; Mike Slobar: 2 Pkt.; Steffen Wersing: 13 Pkt., 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%, Ludwigsfelde: 9/15  = 60%

Senioren II Daniel Karls

Daniel Karls arbeitete mit seinen Teamkollegen sehr gut in der Defensive – konnte jedoch beide Niederlagen auch nicht verhindern.

Anschließend hieß der Gegner, der haushohe Favorit und als Meisteraspirant gehandelt, SSV Lok Bernau. Diese gingen in der Defensive so richtig zur Sache, machten insgesamt 26 Fouls, was die Eisenhüttenstädter Freiwurfquote auf gute 17/39 = 44% schraubte. Der EBV hatte ja sein zweites Spiel, musste dem ersten Spiel viel Tribut zollen. Die Kraft aller sieben EBV-Spieler ließ verständlicherweise nach. Bernau, frisch und ausgeruht, kannte kein Erbarmen und kein Pardon. Sie ließen defensiv kaum einen freien Wurf des EBV zu, störten so oft sie nur konnten. Eine Vielzahl von  Ballgewinnen war die logische Folge. Bernau hatte 10 punkthungrige Spieler, die sich allesamt in  die Korbschützenliste des Spiels eintrugen. Sieben erfolgreiche Dreier seitens Bernau waren das eine. Das andere sind die klar für Bernau sprechenden Viertelergebnisse und das Endergebnis: 34:11, 25:12, 21:11, 23:7 = 103:41. Der EBV hatte wie gesagt keine Chance gegen dieses kompakt antretende Bollwerk, sowohl defensiv als auch offensiv nicht. So sind das Endergebnis und der Sieg für die Panketaler vollends in Ordnung. Beim EBV waren die Topscorer der Begegnung beide Center Steffen Wersing mit überzeugenden 20 Punkten und 8/14 Freiwürfen sowie Mario Krüger mit guten 11 Punkten und 3/9 Freiwürfen. Die Eisenhüttenstädter werden am 13.April mit hoffentlich einer schlagkräftigen Mannschaft  zu ihrem letzten Turnier der Saison 2013/14 nach Bernau fahren und dort gegen den Gastgeber und den BBC Cottbus antreten.

EBV gegen Bernau: Mario Krüger: 11 Pkt., 3/9 Freiwürfe; Franko Löser: 0 Pkt., 0/2 FW; Daniel Karls: 4 Pkt., 2/4 FW; Jürgen Dexheimer: 0 Pkt.;  Jörg Bastian: 6 Pkt., 4/10 FW; Mike Slobar: 0 Pkt.; Steffen Wersing: 20 Pkt., 8/14 FW; Freiwürfe EBV: 17/39 = 44%, Bernau: 10/18  = 56%

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Landesliga Herren – mit zwei Auswärtsniederlagen Abstieg kaum vermeidbar

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Nur Kevin Köster hielt leistungsmäßig mit starken Szenen dem Druck der Spiele stand, in denen es um den Klassenerhalt ging.

(mbor) Der EBV 1971 hat am letzten Wochenende die Möglichkeit sehr leichtfertig aus der Hand gegeben, dem Abstieg aus der Landesliga doch noch zu entrinnen. Sowohl gegen die zweite Vertretung der WSG Fürstenwalde verloren die Herren mit 71:81 (41:44) als auch gegen die Gastgeber, dem Mahlower SV 1977, klar mit 61:78 (28:40). Beim EBV waren alle wichtigen Spieler einsatzbereit, nur Marcus Vorhoff (verletzt) und Patrick Köster (grippaler Infekt) fehlten.

Von der vorher ausgegebenen Zielstellung, zumindest mit einem Sieg das Abstiegsgespenst zu vertreiben, waren die Männer um Kapitän Carsten Wehlmann an diesem Spieltag zu weit entfernt. Im Spiel gegen Fürstenwalde ließ der EBV zu Beginn nichts anbrennen, mit einer sehr guten Defensive und einem 8:0 – Lauf führten die Eisenhüttenstädter nach 3 Minuten 9:0. Zwei Auszeiten für jedes Team brachten einige Punkte, der EBV führte nach 10 Minuten komfortabel mit 21:11. Anfangs des zweiten Viertels verletzte sich Spielmacher des EBV Carsten Wehlmann an der Achillessehne und konnte danach nicht mehr mit vollem Einsatz in beide Spiele agieren. Trotzdem war er, obwohl verletzt, mit 17 Punkten Topscorer in diesem Spiel. Das ist für den neutralen Beobachter sehr bezeichnend.

Ab der 11.Minute war sich der EBV zu sicher, dass er gewinnt. Die Defensive wurde lässiger, vorn wurden leichtfertige Korbleger vergeben. Trainer David Kiutra vermisste den unbedingten Fight, den Siegeswillen bei seinem Team. Der EBV war einfach zu selbstsicher, zu behäbig. Der Trainer konstatierte sehr enttäuscht einen starken Leistungsabfall gegenüber den letzten beiden Turnieren. Es kam, was kommen musste. Fürstenwalde bekam Oberwasser. Zur Halbzeit führte die WSG-Vertretung schon mit 44:41. Bezeichnend war, dass zwei Fürstenwalder Spieler 63% der Fürstenwalder Punkte erzielten, nämlich mit 33 Punkten und 8 erfolgreichen von 9 erhaltenen Freiwürfen/Stan Dobrzewski sowie 18 Punkten und 4/8 Freiwürfen/Uwe Sarnow. Diese beiden Spieler waren der Garant des Sieges für die Spreestädter. Der EBV verlor alle drei weiteren Viertel und auch das Spiel. Auch wenn die Freiwurfquote beim EBV (71%) besser als die der Fürstenwalder (52%) war, half alles nichts. Die Niederlage war besiegelt.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: Dennis Herkt: 11 Pkt., 1/1 Freiwürfe; Jan Grünberg: 10 Pkt.; Carsten Wehlmann: 17 Pkt., 5/6 FW; René Friedrich: 3 Pkt.,1/2 FW; Kevin Köster: 12 Pkt., 4/6 FW, 2 Dreier; Oliver Schwanz: 3 Pkt., 1/2 FW; Toni Meinhardt: 9 Pkt., 1/2 FW; Emanuel Raasch: 6 Pkt., 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 15/21 = 71%, Fürstenwalde II: 12/23 = 52%

Anschließend hieß der nächste Gegner der SV Mahlow 1977. Der EBV-Trainer stellte fest, dass es seinem Team auch in diesem Spiel an nötigem Einsatz vornehmlich in der Defensive fehlte, um den Gastgebern zu zeigen, dass sie gewinnen wollten. Über das gesamte Spiel hinweg zeigten fast alle seine Spieler zu wenige Kämpferqualitäten, um die Punktemacher bei Mahlow Steve Günther und Matthias Schneider,  beide mit 21 Punkten, an ihren Würfen zu hindern. Bereits zur Halbzeit war der spätere Sieger in Mahlow ausmachen. Carsten Wehlmann musste lange Zeit pausieren.

Lichtblick beim EBV waren nur Kevin Köster mit starken 17 Punkten, 2/4 Freiwürfen und 5 erfolgreichen Dreipunktewürfen und Emanuel Raasch, mit 15 Punkten, 6/6 erfolgreichen Freiwürfen und 3 Dreiern. Nur diese beiden Spieler hielten den EBV lange Zeit im Spiel. Nur sie punkteten zweistellig. Solche Spieler wie René Friedrich, Dennis Herkt, Jan Grünberg und Toni Meinhardt blieben gegen Mahlow weit unter ihren Möglichkeiten. Wenn  diese Spieler nicht 100% in allen Spielen geben, dann kann, ja dann darf der  EBV nicht darauf bauen, in der zweithöchsten Spielklasse spielen zu wollen. Obwohl der EBV das dritte Viertel mit 20:10 für sich entschied, betonte EBV-Trainer David Kiutra noch einmal „nach beiden Spielen die mangelnde Bereitschaft der Mehrzahl seiner Spieler, den Klassenerhalt an diesem Tag klar gemacht zu haben. Besonders positiv hervorheben möchte ich nur Kevin Köster, der unermüdlich in der Defensive rackerte, in der Offensive sein Punktekonto weiter nach oben schraubte und immer einen Blick für seine besser postierten Mitspieler hatte. Diese bedankten  sich jedoch nicht für seine Zuspiele, sondern punkteten oft erst nach dem zweiten oder dritten Rebound oder trafen gar nicht. Ich bin sehr enttäuscht.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Dennis Herkt: 5 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Jan Grünberg: 9 Pkt., 3/8 FW; Carsten Wehlmann: 2 Pkt., 0/2 FW; René Friedrich: 4 Pkt., 0/1 FW; Kevin Köster: 17 Pkt., 2/4 FW, 5 Dreier; Oliver Schwanz: 4 Pkt.; Toni Meinhardt: 6 Pkt., 0/1 FW; Emanuel Raasch: 15 Pkt., 6/6 FW, 3 Dreier; Freiwürfe EBV: 13/25 = 52%, Mahlow: 7/17 = 41%

U 12 – Zwei Auswärtsniederlagen in Mahlow

U 12 männlich Alida Nell

Alida Nell war vornehmlich im zweiten Spiel wichtige Anspielstation und eifrige Punktesammlerin

(mbor) Kurz vor Abschluss der Hauptrunde musste unser U-12 Team der Jungen und Mädchen zwei Niederlagen in Mahlow hinnehmen. Gegen den Gastgeber (außer Konkurrenz spielend) war das Ergebnis 31:102 (23:43), gegen die Mannschaft aus Bernau hieß es am Ende eines hart umkämpften Spiels 92:97 (47:46).

Der EBV musste leider ohne die spielerisch starken Spielerinnen und Spieler Annabell Klinger, Dominik Träder und Jannik Benk auskommen. Gegen die schon in Eisenhüttenstadt körperlich Größeren aus Mahlow hatten die Eisenhüttenstädter über das gesamte Spiel hinweg keinen Zugriff. Die Mahlower spielten mit den Eisenhüttenstädtern Katz und Maus. Trotz der klaren Niederlage berichtet Trainer Jan Grünberg von einem guten Beginn der Stahlstädter. Besonders Carlos van den Brandt, Roman Theißen und Tim Sprenger konnten sich einige Male erfolgreich in Szene setzen und dem EBV-Spiel ihren Stempel aufdrücken. Insgesamt aber war eben der EBV körperlich total unterlegen, einige Eisenhüttenstädter verzweifelten schier an der körperlichen Übermacht. Trainer Jan Grünberg setzte in der zweiten Halbzeit mehr darauf, dass alle Spieler genügend Einsatzzeiten bekamen, so auch Jil Schmidt, David Hoffmann und Stacy Stelke, die sonst eigentlich Bankspieler sind.

EBV-Punkte gegen Mahlow: Toni Gilke, Stacy Stelke: beide 0 Pkt.; Carlos van den Brandt: 4 Pkt., 0/2 FW; Tim Sprenger: 13 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Max Kalisch: 2 Pkt.; David Hoffmann, Jil Schmidt: beide 0 Pkt.; Alida Nell: 1 Pkt., 1/2 FW; Roman Theißen: 8 Pkt., 2/4 FW; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Mahlow: 2/2 = 100%

U 12 männlich Carlos van den Brandt

Carlos van den Brandt – in beiden Spielen in Mahlow ein guter Aufbauspieler

Da dieses Spiel für alle das zweite Spiel nacheinander war, merkte man in der zweiten Halbzeit gegen Bernau auch den Führungsspielern den Substanzverlust nach und nach deutlich an. Da kamen die Zuspiele nicht mehr so genau und auch einfache Korbleger gingen häufig daneben. Die Stammspieler erhielten von den Bankspielern zu wenig Entlastung, zumal ja einige fehlten. Vornehmlich in der Defensive war der Kräfteverschleiß zu merken. Die Konzentration auf die Spielweise des gegnerischen Spielers war zu gering. Außerdem ließ bei einigen Spielern die Kraft verständlicherweise rapide nach. So kam Bernau zu leichten Punkten, die es diesem Team auch letztlich ermöglichte, in der Schlussphase des Spiels den Spieß umzudrehen (Hinspiel 66:54 für den EBV) und verdient mit 97:92 zu gewinnen.

EBV-Punkte gegen Bernau: Toni Gilke: 2 Pkt.; Stacy Stelke: 0 Pkt.; Carlos van den Brandt: 30 Pkt. 0/3 Freiwürfe, 3 Dreier; Jil Schmidt: 2 Pkt.; Tim Sprenger: 42 Pkt., 6/7 Freiwürfe; Max Kalisch: 2 Pkt., David Hoffmann: 0 Pkt.; Alida Nell: 12 Pkt., 2/2 FW; Roman Theißen: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/12 = 67%, Bernau: 3/5 = 60%

Landesliga Herren: Mit Sieg gegen Schwanebeck Tabellenplatz sechs erkämpft

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Oliver Schwanz – im Aufbauspiel ein starker Rückhalt des EBV-Teams

(cw/mbor) Ohne sechs ihrer Stammspieler und leider auch ohne den arbeitsmäßig verhinderten Trainer David Kiutra erkämpfte sich das Landesliga – Herrenteam einen wichtigen Auswärtssieg mit 74:71 (34:29) gegen die SG Schwanebeck. Damit kletterte der EBV auf Tabellenplatz 6. Gegen den Gastgeber USV Potsdam II verloren die Eisenhüttenstädter trotz sehr guten Spiels mit 75:93.

Die Schwanebecker waren im Spiel gegen den EBV personell sehr gut besetzt. Die Oderstädter legten auf Grund der dünnen Personaldecke ihren Focus auf eine gute Defensive und auf das ihnen arteigene schnelle Angriffsspiel. Schwanebeck hatte vorher bereits gegen Potsdam mit 48:80 sehr hoch verloren. Sie waren also kräftemäßig verbraucht; die Randberliner wollten es den Eisenhüttenstädtern nicht zu einfach machen. Der EBV war zu Beginn des Spiels trotz Bemühens noch zu wenig strukturiert. In den ersten 10 Minuten dominierte vor allem Tobias Kahr (Schwanebeck) die gegnerische Offensive. Er erzielte in dieser Phase 14 Punkte. Offensiv gelangen den Stahlstädtern wenige überzeugende Angriffe. Das erste Viertel gab der EBV mit 15:19 ab. Zu Beginn des zweiten Viertels änderte sich das Defensivverhalten des EBV. Der Gegner bekam weniger Raum zum Offensivspiel, besonders Jan Grünberg konnte sich in dieser Phase hervorheben, arbeitete wie alle anderen EBV-Spieler defensiv stark und erzielte 9 seiner 24 Punkte (!) durch schnelles Ziehen zum Korb. Auch die Center Dennis Herkt und Toni Meinhardt kamen besser ins Spiel und konnten durch wichtige Punkte unter dem Korb zur 34:29 – Halbzeitführung des EBV beitragen. Nach der Halbzeitpause erwischte Schwanebeck defensiv den besseren Start, indem das Team die EBV-Center stärker markierte und so diese gut aus dem Spiel nahm. Die EBV-Angriffe mussten abermals über das Aufbaudreieck um Jan Grünberg, Kevin Köster und Oliver Schwanz bzw. Carsten Wehlmann gespielt werden. Das gelang zeitweise so gut, dass sich der EBV zwischenzeitlich auf zwölf Zähler absetzen konnte. Mit einem 57:50 ging es in den letzten Spielabschnitt. Nach und nach verließen den EBV die Kräfte. In der Defensive taten sich mehr Lücken auf, in die die Schwanebecker stoßen konnten. Nur eine schlechte Trefferquote seitens des Gegners verhinderte Schlimmeres. In der 38. Minute führte der EBV noch mit  69:65. Bis 22 Sekunden vor Schluss gelang dem EBV nur noch ein Treffer. Schwanebeck, das in dieser Phase fünf Mal an die Freiwurflinie konnte, glich zum 71:71 aus. Eine EBV-Auszeit half den Spielern, sich noch einmal zu konzentrieren und organisiert zum Korberfolg zu gelangen. Der EBV ging ebenfalls an die Freiwurflinie, wobei Kevin Köster sicher beide Würfe zum 73:71 verwandelte. Schwanebeck versuchte unmittelbar vor Schluss durch ein taktisches Foul an Jan Grünberg die Uhr anzuhalten und vielleicht noch einen Gegenangriff starten zu können. Jan Grünberg verwandelte 4 Sekunden vor dem Ende einen von zwei erhaltenen Freiwürfen. Dadurch erkämpfte sich der EBV durch ein starkes Teamplay verdient den 74:71 – Erfolg.

EBV-Punkte gegen Schwanebeck: Dennis Herkt: 17 Pkt., 1/1 Freiwürfe; Carsten Wehl-mann: 13 Pkt., 1 Dreier; Jan Grünberg: 24 Pkt., 1/3 FW; Oliver Schwanz: 5 Pkt., 1/1 FW; Toni Meinhardt: 9 Pkt., 1/2 FW; Kevin Köster: 6 Pkt., 3/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/11 = 64%, Schwanebeck: 10/16 = 63%

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Dennis Herkt zeigte gegen beide Gegner eine sehr konstante resolute Leistung

Nach starkem Einsatz im ersten Spiel war der EBV sichtlich angeschlagen. Dennoch stand nach dem errungenen Sieg für alle sechs Akteure die Prämisse, auch ein gutes zweites Spiel abzuliefern. Die ausgeruhten Potsdamer begannen verhalten, sodass der Start für die Gäste von der Oder leicht fiel. Jedoch währte diese Phase nur kurze Zeit und die Spieler des USV Potsdam II zeigten ihre Überlegenheit unter dem Korb, indem sie gezielt ihre großen Center ins Spiel brachten; rasch lag der EBV mit 4:14 zurück. Der EBV besann sich defensiv wieder etwas mehr, nach 10 Minuten hieß es nur noch 13:18 aus EBV-Sicht. Zu Beginn des zweiten Viertels setzte sich der USV zwar etwas weiter ab, der EBV erkämpfte sich aber bis kurz vor der Halbzeit – vor allem durch erfolgreiche Dreipunktewürfe – sogar ein 31:30 (37.Minute). Potsdam nutzte danach eiskalt die letzten drei Minuten vor der Pause, um die körperlich angeschlagenen Gäste mit schnellen Angriffen zu überrennen. Ein vertretbarer  11-Punkterückstand des EBV ließ die Teams in die verdiente Pause gehen.

Potsdam kehrte zwar aus der Pause konzentrierter und energischer zurück, sodass sie sich weiter absetzen konnten. Der EBV ließ sich davon nicht beirren und bemühte sich weiter um eine strukturierte Verteidigung und ein ansehnliches Zusammenspiel in der Offensive. Besonders offensiv gelang dem EBV immer mehr und Potsdam sollte im zweiten Spielabschnitt kein Mittel gegen die sehr gut herausgespielten Zuspiele der Gäste finden. Sehr gut waren die Center Toni Meinhardt und Dennis Herkt. Die Flügelspieler Kevin Köster und Jan Grünberg (alle Genannten punkteten zweistellig) bewiesen ebenfalls ihre starke Form. Natürlich zerrte bei allen sechs Spielern die Verteidigung sichtlich an der Substanz,  trotzdem waren ihnen Spielfreude und Ehrgeiz anzusehen. Auch im letzten Viertel bewiesen die Stahlstädter Engagement und vollen Einsatz. Die Aufbauspieler Oliver Schwanz und Carsten Wehlmann gestalteten durchgehend ein solides Angriffsspiel, welches alle Mitspieler einbezog und sehr erfolgreich war. So gelang es den Eisenhüttenstädtern, das letzte Viertel mit 22:22 sehr offen zu gestalten. Am Ende gewann Potsdam verdient mit 93:75 gegen ein sehr gutes Team aus Eisenhüttenstadt, welches sich trotz Unterbesetzung spielerisch stark präsentierte und einen hervorragenden Teamzusammenhalt zeigte.

EBV-Punkte gegen Potsdam II: Dennis Herkt: 11 Pkt., 1 Dreier; Carsten Wehlmann: 15 Pkt., 3 Dreier; Jan Grünberg: 17 Pkt., 1/2 FW; Oliver Schwanz: 4 Pkt.; Toni Meinhardt: 16 Pkt., 6/7 FW; Kevin Köster: 12 Pkt., 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/9 = 78%, Potsdam: 11/19 = 58%

 

 

Landesliga Herren: EBV verliert zu Hause mit zwei Punkten gegen USV Potsdam III und gewinnt mit einem Punkt gegen Schwedt

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Landesliga Herren – Trainer David Kiutra – hier in einer Auszeit

(cw/mbor) Das Team der Landesliga Herren verlor und gewann seine beiden Heimspiel jeweils sehr knapp. Der Gastgeber verlor gegen den USV Potsdam III mit 66:68 (29:34) und gewann das Team gegen den Mitabstiegskandidaten BG 94 Schwedt  mit 72:71 (33:29).

Das EBV-Team startete nach 10wöchiger Punktspielpause äußerst motiviert in das Spiel gegen den USV Potsdam III. Das Hinspiel wurde mit 71:84 verloren. Mit dem Anspruch unbedingt gewinnen zu wollen gingen die Spieler ins Spiel. Mit D. Herkt,   R. Friedrich sowie J. Grünberg, E. Raasch und C. Wehlmann spielten die Gastgeber zu Beginn mit hohem Tempo und waren so auf Augenhöhe mit den Potsdamern. EBV-Aufmerksamkeitsfehler in der Verteidigung gestatteten den Gästen im 1.Viertel freie erfolgreiche Würfe von außen. So ging dieses Viertel mit nur 18:14 an den Gast.  Im zweiten Viertel verbesserte sich die EBV-Defensive sehr, sie blieb kontinuierlich aggressiv und vor allem gut abgestimmt. Jetzt wurden kaum noch Würfe von außen zugelassen.

Potsdam stellte defensiv um und spielte ebenfalls eine solide Verteidigung. Bei erkämpften Ballgewinnen wussten sie mit schnellen Passspielen und energischen Angriffen auf den EBV- Korb die Gastgeber zu beschäftigen. Der EBV spielten weiterhin konzentriert und einsatzstark. Für die nötigen Verschnaufpausen sorgten die Wechsel, wobei Toni Meinhardt, Kevin Köster und Oliver Schwanz von der Bank kommend nahtlos das gut strukturierte Spiel weiterentwickelten. Lediglich offensiv fehlte hin und wieder das letzte Quäntchen Entschlossenheit, so stand es zur Halbzeit 29:34 aus Sicht des EBV.

Das Spiel war auch im zweiten Abschnitt äußerst spannend. Kein Team gab nach. Der EBV spielte vornehmlich über seine großen Spieler, da hatte Potsdam so seine Probleme.

Wenige Sekunden vor Spielende stand es 66:66. Der EBV hatte zuvor zwei gute Chancen zur Führung, konnte diese jedoch nicht für sich nutzen. Potsdam kam in Ballbesitz und startete einen letzten schnellen Angriff, wobei der Aufbauspieler sich von seinem Verteidiger freimachen konnte. Um diesen freien Zug zum Korb zu verhindern, versuchte Carsten Wehlmann den Ballführenden zu stoppen und foulte ihn 0,8 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Da die Mannschaftsfoulgrenze bereits überschritten war, ging Potsdam an die Freiwurflinie; der USV-Schütze verwandelte beide Würfe, sodass Eisenhüttenstadt trotz eines sehr starken Spiels am Ende unglücklich mit 66:68 gegen die Gäste aus Potsdam verlor.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt: 11 Pkt., 3/5 Freiwürfe; Carsten Wehlmann: 11 Pkt., 2/2 FW; 1 Dreier; Jan Grünberg: 13 Pkt., 5/11 FW; Oliver Schwanz: 4 Pkt.; Emanuel Raasch: 6 Pkt.; Toni Meinhardt: 13 Pkt.,  7/12 FW; René Friedrich: 7 Pkt., 3/5 FW; Kevin Köster: 1 Pkt., 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 23/37 = 58%, Potsdam: 14/21 = 66%

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Dennis Herkt gehört schon sehr lange dem EBV die Treue und ist im Herrenteam eine feste Größe auf der Centerposition.

Nachdem im zweiten Turnierspiel Potsdam deutlich gegen Schwedt verlor, der EBV das Hinspiel gegen die Oderstädter jedoch mit 79:71 gewonnen hatte, versprach auch die dritte Begegnung des Tages spannend zu werden. Der EBV startet abermals von Beginn an aggressiv und mit hohem Tempo, sodass es in der 7. Spielminute bereits 15:6 für die Stahlstädter stand. Schwedt konnte im ersten Viertel gegen die sehr gute Verteidigung der Gastgeber lediglich zwei Feldkörbe erzielen und ging mit einem 11:22-Rückstand in das zweite Viertel. Am Ende sollte dieses das einzige Viertel bleiben, welches der EBV für sich entscheiden konnte.

In der Defensive blieb Eisenhüttenstadt unverändert stark und zeigte das gesamte Turnier über eine sehr solide Teamarbeit. Allein in der Offensive geriet der EBV in Schwierigkeiten und fand im 2. Viertel nicht richtig ins Spiel. Die BG 94 Schwedt, welche eine Zonenverteidigung spielte, spekulierte auf die Pässe im Eisenhüttenstädter Angriff und fingen diese sehr oft ab, wodurch sie zu schnellen und einfachen Punkten gelangen. Nach acht Spielminuten schmolz der Vorsprung aus Eisenhüttenstädter Sicht bereits deutlich auf 29:25.

In diesem Spielabschnitt konnte der EBV fast nur über Zuspiele auf die „Langen“ Herkt, Friedrich und Meinhardt punkten und hatte gegen die gut positionierte Raumverteidigung von Schwedt kaum ein Mittel von außen. Mit einem Punktestand von 33:29 ging es in die Pause.

Den zweiten Spielabschnitt gestaltete der EBV von Anfang kreativer und energischer im Angriff, wobei es gelang, die Fehlpassquote deutlich zu senken und nun auch von außen der Zonenverteidigung gefährlich zu werden. Das Spiel beider Teams wogte hin und her, mal hatte der Gastgeber die besseren Aktionen, mal die Uckermärker aus Schwedt. Insgesamt bewiesen die Schwedter ihre größere Spielpraxis, die Gäste kamen auf 3 Punkte heran (28.Minute). Nach 30 Minuten führte der EBV noch mit 53:50.

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Auch Toni Meinhardt ist als Center aus dem Team nicht mehr wegzudenken.

Bis zur 35.Minute lagen die Gastgeber mit 56:55 vorn, dann führte auf einmal Schwedt immer jeweils knapp bis zur 39.Minute mit 68:67. Nach einer Auszeit des EBV nahm auch Schwedt eine Auszeit (40.). Diese half aber mehr dem EBV.  Schwedt hatte seinen letzten Einwurf und damit Ballbesitz im Vorfeld. Sie brachten den Ball auch zu einem ihrer Mitspieler, jedoch hinderte sie ein Schrittfehler daran, dem EBV mit einem Korb den wahrscheinlichen K.O. zu versetzen. Kevin Köster war es in der letzten Minute zweimal vorbehalten, den EBV auf die Siegerstraße zu führen. Zum einen war es ein artistischer Korbleger zum gefeierten 69:68. Der für ihn wahrscheinlich bisher wichtigste Dreier nach einem 69:71-Rückstand (40.Minute; 14 Sekunden vor Schluss) gelingt ihm zum von Zuschauern, Trainer David Kiutra und dem EBV-Team gefeierten 72:71 – Sieg. Noch einmal wird es 4,5 Sekunden vor dem Schlusspfiff spannend. Der EBV muss nur noch den Ball halten. Wieder ist es Kevin Köster, der den Ball erhält, jedoch leider einen Fehlpass spielt, welchen Schwedt (Teamdreier: 8) zu einem schnellen, aber erfolglosen Dreipunkteversuch ausnutzt. Kevin Köster verteidigt diesen jedoch gut und der EBV gewinnt verdient mit nur einem gewonnenen Viertel.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Dennis Herkt: 13 Pkt., 3/4 Freiwürfe; Carsten Wehlmann: 6 Pkt.; Jan Grünberg: 13 Pkt., 1 Dreier; Oliver Schwanz: 3 Pkt., 1 Dreier; Emanuel Raasch: 6 Pkt., 2/2 FW; Toni Meinhardt: 5 Pkt.,  3/4 FW; René Friedrich: 12 Pkt., 4/5 FW; Patrick Köster: 2 Pkt.; Kevin Köster: 9 Pkt., 2/4 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/19 = 74%, Schwedt: 15/31 = 48%

 

 

EBV-Training auch in den Ferien

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Johannes Leuther im Fitnessstudio

(mbor) In den letzten drei Ferientagen bzw. -wochen haben sich Mädchen und Jungen unseres Eisenhüttenstädter Basketball Vereins 1971 e.V. bereit erklärt, mit den Trainern Jan Grünberg (U 12) und Manfred Borchert (U 14) in ein Trainingslager zu gehen. Das war sowohl in den Oktoberferien, als auch kurz nach dem Jahreswechsel (nur U 14) und in den zurückliegenden Winterferien so. Anliegen beider Trainer war es in diesen freien Tagen, dass die Kinder weiterhin Spaß daran hatten, dem roten Ball hinterher zu jagen. Es ging an allen Tagen darum, dass die Mädchen und  Jungen weiter an ihren individuellen Fähigkeiten mit und ohne Ball arbeiteten. Außerdem stand die  Teamfestigung in beiden Teams im Mittelpunkt der Arbeit der Trainer. Für einen kleinen täglichen Obulus hatten alle Teilnehmer im Oktober und im Februar (beide Teams) jede Menge Spaß und Abwechslung. Alle erhielten jeden Tag eine warme Mahlzeit, bekamen Obst, Joghurt und ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt. Die Kindern besuchten für diesen Preis die Schwimmhalle, wetteiferten um Punkte bei einem Tischtennisturnier der U 12 und U 14 und kämpften jeden Tag um die Besten in ihren Altersklassen.

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Jan Grünberg gewann die internen Trainerwettbewerbe im Tischtennis und im Bowling

Am letzten Tag der Trainingslager im Oktober und im Februar gab es Vergleichskämpfe zwischen gemischten U 12- und U 14-Teams, die von allen Spielerinnen und Spielern sehr ernst genommen, wollten die Jüngeren sich doch gegen die Älteren beweisen. Die Älteren wollten natürlich gegenüber den Jüngeren auch nicht klein beigeben. So entstanden immer spannende kleine Spiele mit viel Intensität und spielerisch-taktischem Können. Im Januar weilten die Teilnehmer der U 14 an beiden Tagen im Fitnessstudio „bonitas“ und konnten dort ihre Kräfte messen bzw. ihre koordinativen Fähigkeiten überprüfen. Überhaupt legte der Trainer der U 14 im Februar Wert auf Koordination und individuelle Fähigkeiten, zum Beispiel war ein großes Thema die Freiwurfeffektivität. Außerdem trainierten die Kinder einige Elemente aus der Basketball-Academy, die drei Jungen unseres Vereins unlängst besuchten (siehe vorigen Bericht). Bei den Mädchen und Jungen der U 12 waren die Schwerpunkte der letzten Woche, die Physis der Kinder zu verbessern und einfache technisch-taktische Elemente zu festigen.

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Vereinsvorsitzender Manfred Borchert übergibt Max Kahlisch als bestem Neueinsteiger (U 12) die Urkunde und ein Geschenk

Höhepunkt und Abschluss bildete im Oktober und Februar das allseits beliebte Bowlingturnier im Bowling Point bei E. Krinke. Auch hier gab es getrennte Wertungen der U 12 und U 14. Danach wurden die jeweils Besten der wöchentlichen Trainingslager in den Altersklassen der U 12 und der U 14 sowie die Sieger im  Tischtennisturnier und beim Bowlingturnier in diesen beiden Altersklassen mit je einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.

 

Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder M.Borchert, L. Wendland)