8.Jan..2023 | Allgemein, Oberliga U16, Saison 2022/2023 |
(schn/mbor) Personell stark ersatzgeschwächt fuhr das EBV – Team zu zwei Nachholspielen nach Schwedt. Der erste Gegner, Kings&Queens Basketball Potsdam 2 reiste ebenfalls, wie der EBV nur mit 7 Spielern an. Die Stahlstädter gewannen ihr erstes Spiel gegen diese Mannschaft hoch mit 96:41 (50:23), verloren ihr zweites Spiel gegen die BG 94 Schwedt genauso hoch mit 51:109 (39:50).
Die Oderstädter starteten konzentriert, führten bereits nach 5 Minuten mit 12:2 gegen Kings&Queens. Das Spiel der K&Q lief vornehmlich über A. Fischer. Dieser Spieler wurde von Arian Schneider „zugedeckt“. Die übrigen K&Q-Spieler agierten relativ statisch, sodass der EBV auch diese Spieler gut kontrollieren konnte.

Tom Schlegel ist jetzt angekommen. Das, was er tut, hat Hand und Fuß. In der Defensive stark; offensiv hat er noch Luft nach oben.
Die EBV-Angriffe gingen über Arian Schneider, der den Ball brachte. Hugo Tesche, Tom Schlegel (wieder sehr gut)oder Emilia Schneider blockten. So konnte sich das Team recht gut aussuchen, ob gepasst wird oder ob selbst zum Korb gezogen wird. Nach 7 Minuten zog aber beim EBV etwas der Schlendrian ein. Da es offensichtlich der „leichtere“ Gegner war, wurde defensiv nicht mehr jeder Schritt gemacht. Offensiv vergab das Team in dieser Phase durch leichte Fehler eine höhere Führung. Nach 9 Minuten stand es nur noch 19:13. Eine Auszeit half über dieses „Problem“ hinweg. Sofort spielte das EBV-Team wieder konzen-trierter und effektiver, 25:13 nach 10 Minuten war das Ergebnis.
Der EBV machte auch im zweiten Viertel recht souverän weiter, „wechselte“ seine 7 Spieler durch, wohlwissend, dass danach noch Schwedt als 2.Gegner wartete. Das zweite Viertel erbrachte ein 25:10, daraus der Halbzeitstand von 50:23.
Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild – das Team aus Potsdam konnte dem Angriffsdruck des EBV nicht standhalten. K&Q musste dem ersten Spiel recht früh Tribut zollen. Außerdem hatte A. Fischer bereits nach 27 Minuten sein 5.Foul und musste das Spielfeld verlassen. Die Viertelergebniss von 24:10 und 22:8 ergaben insgesamt einen hohen 96:41- Sieg für den EBV.
Trainer Steffen Schneider: „Alle Spieler trugen sich in die Punkteliste ein. Tom Schlegel agierte offensiv wie defensiv gleich stark. Er wird mehr und mehr ein sicherer Anspielpunkt und Ballverteiler. Seine Chancenverwertung von ca. 33% ist durchaus kritisch zu hinterfragen. Arian Schneider (guter Regisseur des Spiels, aber mit schlechter Freiwurfquote von 3/18!) und Hugo Tesche (guter Center) spielten ordentlich, trotz einigermaßen überstandener Erkältung von beiden Spielern. Gustav Kohn hängte sich defensiv mächtig reins. Im Spiel nach vorn war er zwar schnell und oft anspielbar, traf aber nicht immer seinen freien Wurf. Emilia Schneider spielte als Einzige beide Partien durch. Sie war sehr stark, hatte einige Steals und spielte viele Assists. Linus Zühlke arbeitete gut, ebenso Lennard Robert aus der U 14. Gemessen an seinen eigenen Ansprüchen überzeugte Lennard Robert jedoch nicht durchgehend.
Fazit: Ein leichter Gegner, der zeitweise ohne richtigen Trainer spielte. Es war unsererseits eine gute Teamleistung, wobei das Ergebnis noch deutlich hätte höher ausfallen können.“
EBV-Punkte gegen K&Q: Emilia Schneider 6 Pkt., Gustav Kohn 4 Pkt. 0/2 FW, Linus Zühlke 4 Pkt., Tom Schlegel 25 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 2 Pkt., Hugo Tesche 18 Pkt. FW 0/3, Arian Schneider 37 Pkt. 3/18 FW; 1 Dreier; Freiwürfe: EBV 3/18 = 17%, Kings&Queens FW 3/7 = 43%
Im Spiel gleich anschließend traf der Erste (Schwedt) auf den Zweiten (EBV). Beide Teams waren bis dahin ungeschlagen. Von Potsdam wurde kein 2.Schiedsrichter gestellt, sodass der Hauptschiedsrichter allein pfeifen musste. Das führte leider zu einigen Fehlent-scheidungen. So gab es viele Foul“verdachts“-Pfiffe, wobei nicht einmal ein Kontakt war, nur weil die Bewegung so aussah. Diese Fehler verteilten sich anfangs auf beide Seiten gleichmäßig.
Schwedt trat mit 9 Spielern an, die teilweise sehr groß und sehr athletisch waren. Der EBV startete, bedingt durch eine gute Verteidigung, sehr gut,. Eine schlechte Trefferquote hinderten die Gäste an ein besseres Ergebnis als ein 25:28 nach 10 Minuten. Schwedt hatten einen Unterschiedsspieler mit einem extrem schnellen ersten Schritt. Dieser konnte von keinem EBV-Spieler gestoppt werden – 15 Punkte in 10 Minuten für ihn belegen das eindeutig.

Emilia Schneider kam erst vor 1 1/2 Jahren zu unserer Sportart. Sie offensiv sehr gut, hat immer einen guten Blick für den besser postierten Mitspieler. Sie ist sich nicht zu schade, für ihr Team positiv zu wirken.
Im zweiten Viertel zeigte sich, dass die Spieler des EBV nicht 100%ig fit waren – jeder Schritt fiel schwer; nach Balleroberungen und schnellem Spiel nach vorn wurde die Wurfchance ein um das andere Mal, eben viel zu oft, vergeben. Defensiv konnte die Mannschaft den entscheidenden letzten Schritt nicht mehr gehen, insoweit musste Arian Schneider aushelfen. Er stand leider dann auch im „Blick“ des alleinigen Schiedsrichters, der zwischen der 15. bis 18. Spielminute beinahe jede Defensivaktion als Foul pfiff. A.Schneider bekam 4 Fouls in drei Minuten; das war das Spielende für ihn in der 19. Minute.
Im zweiten Viertel hielt der EBV mit 14:22 noch gut dagegen.
In der 2.Halbzeit brachen beim EBV alle Dämme. Nun ging gar nichts mehr. Offensiv schleppten sich die Spieler nach vorn. Tom Schlegel, Hugo Tesche und Gustav Kohn waren am Ende ihrer Kräfte, Lennard Robert konnte kein Ersatz sein. Emilia Schneider kämpfte und kämpfte, konnte aber allein nichts bewirken. Wenn der EBV aufgrund ihrer Leistung einmal schnell nach vorn spielte, dann wurde verworfen. Und – es war anders als im ersten Spiel, der EBV bekam keine Rebounds mehr. Insoweit machte Schwedt viele einfache Punkte. Bis zur 25. Minute stand es noch akzeptabel 43:58, dann – in den nächsten 5 Minuten: 25:2 für Schwedt, Eisenhüttenstadt ging stehend k.o. Die Ergebnisse des 3.Viertels von 6:33 und des 4.Viertels von 6:26 aus EBV-Sicht seien der Volständigkeit halber genannt. Das ergab ein ernüchterndes 51:109 am Ende für die Gäste und einen verdienten Sieger an diesem Tag für die Gastgeber.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Emilia Schneider 1 Pkt. FW 1/2, Gustav Kohn 0 Pkt., Linus Zühlke 6 Pkt., Tom Schlegel 16 Pkt. 2/4 FW, Lennard Robert 0 Pkt., Hugo Tesche 9 Pkt. FW 0/2, Arian Schneider 19 Pkt. 9/11 FW;Freiwürfe: EBV 12/19 = 63%; Schwedt FW 11/22 = 50%
9.Dez..2022 | Featured, Landesliga Herren, Saison 2022/2023 |
Mit sehr gemischten Gefühlen fuhr das Team der Herren aus Brandenburg nach Hause. Gegen die zweite Vertretung der BG 94 Schwedt gewann das Team sehr souverän mit 103:53 (50:26), gegen den SFB 94 Brandenburg gab es eine knappe 59:63 (29:34) Niederlage.
Der EBV startete ins erste Viertel gegen Schwedt sehr holprig. Ein 17:21 nach 10 Minuten belegen die schwache Defensivarbeit. Im Teamspiel nach vorn klappte noch relativ wenig. Lediglich die 6 Punkte von Vitali Palkin und 5 Punkte von Teoman Prahst bis dahin hielten das Team einigermaßen im Spiel.
Das änderte sich nach der Viertelpause. Jetzt kam das Team auf Betriebstemperatur. Aus einer guten Verteidigungsarbeit wurde das schnelle Spiel nach vorn gesucht. Damit war Schwedt komplett überfordert. Ein 33:5 und ein 50:26 zur Halbzeit belegen das eindrucksvoll.
Diese Art zu spielen setzte sich in der zweiten Halbzeit nahtlos fort. Nach einem „ruhigen“ 25:19 in dritten Viertel folgte ein 28:8 in den letzten 10 Minuten. Sehr großen Anteil am 103:53 – Kantersieg hatten die Spieler, die im letzten Spiel auf Grund von Verletzungen nicht auflaufen konnten: Marc René Raue als Topscorer mit 24 Punkten, Teoman Prahst mit 23 Punkten und Adrian Schubel (U 18) mit 21 Punkten, davon 5 erfolgreiche Dreipunktewürfe. Ebenfalls gut aufgelegt war Vitali Palkin mit seinen 17 Punkten. Damit konnten 4 Spieler zweistellig punkten. Das stellte denn auch Spielertrainer Paul Schulz in der Analyse zufrieden: „Wir haben unsere Stärken durch eine gutstehende Defensive und durch schnelles Umkehrspiel gegen Schwedt konsequent ausgespielt. Der hohe Sieg gab uns mit dieser Spielweise recht. Nicht zufrieden bin ich mit dem Freiwurfergebnis von nur 42%.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Marc René Raue 24 Pkt. 2/4 FW; Teoman Prahst 23 Pkt. 1/2 FW; Adrian Schubel 21 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier; Vitali Palkin 17 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier; Dennis Herkt 8 Pkt.; Jaime Gomez 5 Pkt. 1 Dreier FW; Paul Schulz 3 Pkt. 1 Dreier; Max Kalisch 2 Pkt.; Joey Lehmann und Jonas Kraske beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/12 = 42%, Schwedt: 12/23 = 52%
Das zweite unmittelbar danach folgende Spiel des EBV gegen die Gastgeber war sehr zerfahren. Die Foulquote mit 24 Fouls bei den Gästen war einfach zu hoch. Daraus resultierte, dass Brandenburg sehr oft an die Freiwurflinie kam. Schon dieses „Pfund“ von 81% für Brandenburg im Gegensatz zum EBV mit nur 58% stach an diesem Tag. Das reichte dem Gastgeber allein schon, um am Ende das Spiel knapp nach Hause zu bringen.
Aber der Reihe nach. Nach Spielertraineraussage nahm das EBV-Team das Spiel gegen Brandenburg zu leicht. Im Gefühl des Überschwanges des hohen Sieges aus dem ersten Spiel schlichen sich Unzulänglichkeiten in der Mannverteidigung ein. Doch damit nicht genug. Teoman Prahst und Joey Lehmann mussten frühzeitig angeschlagen vom Parkett.
„Wir haben im 2.Viertel (10:22) komplett versagt. Wenn der Brandenburger Steve Dignas von 63 Punkten uns 45 Punkte (71% der Brandenburger Teampunkte) einschenkt und wir ihn mit 14/17 = 82% immer wieder an die Freiwurflinie schicken, müssen wir die Schuld erst einmal bei uns suchen, dass wir knapp verloren haben,“ so Paul Schulz.
Und weiter führte er aus: „Das Team war mental auf diesen Brandenburger Fight nicht eingestellt. Wir haben uns teilweise demoralisieren lassen. Da müssen wir cleverer und abgezockter agieren, damit wir solche Phasen positiv meistern. Offensiv fehlte uns dann auch noch das Wurfglück, um dieses knappe Spiel aus dem Feuer zu reißen. Wir haben nach der Halbzeit zwar von einer Mann- auf Zonenverteidigung umgestellt. Aber auch das hat an diesem Tag nicht so gut funktioniert, um den Rückstand (29:34) aufzuholen. Erschwerend kam hinzu eine sehr schlechten Schiedsrichterleistung.“
Paul Schulz legte jedoch noch einiges weitere klar: „Mein Team zeigt zurzeit eine schlechte Trainingsbeteiligung! Diese Niederlage, so bitter sie auch war, werden wir im April im Rückspiel zu Hause mehr als wettmachen.“
Bleibt noch positiv festzustellen, dass nur Marc René Raue mit 21 Punkten, Paul Schulz mit 12 Punkten (4/4 Freiwürfe!) sowie Vitali Palkin die Aktivposten des Spiels waren und den Ansprüchen genügten. Diese drei Spieler waren jedoch gegen Brandenburg einfach zu wenig, um zu gewinnen.
EBV-Punkte gegen Brandenburg: Marc René Raue 21 Pkt. 7/14 FW; Paul Schulz 12 Pkt. 4/4 FW; Vitali Palkin 9 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier; Jaime Gomez 8 Pkt. 2/3 FW; Dennis Herkt 4 Pkt.; Adrian Schubel 3 Pkt. 1/4 FW; Teoman Prahst 2 Pkt. – ab 3. Minute 2. Viertel verletzt; Joey Lehmann früh verletzt ausgeschieden; Max Kalisch und Jonas Kraske beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17/29 = 58%, Brandenburg: 21/26 = 81%
22.Mai.2022 | Allgemein, Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |
(sch/zu/mbor) Auf neutralem Boden hatte der EBV 1971 sein letztes Punktspiel der Hauptrunde ausgetragen. Gegen die 2.Vertretung der BG 94 Schwedt gewann das Team mit 75:50 (37:16).
Die Eisenhüttenstädter reisten mit einem 12 Mann-Kader an. Das Team war eine sehr gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen nachrückenden Kräften. Paul Schulz, eigentlich Spielertrainer, konzentrierte sich dieses Mal voll auf die Traineraufgabe.
Beide Teams begannen mit einer Manverteidigung. Die jungen Schwedter hatten schon ein Spiel gegen Glienicke in den Beinen; sie spielten sehr aggressiv, konnten dabei aber ihre Emotionen nicht unterdrücken und erhielten mehrere Fouls wegen „Meckerns“. Diese zugesprochenen Freiwürfe nutzte der EBV leider nur unzureichen (ca. 40%).
Der EBV begann mit Teoman Prahst, Adrian Schubel, Thomas Schneider, Patrick Köster und Dennis Herkt. Die Aufbauspieler spielte anfangs sehenswert, unterstützt von Thomas Schneider, der im Abschluss glücklos war. Gewohnt stark defensiv der erfahrene Patrick Köster (sehr gut seine Offensivrebounds und Ausboxen und sein Ausboxen unter beiden Körben) und Teoman Prahst, der einige Steals „ergatterte“ und einen gewohnten starken Zug zum Korb zeigte. Dennis Herkt war wie immer zuverlässig, hatte eine starke Reboundquote und konnte mehrere zweite Chancen effektiv verwerten. Er steuerte 7 Punkte seiner 9 Gesamtpunkte im ersten Viertel bei. Genau wie Teoman Prahst; er erzielte 10 (von insg. 14) in diesem Viertel. Der EBV führte nach 10 Minuten mit 19:7, zur Halbzeit bereits klar mit 37:16.
Marc René Raue bewies seine gewohnt sehr solide Defensive mit guter Reboundarbeit unter beiden Körben. Er hatte in diesem Spiel aber einige Probleme im Abschluss, erhielt viele Freiwürfe, konnte diese aber nicht immer verwerten (nur 61%).

Paul Schulz ist als Spielertrainer der Erfahrenste im EBV-Team. Er war gegen Schwedt Trainer und gab seine Erfahrungen mit Tipps jedem Spieler weiter.
Trainer Paul Schulz hatte das „Luxusproblem“ seine Bankspieler nachschieben zu können, die keinen Deut schlechter waren als die ersten Fünf, sie erhielten durch die jeweils sieben anwesenden Bankspieler immer wieder Lob, Zusprechung und weitere Motivation. Wie zum Beispiel Joey Lehmann, der sich immer wieder gut defensiv wie offensiv einbrachte sowie Ludwig Radt, Jonas Kraske, Robert Zucknick und Vitali Palkin. Alle Genannten fügten sich nahtlos ins Teamspiel ein und bewiesen ihre gewachsene Leistungsstärke.
In den Auszeiten stellte Paul Schulz sein Team gut auf die kommenden Minuten ein und unterstrich einmal mehr seine vorhandene Erfahrung. Die Oderstädter setzten ihre kontinuierliche Spielweise fort, lagen nach 30 Minuten mit 57:33 in Führung und gewannen verdient klar mit 75:50.
Eigentlich war das Turnier in Strausberg, beim klaren Tabellenersten geplant. Die Randberliner setzen jedoch in ihren letzen beiden Spielen einen Spieler ein, der noch nicht richtig gemeldet war. Dadurch rutschten sie auf Platz vier und der EBV 1971 ist nun als Erstplatzierter Ausrichter des Finals Fours.
Der Trainer sammelte wichtige Erkenntnisse für das bevorstehende Final Four am 11.Juni.
Abschlussfazit von Paul Schulz: „Wir begannen sehr gut und ließen allmählich nach. Als Trainer sah ich den guten Anfang mit sehenswerten Aktionen, aber auch das fortwährende Nachlassen meines Teams. Wir spielten nicht durchgängig unsere Defensive mit eigenen Ballgewinnen, wir passten uns der Spielweise von Schwedt sehr an. Wir liefen viel zu wenig Fastbreaks. Das ist eigentlich eine unserer Stärken. Das hinderte uns an einem dreistelligen Endergebnis. Einige Kleinigkeiten können wir bis zum 11.06.22 noch verändern. Einige andere Dinge bedürfen der langfristigen Trainingsarbeit mit dem Team.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Robert Zucknick 0 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Vitali Palkin 7 Pkt. 1 Dreier, Thomas Schneider 0 Pkt., Ludwig Radt 6 Pkt. 2/3 FW, Adrian Schubel 16 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 5/14 FW, Patrick Köster 3 Pkt. 1/4 FW, Jonas Kraske 5 Pkt. 1 Dreier, Teoman Prahst 14 Pkt. 2/4 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV 14/23 FW = 61% Schwedt: 12/22 = 55%
18.Jan..2022 | Featured, Oberliga U 18, Saison 2021/2022 |

Topscorer gegen Schwedt war Vitali Palkin mit 18 Punkten und 4/5 Freiwürfen.
(mbor) Zum einzigen Auswärtsspiel fuhr das Team mit nur 7 Spielern ohne Trainer Kevin Köster in die Uckermark, nach Schwedt. Die Gäste von der Oder kamen anfangs sofort ins Spiel. Der Ball konnte gut in der Mannschaft von den Aufbauspielern zu den Centern bewegt werden. Schwedt kam etwas besser in die Partie, hatte etwas mehr Spielanteile und führte nach 10 Minuten 23:18. Da machten sich Spielertrainer Adrian Schubel und die Stahlstädter noch Hoffnung auf ein gutes Endergebnis.
Diese Hoffnung zerstob jedoch spätestens ab der 11.Minute. Schwedt hatte mit Tom Förstenberg (1,99 m; 51 Punkte, davon 3 Dreier!) und Constantin Wegner (2,02 m; 16 Pkt.) zwei nicht nur körperlich sehr große, sondern auch gut mitspielende Center. Außerdem war Aufbauspieler Jasie Ramm sehr dynamisch und effektiv. Ihm gelang es immer wieder, oft genug, ja spielerisch zum EBV-Korb zu ziehen und zu punkten (33 Pkt., davon 4 Dreier). Diese 3 Schwedter Spieler erreichten 88% aller Schwedter Punkte. Das besagt alles über die Qualität der Spieler aus.

U 16 Spieler Dominik Reger überzeugte bei den Älteren und erreichte gute 8 Punkte.
Dem hatte die Rumpfmannschschaft von Eisenhüttenstadt nicht allzuviel, phasenweise nur den Kampfgeist entgegenzusetzen. Selbst dieser erlahmte mit zunehmender Spielzeit. Die weiteren Viertelergebnisse von 12:25, 14:30 und 8:26 sprechen eine deutliche Sprache, wie der EBV zerfiel. Als Vitali Palkin mit 5 Fous und einem technischen Foul in der 31.Minute vom Parkett gehen musste war es endgültig um die Stahlstädter geschehen. Vitali Palkin war bis dahin mit sehr guten 18 Punkten und 4/5 Freiwürfen einer der besten im Team der Gäste. Überzeugt haben auch beide U 16 Spieler, so Luis Weber mit 8 Punkten und 2/3 Freiwürfen und Dominik Reger mit ebenfalls guten 8 Punkten.

Luis Weber behauptete sich auch gut im U 18 Team und erzielte 8 Punkte.
Bei den Gästen waren außerdem Nico Schulpig (7 Pkt., 1 Dreier), Jeremy Kohnert (5 Pkt., 1 Dreier) und Adrian Schubel mit diesmal nur 6 Punkten erfolgreich.
Fazit des Spielertrainers Adrian Schubel: „Wir haben uns sehr bemüht, unsere größen-mäßigen Defizite durch schnelleres Spiel auszugleichen. Das ist uns nur in Ansätzen gelungen. Lob an mein Team für den gezeigten Kampfgeist. Gegen diese Übermacht war an diesem Tag einfach nicht mehr drin. Der Sieg an Schwedt geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Vitali Palkin 18 Pkt. 4/5 Freiwürfe, Luis Weber 8 Pkt. 2/3 FW, Nico Schulpig 7 Pkt. 1 Dreier, Adrian Schubel 6 Pkt., Jeremy Kohnert 5 Pkt. 1 Dreier, Dominik Reger 8 Pkt., Patrice Bisch 0 Pkt.; EBV-Freiwürfe: 6/8 = 75%, Freiwürfe Schwedt: 5/17 = 29%
12.Nov..2019 | Featured, OL U16, Saison 2019/2020 |
(mbor) Auch der dritte Punktspieltag bescherte dem Team der Oberliga U 16 leider keinen Sieg. Die Mannschaft musste in Fürstenwalde zuerst gegen die BG 94 Schwedt antreten und verlor mit 58:76 (19:39), anschließend setzte es eine 60:150 (25:74) – Klatsche gegen die sehr heimstarken WSG – Spieler von Fürstenwalde.

Adrian Schubel (mit Ball) war einmal mehr der gewohnt sehr gute Regisseur und Aufbauspieler. Neben guten Zuspielen überzeugte er durch aggressive Defensive, Spielübersicht und Chancenverwertung an den gegnerischen Körben (früheres Spiel gg. WSG Fürstenwalde).
Gegen die teilweise sehr groß gewachsenen Spieler aus Schwedt war es für das EBV-Team von Anfang an sehr schwierig sich defensiv zu behaupten und offensiv sich durchzusetzen. Die Eisenhüttenstädter waren teilweise wesentlich kleiner und nicht so robust wie die Schwedter. Diese wussten ihre Vorteile vornehmlich in der ersten Halbzeit gut zu nutzen. Ein 22:8 nach 10 Minuten und ein 17:11 im 2.Viertel für die Uckermärker war der deutliche Beleg für deren Überlegenheit. Der Beobachter konnte jedoch auch feststellen, dass es mit der Überlegenheit nicht durchgängig so weit her war. Defensiv stand das EBV-Team nach und nach wesentlich besser und kompakter, machte die Räume für die Schwedter enger. Es gelangen viele Rebounds von Jil Schmidt, Adrian Schubel, Vitali Palkin und Patrice Bisch, insgesamt 27. Leider belohnten sich die Stahlstädter offensiv zu wenig. Sei es, dass es viel zu viele Ungenauigkeiten im Zuspielbereich gab und dass 70% aller Korbwürfe das Ziel verfehlten. So ging es mit 19:39 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel war das EBV-Team wie ausgewechselt. Es gab weniger Fehler und bei der Chancenverwertung legte das Team um 75% zu. Prompt gewann der EBV dieses Viertel klar mit 23:14, nach 30 Minuten führte Schwedt nur noch mit 53:42. Das war Balsam für die Moral der Spielerin und der Spieler von der Oder. Jedoch reichte dieses eine Viertel (noch nicht) zum Sieg. Hier wurde schmerzlich der schnelle, leider aber erkrankte Sandro Lay vermisst. Die Schwedter Spieler merkten, dass sie wieder mehr investieren mussten. Das taten sie denn auch und gewannen am Ende verdient mit 76:58. Beste Spieler des Spiels waren Jil Schmidt und Aufbauspieler Adrian Schubel. Vitali Palkin erzielte souveräne 26 Punkte, hätte das Spiel für den EBV bei eigener besserer Effektivität allein entscheiden können.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Vitali Palkin 26 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Georg Jorkisch 0 Pkt. 0/2 FW, Jil Schmidt 4 Pkt. 0/2 FW, Marvin Schlegel, Conor Joel Kästner und Luis Weber alle 0 Pkt., Adrian Schubel 14 Pkt., Jeremy Kohnert 6 Pkt., Patrice Bisch und Nico Schulpig beide 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 0/6 = 0%, Schwedt: 4/11 = 36%
Unmittelbar danach erwartete die WSG Fürstenwalde die Stahlstädter. Die WSG hatte gegen Schwedt klar gewonnen. Das taten sie in sehr beeindruckender Manier auch gegen den EBV. Ein 150:60 sagt alles über die Spielstärke des Gastgebers. Aus allen Mannschaftsteilen machten sie enormen offensiven Druck. Der EBV wurde förmlich immer wieder überrannt. Ein 31:15, 74:25, 106:44 waren die Zwischenstationen für diesen Kantersieg gegen die in allen Belangen komplett überforderten Eisenhüttenstädter. Wesentlich in die Karten spielte dem WSG, dass einer der körperlich starken EBV-Spieler Vitali Palkin (15 Pkt. nur 1/8 Freiwürfe) sich schnell mit 3 Fouls (8.Minute) ausbootete. Jetzt mussten andere Spieler für ihn spielen. Das taten sie mit Bravour, so zum Beispiel Patrice Bisch, der sich im zweiten Spiel steigern konnte und 12 Pkt. sowie 4/8 Freiwürfe erzielte.

Jeremy Kohnert (mit Ball) spielte in beiden Spielen überzeugend, hat aber spielerisch noch einige Reserven (frühere Begegnung gg. USV Potsdam).
Trainer Manfred Borchert stellte nach dem Spiel positiv fest, dass „mein Team trotz der klaren Niederlage nie aufgab und immer wieder versuchte als Team zu fungieren. Das rechne ich ihnen hoch an.“ Lobend zu erwähnen sind neben dem Regisseur und Aufbauspieler Adrian Schubel (35 Pkt. in beiden Spielen) Luis Weber, Nico Schulpig und Jil Schmidt. „Natürlich spielte Fürstenwalde in einer anderen Liga, wir konnten hier nur lernen und werden uns für weitere Spiele gut vorbereiten.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Vitali Palkin 15 Pkt. 1/8 Freiwürfe, Georg Jorkisch 0 Pkt. 0/2 FW, Jil Schmidt 1 Pkt. 1/2 FW, Marvin Schlegel 2 Pkt., Conor Joel Kästner 3 Pkt. 1/2 FW, Adrian Schubel 21 Pkt. 1/1 FW, Jeremy Kohnert 6 Pkt., Patrice Bisch 12 Pkt. 4/8 FW, Luis Weber und Nico Schulpig beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/23 = 35%, Fürstenwalde: 11/25 = 44%