Oberliga U 18 männlich verliert zwei wichtige Spiele in Cottbus

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Toni Scrock – ständig bemüht, sich ins EBV-Spiel einzubringen

Das Spiel gegen den BBC Cottbus war über die gesamte Spielzeit hinweg äußerst spannend, Kein Team konnte sich absetzen. Aufbauspieler Kevin Köster reiste leider erst zum 2.Viertel an. Der wichtige Center Niklas Nieschalk musste wegen Knieproblemen ganz passen. Beide Teams bevorzugten ein temporeiches Spiel, wobei es immer wieder zu kleineren Fehlern auf beiden Seiten kam, die die gegnerische Partei zu schnellen Angriffen und Punkten nutzen konnten. Nach 10 Minuten und zur Halbzeit lag der EBV mit 12:16 bzw. 29:34 zurück. Nach 30 Minuten stand es 47:48 aus EBV-Sicht. In den letzten 10 Minuten bewies der EBV Moral und beeindruckte mit einer starken Defensive. Ballgewinne waren die Folge. Unter dem gegnerischen Korb hatte René Friedrich die Lufthoheit. Dank wichtiger 5 Punkte von ihm in dieser Phase lag der EBV mit 60:55 (37.Minute) vorn. Der EBV gewann die zweite Halbzeit mit 39:34 mit einer akzeptablen Leistung. Bei 10 Sekunden vor der Schlusssirene hatte der EBV bei einem Stand von 68:65 einen Einwurf an der Mittellinie, der Einwurf wurde vertändelt. Cottbus ergatterte sich den Ball – ein erfolgreicher Dreipunktewurf – Ausgleich 68:68 – eine 5 minütige Verlängerung waren die schlimme Folge. In der Verlängerung hatte der EBV wiederum drei einfache Ballverluste, die Quittung war eine sehr vermeidbare 76:79 Niederlage.

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Tobias Krutenat – ein Spieler, der die Zukunft für sich hat

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Benedikt Post (4 Pkt.), Kevin Köster  (7 Pkt.,5:6 Freiwürfe), Tobias Krutenat, Marcus Burde, Toni Scrock (alle 0 Pkt.),  Max Schulz (36 Pkt., 3:4 FW, 5 Dreier), Tim Raasch (2), René Friedrich  (27 Pkt., 1:4 FW); Freiwürfe EBV: 9:14 = 65%; Cottbus 5:10 = 50%

Im Anschluss an das Cottbus-Spiel wartete das Team aus Königs Wusterhausen auf den EBV. Die Eisenhüttenstädter hatten einen schlechten Start, nach 10 Minuten lagen sie bereits 4:18 klar zurück. Die Randberliner waren körperlich robuster, waren den EBV-Spielern auch läuferisch überlegen. Das nutzten jene aus. Im 2.Viertel besann sich der EBV etwas, bewies Moral und versuchte das Spiel zu drehen. Dieses Viertel konnte mit 19:14 gewonnen werden, jedoch hielt der Vorsatz, es besser zu machen, nicht lange an. Beim Stand von 23:32 wurden die Seiten gewechselt. Danach das gleiche Bild – wie schon im 1.Spiel. Die Option der Zuspiele auf René Friedrich klappte zwar, er erzielte auch Punkte. In der Defensive lief aber absolut gar nichts  zusammen. So ergab sich der EBV mehr oder weniger seinem Schicksal, verlor das Spiel deutlich mit 54:66, ohne auch nur im Entferntesten zu zeigen, gewinnen zu wollen. Trainer David Kiutra: „Eine ganz schlechte Vorstellung meines Teams. Die Mannschaft funktioniert nicht als Ganzes. Es ist keine Bewegung in der Offensive. Einfache Abläufe werden nicht durchgeführt, das Spiel ohne Ball wurde hier komplett vernachlässigt. Ein Team besteht eben nicht nur aus Max Schulz (22 Pkt.) und René Friedrich (16 Pkt.), die ihre Sache zwar für sich betrachtet, gut machten, aber als Meisterschaftsanwärter muss in der U 18 mehr passieren.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Benedikt Post (1 Pkt./1:2 FW), Kevin Köster  (13 Pkt., 2:2 Freiwürfe, 1 Dreier), Tobias Krutenat, Marcus Burde, Tim Raasch (alle 0 Pkt.),  Toni Scrock (2), Max Schulz (22 Pkt., 5:9 FW, 1 Dreier), René Friedrich (16 Pkt., 2:5 FW); Freiwürfe EBV: 10:18 = 56%; Königs Wusterhausen 2:10 = 20%

U 12 – Team gewinnt in Potsdam beide Spiele

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Carlos van den Brandt sehr guter Aufbauspieler seines Teams

(mbor) Gegen ein körperlich und technisch äußerst schwaches Team aus Lauchhammer gewann die Mannschaft der U 12 in Potsdam mit 156:17 (79:7). Gegen den Gastgeber gelang den Mädchen und Jungen aus Eisenhüttenstadt ein sehr knapper 61:60 (25:28) – Sieg.

Das Spiel gegen Lauchhammer war sehr einseitig. Der EBV machte viel Druck auf den Ball und erreichte viele Ballgewinne, die mit anschließendem schnellen Angriff und einfachen Punkten erfolgreich beendet wurden. Tim Sprenger war dabei der mit Abstand beste Spieler des Tages und erzielte 68 Punkte.  Wie hoch die Überlegenheit war, kann man daran erkennen, dass Lauchhammer seinen ersten Korb in der 12.Minute erzielte. Beim Stand von 48:0 für den EBV. Trainer Jan Grünberg verzeichnete, dass sich alle Bankspieler hervorragend eingebracht haben, allen voran Dominik Träder und Max Kalisch. Sehr gut hat sich Neuzugang Jannik Benk ins EBV-Teamspiel involviert. Er konnte durch kluge Pässe und starke Aktionen zum  gegnerischen Korb positiv auf sich aufmerksam machen. Ebenso zeigten Annabell Klinger und Stacy Stelke, was sie in den letzten Trainingswochen gelernt haben. Einziges Manko war die hohe, oft unnötige Foulquote, die auf eine noch unzureichende Verteidigungshaltung schließen lässt.

U 12 männlich Jannik Benk

Jannik Benk – sehr guter Rückhalt seines Teams

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Toni Gilke (8 Pkt., 1/2 Freiwürfe, 1 Dreier), Stacy Stelke (1 Pkt., 1/2  FW), Dominik Träder (6), Annabell Klinger (4), Carlos van den Brandt (17 Pkt., 1/2 FW), Jannik Benk (41 Pkt., 1/2 FW,  1 Dreier), Tim Sprenger (68 Pkt., 2 Dreier), Max Kalisch (11 Pkt., 1/3 FW); Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, Lauchhammer: 7/15 = 47%

Anschließend hieß der schwerere Gegner Gastgeber USV Potsdam. Beide Teams waren auf etwa gleichem Niveau. Der EBV startete besser ins Spiel, erzielte nach fünf Minuten eine 10:7-Führung, dank zweier erfolgreichen Dreipunktewürfe von Jannik Benk und Tim Sprenger. Nach einem Gerangel mit einem Potsdamer Spieler verließ Tim Sprenger unter Tränen das Spielfeld – 7 Minuten musste der EBV ohne  ihn auskommen. Das war sofort zu spüren, die Mannschaft war wie gelähmt. Die Defensive war zu träge und viele einfache Fehler trugen dazu bei, dass Potsdam nach 13 Minuten mit 21:12 führte. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Schiedsrichter und dem gegnerischen Spieler kam Tim Sprenger wieder auf das Spielfeld zurück. Jetzt spielte der EBV wieder mit gewohnter Stärke, in der Defensive aggressiv und vorn war der Punktegarant Tim Sprenger am Wirken. Carlos van den Brandt war sehr sicher im Ballvortrag und verteilte die Bälle zu seinen Mitspielern. Zur Halbzeit stand es aus EBV-Sicht 25:28. Das dritte Viertel gewann der EBV, Tim Sprenger erzielte von 20 EBV-Punkten allein 18 in diesem Viertel, davon zwei verwandelte Dreier. Annabell Klinger war im Spiel ein starker Rückhalt in der Defensive, Jannik Benk erzielte viele Rebounds, die viele schnelle EBV-Angriffe einleiteten. Mit einem Punkt Unterschied (45:46) ging es ins letzte Viertel. Beim EBV ließen verständlicherweise nach einem zweiten Spiel hintereinander die Kräfte nach, die Chancenverwertung sank, die Führung wechselte ständig. Das vierte Viertel gewann der EBV mit 16:14. In den letzten Minuten erreichte Carlos van den Brandt wichtige Punkte, den Siegeskorb erzielte beim Stand von 59:60 Jannik Benk, somit gewann der EBV etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 61:60. Trainer Jan Grünberg zog nach beiden Spielen eine sehr positive Bilanz: „Meine Mannschaft hat sich als Team hervorragend präsentiert. Jeder Spieler war ständig bemüht, den besser postierten Spieler zu bedienen. Alle Auswechselspieler haben sich positiv eingebracht, auch wenn sie gegen Potsdam nicht so viel gespielt haben. Ich habe für das kommende Training auch noch genug Steigerungsbedarf erkannt, wie zum Beispiel bei den Rebounds. Alles in allem – die mitgereisten Eltern  und ich sind stolz auf das Team.“

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Annabell Klinger sehr gute Defense-Spielerin des EBV und Auswahlwahlspielerin des BBV

 

 

EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Toni Gilke, Stacy Stelke (beide 0 Pkt.) Dominik Träder (2), Annabell Klinger (4), Carlos van den Brandt (10 Pkt.), Jannik Benk (16 Pkt., 2 Dreier), Tim Sprenger (33 Pkt., 4/4 Freiwürfe, 3 Dreier), Max Kalisch (0); Freiwürfe EBV: 4/4 = 100%, Potsdam: 6/14 = 43%

Landesliga Herren schlägt bisherigen Spitzenreiter Schwanebeck

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Carsten Wehlmann/links, schied leider nach 2 Minuten verletzt aus.

(mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 hatte am letzten Spieltag unterschiedlichen Erfolg. Zuerst verlor die Mannschaft als Gastgeber gegen den USV Potsdam II mit 64:73 (22:42), dann gewann das Team gegen die SG Schwanebeck mit 58:46 (22:27).

Das Spiel gegen den USV Potsdam stand unter einem sehr ungünstigen Stern. Die Männer von Trainer David Kiutra verloren gleich zu Beginn des Spiels ihren Kapitän Carsten Wehlmann auf Grund einer schweren Rückenverletzung. Davon waren alle Anwesenden sehr geschockt. Das übertrug sich auf das EBV-Spiel, obwohl die Herren sehr motiviert ins Spiel gingen. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive lief gar nichts zusammen. Die eintrainierten Absprachen fanden defensiv nicht statt, offensiv kam es zu zahlreichen Ballverlusten und zu einer schlechten Wurfquote. Die Freiwurfquote von 20:32 = 68% im gesamten Spiel spricht zwar positiv für den EBV, die Quote aus dem Spiel von 22/65 = 34% leider für eine schwach Chancenverwertung. Zur Halbzeit ging es mit blamablen 22:42 in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff startete der Gastgeber wie ausgewechselt ins 3.Viertel. Defensiv lief noch nicht alles zusammen, die Abwehr war viel zu löchrig. Offensiv jedoch lief der Ball in den eigenen Reihen besser und der EBV kam zu einfachen Punkten. Nach 30 Minuten stand es aus EBV-Sicht 41:58. Der EBV war fast wieder dran. Dem Gastgeber gelang es im 4.Viertel auf Grund einer starken Defensivleistung nach einem 16:2 – Lauf sogar auf 2 Punkte zu verkürzen. Aber die Potsdamer waren zu abgezockt –  beim EBV ging die Kraft so langsam zu Ende. Die Gastgeber gewannen die 2.Halbzeit zwar sicher mit 42:31, aber der USV rettete sich bis zum Schlusspfiff mit 73:64 und gewann das Spiel.

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Auszeit für das EBV-Team mit Trainer David Kiutra

EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt (6 Pkt./2:2 Freiwürfe), Paul Schulz (12), Carsten Wehlmann (2/verletzt ausgeschieden), Jan Grünberg (9/1:2), Oliver Schwanz (2), Marcus Vorhoff (7/5:6), Toni Meinhardt (11/5:12), Gunter Hermann (13/3:6) Emanuel Raasch (2/2:2), Kevin Köster (0); Freiwürfe EBV: 20:32 (68%), Potsdam: 20:30 (67%)

Nach einem Spiel Pause hieß der nächste Gegner SG Schwanebeck. Dieses Team wollte mit ihrer Cleverness zum Erfolg kommen. Die Schwanebecker hatten ja schon ein Spiel in den Beinen. Der EBV war ausgeruhter. Und trotzdem passten sich die Gastgeber dem langsamen Spiel des Gastes von der Panke/bei Bernau an. Das Spiel des EBV war äußerst schleppend, ja, nahezu emotionslos ließen es die Hausherren über sich ergehen. Die Quittung war ein dürftiges 6:18. Das zweite Viertel hatte dann etwas mehr „Dampf“. Der EBV zog an, gewann diese 10 Minuten mit 16:9. Nach 20 Minuten lag der EBV mit 22:27 im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel wiederum das gleiche Bild, der EBV war zu kraftlos, um das Steuer energisch herumzureißen, die Schwanebecker taten nicht mehr als notwendig. Ein 13:13 für diese 10 Minuten waren die Folge. So sollte das letzte Viertel entscheiden.

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Paul van den Brandt/Mitte – eine wichtige Stütze der Gastgeber (alle Fotos Bernd Pflughöft)

Noch einmal der Heimtrainer: „Mein Team hat in beiden Spielen nur nach der Halbzeit überzeugt. Das ist unser Maßstab, kein anderer.      Gegen Spitzenmann- schaften können wir uns solche „Ruhephasen“ nicht leisten. Sonst bleiben wir in der Abstiegszone. Das Team als Ganzes hatte in beiden Spiele Glanzpunkte, aber auch die schon beschriebenen Schwankungen. Das müssen wir abstellen. Dass sich fast alle Spieler relativ gleichmäßig an der Punktausbeute beteiligt haben, sehe ich als Positivum, auch das Teamverhalten als Ganzes – vor allem nach Rückständen – insgesamt.   Kritisch sind die Freiwurfquote von 11:27/41% und die Wurfausbeute aus Halb- und Weitdistanz von 11:36/31% gegen Schwanebeck. Beides ist verbesserungswürdig.“

EBV-Punkte gegen Schwanebeck: Dennis Herkt (6 Pkt./0:2 Freiwürfe), Paul Schulz (10/4:6), Carsten Wehlmann (verletzt), Jan Grünberg (10/2:4), Paul van den Brandt (1/1:1) Oliver Schwanz (2), Marcus Vorhoff (5/1:4), Toni Meinhardt (0), Gunter Hermann (8/2:8) Emanuel Raasch (7/1:1), Kevin Köster (9/1 Dreier) Freiwürfe: EBV: 11:27 (41%), Schwanebeck: 10:22 (45%)

Weitere Bilder (alle Bernd Pflughöft) auf Facebook

 

Senioren II – Zum Saisonauftakt mit zwei Heimniederlagen

Basketball: Senioren II – Zum Saisonauftakt mit zwei Heimniederlagen

 

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Steffen Gust (Nr.5) war beim letzten Heimturnier trotz Knieverletzung ein Rückhalt seines Teams (Foto aus einer Begegnung gegen Frankfurt Saison 2012-2013)

Ludwigsfelde, der Auftaktgegner,  bereitete den Gastgebern von Beginn des Spiels an große Sorgen. Der EBV startete sehr nervös, wollte die Spielzüge, die im Trainingslager einstudiert wurden, im Wettkampf umsetzen. Jedoch, das eine ist das Training und das Andere die Wirklichkeit, der Wettkampf. Das neue System braucht einfach noch etwas Zeit, um es im Spiel umsetzen zu können. Zumal Trainer Jörg Bastian auf Grund von drei Abgängen und Fehlen weiterer wichtiger Spieler das Spiel komplett umstellen musste. Nach 10 Minuten führte Ludwigsfelde knapp mit 16:13. Der Gegner wirkte defensiv wie offensiv abgeklärter und reifer. Der EBV bewies eine ordentliche Defensive, was sich auch in den nur 59 Gegenpunkten niederschlägt. Offensiv zeigte sich der Gastgeber zu wenig in der Lage, das neue System anzunehmen. Das Team verfiel mit zunehmender Spielzeit wieder in alte Muster, die es Ludwigsfelde leicht machten den Ball zu erobern und ihrerseits zu kontern. Zur Halbzeit stand es bereits 40:25 für die Gäste.

Nach der Pause konnte sich der EBV noch einmal aufraffen und das dritte Viertel mit 11:6 gewinnen. Die anwesenden Leistungsträger, wie Jörg Hohlbein, Denis Herzog, Stephan Schulte und Steffen Wersing waren jetzt zu früh mit mehreren Fouls belastet. Die „Bank“ des EBV war zu schwach besetzt, um weitere positive Impulse zu setzen. Es fehlten mit Peter Kretschmer, Daniel Karls und Steffen Schneider wichtige Akteure. Fast tatenlos musste der EBV-Trainer mit ansehen, dass Ludwigsfelde kaum ernsthaft in Gefahr geriet. Nach 30 Minuten stand es „nur“ 36:46 aus EBV-Sicht. Jedoch konnte Ludwigsfelde zu Beginn des vierten Viertels noch einmal zum 54:41 (36.Minute) ausholen, um letztlich jederzeit sicher mit 59:47 zu gewinnen. Beim EBV war der starke Flügelspieler Stephan Schulte mit 14 Punkten Topscorer, gefolgt vom Center Mario Krüger mit 11 Punkten. Trainer Jörg Bastian: „Insgesamt fehlte uns in diesem Spiel der Wille und der richtige Biss, das doch knappe Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Einfache Abwehrfehler brachten uns um den möglichen Sieg.“

EBV gegen Ludwigsfelde: Mario Krüger: 11Pkt., 3/4 Freiwürfe; Steffen Gust: 7 Pkt., 5/8; Jörg Buchholz, Jörg Franke, Franko Löser, Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Jörg Hohlbein: 3 Pkt., 1 Dreier;  Denis Herzog: 3 Pkt., 1 Dreier; Jörg Bastian: 5 Pkt., 1 Dreier; Mike Slobar: 2 Pkt.; Steffen Wersing: 2 Pkt.; Stephan Schulte: 14 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8:12/67%, Ludwigsfelde: 14:21/67%

Das zweite Heimspiel ging der EBV wesentlich couragierter an. Das Team zeigte jetzt bessere Willensqualitäten und mehr Durchschlagskraft als gegen Ludwigsfelde. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 13:7 und zur Halbzeit mit 22:16. Der EBV führte auch weit in die zweite Halbzeit hinein, so mit 35:34 (30.) bzw. 43:38 (33.Minute). Doch so nach und nach wurden Kraft und Konzentration schwächer. Da der Spielstand knapper wurde, vertraute Trainer Jörg Bastian meist den Spielern auf dem Parkett, hatte dann auch weniger Möglichkeiten zu wechseln. Es kam, was kommen musste: Trotz eines sehr guten, vor allem in der Defensive arbeitenden, Stephan Schulte und zweier guter Center, dem erst im zweiten Spiel auftauenden Steffen Wersing mit 13 Punkten und Mario Krüger mit wiederum mit 11 Punkten sowie einem nie aufgebenden Steffen Gust, der am Knie verletzt 7 Punkte beisteuerte, reichte es am Spielende für den EBV wiederum nicht für einen Heimsieg. Noch einmal der Trainer: „Wir haben es nicht geschafft, aus unseren vielen Angriffen die nötigen  Punkte zum möglichen ersten Heimsieg zu holen. Wir spielen insgesamt noch mit zu viel Aufwand, wir müssen effektiver sein und müssen uns in den nächsten Spielen taktisch steigern. Das betrifft auch die Freiwurfquote, die bei 38% liegt und verbesserungswürdig ist.“

EBV gegen Fürstenwalde: Mario Krüger: 11Pkt., 3/6 Freiwürfe; Steffen Gust: 7 Pkt., 1/4, 2 Dreier; Jörg Buchholz, Jörg Franke, Franko Löser, Jürgen Dexheimer, Mike Slobar: alle 0 Pkt.; Jörg Hohlbein: 3 Pkt., 1 Dreier;  Denis Herzog: 3 Pkt., 1 Dreier; Jörg Bastian: 5 Pkt., 1 Dreier; Steffen Wersing: 13 Pkt., 1/3; Stephan Schulte: 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5:13/38%, Fürstenwalde: 17:28/61%

 

 

Bestenspiele U 14: Zwei Siege bei Auswärtsspielen

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Teoman Prahst – Topscorer in beiden Auswärtsspielen

Mit diesen beiden Siegen ist der Bann der hohen Niederlagen der letzten Saison endlich gebrochen. Gegen Nauen begannen die Gäste aus Eisenhüttenstadt sehr konzentriert. Laurin Wendland als Aufbauspieler spielte seine bisher besten Vereinsspiele. Obwohl er relativ eng verteidigt wurde, gelang es ihm den Ball gut zu führen und zu Jannik Benk/ Neuzugang aus Frankfurt (Oder) und Bastian Krauß zu spielen. Außerdem erreichte er sehr gute 13 Punkte. Schnell wanderte der Ball durch die EBV-Reihen, so dass Nauen relativ wenig eingreifen konnte. Der EBV musste sich im ersten Viertel wieder erst an eine sehr große Halle gewöhnen. Nach diesen 10 Minuten  führten die Gäste mit 13:8, ein Verdienst des schnellen Umschaltens von der Defensive in die Offensive. Nach dieser „Eingewöhnungsphase“ drehten die EBV-Spielerinnen und -Spieler noch einmal auf. Davon profitierten vor allem die drei Center Cassandra Theißen, Florian Wendland und Teoman Prahst. Die Zuspiele ihrer Mitspieler konnten sie gut verwerten und erzielten insgesamt 38 der 61 Punkte (61% der EBV-Punkte). Das ist eine gute Quote. Gut spielten auch Jannik Benk, Tim Engler und Eric Mintken. Auch sie trugen sich in die Punkteliste ein. Nach 20 Minuten führte der EBV mit 35:14. Die zweite Halbzeit nutzte Trainer Manfred Borchert zum Einsatz aller Spieler, auch um Kräfte zu schonen für das Spiel gleich im Anschluss gegen Mahlow.

Punkte des EBV-Teams gegen Nauen: Jean-Marc Hintze (2), Laurin Wendland (13 Pkt./3:8 Freiwürfe), Daniel Zickuhr und Bastian Krauß (beide 0), Cassandra Theißen (12/0:2), Jannik Benk (2), Tim Engler (2), Eric Mintken (4), Florian Wendland (8/2:4), Teoman Prahst (18/0:1); Freiwürfe EBV: 5:15/33%, Nauen: 2:8/25%

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Laurin Wendland (Nr.6) und Teoman Prahst (Nr.15) gehörten zu den Besten eines sehr guten EBV-Teams

Mahlow war der erwartet schwere Gegner. Außerdem hatten sie mit Steven Maasch einen Spieler, der unseren größten Center Teoman Prahst überragte und auch körperlich „mehr“ hatte. Dieser Spieler erzielten gegen Nauen 36 Punkte und gegen den EBV ‚nur‘ 22 Punkte der 46 Mahlower Punkte. Florian Wendland (EBV) hielt diesen Spieler meist gut aus der eigenen Zone heraus, konnte natürlich nicht alle Punkte verhindern. Der EBV setzte auf ein starkes Teamspiel. Die Mannschaft führte nach dem ersten Viertel 15:7 und zur Halbzeit mit 27:21. Es wurde nach dem Seitenwechsel immer enger, ja, Mahlow ging mit 36:33 sogar in Führung (30.Minute). Jetzt wurde es spannend. Beim Stand von 39:40 aus EBV-Sicht machte nach 34 Minuten St. Maasch sein 5.Foul. Eine Energieleistung des gesamten auf dem Feld stehenden Teams und in dieser Phase ganz wichtige Punkte von Florian Wendland (5), Cassandra Theißen (4), Eric Mintken  und Laurin Wendland (je 2 Punkte) machten den zweiten EBV-Tagessieg mit 52:46 perfekt. Überglücklich lagen sich Trainer und Spieler in den Armen. Topscorer wurde der sich stark verbessert präsentierende Teoman Prahst mit 18 bzw. 15 Punkten, gefolgt von Cassandra Theißen mit 12 bzw. 10 Punkten und den Brüdern Wendland mit 13 und 6 Punkten (Laurin W.) sowie 8 und 11 Punkten (Florian W.). Trainer Manfred Borchert nach dem Turnier: „Wir sind insgesamt einen bedeutenden Schritt weiter als vor einem Jahr. Besonders die bereits oben erwähnten Center sowie die beiden Aufbauspieler Laurin Wendland und Eric Mintken geben dem Team ein Gesicht, eine Struktur, die uns bisher gefehlt hatte. Wir haben uns von Spiel zu Spiel steigern können und mit diesen beiden Siegen den verdienten Lohn erhalten. Natürlich werden wir auch Rückschläge in Form von Niederlagen erleiden, aber wir werden im Training weiter konzentriert arbeiten.“

Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Jean-Marc Hintze (0), Laurin Wendland (6 Pkt./0:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr und Bastian Krauß (beide 0), Cassandra Theißen (10/0:6), Jannik Benk (4/2:2), Tim Engler (4/0:1), Eric Mintken (2), Florian Wendland (11/1:2), Teoman Prahst (15/3:9); Freiwürfe EBV: 6:22/27%, Mahlow: 10:21/48%