29.Sep..2022 | Featured, Landesliga Herren, Saison 2022/2023 |

Dennis Herkt – einer de r Aktivposten des Spiels. Er erzielte allein 44 Punkte!!
Das Team der Landesliga gewann vor eigenem Publikum seine beiden ersten Spiele in der Landesliga. Gegen den BBC Cottbus 2 hieß es am Ende 77:61 (34:32), gegen die Vertretung des SSV Lok Bernau 3 gewannen die Gastgeber mit 71:69 (25:36) durch einen Buzzer Beater.
Vor stimmungsvoller Kulisse fanden beide Teams nur schwer ins Spiel. Die Cottbuser hatten nur 6 Spieler an Bord, mussten also bei zwei Spielen nacheinander mit ihren Kräften haushalten. Das Spiel war energiearm, kaum mit offensivem Druck nach vorn. Nach 10 Minuten führte der Gastgeber knapp mit 19:17, zur Halbzeit nur mit 34:32.

Jaime Gomez – ein Neuzugang, den der EBV brauchte. Durch seine Art und Weise, das Spiel zu gestalten und sein Team zu motivieren ist der ein unbedingter Gewinn.
Dass der EBV trotz seiner spielerischen und personellen Vorteile (9 Spieler) nicht höher führte lag zum einen daran, dass die Oderstädter zu lethargisch spielten und zu viele individuelle Fehler aufwiesen. Zum anderen hielt der BBC durch starke 13 erfolgreiche Dreipunktewürfe im gesamten Spiel dagegen.
Die zweite Halbzeit gestaltete der EBV souveräner, das dritte Viertel gewannen die Eisenhüttenstädter mit 24:15, das letzte Viertel etwas knapper mit 19:14, was am Ende den verdient ungefährdeten 77:61 Sieg ausmachte.
EBV-Punkte gegen BBC 2: Dennis Herkt 20 Pkt., Adrian Schubel 19 Pkt. 2 Dreier 1/2 FW, Paul Schulz 6 Pkt. 2/2 FW, Thomas Schneider 4 Pkt., Vitali Palkin 10 Pkt. 1 Dreier 1/2 FW, Jaime Gomez 15 Pkt. 3/6 FW, Julian Schallhorn 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick, Joey Lehmann und Max Kalisch alle nicht gespielt; Freiwürfe EBV: 7/12 = 58%, Cottbus nicht gemeldet
Nachdem Cottbus gegen Bernau im zweiten Spiel mit 36:110 unterging erwartete den EBV eine angriffslustige, aggressiv und körperlich zu Werke gehende Vertretung aus Bernau. Spielertrainer Paul Schulz machte vor dem Spiel eine klare Ansage, dass sein Team nur eine Chance hat zu gewinnen, wenn es mit der gleichen Physis und Körperlichkeit sowie mit mehr Leidenschaft als im Spiel gegen Cottbus dagegenhält. Leider hatte das Spiel nur einen Hauptschiedsrichter, weil Cottbus keinen Schiedsrichter stellte.
Bernau startete mit einem 7:0 Lauf und dominierte die Anfangsphase, erst in der 5. Minute konnte Dennis Herkt die ersten 2 Zähler für den EBV erzielen, nach 7 Minuten führten die Panketaler mit 14:4. Der EBV konnte sich in dieser Phase durch 2 Dreier von Neuzugang Julian Schallhorn aus Frankfurt (Oder) sowie Paul Schulz zum 16:12 retten und behielt den Anschluss. Das zweite Viertel verlief mit 20:13 annährend ausgeglichen, der EBV kam langsam ins Spiel, fand aber selten eine Antwort auf die starke Offensive der Bernauer, die jeden Fehler mit Punkten bestraften. So stand es nach 20 Minuten 36:25. Beim EBV waren die Zuschauer immer begeistert, „peitschten“ ihr Team nach vorn, sahen sie doch trotz des Rückstandes ein positiv gestimmtes Team mit einer guten Defensive. Der Trainer lobte diese Fakten auch in der Halbzeit, alle blieben zuversichtlich.
Im dritten Viertel wurde das Spiel zunehmend härter. Viele Kontakte wurden auf Grund des fehlenden 2.Schiedsrichters nicht geahndet. Der EBV bewahrte einen kühlen Kopf bewahren und kämpfte sich ins Spiel zurück, mit Selbstvertrauen und etwas Glück erzielte der EBV innerhalb von sechs Minuten 6 Dreier durch exzellentes Zusammenspiel des Teams, davon erzielte Dennis Herkt 3 Dreier im Alleingang und Thomas Schneider 2 Dreier in Folge.

Adrian Schubel, U 18 – Spieler (hier mit Ball) lässt sich auch in der härteren und ihn körperlich fordernden Landesliga nicht davon abbringen, sein sehr gutes Können immer unter Beweis zu stellen.
Beim Stand von 56:53 zum Ende des dritten Viertels hin wittert der EBV seine Chance. Dennis Herkt hatte an diesem Tag einen „Lauf“. Er erzielte in beiden Spielen als Topscorer je 24 Punkte, gegen Bernau 4 Dreier. Jaime Gomez, ebenfalls Neuzugang aus Frankfurt (Oder) kämpfte und „bearbeitete“ den Gegner mental. Die Konzentration ließ bei Bernau merklich nach, was sich zum Beispiel bei den sonst so treffsicheren Bernauer Freiwurfschützen (3/6) in dieser Phase bemerkbar machte. In der 37. Minute gingen die Gastgeber stimmungsvoll in Führung durch zwei verwandelte Freiwürfe des stark auftrumpfenden U 18 Spielers Adrian Schubel (insgesamt 13 Pkt., 1 Dreier, 4/6 Freiwürfe).

So kennen wir alle Paul Schulz: Unnachahmlich! Energisch! Zielstrebig! Effektiv zum Korb ziehend!
Das Spiel wogte unter tobendem Applaus hin und her. 5 Sekunden vor Schluss gleicht Bernau zum 69:69 aus. Der EBV nimmt eine Auszeit, um den Einwurf im Vorfeld zu bekommen. Erst beim zweiten Einwurf (der erste ging zum Gegner und dann wieder ins Aus) erhielt Paul Schulz den Ball. In seiner bekannten unnachahmlichen Art zieht er, am Rand eines Offensivfouls, zum Korb und trifft mit der Schlusssirene zum 71:69 Siegtreffer. Alle Zuschauer erhoben sich von den Plätzen und jubelten ebenso wie das überglückliche Team.
Spielertrainer Paul Schulz nach dem Spiel: „Ich bin unglaublich stolz auf diese starke Leistung des Teams, das sich mit Kampf und Einsatz den Sieg mehr als verdient hat.“
EBV-Punkte gegen Bernau 3: Dennis Herkt 24 Pkt., 4 Dreier 2/3 FW Adrian Schubel 13 Pkt. 1 Dreier 4/6 FW, Paul Schulz 10 Pkt. 1 Dreier 1/4 FW, Thomas Schneider 8 Pkt. 2 Dreier 0/2 FW, Vitali Palkin 7 Pkt. 1/2 FW, Jaime Gomez 6 Pkt. 2/2 FW, Julian Schallhorn 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick, Joey Lehmann und Max Kalisch alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/19 = 58%, Bernau: nicht gemeldet
28.Sep..2022 | Featured, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |
(bast/schn/mbor) Die Mädchen und Jungen der Oberliga U 16 verloren ihr Auswärts-spiel beim SV 1919 Woltersdorf hoch 34:87 (13:49). Unter sehr ungünstigen Bedin-gungen, wie zum Beispiel, dass kein regulärer Schiedsrichter das Spiel leitete, hatten die Gäste mit körperlich teilweise sehr robusten und zwei überalterten Gasgebern zu kämpfen. Fouls wurden auf beiden Seiten fast überhaupt nicht gepfiffen.
Auf der Aufbauposition agierte Arian Schneider. Er setzte Tom Schlegel und Hugo Tesche oft sehr gut in Szene. Beide nutzten jedoch ihre vielen Wurfmöglichkeiten nicht konsequent genug.
Die mitgereisten Mädchen Tara Bastian und Emilia Schneider sowie die körperlich weniger robusten EBV-Spieler hatten es nicht leicht, sich gegen die nur männlichen Gegner durchzusetzen, zumal die Woltersdorfer defensiv wie offensiv nicht unterschieden zwischen Mädchen und Jungen.
Nach 10 Minuten stand es bereits 29:8 für den Gastgeber, vor allem durch M.Gerasch mit allein 16 erzielten Punkten. Das zweite Viertel begann der EBV kurzzeitig besser mit 5:4 für sich, dann jedoch ging es weiter ohne EBV-Punkte. Die Folge 49:13 für die Randberliner zur Halbzeit.
Nach der Halbzeit erspielten sich die Gäste ein nur 13:16 aus ihrer Sicht. Gegen Ende des Viertels erzielte Arian Schneider 3 Punkte durch einen Dreier.
Das vierte Viertel ging mit 22:8 an die Woltersdorfer, die nahe an einer verbotenen Zonenverteidigung waren. So war denn das Endergebnis von 87:34 auch besiegelt.
Der an diesem Tag amtierende EBV-Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Positiv kann ich sagen, dass das mein Team bis zum Schlusspfiff gekämpft hat. Zum Schluss konnten wir noch ganz gut punkten. Wir hatten sehr große Nachteile im defensiven wie auch offensiven Reboundverhalten, sodass Woltersdorf trotz eigener schlechter Wurfquote zweite, dritte und vierte Chancen erhielt. Auch wenn der EBV offensiv agierte, schaffte es kaum ein Oderstädter nach einem Fehwurf, sich den eigenen Rebound zu sichern.
Wir hatten defensiv gute Phasen mit wenig Gegenpunkten. Es gab aber auch Phasen, in denen wir regelrecht überrannt wurden. Das war vor allem dann, wenn wir offensiv vermeidbare Ballverluste ,produzierten´. Insgesamt war es für alle eine neue Erfahrung gegen athletischere und teilweise größere, ältere Spieler zu kämpfen.“
Im Nachhinein wurde das Spiel mit 20:0 für Eisenhüttenstadt Eisenhüttenstadt gewertet. Die Begründung ist, dass Woltersdorf zwei Spieler einsetzte, die zu alt waren.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Emilia Schneider, Gustav Kohn, Linus Schulze, Tara Bastian, Linus Zühlke alle 0 Pkt., Tom Schlegel 6 Pkt., Lennard Robert 2 Pkt., Hugo Tesche 8 Pkt. 0/1 FW, Arian Schneider 18 Pkt. 1 Dreier 1/4 FW; Freiwürfe EBV 1/5 = 20%, Woltersdorf 1/2 = 50%
6.Juli.2022 | Featured, Minis, Saison 2021/2022 |
(mbor) Auf Grund von Verletzungen musste der EBV 1971 ersatzgeschwächt (nur 5 Spieler) zum Schlossturnier nach Zörbig/Sachsen-Anhalt reisen.
Der EBV fuhr mit Jannis Karls, Paul Zucknick, Ben-Kevin Taubert, Laurynas Lukosius und Ben Vorhoff nach Zörbig.
Im ersten Spiel gegen das Team des USC Magdeburg trafen
die Stahlstädter auf 12 körperlich starke und technisch versierte Spieler. Gespielt wurde auf Minikörben. Das waren unsere Jungen nicht gewohnt. Beim EBV gab es wenige Ballverluste und auch wenige technische Fehler. Die Verteidigung stand gut, es wurde wenig zugelassen.
Die Magdeburger wechselten laufend, dadurch hatte der EBV Probleme bei der Zuordnung ihrer Gegenspieler. Zur zweiten Halbzeit hatte der EBV nur noch 5 Spieler, weil Laurynas Lukosius, der größte EBV-Spieler foulbelastet zuschauen musste. Trotz dessen machten alle Teilnehmer ein sehr gutes Spiel, welches mit 30:54 verloren ging.
Unmittelbar danach erwartete den EBV das Team des Science City Jena. Gegen den späteren
Turniersieger fanden die Oderstädter schnell ins Spiel. Besonders Jannis Karls und Ben Vorhoff gelang es mehrmals, dem Gegner den Ball zu entreißen. Mit einer guten Temdefensive stand es 15:18.
Ben-Kevin Taubert und Laurynas Lukosius holten sich sowohl defensiv und offensiv sehr viele Rebounds. Zum
Schluss konnten die Jungen des EBV das Tempo nicht mehr mithalten und verloren schließlich 20:25.
Im Abschlussspiel traf der EBV auf den SC Bad Düben. Die Dübener spielten sehr körperbetont. Davon ließen sich die EBV-Jungen nicht beeinflussen. Defensiv ließen Ben-Kevin Taubert und Laurynas Lukosius dem Gegner wenige Chancen für klare Würfe. Durch gute Dribblings von Ben Vorhoff, Jannis Karls und Paul Zucknick konnte der EBV viele gute Spielzüge einleiten und mit Punkten erfolgreich abschließen.
Mit sehr gutem Passspiel, Dribblings und Korbaktionen von allen EBV -Spielern
hielt das Team – den Sieg vor den Augen – fest und konnte das Spiel mit 47:39 für sich entscheiden.
In der Mittagspause wurde ein Freiwurfwettbewerb durchgeführt, den Ben Vorhoff gewinnen konnte. In der Vorrunde hatte dieser 4/5 Freiwürfen getroffen und musste ins Stechen gegen einen Spieler aus Erfurt. Im direkten Vergleich konnte sich Ben Vorhoff mit 2/2 Freiwürfen dursetzen und gewinnen.
16.Juni.2022 | Featured, Minis, Saison 2021/2022 |

Das Sieger-Team mit Trainerin Anne Vorhoff.
(avor/mbor) Vor wenigen Wochen absolvierte unsere jüngste Basketballmannschaft ein Turnier in Cottbus. Mit teilweise sehr hohen Siegen belegten die Mädchen und Jungen den 1.Platz. Der EBV spielte mit Mia Timm, Theodor Mierke, Milosz Chojnicka, Egon Engelin, Tom Robert, Nick Vorhoff, Anton Eimler.

Nick Vorhoff – rechts- zählte zu den Jüngsten seines erfolgreichen Teams aus Eisenhüttenstadt
Dabei spielten mit Theodor Mierke und Nick Vorhoff zwei Jungen auf dem Parkett, die erst 7 Jahre alt sind.
Das EBV-Team bewies trotz seines jungen Alters bereits erstaunliche Fähigkeiten in der Teamdefensive. Dabei gelang es den Oderstädtern oft genug, ihren Gegen-spielern den Ball „abzujagen.“ Im Spiel nach vorn erreichten fast alle Pässe den Mitspieler. Alle Spieler trugen sich mit Punkten in die Korbschützenliste des Turniers ein.
Für Milosz Chojnicka, Mia Timm, Anton Eimler und Theodor Mierke waren es die ersten Spiele überhaupt gegen andere Gegner.
Das Turnier wurde mit jeweils 4 Spielern und einer Spielzeit von 4×5 Minuten gespielt, ohne dass während des Viertels gewechsel werden konnte. Herausragender Spieler des Turniers war Egon Engelien. Er zog mit seiner Spielerfahrung und seiner Übersicht das komplette EBV-Team mit. Im Spiel gegen Rathenow I erzielte er nach einem äußerst spannenden Spiel den entscheidenden Siegtreffer zum 18:16.

Trainerin Anne Vorhoff war immer engagiert und betreute die Kinder sehr einfühlsam.
Im letzten Spiel gegen Fürstenwalde hat die Mannschaft noch einmal alles gegeben. Betreuerin Anne Vorhoff und die mitgefahrenen Eltern stellten dabei erfreut fest, dass das Team von Spiel zu Spiel zu einer Mannschaft zusammengewachsen ist, die füreinander und miteinander kämpften.
Ergebnisse: White Devils Cottbus – EBV 1971 27: 67
Red Eagles Rathenow II – EBV 1971 6 :24,
Red Eagles Rathenow I – EBV 1971 16:18
EBV 1971 – StarWings Glienicke 39: 23
EBV 1971 – WSG Fürstenwalde 22:2
22.Mai.2022 | Allgemein, Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |
(sch/zu/mbor) Auf neutralem Boden hatte der EBV 1971 sein letztes Punktspiel der Hauptrunde ausgetragen. Gegen die 2.Vertretung der BG 94 Schwedt gewann das Team mit 75:50 (37:16).
Die Eisenhüttenstädter reisten mit einem 12 Mann-Kader an. Das Team war eine sehr gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen nachrückenden Kräften. Paul Schulz, eigentlich Spielertrainer, konzentrierte sich dieses Mal voll auf die Traineraufgabe.
Beide Teams begannen mit einer Manverteidigung. Die jungen Schwedter hatten schon ein Spiel gegen Glienicke in den Beinen; sie spielten sehr aggressiv, konnten dabei aber ihre Emotionen nicht unterdrücken und erhielten mehrere Fouls wegen „Meckerns“. Diese zugesprochenen Freiwürfe nutzte der EBV leider nur unzureichen (ca. 40%).
Der EBV begann mit Teoman Prahst, Adrian Schubel, Thomas Schneider, Patrick Köster und Dennis Herkt. Die Aufbauspieler spielte anfangs sehenswert, unterstützt von Thomas Schneider, der im Abschluss glücklos war. Gewohnt stark defensiv der erfahrene Patrick Köster (sehr gut seine Offensivrebounds und Ausboxen und sein Ausboxen unter beiden Körben) und Teoman Prahst, der einige Steals „ergatterte“ und einen gewohnten starken Zug zum Korb zeigte. Dennis Herkt war wie immer zuverlässig, hatte eine starke Reboundquote und konnte mehrere zweite Chancen effektiv verwerten. Er steuerte 7 Punkte seiner 9 Gesamtpunkte im ersten Viertel bei. Genau wie Teoman Prahst; er erzielte 10 (von insg. 14) in diesem Viertel. Der EBV führte nach 10 Minuten mit 19:7, zur Halbzeit bereits klar mit 37:16.
Marc René Raue bewies seine gewohnt sehr solide Defensive mit guter Reboundarbeit unter beiden Körben. Er hatte in diesem Spiel aber einige Probleme im Abschluss, erhielt viele Freiwürfe, konnte diese aber nicht immer verwerten (nur 61%).

Paul Schulz ist als Spielertrainer der Erfahrenste im EBV-Team. Er war gegen Schwedt Trainer und gab seine Erfahrungen mit Tipps jedem Spieler weiter.
Trainer Paul Schulz hatte das „Luxusproblem“ seine Bankspieler nachschieben zu können, die keinen Deut schlechter waren als die ersten Fünf, sie erhielten durch die jeweils sieben anwesenden Bankspieler immer wieder Lob, Zusprechung und weitere Motivation. Wie zum Beispiel Joey Lehmann, der sich immer wieder gut defensiv wie offensiv einbrachte sowie Ludwig Radt, Jonas Kraske, Robert Zucknick und Vitali Palkin. Alle Genannten fügten sich nahtlos ins Teamspiel ein und bewiesen ihre gewachsene Leistungsstärke.
In den Auszeiten stellte Paul Schulz sein Team gut auf die kommenden Minuten ein und unterstrich einmal mehr seine vorhandene Erfahrung. Die Oderstädter setzten ihre kontinuierliche Spielweise fort, lagen nach 30 Minuten mit 57:33 in Führung und gewannen verdient klar mit 75:50.
Eigentlich war das Turnier in Strausberg, beim klaren Tabellenersten geplant. Die Randberliner setzen jedoch in ihren letzen beiden Spielen einen Spieler ein, der noch nicht richtig gemeldet war. Dadurch rutschten sie auf Platz vier und der EBV 1971 ist nun als Erstplatzierter Ausrichter des Finals Fours.
Der Trainer sammelte wichtige Erkenntnisse für das bevorstehende Final Four am 11.Juni.
Abschlussfazit von Paul Schulz: „Wir begannen sehr gut und ließen allmählich nach. Als Trainer sah ich den guten Anfang mit sehenswerten Aktionen, aber auch das fortwährende Nachlassen meines Teams. Wir spielten nicht durchgängig unsere Defensive mit eigenen Ballgewinnen, wir passten uns der Spielweise von Schwedt sehr an. Wir liefen viel zu wenig Fastbreaks. Das ist eigentlich eine unserer Stärken. Das hinderte uns an einem dreistelligen Endergebnis. Einige Kleinigkeiten können wir bis zum 11.06.22 noch verändern. Einige andere Dinge bedürfen der langfristigen Trainingsarbeit mit dem Team.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Robert Zucknick 0 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Vitali Palkin 7 Pkt. 1 Dreier, Thomas Schneider 0 Pkt., Ludwig Radt 6 Pkt. 2/3 FW, Adrian Schubel 16 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 5/14 FW, Patrick Köster 3 Pkt. 1/4 FW, Jonas Kraske 5 Pkt. 1 Dreier, Teoman Prahst 14 Pkt. 2/4 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV 14/23 FW = 61% Schwedt: 12/22 = 55%