OL U 16 männlich zwei Niederlagen in Cottbus

 (a.bernhardt) Das EBV-Team der U 16 verlor letztes Wochenende beide Spiele. Gegen den Gastgeber hieß es am Ende 80:93, gegen die BG 94 Schwedt/O. 59:111.

Der Gastgeber, der BBC Cottbus, erwischte den besseren Start. Zu offen war unsere Mitte in der Defense, so dass Cottbus immer wieder leicht durchbrechen konnte. Schnell und gezielt sicherten sie sich Punkt um Punkt. Nach dem ersten Viertel stand es bereits 24:12 für die Hausherren.

Im zweiten Viertel besannen sich die Gäste aus Eisenhüttenstadt etwas. Das gelang auch indem der EBV einfache Punkte erzielte. Max Domhardt hatte bereits nach 50 Sekunden  2 Fouls und musste das Spielfeld verlassen. Max Schulz führte das Team gut und setzte immer wieder Niklas Nieschalk und Tristan Foth in Szene. Diese beiden Spieler bedankten sich mit  erzielten Punkten. Das erste Viertel ging unentschieden aus (24:24). Offensiv war Trainer Andraes zufrieden. Leider klappte es in der Defense nicht so gut. Das schnelle Umschaltspiel der Cottbuser konnten die Stahlstädter nur schlecht stoppen.

Nach der Halbzeit kamen wir besser ins Spiel.  Max Domhardt konnte unter den Körben wieder mitwirken. 6 schnelle Punkte brachten uns wieder in Schlagdistanz. Max Domhardt, Niklas Nieschalk und vor allem Max Schulz brachten uns zwischenzeitlich auf 3 Punkte ran. Am Ende des Viertels stand es nur noch 64:60 für die Lausitzer.

Der EBV kam konzentriert aus der Pause, in kurzer Zeit erreichten die Gäste ein 70:70. Jetzt machte sich jedoch bemerkbar, dass mit Benedikt Post und Tim Raasch zwei wichtige Spieler nicht mitreisen konnten, die Bank war zu dünn besetzt. Die Gastgeber setzten sich ab ohne dass wir ihnen noch einmal gefährlich werden konnten. Der Endstand war 93:80, ein verdienter Sieg der Gastgeber.

EBV-Punkte: Max Schulz: 31 P., 8/17 FW, 1-3er; Niklas Nieschalk: 17 P., ¼ FW; Tristan Foth: 11 P., ½ FW; Max Domhardt: 8 P.; Tobias Krutenat: 5P., ½ FW; Marcus Burde und Toni Scrock: 4 P.; Cedric Rellier 0 P.

Im zweiten Spiel gegen Schwedt hatten wir es mit einem Schwedter Spieler unter dem Korb zu tun, der in der Altersklasse U 16 bereits 2 m groß ist. Gegen ihn fanden wir keine Mittel. Hinzu kam auch noch, dass der Trainer seinen Riesen nahezu das gesamte Spiel einfach nur in der Zone stehen ließ und er nicht direkt seinem Angreifer folgte. Das ist in Brandenburg bis zur Altersklasse U 20 nicht zulässig, wurde von den Schiedsrichtern aber nicht geahndet. Beim EBV waren es in diesem Spiel auch nur Max Schulz und Tristan Foth, die vor allem durch ihre Schnelligkeit und ihren guten Wurf viele gute Aktionen hatten. Max Schulz erreichte in diesem Spiel allein 6 erfolgreiche Dreier, was selbst im Herrenbereich eine starke Leistung ist. Tristan F. erzielte alle seine sehr guten 17 Punkte in der 2. Halbzeit. Er bewies, dass er da ist, wenn man ihn braucht. Zur Halbzeit waren wir mit 24:52 schon weit abgeschlagen. Wir fanden einfach nicht die Mittel gegen den „langen Kerl“ aus Schwedt unter den Körben, auch wenn Tobias Krutenat und Max Domhardt ihr Bestes gaben. Dieser Spieler allein machte 50 von 111 Punkten. Das ganze Team hat stark gekämpft, der Schwedter Sieg war mit 111:59 ungefährdet.

EBV-Punkte: Max Schulz: 30 P., 6-3 er; Tristan Foth: 17 P., 1/2 FW; Tobias Krutenat: 6 P.; Niklas Nieschalk: 3 P.,1/4 FW; Toni Scrock: 2 P.; Max Domhardt: 1 P., 1/4 FW; Marcus Burde; Cedric Rellier 0 P.

U 12- und U 14 II. verlieren ihre Spiele

U 12: Heimniederlage gegen SSV Lok Bernau

(mbor) Mit einer klaren Heimniederlage von 26:80 (9:39) endete am vergangenen Samstag  das Spiel gegen die SSV Lok Bernau. Der Gastgeber konnte bis auf den kurzfristig erkrankten Carlos van den Brandt alle Stammspieler und die neu in den Verein eingetretenen Spieler aufbieten. Das Bernauer Team bestand aus Mädchen; dieses Team spielt außer Konkurrenz bei den Jungen mit. Die Barnimer Gäste zeigten vom ersten Sprungball weg eine sehr aggressive Verteidigung. Diese behagte den Eisenhüttenstädtern gar nicht. Viele Ballverluste, auch der EBV-Stammspieler, waren die Folge. So stand es nach 4 Minuten zwar 4:4, jedoch nach dem ersten Viertel bereits 10:4 für Bernau. Lisa Wackermann, dem EBV-Vertretungstrainer Manfred Borchert bestens aus der Saison 2011/2012 bekannt, zog wieder ihre Kreise. Sie erzielte starke 24 der 80 Bernauer Punkte; sie setzte mit ihren unnachahmlichen Dribblings und Zuspielen immer wieder die EBV-Defensive unter Druck. Tim Sprenger und später Jonas Kraske versuchten  diese Spielerin in ihrem Aktionsradius einzudämmen, was sehr sehr schwer gelang. Beim EBV musste die Last des Aufbaus Eric Mintken allein tragen, manchmal gut unterstützt von Roman Theißen. Beide, vornehmlich aber Erich Mintken, wurden schon an der Mittellinie gezwungen, den Ball aufzunehmen oder zu passen. Fast alle Bernauer Spielerinnen verteidigten sehr gut, so dass es dem EBV in der ersten Halbzeit kaum gelang, zum gegnerischen Korb durchzubrechen.

Das änderte sich in der zweiten Spielperiode zum Positiven. Das dritte Viertel war beim EBV das Beste, was die anwesenden Zuschauer an diesem Punktspieltag zu sehen bekamen. Das Team beherzigte die Worte des Trainers zur Halbzeit, stand in der Verteidigung, wohlgemerkt als Team, viel besser und nutzte vorn die sich bietenden Gelegenheiten zu erfolgreichen Korbwürfen. Dieses Viertel wurde nur knapp mit 14:17 an Bernau abgegeben. Eric Mintken war in dieser Begegnung Topscorer mit 14 Punkten und gleich 4 erfolgreichen Dreiern, gefolgt von der gut spielenden Alida Nell (4 Pkt.). In der Defensive überzeugten Jonas Kraske und Johannes Leuther, in der Offensive setzte neben  dem sehr guten Eric Mintken Flügelspieler Tim Sprenger mit seinen schnellen Dribblings Akzente. Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Bernau hatte mit 4 Spielerinnen die erfahrener agierenden Spielerinnen in ihren Reihen, die das Tempo und die Taktik bestimmten. Trotz der klaren Niederlage möchte ich meinem Team ein Kompliment machen für die Einsatzbereitschaft und den Willen, gut zu spielen. Natürlich reicht das noch nicht bei starker Gegenwehr. Aber alle meine Bankspieler sind erst wenige Monate dabei und werden sich im Training und in den Wettkämpfen zu steigern wissen.“

EBV-Punkte: Roman Theißen 2 Pkt./2:4 Freiwürfe, Eric Mintken (14/0:2/4 Dreier) , Jonas Kraske, Alida Nell 4; Freiwürfe Ehst.: 2:6/33%, Bernau: 5:12/42%

 

Zweite Vertretung U 14 mit Niederlagen in Cottbus

 (mbor) Zurzeit sind die Sporthallen des BBC Cottbus kein gutes Pflaster für die Mädchen und Jungen unseres EBV 1971. Nachdem die I. Vertretung der U 14 Anfang des Monats bereits klare Niederlagen kassieren musste, gelang es auch dem Team der U 14 II. nicht zu gewinnen. Das Team verlor gegen den BBC Cottbus II mit 14:71 (8:36) und gegen die SV Woltersdorf ebenso klar mit 26:66 (15:28).

Die Eisenhüttenstädter reisten ohne Ricardo Kaufholz ersatzgeschwächt in die Lausitz. Er fehlte an allen Ecken und Enden, weil das EBV-Team aus drei jüngeren Spielern (U 12) und noch wenig Erfahrung habenden Spielern bestand. Die Cottbuser sind in dieser Altersklasse breiter aufgestellt und haben einen Kader von mehr als 18 Spielern, so dass sie es sich leisten können, einige Spieler in der II. Mannschaft spielen zu lassen. Diese schlugen die technisch feinere Klinge, kannten ihre eigenen Körbe und trafen sehr sicher. Leider gelang das nicht so den Eisenhüttenstädtern. Die Wurfquote von 7:59/12% in diesem Spiel spricht Bände. Auch die Viertelergebnisse von 6:24, 2:12, 4:19 und 2:16 aus EBV-Sicht zeigen die komplette Überlegenheit der Cottbuser. So sehr sich das Team auch mühte, kämpferisch alles gab, Cottbus hatte das Spiel fest in der Hand und gewann verdient hoch mit 71:14.

Punkte EBV gegen Cottbus II: Lea Hilcken (0 Pkt./0:2 Freiwürfe), Enno Rellier (0/0:2), Eric Mintken (2/0:2), Angelina Oppen (6), Tim Sprenger (0), Johannes Leuther (2), Teoman Prahst (4/0:4), Freiwürfe EBV: 0:12, Cottbus: 1:7/14%

Anschließend trat der EBV gegen ein neu gebildetes Team, gegen die Mannschaft der SV Woltersdorf an. Die Oderstädter gingen einigermaßen motiviert ins zweite Spiel. Die Eisenhüttenstädter kannten die Woltersdorfer (bei Erkner) von einem Freundschaftsspiel her. Die Randberliner hatten mit T. Kaminski einen sehr großen Spieler in ihren Reihen. Dieser (20 Punkte von 66) machte dem EBV in der eigenen Defensive das Leben sehr schwer. Unsere Spieler waren zu klein, um den Ball zurück zu bekommen. Die Akzente im Aufbau des EBV setzten Eric Mintken und Tim Sprenger (beide U 12). Eric Mintken traf mit seinen typischen Würfen dreimal den Korb, Tim Sprenger hingegen traf nur ein einziges Mal in beiden Spielen, bei insgesamt 26 Würfen. Auch den anderen EBV-Spielern fehlten noch insgesamt die Cleverness, die Routine, die aggressive Verteidigungshaltung und die Wurfsicherheit, um in den Phasen, wenn T. Kaminski eine Pause bekam die Gelegenheit zu nutzen, selbst zu treffen. Mit zunehmender Spieldauer ging bei allen EBV-Spielern, so auch bei Teoman Prahst (viele Rebounds geholt), Angelina Oppen und Lea Hilcken (beide sehr gute Physis) die Kraft weg, um sich nach zwei relativ guten  ersten und zweiten Vierteln (7:10, 8:18) noch einmal aufzubäumen und den größer werdenden Rückstand in Grenzen zu halten. Der etwas erfahrenere Enno Rellier (gute 4 Punkte) konnte ebenfalls physisch nicht mehr mithalten. So geht auch diese 26:66 – Niederlage in Ordnung. Trainer Manfred Borchert: „Mein noch junges und unerfahrenes EBV-Team wird es in dieser laufenden Wettkampfzeit sehr schwer haben, sich diesen harten Bedingungen zu stellen und überhaupt einen Punkt zu holen. Wir müssen in den Trainingsstunden noch individueller arbeiten, die Spieler müssen physisch noch besser werden, um gegen alle andere Teams einigermaßen mitzuhalten.“

Punkte EBV gegen Woltersdorf: Lea Hilcken (0 Pkt.), Enno Rellier (4), Eric Mintken (7/1:2), Angelina Oppen (4), Tim Sprenger (3/1:8), Johannes Leuther (2/0:4), Teoman Prahst (4), Freiwürfe EBV: 2:20/10%, Cottbus: 0:2

 

 

U 14 männlich I.Mannschaft: Debakel in Cottbus – sehr hohe Niederlagen gegen Cottbus und Fürstenwalde

(mbor) Arg unter die Räder geriet das Team der U 14 I. bei seinem Punktspielstart in Cottbus. Sowohl gegen die WSG Fürstenwalde (28:146, Halbzeit 14:77) als auch gegen den Gastgeber BBC Cottbus (17:151, Halbzeit 6:77) verloren die Eisenhüttenstädter gegen zwei Mannschaften, die dem EBV in allen Belangen haushoch überlegen waren. Fürstenwalde hatte sich mit dem gut agierenden Frankfurter Spieler Tom Benk verstärkt, hatte in seinen Reihen mindestens noch 6 Spieler, die den Eisenhüttenstädtern den Schneid völlig abkauften. Nach 10 Minuten stand es 27:2, zur Halbzeit 37:14, nach 3 Vierteln 106:22 für Fürstenwalde. Diese Ergebnisse sprechen Bände. Die Stahlstädter „Kleinen“, wie Tim Slobar, Daniel Zickuhr, Bastian Krauß und Marvin Demmin konnten den „Großen“ von Fürstenwalde nichts, aber auch gar nichts, entgegen setzen. Dean Hölzel war sehr bemüht, als Aufbauspieler den Ball über die Mittellinie zu bringen. Das gelang ihm von Viertel zu Viertel immer besser. Dabei konnte er sich zwar mehrmals, sich bis zum gegnerischen Korb durchsetzen und wenigstens vier Punkte erreichen. Oft genug wäre es jedoch besser gewesen, den freien Mitspieler zu sehen und diesen anzuspielen. Unter dem gegnerischen Korb erreichten Marvin Zander und Florian Wendland einigermaßen Format, ohne jedoch glänzen zu können, was der Gegenwehr von Fürstenwalde geschuldet ist. Beide Center erreichten, bei der starken Gegenwehr, gute 12 Punkte (Marvin Zander) und 5 Punkte (Florian Wendland). Den weiteren Centern Cassandra Theißen und Celine Party gelang es nicht, sich zu profilieren. Ihnen fehlt es am kontinuierlichen Training. Überhaupt ist festzustellen, dass sowohl die Spieler von Fürstenwalde als auch  die des zweiten Gegners Cottbus den Eisenhüttenstädtern teilweise mehr als vier Spieljahre voraus haben. Dazu kommt, dass der EBV fast nur Spieler des Jahrganges 2000 aufbot, die Gegner technisch sehr gut durchgebildete und groß gewachsene Spieler des Jahrganges 1999 in ihren Reihen hatten. So geht die hohe Niederlage gegen Fürstenwalde auch in Ordnung.

Punkte des EBV-Teams gegen Fürstenwalde: Dean Hölzel (5 Pkt./1:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr  (0), Cassandra Theißen und Bastian Krauß (beide 2 Pkt.), Marvin Demmin und Tim Slobar (beide 0), Oliver Jaß (2), Celine Party (0), Florian Wendland (5/1:2), Marvin Zander (12/0:6); Freiwürfe EBV: 2:10/20%, Fürstenwalde: 7:19/37%

Gleich anschließend war es der BBC Cottbus, der bessere Gegner, gegen den der EBV zu spielen hatte. Erbarmungslos zeigten die Cottbuser den Eisenhüttenstädtern, dass sie nichts „zu bestellen“ hatten. Die Viertelergebnisse von 2:42, 4:34, 9:47 und 2:28 spiegeln das Kräfteverhältnis überdeutlich wider. Der EBV war einfach machtlos. Phasenweise ließen es einige Oderstädter über sich ergehen, ohne wenigstens sich aufzuopfern, ohne richtig zu kämpfen. Da bedurfte es der Auszeiten des Trainers Manfred Borchert, die Spieler wieder aufzumuntern. Die EBV-Spieler erwiesen sich auch im taktischen Bereich zu unerfahren, selbst bei einfachen Wechseln der Cottbuser klappte die Übernahme durch Eisenhüttenstädter Spieler mehrmals nicht. Trotz der bereits oben aufgeführten Kritikpunkte gehörte Dean Hölzel (starke 8 Punkte) zu den guten Spielern. Ebenso spielte Oliver Jaß (mit relativ geringer Trainingsintensität) im Bereich seines Leistungsvermögens. Sehr positiv, vor allem in diesem Spiel, war Neuling Marvin Demmin. Er bestritt seine ersten beiden Spiele für den EBV und kämpfte, wie Oliver Jaß, solange, bis er erschöpft ausgewechselt wurde. Leider schied Daniel Zickuhr verletzt aus. Bis zu seinem Ausscheiden gehörte er genauso wie Tim Slobar zu den Aktivposten des Teams. Tim  Slobar trug sich sogar mit einem erfolgreichen Dreier in die Punkteliste ein. Im Centerbereich überzeugte in diesem Spiel, entsprechend der starken Gegenwehr, nur Florian Wendland. Er steuerte mit guten Einzelaktionen 4 Punkte bei und kämpfte ebenfalls so lange seine Kräfte reichten. Abschließend der Kommentar des EBV-Trainers: „Wir wussten schon vor dem ersten  Anpfiff, wie schwer es in dieser Saison wird. Die Niederlagen tun sehr weh. Es ist jedoch wichtig, daraus die richtigen Lehren für die weitere Trainingsarbeit zu zeigen, um in den kommenden weiteren schweren Spielen etwas besser zu bestehen.  Wir haben sowohl im technischen, im physischen als auch im taktischen Bereich in der Teamarbeit und auch im Individuellen erheblich zuzulegen.“

Punkte des EBV-Teams gegen Cottbus: Dean Hölzel (8), Daniel Zickuhr, Cassandra Theißen, Bastian Krauß, Marvin Demmin (0), Tim Slobar (5/1 Dreier), Oliver Jaß und Celine Party (beide 0), Florian Wendland (4), Marvin Zander (0); Freiwürfe EBV: 0, Cottbus: 1:6/17%

 

 

Senioren II: 3.Platz zum Saisonabschluss nach Sieg und Niederlage in Cottbus

Noch einmal sehr spannend gestalteten sich die letzten beiden Saisonspiele für das EBV-Team der Senioren II. In Cottbus verlor das Team zuerst gegen den BV Ludwigsfelde relativ knapp mit 57:64 (30:40), gegen den Gastgeber gab es eine Verlängerung, die der EBV am Ende sicher mit 75:63 (36:37; 59:59) für sich entschied.

Im vorangegangenen Duell mit Ludwigsfelde hatte der EBV mit 63:50 nach einer Verlängerung gewonnen. Dieses Mal entschieden die Randberliner das Spiel für sich. Die Eisenhüttenstädter haben sich im vorletzten Spiel der Saison nichts vorzuwerfen. Mit 11 Spielern angetreten verschlief das Team lediglich das erste Viertel. Die Männer um Kapitän Jörg Hohlbein brauchen immer erst eine gewisse Vorlaufzeit, um danach gut zu spielen. Nach zehn Minuten stand 15:24. Alle anderen Viertel gestalteten sich ausgeglichen. Die EBV-Spieler trafen einfach nicht, bei Ludwigsfelde fiel alles in den Korb. Die Zonenverteidigung des EBV machte erst nach der Halbzeit den nötigen Druck, um die Dreierschützen von Ludwigsfelde mehr unter Druck zu setzen. Trotzdem gelangen diesen stolze sieben erfolgreiche Dreier, die die Oderstädter immer wieder in Rückstand brachten. Zur Halbzeit stand es 30:42. Der EBV kam besser aus der Pause heraus, erreichte nach 30 Minuten ein 53:58, schaffte es aber nicht mehr den verdienten 64:57 Sieg von Ludwigsfelde zu verhindern. Überragend in beiden Spielen auf Seiten des EBV Center Steffen Wersing, der immer anspielbar war und gegen Ludwigsfelde 30 Punkte, also mehr als 50% der EBV-Teampunkte erreichte. Auch Jörg Hohlbein überzeugte mit 13 Punkten, alle übrigen Spieler konnten in diesem Spiel nicht vollends ihre Leistung abrufen.

EBV gegen Ludwigsfelde: Janis Papachristos (2), Jörg Hohlbein (13/0:2/1 Dreier), Jörg Franke (nicht eingesetzt), Franko Löser, Silvio Kallinich (beide 0), Daniel Karls (5/1:4), Michael Hofmann (3/1 Dreier), Klaus-Dieter Schultz (2), Steffen Wersing (30), Stephan Schulte (2); Freiwürfe EBV: 1:6/17%, Ludwigsfelde: 7:14/50%

Der BBC Cottbus gewann sein Spiel gegen Ludwigsfelde souverän mit 72:62. Im Vergleich zum EBV hatte der Gastgeber die besseren Karten (Spieler), um zu gewinnen. Das Spiel gestaltete sich jedoch nicht so, wie es sich die Lausitzer dachten. Die Stahlstädter verteidigten in einer Zonendeckung gut. Sie mussten zwar acht erfolgreiche Dreipunktewürfe hinnehmen, unter ihrem Korb ließen sie überhaupt nichts „anbrennen“. Den Cottbusern gelang im 1 gegen 1 – Angriff so gut wie nichts, sieht man von sechs für sie zugesprochenen Freiwürfen ab. Außerdem war es dem EBV über das gesamte Spiel hinweg möglich, laufend zu wechseln und das ohne jeglichen spielerischen Substanzverlust. Den Cottbusern ging mit zunehmender Spielzeit förmlich die Puste aus.

Michael Hofmann in seinem letzten Spiel für den EBV beim Sprungwurf

Bei den Gästen wurde Michael Hofmann vor diesem Spiel würdig aus dem EBV verabschiedet. Er absolvierte sein letztes Spiel für Eisenhüttenstadt.

Das Spiel wogte hin und her. Der BBC dachte mit einer aggressiven Verteidigung zu gewinnen, denn immerhin bekam der EBV 39 Freiwürfe zugesprochen. Bei stets knapper Cottbuser Führung ging es dann nach 59:59 in eine Verlängerung. In diesen fünf effektiven Spielminuten konnten die Gäste geschickt wechseln und das Spiel mit 75:63 noch klar für sich entscheiden. Den Gastgebern gelang nur noch ein Dreier aus dem Feld und ein Freiwurfpunkt, den Eisenhüttenstädter Centern Klaus-Dieter Schultz (hier 6 Punkte) und Silvio Kallinich (2) blieb es in dieser Overtime vorbehalten, den Abstand so groß werden zu lassen. Topscorer wurde noch einmal der beste Spieler des Tages, Steffen Wersing, mit 25 Punkten und 7 von 9 Freiwürfen. Dass die Gäste insgesamt gut aufgestellt sind, davon zeugen auch die erzielten Punkte in diesem Spiel.

Trainer Manfred Borchert: „Das war ein echter Krimi. Meine Anerkennung gilt dem gesamten Team, das schon gegen Ludwigsfelde andeutete, wozu es fähig ist, dieses aber noch nicht umgesetzen konnte.  Gegen Cottbus war die Mannschaft eine Einheit, sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank. Jeder Spieler bekam seine „Streicheleinheiten“. Die Mannschaft hat sich mit diesem Abschlusssieg den 3.Platz in der Tabelle gesichert. Wir haben mit 16 Spielern einen sehr guten und ausgeglichenen Kader und können  voller Zuversicht auf die kommende Saison blicken.“

EBV gegen Cottbus: Janis Papachristos (5/5:6), Jörg Hohlbein (8/2:6), Jörg Franke (0), Franko Löser (9/1:1), Silvio Kallinich (8), Daniel Karls (5/3:5), Michael Hofmann (2), Klaus-Dieter Schultz (11/3:8), Steffen Wersing (25/7:9), Stephan Schulte (2/2:4); Freiwürfe EBV: 23:39/59%%, Cottbus: 5:6/83%

 

 

U 11 Mix – Noch keine Aussicht auf Sieg

Auch die letzten beiden Saisonspiele haben unsere jüngsten,

Alida Nell - eine der Stützen des U 11-Teams/Fotos. A.Kannemann

im Wettbewerb stehenden, Basketballspielerinnen und –spieler verloren. So ging das Spiel gegen den USV Potsdam mit 26:93 (12:48) ebenso klar an die Potsdamer, wie das Spiel gegen die Gastgeber, BBC Cottbus, mit  19:108 (7:65).

Im Spiel gegen Potsdam war die Eisenhüttenstädter Defensive noch sehr müde und unaufmerksam. Die EBV-Spieler bekamen selten Zugriff zu ihren Gegnerinnen und Gegnern. Wenn dann der Ball in den Reihen des EBV war, zeigten die Oderstädter ein gutes Teamspiel und auch gute Einzelaktionen. Auch die mitspielenden Mädchen Alida Nell und Tara Bensch leisteten Beachtliches. Es wurde gekämpft, der Einsatz stimmte. Natürlich konnte das EBV-Team dem Gegner nicht das Wasser reichen. Trainer Jan Grünberg war dennoch mit der Leistung seines Teams zufrieden.

Scorer beim EBV gegen Potsdam: Carlos van den Brandt (10 Pkt.),  Niklas Rietschel (6), Tim Sprenger (6), Roman Theißen (4)

Der BBC Cottbus war das stärkere, spielerisch bessere, Team. Das spürte der EBV, der leider ohne Eric Mintken antreten musste. Den Kindern merkte man das vorherige, gerade zu Ende gegangene, Spiel gegen Potsdam deutlich an. Sie hatten kaum noch Kraft und waren in der Defensive gegen die schnellen und gekonnt spielenden Gegner immer im Hintertreffen.  Bei EBV-Einwürfen gelang es dem Team sehr selten, den Ball zum Mitspieler zu bringen, was wiederum zu sehr einfachen für Cottbus führte.

Die Offensive zeigte gegenüber vorangegangenen Spielen gute Ansätze, es wurde kombiniert, gut zugespielt und gepunktet.

Noch einmal zum Abschluss  der Saison Trainer Jan Grünberg: „Kompliment für mein Team, welches sich von Turnier zu Turnier gesteigert hat. Trotz des jüngeren Alters und der dadurch entstehenden körperlich-physischen und durch die geringeren Spieljahre technischen Unterlegenheit gegenüber Potsdam und Cottbus spreche ich allen Mädchen und Jungen ein großes Lob für die gezeigten Leistungen aus. Für die Trainings-leistungen gilt das genauso wie für die Leistungen in den Spielen.“

Scorer beim EBV gegen BBC Cottbus: Niklas Rietschel (8), Jonas Kraske (4), Carlos van den Brandt (3/1:2 Freiwürfe), Tim Sprenger und Roman Theißen (je 2)

 

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