U 20 – Vorbereitungsturnier in Cottbus

(ka/mbor) Der EBV fuhr leider nur mit 7 der geplanten 11 Spielern zu einem Vorbereitungsturnier nach Cottbus.  Nicht dabei waren:  Adrian Schubel, der sich zum wiederholten Mal beim Training schwer verletzte und die kommende Saison 2023/2024 nicht zur Verfügung stehen wird. Weiterhin war David Gretschko (U 16) verletzt. Connor Noel Kästner und Niklas Schmidt sind zum Treff nicht erschienen.
Das erste Spiel gegen die U 18 des BBC Cottbus lief anfangs nur sehr schwerfällig, Laufwege und Systeme konnten nicht umgesetzt werden, nicht einmal Pick and Roll wurde gespielt. Der Punktestand war trotzdem recht ausgeglichen, da der EBV durch Einzelaktionen punkten konnte. In der 2. Hälfte ging es dafür sehr stark für den EBV los, die Offensive spielte wie aus dem Bilderbuch. Fast alle Systeme konnten gut umgesetzt werden und führten zu Punkten.
Die Defence stand im gesamten Spiel gut, so dass Cottbus fast nur durch Fastbreaks punkten konnte. Positiv waren hier vor allem Vitali Palkin mit seinem starken Zug zum Korb, Arian Schneider, welcher als Point Guard gute Qualitäten zeigte sowie Hugo Tesche, der sich als Center gut eingespielt hatte.
Das Spiel gegen die U 18 von Lok Bernau war ein Fiasko. Bernau war die sichtlich schwächere Mannschaft und dennoch bekam der EBV das Spiel nicht in die eigenen Hände.
Schon zu Beginn machte sich die Lässigkeit der Eisenhüttenstädter bemerkbar, es wurde ohne Spannung, ohne Lust und ohne Kopf gespielt.
Das EBV-Team leistete sich unzählige Ballverluste, traf schlechte Entscheidungen. Durch das gesamte Spiel zogen sich viel zu schwache Pässe, die immer zu Kontern für Bernau führten. Defensiv war das Team nicht bei der Sache und ließ zu viel durchgehen, weil lieber auf einen Steal gegangen wurde als eine ordentliche Defence zu spielen. Es war das schlechteste Spiel an diesem Tag seitens des EBV.
Im Spiel gegen die U 18 der BG 1950 Lauchhammer war eine deutliche Verbesserung zum vorgehenden Spiel gegen einen ebenfalls schwächeren Gegner zu sehen. Schon zu Beginn sah man die deutliche Überlegenheit des EBV, jedoch konnten sich die Eisenhüttenstädter Spieler nicht oft genug mit einem Korberfolg belohnen und kamen deshalb nur langsam ins Spiel. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ging der EBV defensiv und offensiv besser zu Werke. Es gab nur noch wenige Fehler. Auch die Laufwege waren gut und es wurde insgesamt gut gepunktet. Am Ende gewann der EBV verdient mit einem sicheren Vorsprung.
Hugo Tesche und Patrice Bisch hatten unter den Körben die Lufthoheit. Vitali Palkin war in diesem Spiel der dominanteste Spieler.
Das EBV-Spiel gegen die U 18/U 20 von USV Potsdam wurde zu einer positiven Überraschung, da das Team vom USV seine jungen U18 – Spieler auf das Feld brachte und der EBV dies gut in den Griff bekam.
– Die Oderstädter spielten die Angriffe sauber aus und punkteten. Genauso war die Defence sehr stark. Potsdam vergab seine Chancen durch viele nicht gelungene 3er Versuche gegen die starke Zonenverteidigung der Eisenhüttenstädter.
Zum Ende der ersten Hälfte brachte Potsdam seine Topspieler Marlon Sonnenberg und Tim Drust aufs Feld. Von dort an wurde das Spiel für den EBV deutlich schwerer.
Aber, trotz der nun stärkeren USV-Mannschaft hielt der EBV gut dagegen und das Spiel lief weiter. Potsdam traf weiterhin keine 3er, stattdessen jedoch Nico Schulpig und Arian Schneider.
Gefährlich wurden die Potsdamer im Zug zum Korb, denn die Zonenverteidigung war nicht mehr so effektiv wie zu Beginn des Spiels.
Der EBV verlor das Spiel knapp jedoch war das spielerisch das beste Spiel des Tages.
EBV spielte mit: Marvin Schlegel, Vitali Palkin, Patrice Bisch, Hugo Tesche, Arian Schneider, Nico Schulpig und Dominik Reger.

Landesliga Herren: Klare Niederlage gegen SSV Lok Bernau III; Zittersieg gegen StarWings Glienicke erst nach einer Verlängerung

(schu/mbor) Am vorletzten Spieltag verliert der EBV gegen Gastgeber SSV Lok Bernau III klar mit 43:63 (23:29) und schafft gegen die StarWings Glienicke II erst nach einer Verlängerung einen 71:68 (38:48) Sieg. Die Zielvorgabe von Spielertrainer Paul Schulz war vor dem Turnier das Einfahren von zwei Siegen. Das ist dem Team von der Oder bei weitem nicht gelungen. Der Gast trat nur mit 8 Spielern an, Stammspieler Adrian Schubel fiel unverständlich kurzfristig aus.

Den Start ins Spiel verpasst der EBV völlig. Bei einem 0:8 nach 3 Minuten muss Gästetrainer Paul Schulz schon eine Auszeit nehmen. Marc René Raue macht dann 2 Punkte. Erst nach 6 Minuten bringt der EBV den Ball etwas besser ins Rollen, macht wieder einige Punkte. Die Oderstädter können aber ein 8:17 nach 10 Minuten nicht verhindern. Gegen die großen Spieler findet der EBV defensiv anfangs keine richtigen Antworten. In den Der EBV ist nicht konzentriert und physisch nicht in der Lage, um sich gegen die körperlich aggressiv spielenden Bernauer durchzusetzen. Paul Schulz treibt seine Mitspieler regelrecht an, doch der erhoffte Sinneswandel bleibt aus.

Das zweite Viertel beginnt mit einem 3 :0 Lauf für den EBV durch Jaime Gomez, der auch in diesem Spiel, wie im Hinspiel, wieder viel körperlich als auch verbal einstecken musste. Der EBV verkauft sich in diesem Viertel besser und kann durch einen Dreier von Paul Schulz zwischenzeitlich den Vorsprung von Bernau auf 3 Zähler dezimieren (21:18; 14. Minute).

Bernau bleibt hartnäckig und spielt clever weiter und behält die Führung, zur Halbzeit steht es 29:23 für Bernau. Beachtenswert: der EBV gewinnt das zweite Viertel mit 12:15. Das Spiel bleibt weiter hart umkämpft, beide Seiten spielen recht physisch. Einige Aktionen abseits des Balls werden von den Schiedsrichtern nicht geahndet. Das spielt mehr den Bernauern in ihr Konzept. Bernau kann stets den Vorsprung bewahren und lässt den EBV nie gefährlich werden. Die Gäste kämpfen um jeden Ball. Jedoch sind es die kleinen Fehler, die immer wieder Bernau in die Vorhand bringen.

Das dritte Viertel musste der EBV mit 15:10 abgeben und somit stand es nach 30 Minuten 44:33 für Bernau. Das vierte Viertel verläuft ähnlich.  Es immer wieder ein kurzes Aufbäumen des EBV, um den Vorsprung klein zu halten, aber am Ende wird man den Gästen nicht gefährlich genug. In Minute 36 kann der EBV noch einmal den Rückstand auf 12 Zähler durch einen Dreier von Paul Schulz und einen Korbleger von Vitali Palkin verkürzen, danach macht Bernau aber den Sack zu. Drei Spieler des EBV sind in der Endphase zusätzlich mit vier persönlichen Fouls belastet In der 38.Minute folgte ein 10:0 Lauf der Gastgeber, welcher endgültig die Niederlage besiegelt – Endstand für 63:43 Bernau.

Spielertrainer Paul Schulz: „Wir haben uns phasenweise nicht schlecht verkauft und Kampfgeist bewiesen. Das reichte jedoch gegen die bissigen, aggressiven Gastgeber keineswegs. Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. Eine Freiwurfquote von 33% (9:27) tat ihr Übrigens zur schlechten Bilanz in diesem wichtigen Spiel. Damit haben wir von dieser Linie 18 Zähler wieder einmal leichtfertig vergeben.“ Bernau hatte in dieser Kategorie mit 72% (18/25) ebenfalls die Nase weit vorn.

EBV-Punkte gegen Bernau: Paul Schulz 14 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier; Marc René Raue 12 Pkt. 2/10 FW; Teoman Prahst 6 Pkt. 2/3 FW; Vitali Palkin 5 Pkt. 1/2 FW; Jaime Gomez 4 Pkt. 2/8 FW; Dennis Herkt 2 Pkt.; Thomas Schneider und Joey Lehmann beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/27 = 33%, Freiwürfe Bernau: 18/25 = 72%

Marc René Raue war in Bernau mit 20 Punkten Topscorer gegen Glienicke. (hier in einem früheren Spiel)

In Partie zwei trifft der EBV, leicht geschockt vom ersten Spiel, auf die siegeshungrigen jungen Wilden von StarWings Glienicke. Zu dem Ausfall von Adrian Schubel fiel auch noch Teoman Prahst aus. Er wurde am Ende der Partie gegen Bernau hart am Kopf getroffen, hatte mit Kopfschwindel zu kämpfen und war fortan nur noch Zuschauer. Ein weiterer kompletter Tiefschlag für den EBV; denn er ist ein wichtiger Akteur des EBV- Spiels definitiv zu Gunsten des EBV.

Die Gegner aus Glienicke starteten hoch motiviert und der EBV, ähnlich wie im Spiel gegen Bernau, lässt den Gegner in der Anfangsphase ein leichtes Spiel zu. Glienicke ging früh mit 5:0 in Führung, erst in der 3.Minute kann Jaime Gomez die ersten Punkte für den EBV erzielen. Offensiv fehlt es den Eisenhüttenstädtern am Glück. Der EBV spielt zwar gut auf, aber der erfolgreiche Abschluss bleibt aus. Dann ein überraschender 7:0 Lauf der Glienicker und der EBV verfällt in einen herben Rückstand; 14:3 nach 9 Minuten. Prompt gibt es ein 16:5 (10.Minute) für Glienicke.

Nach der ersten Pause kommt der EBV über Marc Raue und Vitali Palkin endlich langsam ins Spiel, auch Dennis Herkt und Jaime Gomez können wieder punkten; 20:16 für die StarWings. Aber Glienicke trumpft noch einmal auf und kann in den letzten zwei Minuten des 2. Viertels leichte 9 Punkte erzielen und mit 30:18 in die Halbzeitpause gehen.

Fazit zur Halbzeit: Beim EBV läuft sehr wenig zusammen, Spiel eins ist in den Beinen und ohne A. Schubel und T. Prahst, die zumindest Energien hätten liefern können, gibt es wenige positive Impulse.

Szene aus einem früheren Spiel gegen StarWingsGlienicke.

Nach der Halbzeit ist es Marc René Raue, der den EBV quasi im Alleingang zurück in die Partie holt. Er erzielt 15 Punkte im 3. Viertel und insgesamt starke 20 Punkte; er ist der Topscorer der Partie.

Nach 30 Minuten steht es für Glienicke 48:38. Wieder sind es die kleinen Fehler, dieses Mal besonders defensiv, die Glienicke am „Leben“ erhalten.

Die Stahlstädter spielen über die gesamte Partie eigentlich nur mehr oder weniger mit nur mit und schaffen es nicht dem Gegner ernsthaft gefährlich zu werden.

Die letzten 10 Minuten sollen es richten – der EBV will nicht verlieren!! Der EBV kommt ganz langsam heran. Erst in der letzten Minute schafft das Team mit einem enormen Kraftaufwand ein 57:57 und ein 60:60 mit dem Schlusspfiff. Das bedeutet Verlängerung von 5 Minuten.

Ein Dreier und ein Freiwurf bringen Glienicke nach 4 Minuten in Führung – 64:60. Paul Schulz verkürzt auf 64:62 Glienicke. Vitali Palkin und Jaime Gomez verwandeln je einen Freiwurf, Glienicke punktet noch einmal 67:64 – in der 55.Minute. Paul Schulz kann durch einen erneuten Dreier die Partie ein weiteres Mal zum 67:67 ausgleichen, Freiwürfe für Glienicke und den EBV ergeben ein 68:68.

Kurz vor dem Schusspfiff geht Glienicke nach einem Foul vom EBV an die Linie und – vergibt beide Freiwürfe. Dann ist es Vitali Palkin, der nach einem Rebound und einem Glienicker Foul an die Linie geht – 69:68 für den EBV.

Es sind noch elf Sekunden. Der Rebound nach dem zweiten Freiwurf landet bei Vitali Palkin, der die Zeit runter spielen könnte; allerdings zieht dieser beherzt zum Korb und verwandelt den Matchwinner kaltschnäuzig. Glienicke kann nicht mehr erfolgreich abschließen und der EBV gewinnt verdient eine echte Zitterpartie.

EBV-Punkte gegen Glienicke: Marc René Raue 20 Pkt. 6/10 FW; Vitali Palkin 16 Pkt. 6/9 FW; Jaime Gomez 14 Pkt. 3/8 FW; Paul Schulz 10 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier; Dennis Herkt 6 Pkt.; Thomas Schneider 5 Pkt. 1 Dreier; Joey Lehmann 0 Pkt.; Teoman Prahst 0 Pkt. – verletzt; Freiwürfe EBV: 17/32 = 53%

Oberliga U 18: Zwei knappe Auswärtsniederlagen gegen BG 94 Schwedt

(bast/mbor) In seinen letzten beiden Saisonspielen musste sich der EBV jeweils knapp dem Gastgeber der BG 94 Schwedt geschlagen geben. Im Spiel 1 hieß es mit dem Schlusspfiff aus EBV-Sicht 71:76 (20:40), am Ende des 2.Spiels stand ein 64:69 (36:38) zu Buche.

Schwedt spielte in beiden Spielen eine wirksame Zone. Da war es für den EBV sehr schwer, seine Center im Spiel 1:1 in Position zubringen. Auf den Aufbaupositionen gelang es überwiegend nur Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig zu ziehen, zum gegnerischen Korb zu kommen und zu punkten.

Erschwerend kam beim EBV dazu, dass von außen sehr wenig Dreier geworfen wurden. Darauf konnte sich die Schwedter Defensive dann auch einfacher einstellen. Das ist aber beim EBV ein generelles Problem.  Bei den Dreipunktewürfen hatte Schwedt in beiden Spielen einen Vorteil (siehe Statistik). Leider war nur ein Schiedsrichter im Einsatz, so dass dabei auch hier einige Fouls nicht gepfiffen wurden.

Adrian Schubel hatte im ersten Spiel sehr schnell zwei Fouls, so dass Assistenztrainer Jörg Bastian ihn auch einmal kurz herausnehmen musste. Denn es wäre gut möglich gewesen, dass Adrian Schubel dann nicht bis zum Schluss auf dem Feld gestanden hätte. Es waren bei den Fouls leider auch zwei klare Fehlentscheidungen dabei, darunter auch ein sehr schöner Block von A. Schubel. Da hat der Schiri wohl eher vor Schreck gepfiffen.

Der EBV musste sich erst einmal ins Spiel hineinarbeiten und lag zur Halbzeit des ersten Spiels eigentlich schon 20:40 aussichslos zurück.

Schwedt wurde jedoch in Halbzeit zwei lässiger in der Defensive; der EBV kämpfte sich wahrlich verbissen heran. Das dritte Viertel gestalteten die Gäste mit 29:22 etwas freundlicher.

Im vierten Viertel zündeten die Gäste noch einmal mehrere „Turbos“ und erspielten sich ein beachtliches 32:14 allein in diesem Viertel.

Am Ende reichte es mit 71:76 nicht ganz zu einem Sieg.

Trainer Jörg Bastian nach dem ersten Spiel: „Hätte dieses Spiel auch nur 1 Minute länger gedauert, hätten wir das Ding gewonnen.“

EBV-Punkte gegen Red BG 94 Schwedt 1.Spiel: Nico Schulpig 5 Pkt. 1 Dreier, Marvin Schlegel 6 Pkt. 3/6 FW, Adrian Schubel 36 Pkt. 4/5 FW 2 Dreier, Timon Bastian 8 Pkt., Jeremy Kohnert 0 Pkt., Conor Joel Kästner 0 Pkt, Kim-Lucas Mattig 16 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/16 = 56% Schwedt: 7/13 = 54%, Dreier: Ehst: 3, Schwedt: 8

Daraus leitetete der EBV wohl ab, dass das zweite Spiel locker zu gewinnen wäre. Leider war dem nicht so.

Der EBV konnte zwar das Spiel über die gesamte Spielzeit hinweg ausgeglichener als zuvor gestalten. Die Gäste lagen im letzten Viertel sogar immer wieder vorne, wie zum Beispiel in der 33. Minute mit 55:49 und in der 35. Minute mit 57:55.

So langsam ließen bei den EBV-Hauptakteuren, wie natürlich bei allen nur 7 mitgereisten Spielern die Kräfte nach. Der Zug zum Korb von Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig wurde nicht mehr jedes Mal mit Erfolg gekrönt. Und was tat Schwedt? Die Gastgeber machten den „Deckel“ zu – mit drei verwandelten Dreiern.

Leider konnten in dieser wichtigen Phase Timon Bastian und Marvin Schlegel ihre guten Chancen nicht in Zählbares ummünzen. Beide Spieler kämpften aber tapfer um jeden Rebound.

Damit hat Schwedt das Spiel noch drehen können und knapp mit 69:64, nach einem 38:36 Halbzeitstand, gewonnen. Das war für die Angereisten sehr ärgerlich.

Noch einmal der Gästetrainer: „Wir haben in beiden Spielen gut gespielt. Kleinigkeiten im Zuspielbereich, die bereits angesprochenen fehlenden Dreier und manchmal ein zu überhasteteter Wurf kosteten uns zwei Siege. Timon Bastian war stark verbessert in der Verteidigung, dabei mit gut einem Dutzend an geblockten Würfen. Außer von Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig (beide überragend) hätte ich mir von den übrigen Spielern ab und an einige Punkte mehr gewünscht. Allein das hätte schon zum jeweiligen Sieg reichen können.“

EBV-Punkte gegen Red BG 94 Schwedt 2.Spiel: Nico Schulpig 4 Pkt., Marvin Schlegel 12 Pkt., Adrian Schubel 19 Pkt. 1/1 FW, Timon Bastian 6 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 5 Pkt. 1 Dreier, Conor Joel 2 Pkt, Kim-Lucas Mattig 16 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/5 = 40% Schwedt: 8/21 = 38%, Dreier: Ehst: 2, Schwedt: 5

Oberliga U 18: Niederlage und Sieg gegen den 1. und 2. der Oberliga

(kal/mbor) Mit einer Niederlage und einem Sieg in zwei sehr guten Heimspielen zog sich das Team der U 18 äußerst achtbar aus Affäre. Gegen den Tabellenersten WSG Fürstenwalde spielte der EBV 73:97 (43:46), gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV gewann der Gastgeber klar mit 84:61 (29:43).

Das Spiel gegen die Spreestädter entwickelte sich für den EBV zu einem der besten Spiele der Saison. Die Gastgeber bewiesen in sehr vielen guten offensiven und defensiven Aktionen, wozu sie derzeit in der Lage sind. Trainer Max Kalisch und die anwesenden Zuschauer waren begeistert, „ich hätte mir nur noch gewünscht, dass wir uns durch eigene Rebounds hätten noch besser in Szene setzen können“, so der EBV-Trainer.

Bis zur 5. Minute hielt der EBV mit 8:9 dagegen, danach brach die Defence kurzzeitig ein und der EBV verlor innerhalb von 3 Minuten kurzzeitig den Faden und lag mit 10 Punkten (8:18) hinten.

Eine notwendige Trainerauszeit ließ den EBV wieder Fahrt aufnehmen. Das erste Viertel endete mit nur 7 Punkten im Rückstand – 18:25 – für den EBV.

Im zweiten Viertel war der EBV stärker als die WSG unterwegs. Die Gastgeber bekamen die Fürstenwalder Offensive sehr viel besser in den Griff. Die Giants retteten sich nur durch 3 verwandelten Dreier mit 46:43 in die Halbzeitpause. Dieses Viertel ging mit 25:21 an den EBV!

Auch im 3. Viertel konnte der EBV an die Leistung vor der Pause anknüpfen und die knappe Fürstenwalder Führung halten. In dieser Phase war es Marvin Schlegel, der nicht zu stoppen war und durch seine unnachahmliche Art 6 wichtige Punkte erzielte.

Mit 61:68 ging es ins letzte Viertel. Erst jetzt machten sich sowohl die Banktiefe und hier auch noch die Ausgeglichenheit der WSG-Spieler deutlich bemerkbar. Dem EBV gingen die Kräfte langsam aus. Dieses Viertel ging 29:12 klar an die WSG. Dieses Ergebnis spricht Bände. Die Fürstenwalder zogen auf und davon. Der EBV kam einfach nicht mehr hinterher und verlor das Spiel somit hoch mit 24 Punkten.

Trainer Max Kalisch: „Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden. Wir haben Fürstenwalde lange Zeit Paroli geboten. Unsere „Bank“ ist einfach viel zu kurz, um solch ein Spitzenteam auskontern zu können. Besonders starke Leistungen erreichten Adrian Schubel und Arian Schneider. Sie kamen durch ihre vielen 1:1 – Aktionen zu vielen Freiwürfe. Den „Vogel“ schoss Adrian Schubel ab. Er hat mit 8 von 10 Freiwürfen 80% von diesem Punkt verwandelt. Davon hat er die ersten 8 in Folge versenkt und eine Bestleistung seit langem in dieser Saison teamübergreifend über alle EBV-Altersklassen erzielt! Eine Spitzenleistung. Erwähnenswert ist auch Marvin Schlegel mit insgesamt 16 Punkten in diesem Spiel.

Max Kalisch: „Zusammengefasst bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel, wir haben uns gegen einen der stärksten Gegner der Liga sehr gut präsentiert und gute Leistungen erbracht. Die Giants hatten immer wieder Probleme uns zu stoppen und wir haben das über weite Spielphasen hervorragend ausgenutzt.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Nico Schulpig 6 Pkt., Niklas Schmidt 2 Pkt. 0/2 FW, Marvin Schlegel 16 Pkt., Adrian Schubel 23 Pkt. 1 Dreier 8/10 FW, Jeremy Kohnert 8 Pkt., Dominik Reger 6 Pkt. 0/1FW., Arian Schneider 12 Pkt. 1 Dreier 5/13 FW; Freiwürfe EBV: 13/26 = 50%, Fürstenwalde: 10/20 = 50%

Im zweiten Spiel des Tages trafen die sehr müden EBV-Spieler (zuvor gegen die WSG) anschließend auf den Tabellenzweiten Oranienburger SV. Die Randberliner (nur mit 6 Spielern angereist) nutzten diese Situation voll aus und überrannten die Gastgeber ein ums andere Mal. Nach 10 Minuten führten die Gäste mit 27:14. Das ging auch im zweiten Viertel so weiter. In der 16.Minute, beim Stand von 39:20 für Oranienburg, nahm der OBV-Trainer eine Auszeit. Der EBV-Trainer stellte auf eine Zonenverteidigung um. Das war d e r „Treffer“ des Tages.

In den restlichen 4 Minuten bis zur Halbzeit holte der EBV 9 Punkte und ließ nur 4 Punkte zu. Beim Stand von 29:43 gegen den EBV ging es in die Kabine.

Nach der Halbzeit kam der EBV auf das Feld zurück und holte den Rückstand von 14 Punkten einfach auf. Arian Schneider warf in der 23. Minute einen Dreier und leitete damit eine unglaublich starke Serie von Fastbreaks ein und machte allein 20 Punkte in Folge in diesem Viertel, während Oranienburg sich mit 14 Punkten zufriedengeben musste.

Beim Stand von 57:57 gab es die letzte Viertelpause. Danach spielte der EBV wie entfesselt. Für Oranienburg kam es noch dicker. Im 4. Viertel ging das Spiel für den EBV erst richtig los. Die Defence der Eisenhüttenstädter stand so stark, dass den Oranienburgern gar nichts mehr einfiel. Eine Vielzahl von Turnover seitens des OBV sorgte dafür, dass dieses Viertel mit 27:4 sensationell an die Gastgeber ging.

Max Kalisch: „Nahezu jeder Angriff der Oranienburger ging verloren, und wir rannten einen Fastbreak nach dem anderen. Am Ende stand der nach 10 Minuten nie und nimmer erwartete klare 84:61 – Sieg.“

„Fazit für mein Team: Wir haben heute unsere besten Spiele der Saison abgeliefert und gezeigt, was wir können. Wir drehten das Spiel gegen OBV von einem 21 Punkte Rückstand auf einen 23 Punkte Vorsprung und haben das Spiel verdient gewonnen; unsere Freiwurfquote von fast 60% nähert sich auch langsam einem guten Level. Besonders freuen mich aber die jeweils 30 Punkte von Arian Schneider und Adrian Schubel. Natürlich wurden beide auch gut von den übrigen Spielern bedient. Das hat sehr gut geklappt. Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft.“

EBV-Punkte gegen Oranienburg: Nico Schulpig 2 Pkt., Niklas Schmidt 6 Pkt. 0/1 FW, Marvin Schlegel 4 Pkt., Adrian Schubel 30 Pkt. 4/8 FW, Jeremy Kohnert 4 Pkt., Dominik Reger 6 Pkt., Arian Schneider 30 Pkt. 2 Dreier 6/8 FW; Freiwürfe EBV: 10/17= 59%, Oranienburg: 3/13 = 23%

 

Landesliga Herren: Zweiter Heimsieg im Januar gegen Red Hawks Potsdam 2

(sch/mbor) Vor eigener Kulisse hatte das Team der Landesliga Herren keine Mühe, gegen die nur mit sieben Spielern angetretenen Gäste klar mit 104:45 (52:32) zu gewinnen.

Spielertrainer Paul Schulz gab die Marschroute deutlich vor, konzentriert von Anfang an schnellen, einfachen Basketball zu spielen. Seine Männer sollten eine harte Defensive am Mann plus Verteidigung am ersten Passweg durchführen. Möglichst viele Rebounds unterm eigenen Brett und das schnelle Umkehrspiel als Fastbreak sollten dieses Mal wieder vermehrt zum Einsatz kommen.

In der Offensive sollte das Team im Setplay, mit ruhigen und schnellen Ballbewegungen, mit ständiger Bewegung nach dem Pass gekoppelt, spielen. So versprach er sich ein ansehnliches Basketballspiel mit möglichst dreistelligem Endstand auf Seiten des EBV.

Zwischen den eigenen Ansprüchen und deren Umsetzung klaffte zu Beginn des Spiels eine. Ehe sich die Spieler und Zuschauer versahen, führten die Gäste durch 3 erfolgreiche Dreier mit 10:6 (3.Minute).

Ab der 4 Minute steuerte das Heimteam mit Jaime Gomez, Teoman Prahst und Marc René Raue (in dieser Phase 9 Pkt. im Alleingang) klar auf Sieg. Potsdam konnte nur noch 4 Punkte zu einem Viertelstand von 27:14 dazugeben.

Ab jetzt spielte der EBV begeisternd frei und vor allem schnell auf, was ein dynamisches und sehr ansehnliches Spiel zur Folge hatte. Jeder EBV-Spieler punktete an diesem Tag, jeder kam auf seine verdiente Spielzeit. In der 12. Minute legte der EBV einen starken 10:0 – Run hin und führte in der 15. Minute bereits mit 21 Zählern (39:18). Dennis Herkt agierte in diesem Viertel mit starken 10 Punkten; Acht Spieler des EBV punkteten, was ein ausgeglichenes und durchaus attraktives Teamspiel bedeutete.

Dennoch blieb Potsdam am EBV dran. Der Halbzeitstand zeigte ein 52:32 für die Gastgeber an.

Nach dem Seitenwechsel kam Potsdam sichtlich geschwächt aus der Kabine. Die Personal “stärke“ forderte ihren Tribut. Der EBV blieb seiner Linie treu und spielte mit einer gewissen Leichtigkeit auf. Ab der 22. Minute gab es einen erneuten 16:0 – EBV-Run zum 70:35. In diesem Viertel sind es Teoman Prahst (10 Zähler) und Marc Raue (8 Zähler), die ihre individuellen Stärken beweisen. Nach 30 Minuten führten die Hausherren bereits mit 81:40, bei einem Viertelergebnis von 29:8.

Auch im letzten Viertel ließ das EBV-Team nichts anbrennen. Ein nochmaliger 10:0 – Run demoralisierte Potsdam vollends. Die Gäste erzielten in diesem Viertel nur 5 Punkte.

Spielertrainer Paul Schulz nach dem Spiel: „Wir können zufrieden sein mit der heutigen Vorstellung, wohlgemerkt gegen einen sehr schwachen Gegner. Jaime Gomez belohnte sich für seinen starken defensiven physischen Einsatz sowie offensiv mit eigenen 11 Punkten (persönlichen Bestleistung). Er setzt damit ein Statement, dass er im Team längst angekommen ist und den möglichen Aufstieg in die Oberliga mit forciert.

Max Kalisch hatte anfänglich kleine Fehler im Ballhandling, konnte aber seine aktuelle starke Form mit 6 Zählern krönen. Er erfreute die Fans mit einem sehr schönen Alley-oop – Abschluss und bewies damit, was in ihm steckt.

Topscorer des Spiels wurden einmal mehr Marc René Raue mit 24 Punkten und Teoman Prahst mit 20 Punkten.

Offensiv unter ihren Möglichkeiten blieben an diesem Tag Thomas Schneider, Adrian Schubel und Jonas Kraske.

Der EBV bewies in diesem Spiel als Team, wozu es fähig ist. Ich hoffe als Trainer, dass diese Leistung, sowohl was das Teamspiel offensiv und das Engagement in der Defensive betreffen, Konstanten werden. Wir haben hoch verdient 104:45 gewonnen. Sehr kritikwürdig die permanent schlechte Freiwurfquote als Team; in diesem Spiel nur 41% (9/22).

EBV-Punkte gegen Potsdam: Marc Raue 24 Pkt. 4/8 FW; Teoman Prahst 20 Pkt. 2/4 FW; Dennis Herkt 14 Pkt. 0/1 FW; Jaime Gomez 11 Pkt. 1/2 FW; Vitali Palkin 9 Pkt. 1/2 FW; Paul Schulz 9 Pkt. 1/1 FW; Max Kalisch 6 Pkt. 0/2 FW; Adrian Schubel 5 Pkt. 1 Dr.; Jonas Kraske 4 Pkt. 0/2 FW; Thomas Schneider 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/22 = 41%, Freiwürfe Potsdam: 9/17 = 53%