27.Nov..2023 | Featured, Oberliga U16 männlich, Saison 2023/2024 |

Lennard Robert (grün, Nr.21) zeigte wie alle EBV-Spieler, sehr guten Einsatz.
(schn/mbor) In Potsdam besiegte die EBV-Mannschaft der U 16 männlich die Mannschaften des Gastgebers USV Potsdam mit 58:55 (25:15) und der SSV Lok Bernau mit 69:61 (29:32).
Gästetrainer Steffen Schneider (EBV) monierte bereits vor dem ersten Spiel die völlig unzureichende Ausstattung des Potsdamer Kampfgerichts. Potsdam hatte keine Spieluhr und keine 24 Sekunden – Uhr. Alles wurde mit Handys „gelöst“, Fehler waren dort vorprogrammiert.
Beim Gastgeber USV waren wie beim EBV jeweils 12 Spielerinnen und Spieler angetreten, also eine „volle Kapelle“. Beide Trainer konnten aus dem Vollen schöpfen.
Den wesentlichen besseren Start hatte die Gäste von der Oder.

David Gretschko, grüne Spielerkleidung, überzeugte vor allem im zweiten Spiel mit guter Defensivarbeit, vielen erfolgreichen Rebounds und mit 22 erzielten Punkten.
Der EBV zeigte über das ganze Spiel hinweg eine intensive Defensivarbeit, auch bei den Rebounds war das Team überlegen. Die Gäste eroberten sich defensiv oft den Ball, im Fastbreak ging es anschließend in Richtung USV-Korb – lediglich im Abschluss ließ der EBV hier einiges liegen. Ein 18:5 nach 10 Minuten schmeichelte den Potsdamern, es hätte gut und gerne 32:10 stehen können.
Das zweite Viertel war ausgeglichener. Das lag aber auch daran, dass die Schiedsrichter fast keine Fouls mehr zugunsten des EBV pfiffen. Baran Dalhancer eröffnete das Viertel mit seinen ersten Punkten, anschließend trafen Emilia Schneider, Arian Schneider und Michel Orlitz von der Freiwurflinie.
Mehr Punkte gab es für den EBV leider nicht, weil die Pfiffe ausblieben. Ein 10:7 für den USV ergab einen Spielstand zur Halbzeit von 25:15 für die Gäste.
Das dritte Viertel begann für die Gäste sehr gut. Die taktische Marschroute gab Trainer Steffen Schneider vor: „Der direkte Zug zum Korb ist nicht erfolgversprechend, da der USV meist foult. Besser ist es, zwar zum Korb gehen, dann aber den freien Mann zu suchen und diesen anspielen.“ Das klappte mehrmals.
Ben Schmidt begann das Viertel mit seinen ersten Punkten, nach 26 Minuten stand es bereits 43:27. Der EBV spielte defensiv weiter stark, ließ nur noch zwei Körbe zu. Allerdings wurde vorn wieder zuviel liegengelassen. Das Team erhielt in dieser Phase 15 Freiwürfe, erzielte daraus aber nur 5 Treffer. Der Schluss dieses Viertels war Arian Schneider mit einem Dreier-BuzzerBeater vorbehalten. Nach 30 Minuten war es ein gehöriger Abstand von 49:31 für den EBV.
Im Gefühl des schon sicher geglaubten Sieges begannen die Gäste mit einem 0:6 im letzten Viertel. Erst nach drei Minuten (33.) erzielte Juri Bohlig die ersten EBV-Punkte. Der USV hatte in der Folge einen 18:5-Lauf. In der 39.Minute stande es pötzlich nur noch 56:55 für den EBV. Bedingt durch einige fragwürdige Wechsel seitens des EBV wurde es noch einmal sehr sehr spannend.
Jetzt kämpfte der EBV um den äußerst knappen Sieg: Kein Team erzielte aus dem Feld mehr einen Punkt. Arian Schneider wurde noch einmal gefoult, „versenkte“ beide ihm zustehende Freiwürfe – damit war der 58:55 – Sieg perfekt.

Baran Dalhancer beweist hier defensiv seine noch vorhandenen Möglichkeiten im Kampf um den Ball.
Fazit von Steffen Schneider: „Wir dürfen nie einen Gegner unterschätzen, auch eine 18 Punkte – Führung sind erst dann ein Sieg, wenn das Spiel zu Ende ist. Es wäre ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen. Aber wir haben Moral bewiesen und gewonnen. Allein das zählt.“
Emilia Schneider 2 Pkt, 2/4 FW; Ben Schmidt 5 Punkte 1/4 FW; David Gretschko 0 Pkt.; Oskar Pfaffe 0 Pkt 0/2 FW; Baran Dalhancer 4 Pkt.; Lennard Robert 0 Pkt, John Gerber 0 Pkt., Juri Bohlig und Linus Schulze alle 0 Pkt.; Michel Orlitz 5 Pkt.; Arian Schneider 34 Pkt. 14/27 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 20/47 = 43%, USV 2/11 = 18 %;
Das zweite Spiel des Tages gewannen die Stahlstädter ebenfalls mit 69:61. Bernau trat mit 10 Spielern an.
Es war ein ausgeglichener Start, wobei Bernau in dieser Phase zwei Dreier versenkte. Nach 5 Minuten gab es ein 12:10 für Bernau, bis kurz vor Schluss des Viertels ein 18:18. Plötzlich waren es nur noch drei Sekunden (handygestoppt), die Bernau dann auch noch erfolgreich zu einem 20:18 für sich nutzen konnte.

Emilia Schneider, rechts im Bild, schreckt in der U 16 m und in der Oberliga weiblich nichts und niemand.
Die relative Ausgeglichenheit ging während des 2. Viertels so weiter, Bernau hatte die etwas besseren Angriffe. Zur Halbzeit lag der EBV mit 29:32 im Rückstand.
Nach der Kabinenpause begann der EBV mit einer hervorragenden Verteidigung. Diese gute Defensive zwang die Bernauer Spieler zu Fehlern, die jetzt endlich in EBV-Punkte umgesetzt wurden. Dabei wurde nicht überhastet, sondern überlegt im Spielaufbau gespielt. Hervorzuheben ist hier David Gretschko, der bereits das zweite Viertel mit vier Punkten beendete. Jetzt gelang ihm so gut wie alles. Defensiv war er stark, er holte die Rebounds am eigenen Korb und er war vorn erfolgreich. Er machte die ersten 8 Punkte. In der 24.Minute stand es 37:34 für den EBV.
David Gretschko und Arian Schneider dominierten unter beiden Brettern. Beide verteilten klug den Ball auf Lennard Robert bzw. auf Emilia Schneider, die sich mit weiteren EBV-Punken bedankten.
Dieses Viertel ging mit 26:8 klar an den EBV, nach 30 Minuten stand es souverän 55:40.
Die erfolgreichen Fünf spielten weiter; auch die Bankspieler sahen, dass es gut lief. So konnte bis Mitte des vierten Viertels der Vorsprung gehalten werden bei einer höchsten Führung von 19 Punkten – 61:42.

Regisseur, Passgeber und in beiden Spielen Topscorer – einfach überragend – Arian Schneider (grüne Spielerkleidung).
Jetzt nahm der EBV einen Gang heraus. Bei ruhigem Spielaufbau wurden defensiv einige Punkte im Fastbreak zugelassen. Der EBV war auf der Siegerstraße und musste nun auch nicht mehr jeden Schritt gehen. Es war das Ende des zweiten Spiels nacheinander. Das Team verwaltete den kostbaren 69:61 – Sieg sicher bis zum Schluss, bei einer sehr guten Unterstützung von der Bank. Topscorer in beiden Spielen wurde Arian Schneider mit 34 bzw. 27 Punkten.
Steffen Schneider nach dem Spiel gegen Bernau: „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden. Sehr gut, ja, herausragend war David Gretschko, der endlich gezeigt hat, was er kann. Bitte mehr davon, von allen Spielern.“
Emilia Schneider 4 Pkt. 2/2 Freiwürfe; Ben Schmidt 4 Punkte; David Gretschko 22 Pkt. (!!) 0/1 FW; Baran Dalhancer 2 Pkt.; Lennard Robert 6 Pkt; Hugo Tesche 2 Pkt; Oskar Pfaffe, John Gerber, Linus Schulze und Michel Orlitz alle 0 Pkt.; Arian Schneider 27 Pkt. 5/9 FW; Juri Bohlig 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 7/12 = 58 %, Bernau 3/11 = 27 % 4 3er
28.Sep..2023 | Featured, Oberliga U16 männlich, Saison 2023/2024 |
(schn/mbor) Der EBV 1971 trat mit 11 Spielern an; Juri Bohlig verletzte sich am Vortag beim Schulsport. Beide Spiele gingen gegen Kings&Queens Basketball Potsdam (69:74) und gegen Gastgeber Red Dragons Königs Wusterhausen (39:47) verloren.

David Gretschko (rechts) setzt sich stark ein (hier aus einem Spiel gegen den BBC Cottbus).
Gegen die Potsdamer Fünf hatte der EBV einen ganz schlechten Start, nach 2 Minuten stand es 0:9; bis zur 7. Minute ging faktisch nach vorn nichts Zählbares. Einfache Korbleger gingen vorbei, auch weitere Wurfchancen konnte das Team nicht nutzen. Dazu kam nur 1 Freiwurftreffer von 8 möglichen Versuchen.
Defensiv waren die Oderstädter unkonzentriert und ließen bis zur 6.Minute zu viel zu.
Gegen Ende der 6. Minute führte Potsdam 18:5. Erst danach wachte der EBV endlich auf, ließ nur noch 5 Punkte zu und erzielte selbst 11 Punkte. Arian Schneider punktete oder verteilte den Ball, sodass Lennard Robert punktete. Emilia Schneider wurde nur durch Fouls gestoppt und erzielte in dieser Phase 4 Punkte. Das erste Viertel ging mit 16:23 verloren.
Das zweite (19:19) und dritte (17:17) Viertel gestalteten beide Teams jeweils unentschieden.
Insgesamt war der Wille des EBV-Teams da zu gewinnen. Oskar Pfaffe machte seine ersten Punkte. Arian Schneider, Ben Schmidt, Baran Dalhancer und Michel Orlitz waren erfolgreich. Jedoch: dem EBV gelang es nicht in Führung zu gehen. Das lag an unnötigen kleinen Unzulänglichkeiten wie mehreren Fangfehlern, Schwächen im Abschluss und an einigen Fehlpässen. Beim Stand von 52:59 ging es ins letzte Viertel.
Dieses vierte Viertel begann mit 6 Punkten für Potsdam, der mit 65 Punkten „davonzog“, aber der EBV wollte den Sieg. Ein 10:2 Lauf zeigte, wozu die Mannschaft fähig ist, 64:67 die Folge in der 38. Minute, noch ca. 2 ½ Minuten waren da zu spielen; nach Punkten für Potsdam und einem Dreier durch Arian Schneider stand es 67:69, bei noch ca. 90 Sec. Spielzeit; dann gab es Fehler am Kampfgericht, die es Potsdam ermöglichte, einen weiteren Wurfversuch von der Dreierlinie zu nehmen, welcher traf, 67:72. Der EBV hatte alles versucht, hat das viertes Viertel mit 17:15 gewonnen, aber das Spiel mit 69:74 verloren.
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Wir hatten einen sehr schwachen Beginn und eine schlechte Wurfquote. Diese Fakten verhinderten am Ende den möglichen Sieg. Center David Gretschko machte gute 12 Punkte, Hugo Tesche leider nur 4 Punkte. Unsere Reboundarbeit war gegenüber den ersten Spielen verbessert. Das nutzt aber nichts, wenn meine Spieler die 2. und 3. Wurfchance vergeben.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Emilia Schneider 4 Pkt. 2/3 FW; Ben Schmidt 8 Punkte; David Gretschko 12 Pkt. 2/9 FW (!); Oskar Pfaffe 2 Pkt; Baran Dalhancer 7 Pkt FW 1/4; Lennard Robert 2 Pkt; Hugo Tesche 4 Pkt. 0/2 FW, Oskar Schulz 0 Pkt; John Gerber (nicht eingesetzt); Michel Orlitz 4 Pkt.; Arian Schneider 26 Pkt. 11/16 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV 16/34 = 47%, Potsdam 6/25 = 24 %.
Auch das zweite Spiel, gegen Gastgeber Red Dragons Königs Wusterhausen ging mit 39:47 knapp verloren.
Vorneweg: Das war ein Gegner, den der EBV hätte besiegen können, ja müssen.
Da die Spiele zuvor sehr lange dauerten, wurde mit durchlaufender Zeit gespielt. Daraus resultierte ein sehr hektisches Spiel.
Den Spielbeginn verschliefen die Gäste etwas; das Team wurde erst nach einem 0:4 „wach“. Danach spielte der EBV liegen gelassen. Angriffe endeten entweder zu früh infolge von Fangfehlern oder am gegnerischen Korb nach Fehlwürfen. Ein 10:12 nach 10 Minuten war die Konsequenz.

Michel Orlitz (rechts/ aus einer Partie gegen BBC Cottbus) ist kämpferisch stark und versucht defensiv seine Aufgabe zu erfüllen.
Das zweite Viertel war für den EBV das beste Viertel des Tages. Gute defensive Phasen und erfolgreiche Abschlüsse durch Hugo Tesche, Michel Orlitz, Oskar Pfaffe und Ben Schmidt führten zu einem 13:6 – Viertelstand und einem 23:18 zur Halbzeit.
Der Gastgeber kam aber wesentlich besser aus der Kabine. Der EBV stand neben sich. Spielmacher Adrian Schneider erhielt eine kurze Pause, und schon gab es ein 0:6 aus EBV-Sicht sowie des Weiteren ein 25:36. Die Gastgeber hatten einen 18:2 – Lauf! Der EBV vergab reihenweise einfache Korbleger, Zuspiele konnten nicht gefangen werden. Defensiv wurde nicht genügend ausgeholfen – die Folge: ein Viertelergebnis von 10:21 und nach 30 Minuten ein 33:39 gegen den EBV.
Im letzten Viertel war noch genügend Zeit, das Spiel zu gewinnen. Defensiv war das EBV-Spiel in Ordnung, aber offensiv. Die mangelnde Chancenverwertung am gesamten Spieltag, so auch gegen den Gastgeber, führten am Ende dazu, dass in diesem Viertel nur 6 Punkte „geschafft“ wurden, bei 8 Gegenpunkten. Das reichte bei einem 39:47 leider nicht mehr zum Sieg.
Steffen Schneider: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir beide Spiele mit 2 Siegen nach Hause bringen. Das sollte leider nicht sein. David Gretschko, Ben Schmidt und Hugo Tesche agierten weit unter ihren Möglichkeiten. Auch Arian Schneider, der einfach zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern erhält, hatte keine Normalform. Oskar Pfaffe, Oskar Schulz und John Gerber erfüllten vor allem defensiv ihre Aufgaben. Dieser Spieltag stand unter keinem guten Stern. Wir spielten gegen ein schwaches Kampfgericht und im zweiten Spiel unter Zeitdruck. Unabhängig dieser Bedingungen wären zwei Siege möglich gewesen.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Emilia Schneider, Lennard Robert, John Gerber und Oskar Schulz alle 0 Pkt.; Ben Schmidt 2 Pkt.; David Gretschko 2 Pkt. 0/2 FW; Oskar Pfaffe 2 Pkt; Baran Dalhancer 4 Pkt.; Hugo Tesche 6 Pkt., Michel Orlitz 4 Pkt. 0/2 FW; Arian Schneider 19 Pkt. 5/12 FW; Freiwürfe EBV 5/12 = 42%, 3/6 = 50%
2.Apr..2023 | Allgemein, Featured, Oberliga U14, Saison 2022/2023 |

Lennard Robert gehörte zu den Besten in beiden Spielen (36 Punkte!) und bewies vor allem im zweiten Spiel Regiequalitäten.
mbor) Zum Heimturnier des EBV trat das Team aus Glienicke nicht an. Daraufhin einigten sich die Trainer von der BG Lauchhamer 1950 und vom EBV, zwei Spiele gegeneinander auszutragen.
Das erste Spiel gewann der Gastgeber klar mit 81:54 (41:28), im 2.Spiel war es mit 69:62 ((37:27) etwas knapper für den EBV.
Obwohl 5 Spielerinnen und Spieler des EBV krankheitshalber nicht eingesetzt werden konnten, hat EBV-Trainer zwei Teams gebildet, um so allen die Möglichkeit zu geben, ein letztes Mal in dieser Saison 2022/23 spielen zu können. Das nutzten fast alle Teammitglieder relativ gut.
Das erste Spiel war defensiv gekennzeichnet durch eine gute Teamleistung. Lauchhammer hatte zwei Spieler in seinen Reihen, die dem EBV immer wieder Probleme bereiteten, wenn jene schnell nach vorn angriffen. Besonders J.Zimmerling war es, der mit seinen Aktionen und sehr guten 22 Punkten den EBV vor Probleme stellte.
Beim Gastgeber überzeugte besonders Laurynas Lukosius, der mit seinen 24 Punkten, bei 4 von 8 verwandelten Freiwürfen, zum Topscorer des Teams avancierte. Und das trotz einer gerade erst auskurierten 4wöchigen Krankheits- und Trainingspause. Lobend kann Trainer Manfred Borchert auch Lennard Robert (20 Punkte!!), Ben Schmidt (16) und Baran Dalhancer (8) erwähnen. Diese insgesamt vier Spieler waren die Stützen des Teams im kompletten Spiel.
Sehr erwähnenswert außerdem Thomas Hippel (4 Pkt.), der mit seinen Vorstößen ein ständiger Unruheherd war und Oskar Schulz (6 Pkt.), der an diesem Tag zu wenig Zielwasser vorher getrunken hatte. Laura Knust und Monty Preusche überzeugten durch Einsatzwille und Zielstrebigkeit sowohl defensiv als auch offensiv.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer 1.Spiel: Lena Nagel und Lukas Felgenträger beide 0 Pkt., Pkt., Ben Schmidt 16 Pkt., Thomas Hippel 4 Pkt., Lennard Robert 20 Pkt., Baran Dalhancer 8 Pkt. 0/2 FW, Tim Schilling und Lucas Knust beide Pkt. 0 Pkt., Laura Knust 1 Pkt. 1/2 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Laurynas Lukosius 24 Pkt. 4/8 FW; Freiwürfe EBV 5/14 = 36%, Lauchhammer 5/16 = 31%

Laurynas Lukosius hat die Basketballzukunft noch vor sich. Mit 12 Jahren konnte er in beiden Spielen mit insgesamt 45 Punkten nachweisen, welche Fähigkeiten in ihm stecken.
Im zweiten Spiel gegen Lauchhammer setzte der beste EBV-Spieler der Saison, Ben Schmidt, aus. Desweiteren schauten Oskar Schulz, Thomas Hippel und Laura Knust zu.
Die Partie verlief anfangs ähnlich wie das erste Spiel. Aus einer guten Defensive heraus wurden die Angriffe dribbelstark und trickreich (!) von Robert Lennard vorgetragen. Dieses Mal bildeten eine wirksame Offensivachse Lennard Robert (16 Pkt.), Baran Dalhancer (16 Pkt.) und Laurynas Lukosius mit noch einmal sehr guten 21 Punkten. Wenn diese drei Spieler nicht punkteten konnten sich Marvin Adam mit 6 Punkten, Thea Weidauer mit 4 Punkten sowie Lena Nagel, Lias Ettmeier und Emil Gliese mit je 2 Punkten in die Scorerliste eintragen.
Der EBV spielte souverän im ersten Viertel 22:12 und schwächelte mit 15:15 im zweiten Viertel etwas. Die Halbzeitunterbrechung brachte danach keine Ruhe ins EBV-Spiel. Durch die vielen Spielerwechsel kam nicht genug Kontinuität, kaum Spielfluss ins Offensivspiel. Lauchhammer witterte Morgenluft und führte zwischenzeitlich gar mit 56:53 (32.Minute). Dazu kam, dass Robert Lennard foulbelastet war und ab der 33.Minute gar nicht mehr spielen konnte (5.Foul).
Baran Dalhancer wurde nun zum Aufbauspieler, zum Ballverteiler. Er musste und tat es auch recht gut, das Spiel mit seinen Mitspielerinnen und Mitspielern nach „Hause zu bringen“. Am Ende wurde es ein knappes, aber auch jederzeit verdientes 69:62 für die Gastgeber.
„Damit ist die Saison 2022/23 beendet. Am Ende wurde es ein akzeptabler mittlerer Platz in der Abschusstabelle. Wir hatten in diesem Team einen sehr guten Zulauf von 8 Spielerinnen und Spielern. Wir werden ab 17.April, mit dem Trainingsbeginn der neuen Teams eine Mädchenmannschaft U 16 neu formieren, welche zweimal wöchentlich vom sehr erfahrenen Trainer Jörg Bastian trainiert wird.
Die letzten beiden Punktspiele standen unter dem Zeichen, dass noch einmal alle vorhandenen Teammitglieder eingesetzt werden sollten. Diese Aufgabe nahmen alle sehr ernst und alle haben versucht, für sich und das Team das Beste daraus zu machen.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer 2.Spiel: Lena Nagel 2 Pkt., Marvin Adam 6 Pkt., Lukas Felgenträger, Tim Schilling, Monty Preusche, Lucas Knust alle 0 Pkt., Lennard Robert 16 Pkt. 2/8 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt., Baran Dalhancer 16 Pkt. 0/1 FW, Thea Weidauer 4 Pkt., Emil Gliese 2 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 1/9 FW; Freiwürfe EBV 3/18 = 17%, Lauchhammer 11/21 = 52%
8.März.2023 | Allgemein, Featured, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |
(schn/mbor) Das U 16 – Team reiste leider nur mit 8 Spielern zum Turnier nach Fürstenwalde. Bei Einigen waren Privattermine wichtiger als das letzte gemeinsame Teamerlebnis der Saison 2022/2023.
Die Eisenhüttenstädter gewannen beide Spiele, sowohl gegen die BG 94 Schwedt mit 75:66 (31.28) (Hinspiel 51:109 verloren) als auch gegen das Team der WSG Fürstenwalde 2 knapp mit 64:61 (31:23)

Linus Zühlke war stets einsatzbereit, immer kämpferisch eingestellt.
Gegen den aktuellen Tabellenführer BG 94 hatte der EBV einen ganz starken Beginn. Nachdem Schwedt einen Dreier versenkte, folgte ein15:0-Lauf für die Eisenhüttenstädter, bevor Schwedt die nächsten Punkte machen konnte. Grundlage dafür war, dass der im Hinspiel entscheidende Spieler von Schwedt /L. Roye neutralisiert werden konnte. Wenn sich der Ball in den Defensivmaschen des EBV „verfing“, ging es über Balleroberung und schnellem Spiel nach vorn zu entscheidenden Korbaktionen. Das Ganze wurde gut eingeleitet von Arian Schneider und Tom Schlegel. U 14-Spieler Ben Schmidt wurde gut in Szene gesetzt, Hugo Tesche leistete gute Center-Arbeit.
Nach einem Viertelergebnis von 19:8 für den EBV war Schwedt danach besser eingestellt. Sie gingen aggressiver in der Defensive zu Werke, hatten zwei erfolgreiche Dreier. Schwedt nahm viele Würfe, die zwar nicht trafen; der EBV foulte jedoch zu oft. Das brachte Schwedt auch an die Freiwurflinie. Fazit dieses Viertels 20:12 für die BG, woraus ein Halbzeitstand von 31:28 für den EBV enstand.
Im dritten Viertel wogte das Spiel hin und her. Wobei der EBV immer knapp die Oberhand behielt. In den letzte zwei Spielminuten dieses Viertels (28. Minute 44:41) machte der EBV 10 Punkte, das zumeist durch Fastbreaks; Schwedt gelangen aber nur zwei Punkte. So stand es nach 30 Minuten 54:43 für die Stahlstädter.
Im letzten Viertel begann Schwedt furios mit einem 12:2 in den ersten drei Minuten (56:55 für den EBV). Eine Auszeit mit Trainer Steffen Schneider musste die Defensive neu justieren.
Nach vorn sollte das Team weiter aggressiv bleiben und den wichtigen Center Hugo Tesche einsetzen. Das war erfolgreich. Die Serie von Schwedt wurde gestoppt. Das EBV-Team rückte noch enger zusammen und glaubte nun wieder an den Sieg.
Defensiv wurde durch das Team noch mehr investiert. Ausgezeichnet in dieser Phase war Tom Schlegel mit wichtigen Steals. Ebenso „hängten“ sich Michel Orlitz, Linus Zühlke und Emilia Schneider mächtig rein. Das Ergebnis in dieser Phase ein 16:7, ein 23:21 im vierten Viertel und insgesamt ein 75:66 Sieg gegen die BG 94 Schwedt.
Fazit vom Trainer: „Eine gute Defense gewinnt Spiele. Wir haben die Trefferquote stark verbessert; insgesamt war es ausgezeichnete Teamleistung. Gegen einen sehr starken Gegner haben wir uns von Anfang an eine Führung erarbeitet und diese über das gesamte Spiel behauptet.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Schneider, Emilia 2 Pkt.; Bohlig, Juri 0 Pkt.; Tesche, Hugo 9 Pkt. 1/2 FW, Zühlke, Linus 0 Pkt; Schlegel, Tom 26 Pkt. 0/1 FW; Orlitz, Michel 2 Pkt.; Schneider, Arian 24 Pkt. 6/7 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 7/10 = 70%, Schwedt 6/12 = 50%.
Das zweite Spiel – gegen WSG Fürstenwalde 2 – wurde von mehreren EBV-Spielern deutlich unterschätzt. Die Gastgeber traten mit 11 Spielern an; sie waren dem EBV körperlich unterlegen. Allein aus dieser Tatsache heraus dachten einige Oderstädter: das wird ein leichtes Trainingsspiel. Das wurde eine bitte Fehleinschätzung.

Emilia Schneider ist auch Spielerin der Oberliga Damen. In beiden Teams setzt sie Maßstäbe in Bezug auf Kampfeswillen und ständig neuem Wissenserwerb, was die Basketballspezifik betrifft.
Fürstenwalde begann konzentriert und ging in Führung, da vom EBV in der Defense nicht konsequent agiert wurde. Offensiv gab es leichte Ballverluste, ein 2:8 war die Quittung nach 3 Minuten.
Danach wurde der EBV wach, ließ keine einfachen Punkte mehr zu und machte aus einem Rückstand eine 19:8 – Viertelführung.
Im zweiten Viertel setzte sich die positive Tendenz nicht fort. Chancen wurden vergeben, Pässe wurden zu ungenau gespielt. Dieses Viertel war ausgeglichen mit leichtem Plus für Fürstenwalde, bei einem Halbzeitstand von 31:23 für den EBV.
Im dritten Viertel merkte der Trainer des EBV, dass das Spitzenspiel dem Team viel Kraft aus dem Beinen gezogen hatte. Obwohl durch Michel Orlitz mit zwei erfolgreichen Angriffen gut gestartet wurde, konnte man sich keine solide Führung erarbeiten. Das erste Spiel gegen Schwedt zeigte Wirkung. Statt zu spielen, versuchte man sich in Einzelaktionen, „mit der Brechstange“. Nach einem 46:38 nach 30 Minuten ging der EBV fast stehend k.o. Der EBV startete allein durch Tom Schlegel mit einem 4-0 Run zu einem 52:39. Doch dann brach es über den EBV herein.
Der EBV bekam kaum noch Rebounds, Fürstenwalde bekam zweite und dritte Wurfchancen. Die Fans der Gastgeber erkannten das, mit Trommeln und Rufen unterstützten sie ihre Mannschaft.
Beim EBV verbreitete sich Hektik. Statt die Angriffe auszuspielen, wurde versucht, unnötig schnell zu agieren – aus schnell wurde fahrig – die Folge: Fehlpässe und Fehlwürfe. Der Vorsprung schmolz auf einen Punkt, 58:57 in der 37. Minute. Eine Auszeit zur Beruhigung musste her – vier Punkte im Anschluss sorgten für vermeintliche Sicherheit, die man aber wieder herschenkte. Nach fast 39 Minuten und einem 62:61 muste eine letzte Auszeit für den EBV alles richten. Nach einem Einwurf im Vorfeld wurde Tom Schlegel bzw. Arian Schneider jeweils durch Foul gestoppt. Beide konnten aber nur insgesamt zwei Freiwürfe verwandeln – neuer Spielstand 64:61.
Auch Fürstenwalde versuchte taktisch alles, um noch einmal heran zu kommen. Vergeblich. Die Stahlstädter gaben zwar dieses hart umkämpfte Viertel mit 18:22 ab, gewannen das Spiel aber total erschöpft mit eben diesem 64:61.
Trainer Steffen Schneider nach dem WSG-Spiel: „Mit nur 8 Spielern gegen 11 Gegenspieler kommt eine Mannschaft bei zwei Spielen körperlich an ihre Grenzen, sodass ein vermeintlich leichter Gegner plötzlich kurz davorsteht, einen Sieg zu erringen.
Mit viel Glück und Können und auch mit dem Willen eine Niederlage zu vermeiden hat das Team den Sieg perfekt gemacht. Länger hätte das Spiel aber auch nicht dauern dürfen.“
EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Schneider, Emilia 2 Pkt.; Schmidt, Ben 6 Pkt.; Bohlig, Juri 2 Pkt.; Tesche, Hugo 2 Pkt. 0/2 FW, Zühlke, Linus 2 Pkt.; Schlegel, Tom 22 Pkt. 0/1 FW; Orlitz, Michel 4 Pkt., Schneider, Arian 25 Pkt. 5/7 FW; Freiwürfe EBV 6/14 = 42,9%, FW von Fürstenwalde 2/8 = 50%.
8.März.2023 | Allgemein, Featured, Oberliga U14, Saison 2022/2023 |
(mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV entwickeln sich von Spiel zu Spiel immer ein kleines Stück weiter. Trainer Manfred Borchert formte aus 17 mitgereisten Spielerinnen und Spielern 2 unterschiedliche Teams, die gegen relativ starke Gegnerschaft antraten. Sie meisterten diese Aufgaben in beiden Spielen mit gut und gewannen sowohl gegen den Gastgeber SV Woltersdorf 1919 mit 64:44 (36:22) als auch etwas knapper mit 70:63 (37:23) gegen das Team des SV Nauen.
In jedem Spiel konnte der Trainer 12 Teilnehmer einsetzen. So mussten im ersten Spiel unter anderem die Leistungsträger Baran Dalhancer und Lennard Robert aus dem ersten Fünfer pausieren. Außerdem fehlten krankheitsbedingt Laurynas Lukosius, Evelyn Theel sowie Monty Preusche.
Das tat der Spielidee und der Ausführung des EBV-Teams gegen die Gastgeber keinen spielerischen Abbruch.
Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels war Ben Schmidt. Er organisierte mit Marvin Adam und Oskar Schulz sowie Laura Knust und Thomas Hippel eine sehr gut stehende Defensive. Wurde der Ball defensiv abgefangen, ging es auf schnellstem Weg nach vorn. Dort erwies sich Ben Schmidt, nach guten Blocks von Oskar Schulz und Laura Knust als excellenter Vollstrecker mit 38 Punkten. Die Auswechselspieler waren aus dem Häuschen und spendeten regen Beifall.
Die Gäste gewannen 3 von 4 Vierteln teilweise souverän. Dass 7 Spielerinnen und Spieler des EBV am Punkteranking mit teilhaben konnten, beweist, dass nicht alles nur von Ben Schmidt abhängt.
Lediglich im 3.Viertel gab es mit 6:19 einen Einbruch, als Ben Schmidt auch mal eine Pause brauchte.
Positiv erwähnt der Trainer des EBV den defensiv unermüdlichen Elan von Marvin Adam, Laura Knust und Oskar Schulz. Letzterer war mit 12 Punkten zweitbester Scorer.
Sehr wichtig waren – auch wenn es nur jeweils zwei waren – die Punkte von Lena Nagel, Thomas Hippel, Tim Schilling und Emil Gliese.
Das Gesamtergebnis von 64:44 bewies gegen die nimmermüden Woltersdorfer eine hohe Teammoral. Darauf ließ sich aufbauen.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Lena Nagel 2 Pkt., Marvin Adam 6 Pkt., Lukas Felgenträger, Maximilian Witzel, Laura Knust alle 0 Pkt., Ben Schmidt 38 Pkt. 0/4 FW, Thomas Hippel 2 Pkt., Tim Schilling 2 Pkt., Oskar Schulz 12 Pkt. 2/8 FW, Anni Wiedemann und Phil Oberländer beide 0 Pkt., Emil Gliese 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 2/12 = 17%, Woltersdorf 2/10 = 20%
Von den vorherigen Ergebnissen her war der SV Nauen das etwas stärkere Team. Das konnten die Randberliner vorangig im ersten Viertel unter Beweis stellen. Der EBV musste sich mit seinen „anderen“ zwölf Spielern erst einmal aufeinander einspielen. Nach fünf Minuten führte Nauen mit 6:3. Schuld daran war der EBV selbst, denn nur 1 Freiwurf von 10 möglichen fand das Ziel in den Nauener Korb. Positiv daran war, dass die EBV-Spieler immer wieder den direkten Weg zum Korb suchten und dann gefoult wurden.
Erst nach dieser schwachen Anfangsphase erholten sich die Oderstädter. Das Spiel des EBV wurde konstruktiver und wesentlich
effektiver. Für die Pässe nach vorn, die nicht immer den Weg zum Mitspieler fanden, bedankten sich am meisten Baran Dalhancer mit sehr guten 21 Punkten (1 Dreier), Ben Schmidt mit 16 Punkten sowie wiederum Oskar Schulz mit guten 12 Punkten. Seinen Einstand im EBV-Team gab Phil Oberländer mit 2 Punkten.
Statistisch zu erwähnen bleibt von diesem 70:63 für den EBV gewonnenen Spiel: Im zweiten Viertel hatte der EBV einen souveränen 14:0 – Lauf. Die Stahlstädter gewannen mit 15:14, 22:9 und 21:16 drei Viertel. Das vierte Viertel gab der EBV 12:22 leider ab. Das ist geschuldet der Tatsache, dass noch einmal alle Spieler der zweiten Reihe spielen sollten. Das hatte letztlich dann doch nicht so gut funktioniert, wie es sich der Trainer erhofft hatte.
Unter dem Strich steht ein 70:63 Sieg gegen ein technisch gut ausgebildetes Team, welches an der sehr guten Teamdefensive des EBV und an der eigenen Effektivität scheiterte.
EBV-Punkte gegen Nauen: Marvin Adam 6 Pkt., Lias Ettmeier, Tim Schilling, Laura Knust, Thea Weidauer, Emil Gliese alle 0 Pkt., Phil Oberländer 2 Pkt., Ben Schmidt 16 Pkt. 0/1 FW, Thomas Hippel 2 Pkt. 2/2 FW, Lennard Robert 11 Pkt. 3/10 FW, Baran Dalhancer 21 Pkt. 1 Dreier, Oskar Schulz 12 Pkt. 2/6 FW; Freiwürfe EBV 5/17 = 29%, Nauen 10/28 = 36%