Landesliga U 14 männlich: Heimspiel gegen RedHawks Potsdam 2 gewonnen

Franz-Peter Budach nutzte seine Körperlichkeit und seine Größe im 1:1 gut aus.

(mbor/rzuck) Das U 14-Team gewann vor heimischem Publikum sein erstes von zwei Heimspielen. Gegen die zweite Vertretung von RedHawks Potsdam lautete das Endergebnis knapp 45:40 (24:21).

Maksymilian Drozdek – ebenfalls groß gewachsen behauptete sich in vielen Situationen und im Reboundverhalten unter beiden Körben.

Eisenhüttenstadt trat das erste Mal ohne seinen bisherigen absoluten Leistungsträger Egon Engelien an. Dadurch muss die Verantwortung jetzt durch die langjährigen Spieler Jannis Karls (U 12), Paul Zucknick und Bobby Tänzel getragen werden. Weitere U12-Spieler wie Collin Spanehl, Nick Vorhoff, Louis Mielenz und Max Ewert unterstützten das U 14-Team. Das RedHakws – Team reiste mit 12 Spielern an, der EBV rotierte mit 9 Spielern.

Jannis Karls, rechts mit Ball, entwickelt sich mehr und mehr zum Führungsspieler.

Das gesamte Spiel war durch eine sehr geringe Trefferquote geprägt. Das belegen die Viertelergebnisse von 7:8 und 17:13. Zur Halbzeit führten die Gastgeber knapp mit 24:21. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am äußerst mageren Punktestand, im Gegenteil, ein 6:3 für das dritte Viertel beweist das augenscheinlich.

Auch Paul Zucknick, hier mit Ball, ist aus dem U 14-Team nicht mehr wegzudenken!

Franz-Peter Budach bekam jetzt Foul-Probleme. Dadurch lastete zusätzlicher Druck auf die körperlich großen Spieler Jannis Karls und Maksymilian Drodzek. Das lösten beide Spieler bravourös und das gesamte Team hervorragend. Assistenztrainer Robert Zucknick gewährte allen Spielern genügend Einsatzzeiten, so dass sich diese auch profilieren konnten.

Collin Spanehl – U 12-Spieler, hier mit Ball, brachte sich sehr gut ins Teamspiel ein.

Im vierten Viertel hatte der Gast mit 16:15 die Nase vorn, ohne dass der 45:40 – Sieg für den EBV in Gefahr geriet. Dabei ist nicht außer Acht zu lassen, dass der EBV mit zunehmender Spieldauer defensiv nicht mehr so druckvoll operierte wie über weite Teile des Spiels. Das ist aber auch dem jüngeren Alter des EBV-Teams insgesamt geschuldet.

Nick Vorhoff, links mit Ball und erst 10 Jahre alt, hat überhaupt keine Angst vor den meist größeren und körperlich überlegenen Spielern.

Der Heimtrainer nach diesem Spiel: „Ich möchte die Disziplin des Teams und die Abgeklärtheit von Jannis Karls (noch U 12!) hervorheben. Er hat das Team in engen Situationen hervorragend geführt und den Überblick bewahrt. Louis Mielenz, Nick Vorhoff, Collin Spanehl und Max Ewert (4x U12-Spieler!) wussten in ihren Einsatzzeiten zu überzeugen und schafften es, sich ein ums andere Mal gegen teils körperlich überlegene Gegner durchzusetzen. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich eine gewisse „Ballverliebtheit“: Der Ball muss noch mehr zum schnellsten Mitspieler werden, um Überzahlsituationen effektiver auszuspielen.“

EBV 1971 gegen RedHawks Potsdam 2 mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Bobby Tänzel 4 Pkt., Franz-Peter Budach und Max Ewert beide 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 6 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 14 Pkt. 2/7 FW, Nick Vorhoff 11 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 6/17 = 28%, 1 Dreier, RedHawks Potsdam 2: 4/8 = 50% kein Dreier      

Weitere Bilder auch in der EBV-Bildergalerie. Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

 

 

 

Bezirksliga Herren: Heimniederlagen zum Saisonabschluss gegen Kings&Queens 3 und RedHawks 2

Egor Sorokin

Center Mindaugas Lukosius

(dka/mbor) Mit einem relativ großen Kader (10 Spieler) schloss das EBV-Team die Saison 2024/2025 zu Hause ab. Leider verloren die Herren ihre Spiele. Gegen die 3.Vertretung der Kings&Queens Basketball Potsdam verloren sie knapp mit 61:66 (32:44) und gegen die aufstiegshungrigen, jungen Männer der RedHawks Potsdam 2 doch recht deutlich mit 54:106 (25:50).

Eine gute EBV-Mannverteidigung stand recht komfortabel. Jedoch zogen die Potsdamer nach Fehlern des EBV im Gegenangriff mit schnellem Antritt über die Mitte in die EBV-Zone und punkteten danach erfolgreich. So kommt auch der Rückstand von 12:18 nach 10 Minuten und 32:44 bis zur Halbzeit zustande.

Daniel Karls

Die geforderten Spielsysteme konnte der Gastgeber nur teilweise umsetzen. Wichtig war die stete Einbeziehung des Centers Mindaugas Lukosius. Seine ‚Arbeit´ zum Potsdamer Korb wurde jedoch von den ebenfalls großen Gegenspielern erschwert. Trotzdem erreichte sehr gute 17 Punkte.

David Kiutra

Nach der Pause startete der EBV eine Aufholjagd, die fast zum Erfolg geführt hätte. Die Eisenhüttenstädter rissen das Spiel mehr und mehr an sich. Julian Schallhorn steuerte 5 erfolgreiche Dreier zum Ergebnis bei.

Insgesamt 12 Punkte waren aufzuholen. Davon schaffte der EBV im 3.Viertel 2 Punkte abzubauen (46:56), im 4.Viertel leider nur 5 Punkte (15:10). Einige einfache Würfe erreichen nicht das Ziel.

Spielmacher David Kiutra musste mit seinem 5.Foul in der 32.Minute vom Parkett. Das war eine Schwächung. Den Spielaufbau konnte der EBV trotzdem recht gut auf andere Schultern verteilen. Überhaupt spricht der neutrale Beobachter „von einer sehr guten Teammoral und einem Kampfgeist, der den Sieg verdient gehabt hätte. Das Spiel wurde wieder einmal auch an der Freiwurflinie und an der mangelnden EBV-Durchschlagskraft im 1:1 entschieden: Der EBV ging nur 7x an die Linie, davon erzielte er 3 Treffer (43%), die Potsdamer erhielten 27 Freiwürfe und verwandelten davon immerhin 14 (52%). Der EBV ließ im 4.Viertel keine einfachen Punkte mehr zu. Potsdam war (leider) nur noch durch Fouls (7:13 / 4.Viertel) zu bremsen. Positiv beim EBV war auch, dass sich die Punktausbeute auf 7 Spielern verteilte.“ Somit war die 61:66 – Niederlage auch erklärbar.

Marcus Bohlin

EBV-Punkte gegen K&Q Potsdam 3: Robert Zucknick, Daniel Karls und Marcus Bohlig alle 0 Pkt., Julian Schallhorn 15 Pkt. 5 Dreier, David Kiutra 3 Pkt. 1/2 FW, Max Schulz 9 Pkt. 1/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 17 Pkt. 1/3 FW, Egor Sorokin 8 Pkt., Roman Theißen 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/7 = 43%, 6 Dreier, Freiwürfe K&Q Potsdam 3: 14/27 = 52%, 5 Dreier

3-er König Julian Schallhorn

Nach einem Spiel Pause erwarteten junge und dynamische Potsdamer Spieler mit Schnelligkeit und Rafinesse zum Korbdurchbruch den EBV. Das ausgegebene Ziel, nicht ganz unter die „Räder“ zu kommen, wurde teilweise erfüllt. Potsdam spielte phasenweise eine Ganzfeldpress-Verteidigung. Der EBV spielte meist eine Zonenverteidigung. Schnell konnten auch die Zuschauer erkennen, dass die Landeshauptstädter deutlich überlegen waren. Sie zogen in 10 Minuten mit 25:7 auf und davon. Potsdam bestimmte die Pace, den Rhythmus. Das 2.Viertel ließen sie es etwas ruhiger angehen. Der EBV konnte nicht alle sich ihm bietenden Chancen nutzen, die Distanzwürfe fanden nicht mehr den Weg in den Potsdamer Korb. Ein 18:25 im 2.Spielabschnitt und ein 25:50 nach 20 Minuten waren die Folge.

Peter Haubold-Kretschmer

Im 3.Viertel zog Potsdam wieder etwas an, ohne sich zu verausgaben; sie erspielten sich ein 31:14. Das 4.Viertel war wieder geprägt von einer etwas ruhigeren Gangart und trotzdem reichte es für die RedHawks zu einem 25:15 und zu einem insgesamt  hohen 106:54 – Sieg. Beim EBV ist nach dem Spiel hervorzuheben, drei Spieler zweistellig punkten konnten: Topscorer Daniel Karls mit 16 Punkten, Mindaugas Lukosius mit 15 Punkten und Egor Sorokin mit 10 Punkten, dabei ein erfolgreicher Dreier.

EBV-Punkte gegen RedHawks Potsdam 2: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 16 Pkt. 4/8 FW, Marcus Bohlig 3 Pkt. 1/4 FW, David Kiutra 0 Pkt. 0/2 FW, Max Schulz 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 4 Pkt., Mindaugas Lukosius 15 Pkt. 1/4 FW, Egor Sorokin 10 Pkt. 3/4 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 8/21 = 38%, 1 Dreier, Freiwürfe RedHawks Potsdam 2: 12/26 = 46%, 4 Dreier

Alle Bilder Bernd Pflughöft.

 

Landesliga U 14 männlich: Zwei Auswärtssiege für EBV-Nachwuchs in Potsdam

Ben Vorhoff, eine Stütze des Teams U 14 wird gleich von mehreren Gegenspielern attackiert.

(mbor) Das Team der Landesliga U 14 männlich gewann seine Spiele gegen jeweils 2.Vertretungen von Potsdamer Mannschaften klar. Zuerst hieß es gegen den Gastgeber RedHawks Potsdam 97:43 (46:25) und gleich danach gegen die Kings&Queens Basketball ebenso deutlich 106:73 (55:39). 12 Spieler des EBV unterstrichen eindrucksvoll, wozu sie als Team fähig sind. Sowohl gegen die RedHawks als auch gegen die Mannschaft von Kings&Queens gewannen sie relativ entspannt und unaufgeregt mit hohem Abstand.

Bobby Tänzel im Dribbling gegen seinen Gegner aus Potsdam.

Trainer Manfred Borchert gab allen Eisenüttenstädtern die Gelegenheit, sich im Wettkampf zu beweisen. Das nutzten diese auch, die meisten zu eigenen Punkten. Aus einer insgesamt guten Mann – Defensive heraus gaben offensiv Ben Vorhoff (17 Pkt.), Jannis Karls (22 Pkt.) und Egon Engelien (16 Pkt.) das Spieltempo vor. Der Trainer legte Wert darauf, das Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive weiter zu verbessern und das auch im Hinblick auf die bevorstehenden Finalspiele. Das gelang über 80% der Spielzeit.

Maksymilian Drozdek (hier beim Wurf unter starker Bedrängnis) ist als körperlich robuster Center mit für die Rebounds verantwortlich.

Immer dann, wenn die Gäste schnelle und präzise Pässe schlagen konnten, gab es auch gute Abschlüsse am Potsdamer Korb. Davon profitierte die gesamte Mannschaft. Besonders erwähnenswert aus einer guten Teamleistung sind neben den bereits Genannten: Bobby Tänzel (6 Pkt.!), Paul Zucknick (14 Pkt.!) und Maksymilian Drozdek (11 Pkt.!).

Franz Peter Budach – ebenfalls groß im Vergleich zu vielen seiner Mitspieler und Gegner – hier beim Rebound.

Die einzelnen Viertelergebnisse gerieten bei der guten Teamleistung ins Hintertreffen, waren nur zweitrangig. Zur Halbzeit führte der EBV schon deutlich mit 46:25, am Ende gewann das Team souverän mit 97:43. Der Trainer nach dem Spiel: „Verbessert hat sich das Team im Verstehen untereinander. Das merkte man am Willen, auch für den anderen mit zu kämpfen, wenn dieser einmal von seinem Gegner ausgespielt wurde. Darauf können wir im 2.Spiel aufbauen.“

Nick Vorhoff – der Jüngste mit 9 Jahren und Kleinste behauptete sich im Konzert der „Großen“.

EBV-Spieler gegen RedHawks 2: Sean Noack 3 Pkt. 1/2 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt. 2/6 FW, Jannis Karls 22 Pkt., Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 19 Pkt. 1/2 FW, Egon Engelien 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Franz Peter Budach 0 Pkt., Bobby Tänzel 6 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 14 Pkt. 0/1 FW, Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drozdek 11 Pkt. 1/2 FW, Loui André Beier 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/18 = 33% 1 Dreier, RedHawks 2: 0/5 = 0% 1 Dreier

Loui André Beier spielte seine Größe beim Korbwurf aus!

Anschließend erwartete das etwas stärker eingeschätzte Team der King&Queens 2 auf den EBV. Obwohl alle EBV-Spieler bereits ein Spiel in den Beinen hatten, merkte man von außen keinen Unterschied zu Einsatz, Kampfkraft und Spielfreude, im Gegenteil. Die Spieler fassten den Mut und den Willen, für ihr Team alles zu geben. Jetzt spielten die das Spiel tragenden Spieler etwas länger, bekamen mehr Einsatzzeit. Die Spieler der „2. und 3.Reihe“ wurden teilweise schon ungeduldig, endlich auch ihren Beitrag zum Ergebnis beisteuern zu können. Mit 29:15 ging es in die erste Pause, bei 55:39 war Halbzeit.

Egon Engelien, ebenfalls eine wichtige Stütze des Teams, war oft so frei am gegnerischen Korb und bedankte sich mit insgesamt 61 Punkten.

Der EBV baute in der 2.Halbzeit das Ergebnis locker aus. Über 82:56 (nach 30 Min.) gewann das Team verdient hoch mit 106:73. Der erst 11jährige Egon Engelien erzielte wieder einmal stolze 45 Punkte, Ben Vorhoff 17 Punkte und Jannis Karls 15 Punkte. Nicht zu vergessen zum Beispiel auch die 7 Punkte von Maksymilian Drozdek, bei sehr guter Reboundarbeit, die 6 Punkte von Sean Noack und die 3 Punkte vom erst 9jährigen Nick Vorhoff. Auch gegen die Kings beteiligten sich viele EBV-Spieler daran zu punkten und vor allem die Rebounds zu holen.

Jannis Karls – eine der vier Säulen des U 14-Teams.

 

„Wenn es nach einem ebenfalls kräftezehrenden, aber kämpferisch sehr guten 2.Spiel etwas zu bemängeln gibt, ist das die mangelnde Reboundarbeit über einige Phasen des Spiels hinweg.

Jeder Spieler ist in einem guten Team wichtig – hier Collin Spaniel mit einem guten Wurf.

Außerdem haben wir es als Team nicht gut genug geschafft, unsere Zielstellung – möglichst viel über Blockarbeit anzugreifen – umzusetzen. Aber wir haben bis zum nächsten Turnier in 2 Wochen in Lauchhammer und in 4 Wochen bis zum Finalturnier noch etwas Zeit, weiter daran zu arbeiten. Insgesamt bescheinige ich dem Team eine starke Leistung,“ so der Trainer nach dem Spiel gegen die Kings.

Paul Zucknick – die 4.wichtige Säule des U 14 – Teams beim Korbwurf.

EBV-Spieler gegen Kings&Queens Potsdam 2: Sean Noack 6 Pkt., Nick Vorhoff 3 Pkt.1/2 FW, Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 17 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Paul Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, Egon Engelien 45 Pkt. 7/9 FW 3 Dreier, Franz Peter Budach 0 Pkt., Bobby Tänzel 2 Pkt., Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/2 FW, Jannis Karls 15 Pkt. 1/2 FW, Loui André Beier 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/19 = 63% 2 Dreier, Kings&Queens 2: 0/5 = 0% 1 Dreier

 

Alle Fotos von Manja Karls.

Bezirksliga Herren, Staffel Süd: Empfindlich hohe Auswärtsniederlagen in Potsdam

(dkiu/mbor) Zwei unerwartet klare Niederlagen musste das Team der 2.Herren des EBV 1971 in Potsdam einstecken. Zuerst verloren die Männer von Kapitän David Kiutra gegen die aufstiegshungrigen jungen Spieler der RedHawks Potsdam 2 sehr hoch mit 47:119 (21:53), gleich danach setzte es ebenfalls eine Klatsche gegen die Mannschaft der Kings&Queens Basketball 3 von 50:94 (36:48).

Die Gäste konnten nur mit 7 Spielern die Auswärtsreise in die Landeshauptstadt antreten. Das war leider personell viel zu wenig gegen zwei Mannschaften, die es an diesem Tag wissen wollten. Sowohl die Reserve der RedHawks als auch die 3.Vertretung der Kings&Queens traten mit, voller Kapelle‘, also mit jeweils 12 jungen, teilweise heißblütigen Spielern an, die phasenweise nur so vor Selbstbewusstsein, Tatendrang und dynamischer Energie strotzten.

Obwohl die Aufstiegsaspiranten der RedHawks ihr zweiten Spiel hintereinander hatten, tat es dem Team Potsdamer Spiel von Beginn an keinen Abbruch. Das Team legte los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr, so dass den EBV-Männern Hören und Sehen verging. Ganze drei Mal trafen die Gäste im ersten Viertel, dagegen zehnmal die Potsdamer. Dieses Team war den gestandenen Männern des EBV in physischer Hinsicht einfach mehr als deutlich überlegen. Es war in jedem Spielzug zu spüren, dass die RedHawks nicht das erste Mal zusammen so auf dem Feld standen. Das setzte sich leider über die gesamte Spielzeit derart fort, dass Einem um das Endergebnis aus Eisenhüttenstädter Sicht angst und bange werden konnte.

Zur Halbzeit führten die RedHawks bereits mit 53:21, nach 30 Minuten gar 87:32. Die Potsdamer ließen in keiner Weise locker. Auch das vierte Viertel gewannen sie eindeutig mit 32:15 und damit das Spiel für den EBV sehr hoch, aber leider auch verdient, mit 119:47.

Spielertrainer David Kiutra nach dem Spiel: „Das junge RedHawks-Team spielte eine 1-2-2-Presse, der wir uns spielerisch einfach entziehen konnten. So gab es bei uns genug Fehler im Zuspielbereich, die die Potsdamer gnadenlos zu einfachen Punkten nutzen konnten. Dieser hohe Sieg völlig in Ordnung.“

EBV-Punkte gegen RedHawks Potsdam 2: Dennis Herkt 14 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 2/4 FW, Patrick Köster 14 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Julian Schallhorn 1 Pkt. 1/4 FW, Thomas Schneider 7 Pkt. 3/4 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56%, 1 Dreier, Freiwürfe RedHawks Potsdam 13/24 = 54%, 5 Dreier

Gleich danach wollten die Gäste aus Eisenhüttenstadt gegen den Tabellenvorletzten beweisen, dass sie auch anders können. Die EBV-Männer begannen ihr Spiel gut. Das Spiel wurde jedoch gleich zu Beginn innerhalb weniger Minuten vom Ausfall von Julian Schallhorn und Patrick Köster überschattet. Danach war es müßig, über Erholungsphasen für die Spieler zu reden, denn kein Wechselspieler stand zur Verfügung.  Die Verteidigung stand über weite Phasen der ersten Halbzeit. Aus Fehlern des Gastgebers generierten die Gäste selbst einige schnelle Angriffe, die erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So kommen auch die Viertelergebnisse von 19:22 und 17:26 zustande. Bis zur Halbzeit führten die Kings&Queens mit 48:36.

Nach der großen Pause jedoch brach das Gästeteam auseinander. Die Physis der 5 verbliebenen Spieler schwand zusehends. Die Widerstandskraft des EBV wurde zunehmend kleiner, die Kings konnten, wie bereits beschrieben, aus dem Vollen schöpfen. Kamen die EBV-Spieler vor der Halbzeit wenigstens mehrmals zu erfolgreichen Korbabschlüssen aus dem Spiel heraus (jeweils sechsmal), so gelang ihnen das im 3.Viertel nur dreimal und im vierten Viertel nur zweimal. So wunderte sich vom EBV niemand mehr über ein 8:26 – (30.Minute) bzw. 6:20 – (4.Viertel) und das 50:94 – Endergebnis.

EBV-Punkte gegen King&Queens Potsdam 3: Dennis Herkt 20 Pkt. 2 Dreier, Daniel Karls 5 Pkt. 3/4 FW, Patrick Köster 1 Pkt. 1/2 FW verletzt ausgeschieden, Julian Schallhorn verletzt ausgeschieden, Thomas Schneider 13 Pkt. 5/7 FW 2 Dreier, Robert Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, David Kiutra 8 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 12/17 = 71%, 4 Dreier, Freiwürfe Kings&Queens Potsdam 3 6/10 = 60%, 8 Dreier

Bestenliga U12: Zwei klare Siege in Cottbus eingefahren

(mvor/mbor) Zum dritten Spieltag der Bestenliga U12 fuhr das EBV-Team nach Cottbus. Dort wurden sie von der Heimmannschaft Cottbus und den Kings & Queens Potsdam 2 aus Potsdam empfangen.

Als erster Gegner warteten die Kids aus Potsdam auf den EBV. Der EBV ging schwungvoll mit Paul Zucknick, Sam Szymanski, Zoe Kettenbeil, Nick Vorhoff, Ben Vorhoff, Jannis Karls, Lukas Kupfer, Bruno Seelig und Egon Engelien ins Spiel.

Leider war Leni Sonnenburg, die am 2.Spieltag in Eisenhüttenstadt ihre ersten Spiele für die EBV machte, kurzfristig erkrankt. Das Team und die Trainer dachten an Leni und schickten ihr einen lieben Bildergruß.

 

Der Trainerstab ist in den Punktspielen immer bedacht, dass alle jeweils vier Kids die gleiche Spielzeit in Achtel-Spielzeiten aufgeteilt bekommen. Die Coaches um Daniel Karls und Anne Vorhoff konnten die Mannschaftsaufstellung aufgrund der Ausgeglichenheit des gesamten Teams frei gestalten. In beiden Spielen gab es kaum Unterschiede in der Leistung der Spielerinnen und Spieler.

Besonders hervorzuheben an diesem Spieltag waren Egon „Krakenarm“ Engelien und Jannis Karls. Sie haben mit ihrem Einsatz und ihrem sehr guten Überblick einen großen Anteil an den Erfolgen. Aber auch alle weiteren Spieler des EBV haben durch gute und sehr gute Leistungen überzeugt. Der EBV konnte sich gegen Potsdam über 19:10 (1.Viertel), 43:18 zur Halbzeit, 75:26 nach dem 3.Viertel mit 116:36 durchsetzen.

Jannis Karls und Egon Engelien, die unbedingten Stützen des EBV-Teams, so auch dieses Mal in Cottbus.

Im zweiten Spiel des Tages für das EBV-Team gleich im Anschluss wartete der BBC Cottbus mit 13 Spielern auf den EBV. Die Heimmannschaft aus Cottbus wollte ihren Fans zeigen, wie gut sie spielen können. So begannen die Lausitzer auch ihr Spiel.

Paul Zucknick bei einer guten Ausführung eines Freiwurfes.

Der EBV war in den ersten 2 Minuten des Spiels noch gedanklich in der eigentlich wohlverdienten Pause und in der Erholungsphase vom ersten Spiel. Erst dann wurden die „Motoren“ langsam warm. Nach dem ersten Viertel stand es 13:7 für Cottbus. Im zweiten Viertel wollte der EBV dieses Ergebnis nicht auf sich sitzen lassen und drehte das Spiel durch schöne Spielzüge. Zur Halbzeit (23:14 nach dem 1.Viertel) führten die Gäste mit 41:35.

Auch in der zweiten Halbzeit des Spiels kämpften alle Spieler füreinander und spielten sehr gut miteinander. Man sieht nach dem dritten Spieltag, dass die Mannschaft immer weiter zusammenwächst. Es macht Freude und Spaß, den Mädchen und Jungen zuzuschauen und wie sich das Team von Turnier zu Turnier weiterentwickelt.

 

Über 63:35 (5.Achtel), 71:45 (3.Viertel), 87:54 (7.Achtel) gewann der EBV deutlich am Ende mit 96:61.

Der EBV spielte mit: Bruno Seelig, Paul Zucknick, Jannis Karls, Zoe Kettenbeil, Lukas Kupfer, Sam Szymanski, Egon Engelin, Ben Vorhoff, Nick Vorhoff