2.März.2023 | Allgemein, Featured, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |

Gustav Kohn beim Wurf.
(schn/mbor) Recht überzeugend gewann das Team der U 16 seine beiden Heimspiele. Vor guter Kulisse siegte der EBV gegen USV Potsdam 2 mit 74:61 (40:36), gegen die Kings&Queens Potsdam hieß es mit dem Schlusspfiff 83:44 ((38:26).
Der Gastgeber hatte die Qual der Wahl von 14 anwesenden Spielern 12 Spielerinnen und Spieler einzusetzen.

David Gretschko (rechts) in der Defensive.
Bei einem ausgeglichenen Beginn und ständig wechselnder Führung behauptete sich der EBV ab der 6. Minute etwas besser und ging mit 25:16 nach 10 Minuten in Führung.
Dieses „wechselnde“ Spiel setzte sich im zweiten Viertel fort, der EBV zog daraus mehr Kapital, er führte in der 15.Minute mit 31:22. Danach wurde Potsdam körperlicher, d.h. Fouls verhinderten leichte Punkte. Der EBV vergab in dieser Phase sieben von acht Freiwürfen! Außerdem vergab der Gastgeber viel zu oft die so genannten „leichten“ Punkte.

Leonard Daum beim Wurf am Brett.
Die Oderstädter bewiesen trotz der Fehlerqouten im Spiel ihre gewachsene spielerische Reife: gute Spielzüge und schnelles Spiel nach vorn, ruhiges Aufbauspiel durch Blöcke sowie Pick&Roll. Jedoch das große Manko: die Abschlussschwäche fast aller eingesetzten Spieler am gegnerischen Korb. Bei einem Viertelergebnis von 15:20 ging es mit einer knappen 40:36 Führung in die Halbzeit für die Gastgeber.
So ging es auch im dritten Viertel Kopf an Kopf weiter. Dieses endete 15:13 für den EBV.

Juri Bohlig beim Korbwurf.
In dieser Phase war es Arian Schneider, der im Zusammenspiel mit Tom Schlegel, Hugo Tesche bzw. David Gretschko das Heft in die Hand nahm und ein ums andere Mal zum Korb zog, davon dreimal nur durch Foul gestoppt wurde und nachfolgend 5 von 6 Freiwürfen verwandeln konnte. Auch Ben Schmidt (mit 12 Punkten insgesamt), war zu diesem Zeitpunkt wichtig, ebenso die gute Defensivarbeit aller EBV-Spielerinnen und Spieler.
Nach 28 Minuten konnte ein knapper 6 Punkte EBV-Vorsprung erarbeitet werden, 51: 45, Potsdam blieb jedoch bis zum 51:49 dran und nach 30 Minuten gab es immer noch keinen klaren Spielstand – 55:49.
Zu Beginn des vierten Viertels „taute“ endlich EBV-Center Hugo Tesche auf; er bekam wie schon zuvor gute Anspiele und punktete für den EBV.
So wogte das Spiel weiter hin und her. Gustav Kohn erzielte zwei wichtige Punkte.
Die letzten beiden Minuten gehörten Ben Schmidt, der wieder – eingewechselt -, im Pick&Roll mit Arian Schneider, frei werfen konnte und traf. Ein 8:0 Lauf von Ben Schmidt beendete dieses Spiel mit einem Ergebnis von 74:61. Das Viertel ging mit 19:12 an den Gastgeber.

Linus Schulze (mit Ball)
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Wir haben einen starken Gegner kontrolliert und besiegt. Wir wurden offensiv durch Potsdamer Verteidiger gefordert. Wir haben aber auch deren Foulprobleme erkannt und die einstudierten Potsdamer Laufwege durchschaut und gut verteidigt. Hieraus enstanden akzeptable Ballvorträge und gute Fastbreaks. Das Aufbauspiel (Cut&Fill plus Centereinsatz), dass wir im Training immer wieder geübt haben, hat sich gegenüber den letzten Punktspielen verbessert. Weniger erfreulich war unsere Reboundarbeit; das Ausboxen fand fast überhaupt nicht statt, sodass dritte und vierte Wurfchancen zugelassen wurden. Und – überhaupt nicht erfreulich: Unsere Trefferquote lag bei ca. 30%! Fast 60 Fehlwürfe sind komplett inakzeptabel.
EBV-Punkte gegen USV: Linus Zühlke, Lennard Robert, Linus Schulze, Juri Bohlig, Leonard Daum alle 0 Pkt., Emilia Schneider 2 Pkt., Gustav Kohn 2 Pkt. 0/4 FW, Michel Orlitz 2 Pkt., David Gretschko 3 Pkt. 3/4 FW, Tom Schlegel 8 Pkt. 0/7 FW, Hugo Tesche 7 Pkt. 1/5 FW, Ben Schmidt 12 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 36 Pkt. 16/27 FW; Freiwürfe EBV 20/49 = 41%, USV 1/12 = 8%

Noel Spanehl im 1:1.
Nachdem der USV das Team Kings&Queens Potsdam mit mehr als 100 Punkten abfertigte, musste der Gastgeber ran. Nur sieben Spieler waren mitgereist. Kings&Queens-Spielern sah man die mangelnde Erfahrung an. Das Team war unsicher im Ballvortrag.
Der EBV startete gut und konzentriert; nach 8 Minuten führten die Hausherren mit 20:3. Trotz abermals schlechter Trefferquote und wenigen Rebounds hatte das keine Auswirkungen, weil die K&Q selbst mit vielen Ballverlusten agierten.
Der EBV spielte den Ball schnell nach vorn. Hier konnte der Beobachter neben Tom Schlegel und Arian Schlegel auch Juri Bohlig, David Gretschko, Gustav Kohn und Michel Orlitz ausmachen. Viele Trainingssituationen wurden im Spiel „geübt“, auch einmal ohne die zuerst genannten Leistungsträger. Das erste Viertel ging mit 21:7 an den EBV. Das zweite Viertel gestaltete sich aus Gastgebersicht mit 17:19 etwas holprig. Alle anwesenden 12 Spieler wurden eingesetzt. Dass es dabei „Reibungs“verluste gab, war verständlich.
Diese Schönheitsfehler änderten sich wieder zum Positiven: Das dritte Viertel ging mit 22:14, das letzte Viertel mit 23:14 an den EBV. Zum Ende hin hatte das Team Kings&Queens keine Puste mehr und gab sich letztlich 83:44 geschlagen.
Noch einmal Trainer Steffen Schneider zu den beiden Spielen: „Sehr erfreulich: Zehn von zwölf Spielern konnten punkten. Der erste Fünfer bekam längere Pausen. Juri Bohligund Linus Zühlke spielten sehr stark, auch im schnellen Fastbreakspiel nach vorn. Linus Schulze erzielte mit guten Anspielen und eigenen vier Punkten eine positive Wirkung. Emilia Schneider war sehr stark, hatte einige Steals, machte viele Assists. Lennard Robert bereits stark verbessert zum letzten Spieltag, defensiv gut, offensiv bemüht, aber noch nicht erfolgreich. Die Center Hugo Tesche und David Gretschko arbeiteten unter den Körben gut. Tom Schlegel war wieder sicherer Anspielpunkt und Verteiler.

Linus Zühlke (mit Ball) in der gegnerischen „Zange“.
Seine Chancenverwertung am Freiwurfpunkt war jedoch mit 2/18 in beiden Spielen mangelhaft. Arian Schneider war der Unterschiedsspieler in den Partien und erzielte in beiden Spielen 54 Punkte. Kritikwürdig auch beim ihm: Seine Freiwurfquote (11/29) und seine insgesamte Wurfausbeute aus dem Feld. Insgesamtes Fazit hier gegen K&Q: ein leichter Gegner, eine gute Teamleistung; das Ergebnis ist auch in dieser Höhe vollauf verdient.“
EBV-Punkte gegen K&Q: Emilia Schneider 2 Pkt., Gustav Kohn 4 Pkt., David Gretschko 4 Pkt. 2/4 FW; Juri Bohlig 14 Pkt. 2/4 FW; Linus Schulze 4 Pkt.; Hugo Tesche 2 Pkt; Linus Zühlke 6 Pkt., Tom Schlegel 26 Pkt. 2/11 FW, Michel Orlitz 3 Pkt. 1/2 FW., Arian Schneider 18 Pkt. 4/8 FW; Freiwürfe: EBV 11/29 = 38/%, Kings & Queens FW 6/11 = 55%.
21.Nov..2022 | Featured, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |
(sch/mbor) Das Team von Trainer Steffen Schneider gewann in Fürstenwalde sein einziges
Spiel gegen Red Eagles Rathenow hoch mit 75:34 (41:14). Als das EBV-Tem die Halle betrat wirkten die Rathenower Spielerinnen und Spieler groß und athletisch. Jedoch war das nur der erste Eindruck. Beide Teams konnten mit 10 Spielerinnen und Spielern antreten.
Beim EBV fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt Juri Bohlig und Linus Schulze. Gustav Kohn besuchte eine Ausbildungsmesse. Tara Bastian spielte nachmittags mit den Oberliga Damen in Potsdam, zu dem auch Emilia Schneider nach dem U 16 – Spiel reiste. Rathenow trat mit 5 Mädchen an.

Hugo Tesche – ganz stark seine Reboundarbeit und seine erzielten 16 Punkte.
Der EBV startet furios, der erste Angriff von Arian Schneider konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den ersten Freiwurf konnte er noch nicht verwandeln, danach traf er alle weiteren Freiwürfe (4/5). Danach spielte nur noch ein Team, das des EBV. Eine gute Defensive, gegen einen deutlich unsicheren Gegner. Rathenow wurde regelrecht dazu gezwungen, schlechte Würfe zu nehmen; nach 9 Minuten stand es 25:0. Erst in der 10. Minute gelang Rathenow der erste Treffer; das erste Viertel ging mit 29:2 an die Oderstädter.
Im zweiten Viertel ließ der EBV die Ernsthaftigkeit gegen diesen „leichten“ Gegner vermissen. Die Folge war zwischen der 11. und 14.Minute ein 8:0 Lauf für Rathenow. Die Stahlstädter „übten“ sich im schlechten Zuspiel, in vielen individuellen Fehlern und im mäßigen Agieren beim Rebound.

Arian Schneider – der spiritus rector des EBV-Spiels. Er erhielt außerdem viel Lob vom Schiedsrichter und auch von seinem Trainer.
Aber das EBV-Team konnte den Schalter wieder umlegen und erzielte in diesem Viertel wenigstens noch ein 12:12.
Das dritte Viertel ging mit 17:8 und das vierte Viertel mit 17:12 an den EBV. Arian Schneider saß jetzt überwiegend auf der Bank. Mit den Zwischenergebnissen war der Sieg 75:34 für Eisenhüttenstadt perfekt.
Noel Spanehl kam zu seinen ersten Zählern in einem Spiel, auch Michel Orlitz war in seinem ersten Ligaspiel war erfolgreich. Emilia Schneider war defensiv sehr gut, spielte enorm mannschaftsdienlich. David Gretschko erreichte leider keine Punkte. Er war für das Team in der Defensive und im Reboundverhalten immens wichtig. Hugo Tesche – ebenfalls gut als Center, was man auch an seinen Punkten ablesen kann.
Tom Schlegel war stets sicherer Anspielpunkt und guter Verteiler, leider ist seine Chancen-verwertung mangelhaft. Linus Zühlke spielte ebenfalls gut und belohnte sich mit einem Korberfolg für sein gutes Spiel.
Arian Schneider hat das Spiel souverän geführt, bekam vom Schiedsrichter noch ein Extra-Lob für seine Defensive und für seine Entscheidungen zum langen Pass, zum schnellen Ballvortrag mit Abspiel oder eigenem Zug zum Korb. Am meisten davon profitierte Ben Schmidt mit erzielten 14 Punkten.

Emilia Schneider spielte gegen Rathenow sehr mannschaftsdienlich.
Der Trainer fasste nach dem Spiel zusammen: „DieTrefferquote war besser als in anderen Spielen. Wir konnten im Spiel ausprobieren, was wir im Training bislang erlernt haben. So bewies die Mannschaft, ausgehend von vier Mann an der Dreierlinie und einem Center (Hugo Tesche) ein gutes Cut-and-Fill, es gelangen gute Versuche im Pick-and-Roll; auch Blöcke abseits vom Ball waren zu sehen. Beim Defensive-Rebound wurde immer versucht, schnell nach vorn zu spielen. Sehenswerte Pässe gelangen von Arian Schneider oder Tom Schlegel auf Emilia Schneider, Noel Spanehl, Linus Zühlke und Michel Orlitz. Defensiv wurde sehr gut gearbeitet, die Mann-Mann-Verteidigung funktionierte. Wenn mal jemand überspielt war, halfen die anderen, sodass nur wenige einfache Würfe zugelassen wurden.
Fazit: Wenn wir schludrig agieren, lassen wir Federn. Wir haben aber trotz dieser 4 schwachen Minuten insgesamt sehr guten Basketball gespielt. Ich bin stolz auf mein Team.“
EBV-Punkte gegen Rathenow: Emilia Schneider 4 Pkt., Ben Schmidt 14 Pkt. 2/3 FW, David Gretschko 0 Pkt., Linus Zühlke 2 Pkt., Tom Schlegel 10 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 6 Pkt., Noel Spanehl 4 Pkt.; Hugo Tesche 16 Pkt., Michel Orlitz 2 Pkt.; Arian Schneider 17 Pkt. 4/5 FW; Freiwürfe EBV 6/10 = 60%, Rathenow 1/6 = 16,67%,
15.Okt..2022 | Allgemein, Featured, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |

Linus Zühlke ist als U 16 Spieler relativ klein. Aber wie er sich in jedes Spiel rein“hängt“, jede Aktion mitgeht und fightet, das nötigt immer Respekt und Hochachtung ab!!
(schn/mbor) Die Eisenhüttenstädter hatten leider wieder nur ein Spiel, weil der USV Potsdam sehr kurzfristig absagte. Das macht den Organisatoren zunehmend Sorgen, weil der EBV mit sehr hohem Aufwand, inclusive Catering, seine Turniere organisiert. Beide Teams hatten fast alle ihre Spielerinnen und Spieler dabei.

Tom Schlegel – ein Spieler, der schon viele Jahre dem EBV angehört. Er zeigt immer mehr seine Qualitäten, im Reboundverhalten und mit 15 Punkten als Topscorer gegen Oranienburg!
Der Gastgeber hatte einen hervorragenden Start mit vielen guten Einzelaktionen, wie von Hugo Tesche und Tom Schlegel. Diese Spieler konnten nur durch Fouls gestoppt werden, trafen jedoch nicht effektiv genug von der Freiwurflinie. Ben Schmidt war in dieser Phase 2x erfolgreich.
Der EBV führte mit 5:0 in der 5. Minute, erst jetzt setzte Oranienburg seine ersten Punkte.
Das Heimteam spielte eine sehr gute Defensive, jede/r gegen den zugeteilten Mann, auch die Help-Defensive funktionierte sehr gut, egal welche/r Spieler/in auf dem Feld war. Daher gab es keine einfachen Würfe für Oranienburg, die Rebounds waren zumeist eine „Beute“ des EBV, besonders zeichnete sich in dieser Disziplin Tom Schlegel aus. Das erste Viertel ging mit 16:10 an den EBV.

Hugo Tesche, erst seit kurzem beim EBV, körperlich groß gewachsen und athletisch, wird seinen Weg als Center gehen. In diesem Spiel erzielte er sehr gute 11 Punkte.
Im zweiten Viertel setzten die Oderstädter das fort, was sie im ersten Viertel gut bzw. weniger gut machten: Es wurden nur 6 Punkte zugelassen, selbst aber leider nur 13 Punkte erzielt. Eine hohe Fehlwurfquote gab es auf beiden Seiten. Der EBV zeigte sehr gute Spielzüge, spielte schnell nach vorn, lief gute Fastbreaks. Das Team traf viele gute Entscheidungen, vom Fastbreak ins normale Aufbauspiel zu wechseln. Dabei stand immer der Mannschaftsspirit im Vordergrund. Es wurde nicht versucht krampfhaft zu werfen, sondern der Pass zum freien Mann gesucht. Leider wurden eben diese freien Würfe in hoher Zahl vergeben. So kam zur Halbzeit ein nur 29:16 aus Sicht des Gastgebers zustande.

Ben Schmidt aus der U 14. Er gehört in beiden Teams, U 14 und in der U 16 zu den spielgestaltenden Kräften und ist zu Recht stolz auf seine 12 Punkte in der höheren Altersklasse.
Nach der Halbzeit spürte Oranienburg, dass vielleicht doch noch etwas mehr ging. Da der EBV seine deutlich sichtbare Überlegenheit nicht genug genutzt hat, versuchte Oranienburg, meist durch Einzelaktionen durch ein Dribbling von Korb zu Korb zu punkten. Oranienburg gestaltete die zweite Halbzeit mit 26:27 fast ausgeglichen, schaffte aber die für sich entscheidende Wende nicht. So gewann der EBV am Ende mit 56:42.
Trainer Steffen Schneider etwas ausfühlicher nach dem Spiel: „Erfreut war ich über die Defensiv- und Reboundarbeit, wenn auch das statische Spiel von Oranienburg diese Punkte relativ leicht machten. Wir hatten einen guter Ballvortrag, gute Fastbreaks, nur wenige Fehlpässe, immer den Blick für den freien Mitspieler.

Arian Schneider, wie gewohnt sicher im Ballvortrag, als Passgeber und als Scorer mit erzielten 11 Punkten.
Das Hauptproblem ist unsere miserable Trefferqoute. Die freien Sprungwürfe und Würfe aus dem schnellen Lauf sowie die Würfe von der Freiwurflinie müssen besser, müsen effektiver werden! Sehr gut für das Teambuilding ist, dass 4 meiner Spieler zweistellig punkten konnten. Eine Statistik, die die Assists betreffen, belegt alles vorher positiv Gesagte: Arian Schneider 10, Tom Schlegel 7, Emilia Schneider 5 und Linus Zühlke 4 Assists. Und das alles allein in der 2.Halbzeit.“
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Emilia Schneider, Gustav Kohn, Tara Bastian, Noel Spanehl, Linus Zühlke alle 0 Pkt.; Linus Schulze 2 Pkt.; Tom Schlegel 15 Pkt. 3/6 FW, Lennard Robert 3 Pkt. 1/2 FW, Hugo Tesche 11 Pkt. 1/4 FW, Ben Schmidt 12 Pkt. 2/6 FW, Arian Schneider 11 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV 8/21 = 38%, Oranienburg 0/1 = 0%
6.Apr..2022 | Featured, Oberliga U 16, Saison 2021/2022 |

Ben Schmidt war nicht nur „Aushilfskraft“, sondern wirkte offensiv wie defensiv am Spielgeschehen aktiv mit.
(mbor) Das Oberligateam der U 16 konnte am letzten Sonntag leider wieder nicht in Bestbesetzung antreten. Gleich 4 Spieler aus den TOP 6, wie Tom Schlegel, Dominik Reger, Liam Wegner und Arian Schneider fehlten aus unterschiedlichen Gründen. Die Gäste aus der Lausitz waren in guter Besetzung mit 8 Spielern angereist. Diese zeigten auch gleich vom Anpfiff weg, dass sie das bessere Team waren. Und das sowohl physisch als auch spielerisch.

Lennard Robert, ebenso wie Ben Schmidt Spieler der U 14, hatte gute Anteile am Spielgeschehen der U 16. Er erzielte sogar 2 Punkte.
Der Spielstand schnellte mit 29:8 nach 10 Minuten und 50:21 zur Halbzeit für den BBC Cottbus in die Höhe. Maßgeblich an diesem Spielstand war ein Spieler – Julius Grätz, der defensiv den einzigen EBV-Aufbauspieler Luis Weber kontrollierte und offensiv Dreh- und Angelpunkt war. Mit 42 Punkten trug er sich außerdem nachdrücklich in die Scorerliste ein.
Die Eisenhüttenstädter waren ständig bemüht, ihre vorhandenen Fähigkeiten auf das Parkett zu bringen. Das gelang ihnen aber immer nur ansatzweise und phasenweise. Der EBV verstärkte sich auf Grund der sehr dünnen U 16-Spielerdecke mit zwei U 14 Spielern. Sowohl Ben Schmidt als auch Lennard Robert erfüllten ihren Part sehr ordentlich. Beide spielten defensiv sehr engagiert. Lennard Robert erzielte offensiv sogar 2 Punkte. Dem EBV gelang es zu selten über einen direkten Block vor allem Luis Liam Weg freizuspielen. Meist war der Block zu fehlerhaft, dass ihn Luis Weber hätte nutzen können. So blieb ihm oft die Flucht nach vorn. Entweder zog er im Alleingang zum Korb und erreichte damit sehr gute 21 Punkte. Oder er versuchte, den 1,97 m großen Spieler Timon Bastian anzuspielen, damit dieser von „oben“ einnetzen hätte können. Timon Bastian vergab zu viele klare Chancen, obwohl er gute 12 Punkte erzielte. Er ist erst seit 5 Monaten im EBV 1971, hat also seine „Basketballkarriere“ noch vor sich.
gut rackerte in der Defensive Jamie Hennlein. Oft genug war er auf sich allein gestellt, weil die Cottbuser einfach für fast alle Oderstädter viel zu schnell waren. Jamie Hennlein stellte seinen Körper dem Cottbuser Spieler mutig entgegen und verhinderte so mehrere Körbe. Niklas Schmidt (nur 3 Punkte) versuchte sich einzubringen. Das gelang ihm auch phasenweise recht gut mit schnellen Dribblings. Leider machte er im ersten Viertel im Übereifer defensiv innerhalb von 3 Minuten 3 eigentlich unnötige Fouls, so dass er lange Zeit auf der Bank „schmoren“ musste.

Niklas Schmidt tat in der Defensive sehr viel, machmal etwas zu viel. Er kann sich im Team der U 18 noch sehr gut entwickeln.
Bleiben noch in der Wertung beim EBV Linus Zühlke, der sich immer schnell in die Defensive einschaltete, und Noehl Spanehl. Letzterer muss in der kommenden Saison noch viel Erfahrungen sammeln, um ein guter Basketballspieler werden zu wollen.

Unser größter Spieler, Timon Bastian erzielte gute 12 Punkte. Er hat die Zukunft für sich und kann ein sehr guter Center werden.
Der Rest des Spiels ist Statistiksache. Das Hinspiel verlor der EBV mit 49:100, dieses Mal hieß es 47:91. Das ist in jedem Fall als kleiner Erfolg für die Gastgeber zu werten, die sich in keiner Minute aufgaben. Das stellte auch Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel fest: „Die Cottbuser waren mindestens eine Nummer zu groß für uns. Alle Achtung für alle meine Spieler, die sich ständig anstrengten und versuchten, das Beste aus sich herauszuholen.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Ben Schmidt und Linus Zühlke 0 Pkt., Niklas Schmidt 3 1/2 FW, Noel Spanehl 0 Pkt., Jamie Hennlein 9 Pkt. 1/3 FW, Lennard Robert 2 Pkt., Luis Weber 21 Pkt. 1 Dreier 0/3 FW, Timon Bastian 12 Pkt. 0/6 FW; EBV-Freiwürfe: 2/14 = 14%, Cottbus: 4/9 = 44%
1.März.2022 | Featured, Oberliga U 16, Saison 2021/2022 |

Dominik Reger, links beim Korbwurf, war der beste Spieler des EBV. Er bewies, vor allem im zweiten Spiel, gewachsenes Selbstvertrauen mit seinen Dribblings und seinen Korbaktionen.
Leider quittierten die Gastgeber mit 48:82 (18:30) gegen Potdam und mit 48:100 (25:53) sehr hohe Niederlagen.

Jamie Hennlein, ein Fels in der Brandung. Er arbeitete defensiv sehr gut, holte viele Rebounds. Offensiv hat er noch Reserven. (mbor) Ohne einen ihrer stärksten, zurzeit leider verletzten, Spieler Luis Weber musste das Oberliga zu Hause gegen die Teams der RedHawks Potsdam und des BBC Cottbus antreten.
Diese Niederlagen nur dem Fehlen von Luis Weber zuzuschreiben, wäre weit gefehlt. Dem EBV fehlt es in dieser Altersklasse einfach an Spielerpersönlichkeiten, die Kraft ihrer Person hätten das Steuer in die Hand nehmen können. Gegen RedHawks versuchten die Gastgeber gegen die kompakten und sehr gut verteidigenden Gäste über das gemeinsame Zusammenspiel zum Erfolg zu kommen. Die Blocks zwischen Arian Schneider (noch U 14) und Dominik Reger einerseits und Jamie Hennlein, Liam Wegner und Niklas Schmidt andererseits klappten relativ gut. Die Spieler liefen sich auch zumeist gut frei. Allein – wenn es denn am gegnerischen Korb eng wurde und die EBV-Spieler zu stark (körperlich) „bedrängt“ wurden, versagten ihnen die Nerven und verwarfen einige wichtige Korbleger, die einen besseren Start mit 10:18/10.Minute und ein 18:30 zur Halbzeit ermöglicht hätten. Dazu kam vor allem bei den Neuzängen (Timon Bastian/Center und Noel Spanehl (beide ihr erstes Spiel für den EBV) sowie bei Timon Göldner die noch vorhandene Nervosität, alles richtig zu machen und nicht zu verkrampfen.
Das änderte sich erst etwas in der zweiten Halbzeit, ohne dass der EBV auch nur annähernd den RedHawks gefährlich zu werden.

Linus Zühlke, klein von Wuchs, seinen Mitspielern sehr unterlegen, kämpfte aber trotzdem mit viel Einsatz und Engagement.
Aber die Gastgeber lösten sich so langsam aus ihren eigenen „Fesseln“ und traten mutiger auf. Ein 18:27 im dritten Viertel war schon ein besseres Ergenis als vorher. Dem EBV kam etwas entgegen, dass Potsdam duchwechselte und die erste Reihe für das zweite für sie wichtige Spiel gegen Cottbus schonte. Mit 36:57 ging es ins letzte Viertel, in dem sich Potsdm noch einmal 25:12 schadlos hielt und den verdient hohen Sieg mit 82:48 einfuhr. Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Wir haben defensiv immer noch zu viele Lücken, die es dem Gegner leicht machten zu punkten. Die Einsatzbereitschaft ging in Ordnung, offensiv sind wir zu schwach, zu ausrechenbar, um entscheidend zu dagenzuhalten.“
EBV-Punkte gegen RedHawks Potsdam: Linus Zühlke, Tom Schlegel, Timon Bastian, Noel Spanehl alle 0 Pkt., Timon Göldner 6 Pkt., Niklas Schmidt 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jamie Hennlein 4 Pkt. 0/1 FW, Liam Wegner 4 PKt. 0/1 FW, Dominik Reger 15 Pkt. 1/4 FW, Arian Schneider 13 Pkt. 1/2 FW; EBV-Freiwürfe: 2/10 = 20%, Potsdam: 9/25 = 36%

Tom Schlegel, rechts im Bild, war zwar unauffällig, jedoch immer einsatzbereit, um für das Team zu kämpfen.
Der BBC Cottbus musste vor seinem dritten Spiel gegen den EBV schon ein Spiel vorher mächtig arbeiten, um die RedHawks knapp aber hoch verdient niederzuringen. Das es bei Cottbus dann evtl. zu Kraftausfällen kommen könnte – weit gefehlt. Die Lausitzer waren mit 10 Spielern angereist, die wie aus einem Guss miteinander spielten und kombinierten. Der hatte dem in der 1.Halbzeit nichts entgegenzusetzen. Der Spielstand nach 10 Minuten von 22:10 und nach 20 Minuten von 53:25 für den BBC spricht eine deutliche Sprache. Der BBC war dem EBV klar überlegen.

Niklas Schmidt / vorn rechts beim Korbwurf, ist defensiv körperlich sehr gut. Er muss unbedingt an der Effektivität beim Korbwurf arbeiten.
Das der EBV jedoch nie aufgab, ist allen Spielern hoch anzurechnen. Cottbus zollte dem ersten Spiel Tribut, ließ seinen zweiten Fünferr spielen, und prompt erreichte der EBV mit 13:13 im dritten Viertel einen kleinen Achtungserfolg. Niklas Schmidt und Linus Zühlke konnten zwar nicht punkten, ackerten jedoch defensiv gut. „Leuchtturm“ Timon Bastian erzielte seine ersten 4 Punkte und machte sich mit guter Blockarbeit verdient um das Teamspiel. Timon Göldner erreichte für ihn gute 6 Punkte, Arian Schneider, gewohnt solide und zuverlässig, schwanden zwar langsam die Kräfte in der nächst höheren Altersklasse. Aber er erzielte ebenfalls für ihn gute 8 Punkte und das meist nicht freistehend am BBC-Korb, sondern mit sehr guten individuellen Aktionen. Den „Vogel“ schoss in diesem Spiel Dominik Reger mit starken 26 Punkten ab. Ihn blockten Jamie Hennlein und Liam Wegner so frei, dass er relativ ungehindert zum Korb ging und traf. Auch sein 5/6 – Freiwurfergebnis ist sehr gut.

Timon Bastian /rechts mit weißer Spielerkleidung, ist der größte EBV-Spieler. Ihm gelang es mehrmals, sich gut in Szene zu setzen.
Alles in allem, „trotz der hohen 48:100 – Niederlage gab das Team sein Bestes, wozu es derzeit in der Lage ist. Daruf lässt sich aufbauen,“ so der Trainer nach dem Spiel.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Linus Zühlke, Niklas Schmidt, Tom Schlegel, Noel Spanehl alle 0 Pkt., Timon Göldner 6 Pkt., Timon Bastian 4 Pkt., Jamie Hennlein 2 Pkt., Liam Wegner 2 PKt., Dominik Reger 26 Pkt. 2/6 FW, Arian Schneider 8 Pkt. 0/2 FW; EBV-Freiwürfe: 5/8 = 63%, Cottbus: 4/10 = 40%