30.Nov..2025 | Featured |

Arian Schneider (mit Ball) gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams Er erzielte insgesamt 35 Punkte. (Hier ein Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)
(mbor/rzuck) Zwei Siege in Ludwigsfelde machten am letzten Wochenende das EBV-Team und den EBV-Trainer Robert Zucknick sehr stolz. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen gewannen die Herren knapp mit 75:69 (42:34), gegen die Hausherren, gegen den BV 99 Ludwigsfelde war es mit 74:58 (42:32) deutlicher. Der EBV nahm dieses Turnier sehr ernst und reiste mit 11 Spielern in Ludwigsfelde an. Das erste Turnierspiel des Tages (gegen Red Dragons 2) endete knapp mit 73:70 für die Gastgeber.
Eisenhüttenstadt begann gegen die Red Dragons verschlafen, obwohl die Partie erst um 13:00 Uhr begann. Denn Gegenspieler K. Moor versenkte innerhalb der ersten 7 (sieben!) Minuten 5x erfolgreich einen Dreier. Und schon lag der EBV nach 10 Minuten 13:19 im Rückstand. Nach diesem ‚Schock‘ erwachte das Team aus seinem Tiefschlaf.
Arian Schneider (U 18-Spieler!) war der Taktgeber und Dirigent des Spiels, Vitali Palkin glänzte als Scorer und Vorlagengeber. Der EBV machte das Spiel schnell, um bereits in der Transition zu scoren. Gelang dies nicht, wurde auf das trainierte Setplay zurückgegriffen, um neue Chancen zu kreieren. Der EBV zog ein überzeugendes Teamspiel auf, gewann das zweite Viertel klar mit 29:15 und lag nach den ersten 20 Minuten mit 42:34 vorn. Alle 11 Spieler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte Spielzeit sammeln. Einigen Spielern vom EBV fiel es dabei schwer, den einen oder anderen Mitspieler das Feld für einen Wechsel zu überlassen. Einige Nachlässigkeiten in der Defense verhinderten einen deutlicheren Spielverlauf.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel relativ ausgeglichen, im dritten Viertel schlug das Pendel mit 17:13 auf die EBV-Seite aus, im letzten Viertel hatten die Randberliner mit 22:16 knapp die Nase vorn. Der EBV gewann das Spiel am Ende mit 75:69.
Trainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Wir können positiv registrieren: Die gute Freiwurfquote von 76% (13/17) sticht heraus sowie, dass drei Spieler zweistellig punkteten, nämlich Arian Schneider (6/7 FW) und Vitali Palkin mit je 16 Punkten und Dennis Herkt mit 14 Punkten, davon starke 4/4 Freiwürfe. Kritisch ist zu werten, dass der bereits erwähnte Spieler 8 Dreier gegen uns treffen konnte. Außerdem ließen wir uns phasenweise von der Spielweise der Red Dragons anstecken. Eine zu frühe und zu hohe Foulbelastung von insgesamt 5 Spielern hätte uns fast noch den Sieg gekostet. Insgesamt war ich mit dem Teamspiel sehr zufrieden.“
EBV-Punkte gegen Red Dragons 2: Linus Zühlke 4 Pkt., Arian Schneider 16 Pkt. 6/7 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Laurynas Lukosius 5 Pkt. 1/1 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 13/17 = 76% 2 Dreier, Red Dragons 2: 12/27 = 59% 9 Dreier
Mit dem Sieg aus dem 1.Spiel im Rücken war das Ziel für das 2. Spiel klar, ebenfalls zu gewinnen. Ludwigsfelde spielte in seinen Reihen mit einem sehr guten ehemaligen EBV-Spieler – Max Hoyer.

Die Teamdefensive des EBV war die Grundlage für die Siege gegen Red Dragons 2 und Ludwigsfelde. (Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)
Der EBV wollte wieder schnell spielen, um so bereits zum Korberfolg kommen, bevor die gegnerische Defense stand. Das gelang im 1.Viertel mit 25:10 hervorragend. In einer Phase im 2. Viertel, in der beim EBV kein Korb fallen wollte, schaffte es Ludwigsfelde, den Rückstand etwas zu verkürzen (2.Viertel 17:22). In die Halbzeit ging es mit 42:32 für die Gäste.
Bei den Stahlstädtern wurden so langsam die Beine schwer, Ludwigsfelde hatte zuvor ein Spiel Pause. Trotzdem besann sich der EBV dann wieder auf seine Stärken, behauptete sich mit 14:9 (56:41 nach 30 Minuten) und 18:17 im Schlussviertel. So bauten die Eisenhüttenstädter den Vorsprung bis zum Spielende aus und gewannen verdient deutlich mit 74.58.
Der EBV-Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Wir haben zwei wichtige Siege auswärts erzielt und das mit einer guten Teamleistung. Ein gutes Zusammenspiel untereinander bewies das gewachsene Selbsvertrauen. Dass wiederum drei Spieler zweistellig punkteten ist sehr positiv. Bei den Freiwürfen werden wir uns noch verbessern. Diese sank auf Grund der zunehmenden Erschöpfung leider wieder auf das Saisonmittel (52%) zurück.“
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 2 Pkt., Arian Schneider 19 Pkt. 3/6 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 13 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 0 Pkt., Max Kalisch 11 Pkt. 3/8 FW, Laurynas Lukosius 12 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 14/27 = 52% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 7/12 = 58% 5 Dreier
29.Feb..2024 | Oberliga Herrren, Saison 2023/2024 |

Szymon Latecki (Nr.27) hatte offensiv sehr oft nicht die Möglichkeit zum Mitspieler schnell zu passen, weil das Aufbauspiel des EBV zu behäbig war. So blieb der eigene Wurf, für ihn waren 20 Punkte ein gutes Ergebnis.
(jscha/mbor) Wie ausgewechselt spielte das Herrenteam letzten Samstag zu Hause gegen das Team der Red Dragons aus Königs Wusterhausen. Stimmte das Timing noch gegen Brandenburg – trotz der knappen Niederlage – war gegen die Randberliner anfangs davon nicht viel zu sehen. Beim EBV fehlten mit Paul Schulz und Adrian Schubel zwei tragende Säulen.
Der EBV begann mit einer Manndefensive, die leider nicht so gut klappte wie zuvor gegen Brandenburg. Zu oft kamen die Red Dragons-Spieler frei zum Wurf, vor allem von außen jenseits der Dreierlinie.

Center Marc René Raue, mit Ball, hatte gegen die körperlich starken Red Dragons-Spieler einen schweren Stand.
Das Gastgeberteam spielte ängstlich, den Abstiegs-Rucksack“ wohl ständig im Kopf. Denn wie anders ist es zu erklären, dass die Red Dragons den EBV förmlich überrollten. Das Gästeteam traf gefühlt jeden Wurf, jeden Dreipunktewurf und vor allem fast jeden Freiwurf in der ersten Halbzeit (KW – 8/10 FW). Nach 10 Minuten führten die Dragons nur mit 21:15. Da war also noch alles drin, um zu gewinnen.
Jedoch – dem EBV-Team gelang es nicht, das Steuer im 2.Viertel herumzureißen. Auch die Umstellung auf eine Zonendefensive half nicht viel, im Gegenteil. Der Gegner enteilte weiter. Bei 31:51 aus EBV-Sicht war dann „endlich“ Halbzeit.

Damian Garczyk (mit Ball) war defensiv ein Fels in der Brandung und erzielte gute 12 Punkte.
In den zweiten 20 Minuten sah es streckenweise so aus, als wenn die Red Dragons das 20-Punkte-Differenz-Ergebnis nur noch verwalten mussten. Dem EBV gelang es bis zur 30.Minute überhaupt nicht (44:71) heranzukommen. Im dritten Viertel „schoss“ der EBV den Vogel beim Nichtnutzen der möglichen Freiwurfpunkte ab. Ein 5/16 = 31% in dieser Phase sagen genug über das Nervenkostüm der Eisenhüttenstädter. Zwei technische Fouls von Jaime Gomez innerhalb von 2 Minuten (31./32.Minute) sind ein weiterer Beleg für den momentanen physischen Zustand des Teams.
Endlich, aber eben viel zu spät, fuhr der EBV-Zug im 4.Viertel Richtung ordentliches Spiel an. Dieses Viertel gewannen die Stahlstädter mit 26:20. Da lief der Ball gut in den Gastgeberreihen, ab und an gab es auch mal einen schnellen Angriff. Das war jedoch viel spät, um diese hohe schmerzliche Niederlage von 70:91 abzuwenden.

Teoman Prahst (links, weiße Spielerkleidung) konnte leider nur 6 Punkte zum Ergebnis beisteuern.
Während die Red Dragons mit M. Kotzie (35 Punkte) einen Spieler in ihren Reihen hatten, der nicht zu stoppen war, nehmen sich die erzielten 20 Punkte vom gut aufgelegten Spielmacher Szymon Latecki bescheiden an, zumal nur noch Damian Garczyk (12 Punkte) sowie Marc René Raue mit 10 Punkten zweistellig punkten konnten. Trainer Julian Schallhorn erwähnte in der Zusammenfassung auch Damian Garczyk, der defensiv unter den Körben viel „wegarbeitete“.
EBV-Punkte gegen WSG Red Dragons: Vitali Palkin 8 Pkt., Marcel Malachowski 2 Pkt. 0/2 FW, Thomas Schneider 6 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Marc René Raue 10 Pkt. 0/2 FW, Teoman Prahst 6 Pkt. 4/8 FW, Max Kalisch 2 Pkt., Szymon Bartosz Latecki 20 Pkt. 2 Dreier, Damian Garczyk 12 Pkt. 3/4 FW 1 Dreier, Jaime Gomez 4 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV 10/26 = 39% 4 Dreier, Königs Wusterhausen 15/22 = 68%, 9 Dreier
Weitere Bilder in unserer Bildergalerie auf www.ebv1971.de
29.Apr..2012 | LL Herren |
Unsere Herren haben gestern ihr Spiel um den Aufstieg in die Oberliga in Potsdam gegen das Team der Red Dragons aus Königs Wusterhausen deutlich mit 62:89 verloren. Lagen die Männer um Kapitän Paul Schulz zur Halbzeit noch mit nur 7 Punkten zurück, mussten sie die Überlegenheit der Rand- berliner nach der Pause anerkennen. Zu deutlich waren in der Defensive und in der Offensive die Defizite des EBV, als dass das Team um den Sieg an diesem Tag hätte streiten können. Damit spielen die Eisenhüttenstädter in der kommenden Saison weiter in der Landesliga.
Weitere Informationen vom Spiel folgen in Kürze.
7.Feb..2012 | LL Herren |
Mit je einer Niederlage und einem Sieg kehrte das Herrenteam des EBV aus Frankfurt (Oder) zurück. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen verlor das Team mit 78:87, gegen das Team von ATV Frankfurt (Oder) Red Cocks gewannen die Eisenhüttenstädter mit 80:69 (34:35).
Der EBV fand gegen die mit Regionalligaspielern gespickte Mannschaft nie zu richtig zu seinem Spiel. EBV-Trainer Andreas Bernhardt fand denn auch harte Worte, wenn er davon sprach, dass „die Mannschaft eine schlechte 1:1 Defensive und eine sehr schwache Mannschaftsdefensive insgesamt gespielt hat. Außerdem waren die Ballverluste bei meinen Spielern zu viel des Guten.“ Dabei hätten sich die Stahlstädter an den sehr guten Reboundleistungen von Gunter (18 Rebounds) und Erik Hermann (11, davon 8 in der Offensive) aufrichten können. Jedoch waren die Randberliner mit ihren Regionalligaspielern deutlich in der Vorhand. Aufbauspieler Mike Krebs (26), Center Maik Hasselberg (17) und Robby Tabor hatten ein leichtes Spiel gegen die sehr löchrige EBV-Abwehr. 46 Freiwürfe für die Red Dragons sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache zuungunsten der Defensive des EBV. Dazu kam noch ein gut aufgelegter Benjamin Jauerka, der 17 Punkte zum verdienten Red Dragons-Sieg beisteuerte. Der EBV hatte kurz vor Schluss das Blatt noch wenden können, als er auf drei Punkte am Gegner dran war. Jedoch reichte die individuelle Klasse nicht aus, um das Ergebnis noch zu drehen und zu gewinnen. Topscorer beim EBV war Florian Konnegen mit 21 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern, gefolgt von Center Gunter Hermann mit 19 Punkten.
EBV-Punkte gegen Red Dragons Königs Wusterhausen II: Stan Dobrzewski (3 Punkte/1:2 Freiwürfe), Sebastian Michaelis (11/2:2/1 Dreier), Paul Schulz (10/0:2), Paul van den Brandt (3/1 Dreier), Roy Stark (0), Felix Zacharias (1/1:2), Erik Hermann (10/4:6), Florian Konnegen (21/2:4/3 Dreier), Gunter Hermann (19/5:8), Dennis Herkt (nicht eingesetzt), Gordon Nowak, Thomas Schneider (beide 0), Stephan Schulte (0/0:2); Freiwürfe EBV: 15:28/54%, Freiwürfe Red Dragons: 29:46/63%
Unmittelbar im Anschluss mussten die Männer um Kapitän Paul Schulz gegen den Gastgeber spielen. Die Spielweise, die Aktionen und die Fehler glichen sich denen im ersten Spiel. Die Frankfurter hatten keinen ausgesprochenen Topscorer in ihren Reihen. Und trotzdem machten es die Red Cocks-Spieler dem EBV schwer, sich abzusetzen. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 13:14 zurück, ebenso zur Halbzeit mit 34:35. Erst in der zweiten Spielhälfte, vornehmlich zum Spielende hin, gelangen den Eisenhüttenstädtern sehenswertere Aktionen, die unterstrichen, dass der EBV die individuell besseren Spieler in seinen Reihen hatte. Auch die Defensive stand stabiler, einige Ballgewinne kamen dem EBV bei Fastbreakaktionen zugute. Trainer Andreas Bernhardt setzte fast alle Spieler ein, auch wenn es manchmal nur Minuten waren. Die zweite Halbzeit ging mit 46:34 klar an den EBV, was auch für das bessere Teamspiel in dieser Spielperiode spricht. Die letzten wichtigen Punkte machten Stan Dobrzewski (insgesamt 12 Pkt.) und Erik Hermann, der mit 23 Punkten bester Korbschütze, gefolgt von Florian Konnegen (15), wurde.
Bleibt zu hoffen, dass sich EBV-Team am kommenden Sonntag vor eigenem Publikum besser präsentieren kann. Dann kommen mit dem Tabellenzweiten, dem USV Potsdam II, und zum Rückspiel, das Team aus Frankfurt (Oder) nach Eisenhüttenstadt.
EBV-Punkte gegen Frankfurt (Oder): Stan Dobrzewski (12/2:4), Sebastian Michaelis (4), Paul Schulz (8), Paul van den Brandt, Roy Stark (beide nicht gespielt), Felix Zacharias (8/0:2), Erik Hermann (23/5:12), Florian Konnegen (15/4:4/1 Dreier), Gunter Hermann (8/0:2), Dennis Herkt, Gordon Nowak, Thomas Schneider (alle 0), Stephan Schulte (2); Freiwürfe EBV: 11:24/46%, Freiwürfe Frankfurt (Oder): 10:28/36%