Bestenspiele U 12: Sieg und Niederlage im letzten Turnier der Hauptrunde

(karls/mbor) Für die Jüngsten des EBV 1971, die aktiv am Spielverkehr des Brandenburgischen Basketball Verbandes teilnehmen ging es am letzten Spieltag nach Potsdam zu den Kings&Queens. Dort gewannen die Spielerinnen und Spieler ihr erstes Spiel gegen den SSV Lok Bernau mit 70:58. Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam verloren die Stahlstädter denkbar knapp mit 62:64.

Gegen Bernau konnte sich der EBV leicht absetzen und einen etwa 10 Punkte-Vorsprung beibehalten. In den Reihen von Bernau waren drei Spieler, die körperlich den Spielern des EBV weit überlegen waren. Diese Größenvorteile nutzten sie jedoch nur gelegentlich, weil die Verteidigungsarbeit des EBV über weite Strecken sehr gut war. Und das mit nur wenigen Fouls.

Nach Fehlwürfen der Bernauer Spieler holten sich unter anderem Jannis Karls und Ben Vorhoff den Rebound und spielten geschickt mit einem langen Pass nach vorn zu Egon Engelien oder Sam Szymanski, die beide wichtige Punkte einsammelten. Der Vorsprung war phasenweise auf über 20 Punkte angewachsen.

Um die Kräfte für das zweite Spiel zu bewahren, wurde das Tempo etwas heraus-genommen. Das EBV-Team spielte um die Zone herum und zwang den Gegner, aktiver in der Verteidigung zu werden. Dabei ergaben sich Lücken, die durch geschickte Pässe von Paul Zucknick oder Zoe Kettenbeil auf die Mitspieler für weitere Korberfolge genutzt wurden.

Zum Ende des Spiels hin führten leichte Konzentrationsschwächen und die damit verbundenen Ballverluste dazu, dass der EBV-Vorsprung schmolz. Im letzten Achtel nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Es ging hin und her, wobei Bernau die größere Anzahl von Fehlwürfen hatte. Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 70:58 für den EBV zu Buche.

Im zweiten Spiel wartete der Gastgeber aus Potsdam auf die Oderstädter. Bei diesem Spiel stand leider nur ein sehr junger und unerfahrener Schiedsrichter auf dem Feld. Er ließ viele Unsauberkeiten und Regelwidrigkeiten bei Potsdam durchgehen. Die Potsdamer spielten sehr aggressiv, aber keineswegs unfair. Ein wildes Spiel entwickelte sich. Der EBV ließ sich anfangs jedoch nicht anstecken und spielte weiterhin diszipliniert. Die K&Q konnten sich einen Vorsprung herausspielen, der zeitweise bei über 20 Punkte lag.

Nach einer Auszeit gingen die Eisenhüttenstädter in der Verteidigung ebenfalls etwas härter zur Sache. Die erzielten Ballgewinne wurden in Punkte umgesetzt, unter anderen durch den Jüngsten, Nick Vorhoff, der die langen Bälle verwertete. Der Vorsprung für Potsdam war nicht mehr so komfortabel. In den letzten 5 Minuten des Spiels gab es sehr viele Fehlwürfe durch die Potsdamer.

Durch den Reboundgewinn seitens des EBV startete das Team schnelle Gegenangriffe. Der Rückstand wurde immer kleiner. Leider gab es dabei auch vermehrt Fehlwürfe für die Spieler aus Eisenhüttenstadt und andererseits wieder Ballgewinne für K&Q. Es wurde sehr hecktisch. Am Ende verlor der EBV nur knapp mit 62:64.

Der EBV spielte mit: Paul Zucknick, Jannis Karls, Zoe Kettenbeil, Egon Engelin, Ben Vorhoff, Nick Vorhoff, Sam Szymanski

Senioren II mit Heimsieg gegen Kings&Queens Basketball Potsdam und Niederlage gegen WSG Fürstenwalde

Robert Kreßler, links, ist energisch und durchsetzungsfreudig.

(scha/mbor) Mit einem Heimsieg und einer Heimniederlage startete das Senioren II – Team in das Jahr 2023. Gegen die neu gegründete und erstmals an den Punktspielen teilnehmende Mannschaft der Kings&Queens Basketball aus Potsdam gewannen die Herren mit 55:36 (29:16), gegen das Team der WSG Fürstenwalde verlor die Heimmannschaft deutlich mit 45:75 (30:40).

Bereits zu Beginn des Spiels gegen Potsdam konnte mit einem 6:0 Lauf der Grundstein für den späteren Sieg gelegt werden. Besonders hervorgetan haben sich über die gesamte Spielzeit Steffen Schneider mit 13 Pkt. (1 erfolgreicher Dreier) und Marcus Vorhoff mit sehr guten 25 Punkten.

Marcus Vorhoff gehörte zu den Besten in beiden Heimspielen.

Bis zur Halbzeit erspielte sich der EBV einen 29:16 Vorsprung heraus. Am insgesamt sehr niedrigen Scoring ist zu erkennen, dass das Spiel auf beiden Seiten einerseits von einer guten Defensive geprägt war und andererseits aber auch von einer Vielzahl ausgelassener Wurfchancen.

So hat der EBV zum Beispiel eine Freiwurfquote von nur 33% (6/18). Die Potsdamer lagen dort bei 50% (10/20) etwas besser.

Steffen Schneider freute sich im ersten Spiel gegen K&Q über seine erzielten 13 Punkte.

In der zweiten Halbzeit war die EBV-Trefferquote deutlich effektiver. In die Scorerliste konnten sich fast alle Eisenhüttenstädter Spieler eintragen.

Am Ende war es ein verdient heraus gespielter 55:39 Sieg gegen die Spieler aus der Landeshauptstadt.

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Steffen Schneider 13 Pkt. 1 Dreier, Rico Kettenbeil und Thomas Nagel 0 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 0/5 Freiwürfe, Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Martin Schade 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 25 3/7 FW, Freiwürfe EBV: 6/18 = 33%, Potsdam: 10/20 = 50%

Robert Zucknick hatte an diesem Tag kein Wurfglück; er erzielte in beiden Spielen 5 Punkte bei guter Verteidigung.

Nach einem anstrengenden ersten Spiel und einer Pause hieß für den EBV der zweite Gegner WSG Fürstenwalde. Rico Kettenbeil und Steffen Schneider fielen für dieses Spiel leider aus. So mussten die Gastgeber mit 7 Spielern gegen die mit 12 Spielern angetretenen Fürstenwalder bestehen.

Dies tat der EBV im ersten Viertel und über weite Teile des zweiten Viertels sehr bravourös. Marcus Vorhoff (18 Punkte und 8/10 Freiwürfe!) übernahm weitestgehend den Spielaufbau. Das Spiel gestaltete sich abwechslungsreich und spannend, wobei die WSG die etwas bessere technische Klinge schlug.

Thomas Nagel, hier beim Wurf, findet immer besser ins Team des Gastgebers.

Das EBV-Spiel lief recht gut über Peter Haubold-Kretschmer (sehr gute 10 Punkte), welcher konditionsstark einen nach den anderen Fastbreak lief und auch mit seinen Punkten die Gastgeber bis zur 20.Minute mit 30:34 „am Leben“ hielt.

Kurz vor der Halbzeit versenkten die Fürstenwalder durch zwei ihrer Außenschützen zum 30:40 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeitpause zogen die Fürstenwalder Spieler – sichtlich unzufrieden mit der starken Gegenwehr seitens des EBV – das Tempo deutlich an. Sie nutzten ihre „tiefe Bank“. Die WSG konnte durchwechseln, der EBV fuhr so langsam „auf der letzten Rille“. Der Gast löste sich mit 54:39 zum Ende des 3.Viertels. Beim EBV fielen die Würfe nicht mehr so sicher.  Stattdessen traf Fürstenwalde gleich 8 Dreipunktewürfe = macht allein 24 Punkte. Auch damit wurde das Spiel schließlich entschieden. Trotz großem Kampf und großem Einsatz seitens der Eisenhüttenstädter mussten sich die Gastgeber am Ende mit einem klaren 45:75 geschlagen geben.

Martin Schade, rechts mit Ball, war immer wieder Ankurbler des EBV-Spiels.

Die anwesenden Zuschauer waren sich im Fazit einig: Das waren zwei der besten Spiele der Eisenhüttenstädter Senioren seit langer Zeit.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 6 Pkt. 3/4 FW, Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Peter Haubold-Kretschmer 10 Pkt., Thomas Nagel 2 Pkt., Martin Schade 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 18 Pkt. 8/10 FW; Freiwürfe EBV: 11/17 = 64%, Fürstenwalde 4/14 = 20%

Das Weihnachtsturnier 2022 war ein voller Erfolg

4 Jugend- und Erwachsenenteams, 3 Nachwuchsteams und 4 daraus gebildete gemischte Teams Eltern/Kinder trafen sich zum alljährlichen traditionellen Weihnachtsturnier.

Nachdem das Turnier 2020 und 2021 ausgefallen war, formierten sich Frauen und Männer in 4 Teams, um sich nach dem Weihnachtsbraten sportlich fair zu betätigen. Viele ehemalige Spielerinnen und Spieler, Aktive aus Fürstenwalde und des EBV 1971 spielten gegeneinander. In 2 x 8 Minuten wurde der Sieger ermittelt.

Im letzten Spiel des Tages mussten sogar eine Verlängerung und ein Freiwurfschießen über den Sieger entscheiden. Das Spiel gewann das Team mit Kapitän Uwe Sarnow (Fürstenwalde) hauchdünn gegen das Team Toni Meinhardt (EBV). Ältester Teilnehmer war Jörg Hohlbein / EBV 1971.

Sehr wichtig war dem Veranstalter im Jahr 2022 die mehr als 20 Kinder sportlich mit einzubeziehen. Das gelang in den drei gebildeten Teams vortrefflich. Gespielt wurde in gemischten Teams mit jeweils 6 bis 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf tiefer gelegenen Körben.

Da spielten Kinder der U 14 des EBV 1971 zusammen mit Aktiven aus Berlin und mit Kindern, die überhaupt noch keinen Basketball in der Hand hatten. Die jüngsten Teilnehmer waren mit 6 Jahren Effi Jockel und Mathilda Hellwig.

Der Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen unser Gast zu sein. Frank Balzer war selbst einige Jahre als Aktiver im EBV 1971 tätig.

Mit dem 2.Vorsitzenden des EBV, Manfred Borchert, wurde so manche knifflige Korbsituation noch einmal analysiert. Der Dank gilt Frank Balzer auch für eine Spende in Höhe von 100,00 EURO.

Ein weiterer Höhepunkt war die Bildung von 4 gemischten Eltern-/Kind-Teams, die gegeneinander antraten. Es spielten zum Beispiel die Familien Jockel/Püschel-Liebe gegen die Familien Türk/Nagel, die Familien Zucknick/Schuster gegen die Familien Helwig/Müller. Hier wurden insgesamt 6 Spiele ausgetragen.

Sowohl bei diesen Spielen als auch bei den Kinderbegegnungen wurden keine Sieger ermittelt. In allen Spielen stand in jedem Fall der Spaß im Vordergrund.

Nach 6 Stunden waren Sieger und Platzierte bei den Erwachsenen ermittelt. Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rundeten bei einer sehr guten Versorgung das positive Bild der Veranstaltung ab.

Ergebnisse des Seniorenturniers:

  1. Team 2 mit Juliane Hensel, Gunnar und Erik Hermann, Danny Püschel, Jörg Hohlbein, Uwe Sarnow, Jonas Kraske
  2. Team 3 mit Thomas Nagel, Linda Püschel-Liebe, Steffen Schneider, Alexander Schönfeld, Max Hoyer, Alexander Türk
  3. Team 1 mit Adrian Schubel, Nico Schulpig, Marvin Schlegel, Arian Schneider, Tom Schlegel
  4. Team 4 mit Nena Müller, Toni Meinhardt, Thomas Schneider, Tim Jockel, Till Schuster, Robert Zucknick, Dennis Herkt

Der Dank gilt allen Aktiven und Schiedsrichtern, allen Helfern, insbesondere an Frau Madlen Felgenträger, an Herrn Steffen Weidauer und Herrn Robert Schlegel, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, sowie an die beiden Kampfrichter aus der U 14, Maximilian Witzel und Lukas Felgenträger.

Alle Beteiligten waren sich einig: Solch ein Turnier muss es auch im Jahre 2023 wieder geben.

Senioren II mit hohen Niederlagen in Fürstenwalde

(rzuck/mbor) Das Team der Senioren II hatte sein ersten Pflichtturnier der Saison in Fürstenwalde. Die EBV-Spieler müssen leider ab dieser Saison auf wichtige bisher tragende Säulen aus Fürstenwalde und Potsdam verzichten. Die Fürstenwalder bilden ein eigenes Team Ü 40, die Potsdamer schlossen sich dem Verein Kings&Queens Potsdam an. Die Oderstädter verloren beide Spiele sehr hoch mit 43:93 (28:66)/gegen Fürstenwalde) und 28:110 (17:53)/gegen Bernau). Beim EBV gab es einen „ehemaligen“ Neuzugang. Thomas Nagel (Jahrgang 1983) spielte schon in den 90er Jahren in unserem Verein; er ist jetzt wieder im Team mit dabei.

Beide gegnerischen Teams hatten einen voll besetzten qualitativ sehr guten Kader, der EBV musste mit sieben Spielern zurechtkommen.

Aufgrund des Fehlens der bereits erwähnte Spieler tat sich der EBV gegen die Spreestädter von Anfang an schwer. Die eigene Zone konnte nicht gut genug geschlossen gehalten werden. Bei der WSG lief der Ball gut durch die Reihen; eine hohe Treffgenauigkeit zeichnete ihr Spiel aus. Zum ersten Pausenpfiff hieß 20:5 für die Gastgeber. Dazu kam auch, dass Marcus Vorhoff schon nach 5 Minuten 3 persönliche Fouls hatte und sich damit, was die Defensive betrifft, vorsehen musste. Leider waren dabei auch zumindest diskussionswürdigen Entscheidungen der Unparteiischen. Diese leiteten ansonsten mit einer soliden Leistung. M. Vorhoff bekam leider in der 19.Minute bereits sein 4. und in der 31.Minute sein 5.Foul.

Neu/Alt-Zugang Thomas Nagel gehörte vor allem im ersten Spiel zu den Stützen seines Teams und erzielte auf Anhieb 14 Punkte.

Auch das zweite Viertel stand ganz im Zeichen des Gastgebers, der in diesen Tagen seinen 30.Geburtstag feiern konnte. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. Die WSG wechselte nach Belieben durch, ohne dass ein spielerischer Abfall zu verzeichnen war. In die Kabinen ging es mit 14:42 aus EBV-Sicht.

Die 2.Halbzeit gestaltete der WSG für die Oderstädter wesentlich moderater. Da ja beim EBV eben nur 7 Spieler zur Verfügung standen (WSG/11 Spieler), ließen beim EBV die Kräfte verständlicherweise stark nach.

Trotzdem steigerte sich das Gästeteam unter dem gegnerischen Korb noch etwas, konnte natürlich den verdienten „Jubiläums“-Heimsieg von 93:43 (3.Viertel 66:28) nicht verhindern.

Beim EBV hatte Thomas Nagel als Topscorer seiner Mannschaft einen sehr guten Wieder – Einstand mit 14 erzielten Punkten. Steffen Schneider war ebenfalls erfreut über seine 13 Punkte.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt. 0/4 Pkt., Jörg Hohlbein nicht eingesetzt, Steffen Schneider 13 Pkt. 1 Dreier 3/6 FW, Rico Kettenbeil 0 Pkt., Daniel Karls 5 Pkt. 1 Dreier, Marcus Bohlig 2 Pkt., Thomas Nagel 14 Pkt. 3/8 FW, Marcus Vorhoff 7 Pkt. 3/6 FW; Freiwürfe EBV: 9/23 = 36%, Fürstenwalde 12/25 = 48%

Gegen den SSV Lok Bernau war es ein ähnliches Bild wie gegen die WSG. Nur, dass Bernau einen ganz anderen „Zug“, sowohl defensiv als auch offensiv hat. Dieses Team ist ja schon lange bekannt mit einer sehr aggressiven Mann- bzw. Zonenverteidigung zu agieren. In diesem Spiel war es eine solide 3-2 Defensive. Die Eisenhüttenstädter waren klarer Außenseiter. Daniel Karls und Robert Zucknick gingen angeschlagen in dieses Spiel. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 7:27, nach 20 Minuten mit 17:53 bereits aussichtslos zurück.

Bernau machte in der 2.Spielhälfte konsequent weiter und schraubte das Ergebnis auf 85:22 / 30.Minute. Beim EBV fielen die Körbe nicht mehr so wie im ersten Spiel. Dafür trug sich Marcus Vorhoff in die Liste mit 16 Punkten und sehr guten 8/11 Freiwürfen ein. Jeder EBV-Treffer wurde von den mitgereisten Fans (Familien) frenetisch gefeiert. Insgesamt war es eine sehr faire Partie.

Der EBV war kräftemäßig „platt“, nach 2 Spielen nacheinander. Am Ende war der hohe 110:28 Sieg eine klare Angelegenheit für Bernau.

EBV-Punkte gegen Bernau: Robert Zucknick 4 Pkt., Jörg Hohlbein nicht eingesetzt, Steffen Schneider und Rico Kettenbeil beide 0 Pkt., Daniel Karls 2 Pkt., Marcus Bohlig 6 Pkt. 2/4 FW, Thomas Nagel 0 Pkt., Marcus Vorhoff 16 Pkt. 8/11 FW; Freiwürfe EBV: 10/15 = 66%, Bernau 11/18 = 61%

Landesliga Herren: Zwei Auftaktsiege vor heimischer Kulisse

Dennis Herkt – einer de r  Aktivposten des Spiels. Er erzielte allein 44 Punkte!!

Das Team der Landesliga gewann vor eigenem Publikum seine beiden ersten Spiele in der Landesliga. Gegen den BBC Cottbus 2 hieß es am Ende 77:61 (34:32), gegen die Vertretung des SSV Lok Bernau 3 gewannen die Gastgeber mit 71:69 (25:36) durch einen Buzzer Beater.

Vor stimmungsvoller Kulisse fanden beide Teams nur schwer ins Spiel. Die Cottbuser hatten nur 6 Spieler an Bord, mussten also bei zwei Spielen nacheinander mit ihren Kräften haushalten. Das Spiel war energiearm, kaum mit offensivem Druck nach vorn. Nach 10 Minuten führte der Gastgeber knapp mit 19:17, zur Halbzeit nur mit 34:32.

Jaime Gomez – ein Neuzugang, den der EBV brauchte. Durch seine Art und Weise, das Spiel zu gestalten und sein Team zu motivieren ist der ein unbedingter Gewinn.

Dass der EBV trotz seiner spielerischen und personellen Vorteile (9 Spieler) nicht höher führte lag zum einen daran, dass die Oderstädter zu lethargisch spielten und zu viele individuelle Fehler aufwiesen. Zum anderen hielt der BBC durch starke 13 erfolgreiche Dreipunktewürfe im gesamten Spiel dagegen.

Die zweite Halbzeit gestaltete der EBV souveräner, das dritte Viertel gewannen die Eisenhüttenstädter mit 24:15, das letzte Viertel etwas knapper mit 19:14, was am Ende den verdient ungefährdeten 77:61 Sieg ausmachte.

EBV-Punkte gegen BBC 2: Dennis Herkt 20 Pkt., Adrian Schubel 19 Pkt. 2 Dreier 1/2 FW, Paul Schulz 6 Pkt. 2/2 FW, Thomas Schneider 4 Pkt., Vitali Palkin 10 Pkt. 1 Dreier 1/2 FW, Jaime Gomez 15 Pkt. 3/6 FW, Julian Schallhorn 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick, Joey Lehmann und Max Kalisch alle nicht gespielt; Freiwürfe EBV: 7/12 = 58%, Cottbus nicht gemeldet

Nachdem Cottbus gegen Bernau im zweiten Spiel mit 36:110 unterging erwartete den EBV eine angriffslustige, aggressiv und körperlich zu Werke gehende Vertretung aus Bernau. Spielertrainer Paul Schulz machte vor dem Spiel eine klare Ansage, dass sein Team nur eine Chance hat zu gewinnen, wenn es mit der gleichen Physis und Körperlichkeit sowie mit mehr Leidenschaft als im Spiel gegen Cottbus dagegenhält. Leider hatte das Spiel nur einen Hauptschiedsrichter, weil Cottbus keinen Schiedsrichter stellte.

Bernau startete mit einem 7:0 Lauf und dominierte die Anfangsphase, erst in der 5. Minute konnte Dennis Herkt die ersten 2 Zähler für den EBV erzielen, nach 7 Minuten führten die Panketaler mit 14:4. Der EBV konnte sich in dieser Phase durch 2 Dreier von Neuzugang Julian Schallhorn aus Frankfurt (Oder) sowie Paul Schulz zum 16:12 retten und behielt den Anschluss. Das zweite Viertel verlief mit 20:13 annährend ausgeglichen, der EBV kam langsam ins Spiel, fand aber selten eine Antwort auf die starke Offensive der Bernauer, die jeden Fehler mit Punkten bestraften. So stand es nach 20 Minuten 36:25. Beim EBV waren die Zuschauer immer begeistert, „peitschten“ ihr Team nach vorn, sahen sie doch trotz des Rückstandes ein positiv gestimmtes Team mit einer guten Defensive. Der Trainer lobte diese Fakten auch in der Halbzeit, alle blieben zuversichtlich.

Im dritten Viertel wurde das Spiel zunehmend härter. Viele Kontakte wurden auf Grund des fehlenden 2.Schiedsrichters nicht geahndet. Der EBV bewahrte einen kühlen Kopf bewahren und kämpfte sich ins Spiel zurück, mit Selbstvertrauen und etwas Glück erzielte der EBV innerhalb von sechs Minuten 6 Dreier durch exzellentes Zusammenspiel des Teams, davon erzielte Dennis Herkt 3 Dreier im Alleingang und Thomas Schneider 2 Dreier in Folge.

Adrian Schubel, U 18 – Spieler (hier mit Ball) lässt sich auch in der härteren und ihn körperlich fordernden Landesliga nicht davon abbringen, sein sehr gutes Können immer unter Beweis zu stellen.

Beim Stand von 56:53 zum Ende des dritten Viertels hin wittert der EBV seine Chance. Dennis Herkt hatte an diesem Tag einen „Lauf“. Er erzielte in beiden Spielen als Topscorer je 24 Punkte, gegen Bernau 4 Dreier. Jaime Gomez, ebenfalls Neuzugang aus Frankfurt (Oder) kämpfte und „bearbeitete“ den Gegner mental. Die Konzentration ließ bei Bernau merklich nach, was sich zum Beispiel bei den sonst so treffsicheren Bernauer Freiwurfschützen (3/6) in dieser Phase bemerkbar machte. In der 37. Minute gingen die Gastgeber stimmungsvoll in Führung durch zwei verwandelte Freiwürfe des stark auftrumpfenden U 18 Spielers Adrian Schubel (insgesamt 13 Pkt., 1 Dreier, 4/6 Freiwürfe).

So kennen wir alle Paul Schulz: Unnachahmlich! Energisch! Zielstrebig! Effektiv zum Korb ziehend!

Das Spiel wogte unter tobendem Applaus hin und her. 5 Sekunden vor Schluss gleicht Bernau zum 69:69 aus. Der EBV nimmt eine Auszeit, um den Einwurf im Vorfeld zu bekommen. Erst beim zweiten Einwurf (der erste ging zum Gegner und dann wieder ins Aus) erhielt Paul Schulz den Ball. In seiner bekannten unnachahmlichen Art zieht er, am Rand eines Offensivfouls, zum Korb und trifft mit der Schlusssirene zum 71:69 Siegtreffer. Alle Zuschauer erhoben sich von den Plätzen und jubelten ebenso wie das überglückliche Team.

Spielertrainer Paul Schulz nach dem Spiel: „Ich bin unglaublich stolz auf diese starke Leistung des Teams, das sich mit Kampf und Einsatz den Sieg mehr als verdient hat.“

EBV-Punkte gegen Bernau 3: Dennis Herkt 24 Pkt., 4 Dreier 2/3 FW Adrian Schubel 13 Pkt. 1 Dreier 4/6 FW, Paul Schulz 10 Pkt. 1 Dreier 1/4 FW, Thomas Schneider 8 Pkt. 2 Dreier 0/2 FW, Vitali Palkin 7 Pkt. 1/2 FW, Jaime Gomez 6 Pkt. 2/2 FW, Julian Schallhorn 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick, Joey Lehmann und Max Kalisch alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/19 = 58%, Bernau: nicht gemeldet