Oberliga U 16 männlich: Zwei erwartete Siege in Königs Wusterhausen

(mbor/koe) Weiter ohne Niederlage blieb die Mannschaft der OL U 16 in Königs Wusterhausen. Gegen den Gastgeber erzielte das Team ein 53:41 (30:19), gegen die BG 94 Schwedt hieß es am Ende 77:32 (31:14).

Gegen den Gastgeber hatte es der EBV mit dem erwartet schweren Rückspiel zu tun, zumal der sich stark im Aufwärtstrend befindliche EBV-Spieler Eric Mintken entschuldigt fehlte. Das erste Viertel war vom EBV sehr durchwachsen, nach 10 Minuten führten die Gäste ‚nur‘ mit 12:11. Trainer Kevin Köster forderte immer ein schnelles Umschaltspiel ein. Das gelang aber nur in Ansätzen. Nach 20 Minuten führten die Gäste etwas beruhigender mit 30:19. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Sie kamen stark zurück. Das dritte Viertel entschieden sie klar mit 14:3 für sich. Beim EBV lief fast nichts zusammen, frei heraus gespielte Würfe fanden nicht den Weg in den Korb des Gastgebers. Das war bisher das schlechteste Viertel des EBV in allen Spielen. Bei 33:33 ging es ins letzte Viertel. Der EBV setzte noch einmal alle Kräfte frei. Das Team spielte einer für den anderen. Felix Merten (KW) verletzte sich leider. Das spielte dem EBV zusätzlich in die Karten. Die letzten 10 Minuten gestalteten die Gäste mit 20:8 für sich. Damit ging der „heiße“ Kampf glücklich 53:41 für Eisenhüttenstadt aus. Trainer Kevin Köster nach diesem Spiel: „Wir haben gewonnen, das zählt. In einer schwierigen Situation bewies die Mannschaft Moral und Siegeswillen. Das war am Ende ausschlaggebend für unseren Erfolg.“

Endlich konnten auch einmal die Bankspieler punkten, wie hier Roman Theißen ….

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Jonas Kraske 2 Pkt., Ludwig Radt 14 Pkt.  4/11 Freiwürfe, Laurin Wendland 6 Pkt.  0/2 FW, Leo Lüben 2 Pkt., Carlos van den Brandt 0 Pkt. 0/2 FW,  Jean-Marc Hinze 10 Pkt., Roman Theißen 0 Pkt., Tim Sprenger 4 Pkt., Moritz Mahlich 11 Pkt. 1/8 FW, Dominik Träder 4 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 5/22 = 23%, Königs Wusterhausen 3/7 = 43%

… und Carlos van den Brandt. Beide erzielten Punkte gegen BG 94 Schwedt

BG 94 Schwedt hieß der nachfolgende Gegner. Das erste Spiel gegen den Gastgeber ging bereits an die physische Substanz der EBV-Jungen. So erzielte der EBV auch nur ein 10:7 gegen den vermeintlichen leichteren Gegner. Ab der 11.Minute ging der EBV wieder wie gewohnt zur Tagesordnung über. Eine sehr gute Defensive, eine schnell abgeschlossene Offensive und schon stand es zur Halbzeit 31:14. Damit kamen die Schwedter nicht zurecht. Besonders hier wiederum einmal mehr Laurin Wendland, der viele Ballgewinne erzielte und daraus dieses schnelle EBV-Spiel überhaupt erst ermöglichte. In der zweiten Halbzeit gaben sich die Schwedter frühzeitig geschlagen, wohl wissend, dass das Spiel für sie verloren ging.

EBV wurde jetzt defensiv fast nicht mehr gefordert. Offensiv bauten die Jungen den Vorsprung über 55:29 am Ende des dritten Viertels kontinuierlich bis zum Schlusspfiff auf 77:32 aus. Noch einmal der Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Alle Spieler konnten gegen Schwedt endlich einmal punkten, davon Ludwig Radt mit 22 und Jean-Marc Hinze mit 17 sogar zweistellig. Schwedt erzielte in den letzten 10 Minuten nur ganze 3 Punkte, wir dagegen 22. Das zeugt von einer sehr guten Teamdefensive. Kritikwürdig sind unsere Ergebnisse von der Freiwurflinie mit 23% gegen den Gastgeber und mit 31% gegen Schwedt und mehrere Male leicht vergebene Korbleger. Daran haben wir noch zu arbeiten.“

EBV-Punkte gegen Schwedt: Jonas Kraske 8 Pkt., Ludwig Radt 22 Pkt. 0/4 Freiwürfe, Laurin Wendland 4 Pkt.  2/2 FW, Leo Lüben 8 Pkt. 3/6 FW, Carlos van den Brandt 6 Pkt. 0/2 FW,  Jean-Marc Hinze 17 Pkt. 1/3 FW, Roman Theißen 2 Pkt., Tim Sprenger 2 Pkt., Moritz Mahlich 4 Pkt., Dominik Träder 4 Pkt.; FW; Freiwürfe EBV 4/13 = 31%, Schwedt 3/9 = 33%

Bestenklasse U 14: Zwei empfindliche Niederlagen in Schwedt

(mbor) Das Team der Bestenklasse U 14 konnte beim letzten Turnier gar nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und musste in der Uckermark zwei herbe Niederlagen kassieren. Zuerst verlor das Team gegen die Red Eagles aus Rathenow mit 50:60 (17:33), gegen die BG 94 Schwedt setzte es ein 30:100 (14:54).

Der Chronist bemerkt, dass mit Florian Tietz, Hugo Bengsch, Tobias Buhlau und Tim Thierbach vier wichtige Stammspieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten. Stattdessen spielte der erst 12jährige Jason Baron zum ersten Mal, Maximilian Keitz und Patrice Bisch hatten zwar schon einige Spiele absolviert, aber da fehlt noch Wettkampferfahrung. So lastete die Haupt“arbeit“ auf Max Kalisch als einzigem Aufbauspieler und Leonard Lay als robustem Center. Sie allein konnten sowohl gegen Rathenow, erst recht nicht gegen die Schwedter die Spiele entscheiden. Es fehlten die Mitspieler, die sich gegenseitig vorwärtstrieben. Trainer Teoman Prahst sagte schon nach der ersten Halbzeit: „Ich verstehe nicht, wie man so abwesend, so derart unkonzentriert, ja unmotiviert, ein Spiel angehen kann. Meine Teammitglieder spielten, als wenn wir teilweise noch nie einen Korbwurf trainiert haben.“ Nach 10 Minuten stand es gegen Rathenow folgerichtig 5:12, zur Halbzeit schon 17:33. Zu viele Fehler im Aufbauspiel, viel zu viele einfache Korbleger bei allen Spielerinnen und Spielern, die nicht den Korb trafen, waren die Ursache dieses Debakels. Eine ruhige Pausenansprache wirkte etwas. Nach der Halbzeit  wachten die Stahlstädter endlich auf, ohne vollends zu überzeugen. Das dritte Viertel gewannen die Oderstädter mit 23:13 (30./40:46). Die Pässe kamen endlich genauer, die Spieler Patrice Bisch, Jil Schmidt und Leonard Lay trafen etwas besser. Auch Max Kalisch konnte punkten. Man hätte meinen können, das ist noch zu schaffen. Der EBV war in den letzten Minuten auf 2 Punkte dran. Dann bekam das Team aber das große „Flattern“ und verlor am Ende klar mit 50:60. Am Ende war es eine Niederlage des Kopfes, denn wie anders kann man solche „Aussetzer“ des gesamten Teams werten.

Maximilian Keitz, erst 12 Jahre alt, spielte unerschrocken und mutig nach vorn, so wie es sich Trainer Teoman Prahst von mehreren etablierten Spielern gewünscht hätte.

EBV-Punkte gegen Rathenow: Patrice Bisch 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jil Schmidt 9 Pkt. 1/2 FW, Maximilian Keitz 2 Pkt.,  Max Kalisch 11 Pkt. 1/5 Pkt., Leonard Lay 18 Pkt. 2/8 FW, Josefine Hentze 4 Pkt., Jason Baron 2 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 4/17 = 24%, Team Rathenow: 2/10 = 20%

Gleich danach wartete das Team des Gastgebers BG 94 Schwedt, um die physisch und psychisch sehr angeschlagenen Gäste unter Druck zu setzen. Das taten sie denn auch hervorragend. Die Schwedter gestatteten den Eisenhüttenstädtern keine ruhige Angriffsführung. Immer wurde Max Kalisch bereits an der Mittellinie attackiert. Das behagte ihm überhaupt nicht. Ballverluste oder Fehlpässe waren die logische Folge. Schwedt machte unheimlich Druck, setzte sich nach 6 Minuten bereits deutlich mit 16:4 ab, baute das Ergebnis bis zur 10.Minute auf 29:4 aus und führte zur Halbzeit klar mit 54:14. Spätestens hier gab sich der EBV komplett auf. Den bereits genannten unerfahrenen Spielern kann man hier keinen Vorwurf machen. Jedoch kam auch von den erfahrenen Spielern kein Aufbäumen. Die Chancenverwertung direkt am gegnerischen Korb sackte auf 29% (14 Treffer bei 49 Versuchen) ab. Die Fehlerquote aller EBV-Teammitglieder erreichte astronomische Höhen (44). Auch wenn der EBV nach der Pause etwas besser, mannschaftlich geschlossener auftrat, auch wenn Stammspieler fehlten: Die Schwedter zogen in der zweiten Halbzeit weiter ihre Kreise, spielten phasenweise einfach oberligareif und hatte in Tom Förstenberg (34 Pkt., 3/4 FW und 1 Dreier) und Jacy Ramm (32 Pkt. 1/2 FW, 5 Dreier) die überragenden Spieler des Tages in ihren Reihen. Zum Schluss hieß es 100:30 für die Gastgeber. Trainer Teoman Prahst nach beiden Spielen: „Nicht ein Spieler erreichte nur annähernd seine Normalform. Das, was wir im Training in jeder Einheit geübt haben, kam nicht zum Tragen. Die Mädchen und Jungen müssen unbedingt ihre Willensqualitäten besser ausprägen, um die Trainingsleistungen auch im Spiel abzurufen.“

EBV-Punkte gegen Schwedt: Patrice Bisch 4 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jil Schmidt 1 Pkt. 1/2 FW, Maximilian Keitz 0 Pkt. 0/4 FW,  Max Kalisch 13 Pkt. 1/2 Pkt., Leonard Lay 6 Pkt., Josefine Hentze 4 Pkt. 0/2 FW, Jason Baron 2 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 2/12 = 17%, Team Schwedt: 4/14 = 29%

 

Bestenklasse U 14: Je ein Sieg und eine Niederlage zum Saisonbeginn

(mbor) Das Team der Bestenklasse U 14 wusste in Woltersdorf im Spiel gegen den Gastgeber zu überzeugen und gewann gegen die Warriors mit 60:33 (35:26). Gegen den zweiten Gegner der BG 94 Schwedt setzte es eine hohe 35:84 (20:47) – Niederlage.

Tobias Buhlau

Tobias Buhlau – erkämpfte sich in beiden Spielen sehr gute 19 Punkte.

Die Gäste von der Oder bewiesen gegen die unerfahreneren, aber teilweise etwas älteren  Woltersdorfer ihre bessere Spielanlage. Alle Spieler zeigten einen guten kämpferischen Einsatz, auch die neu zum Team gekommenen Florian Tietz und Maximilian Keitz. Der Siegeswille war durchaus erkennbar. Gleich zu Beginn des Spiels konnten sich die Eisenhüttenstädter mit 16:8 etwas absetzen. Besonders Leonard Lay, Tim Thierbach, Tobias Buhlau (1 verwandelter Dreier!) und Max Kalisch punkteten in diesem Viertel, welches der EBV mit 21:13 gewann. Der Gast konnte seine bisher im Training erarbeiteten Fähigkeiten abrufen. Defensiv überzeugte das Team gegen die groß gewachsenen Woltersdorfer. Offensiv gelang es den Oderstädtern gut, energisch in die gegnerische Zone einzubrechen und zu punkten. Zur Halbzeit führte der EBV mit 35:26. In der zweiten Spielhälfte setzte das Team noch besser die Hinweise von Trainer Kevin Köster um. Nach 30 Minuten stand es 45:33. Das letzte Viertel gehörte ganz dem EBV. Mit 15:0 fertigten die Mädchen und Jungen die Warriors ab. Jil Schmidt und Josefine Hentze bewiesen ihre Scorerqualitäten nach ansehnlichen Zuspielen durch die Mitspieler. Die Topscorer des Spiels Leonard Lay (15 Pkt.), Max Kalisch und Tim Thierbach (je 12) überzeugten. Ein großes Lob an Jil Schmidt für ihre erzielten 8 Punkte. Trainer Kevin Köster nach dem Spiel: „Mein Team war defensiv eine  Mannschaft und offensiv hatten wir viele gute spielerische Elemente. Sehr oft unterbanden die Woltersdorfer die EBV-Korbwurfaktionen durch ein Foul. Leider ist unsere Freiwurfquote von 21% stark verbesserungswürdig.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Tobias Buhlau 8 Pkt. 1/ Freiwürfe 1 Dreier, Tim Thierbach 12 Pkt. 3/10 FW 1 Dreier, Jil Schmidt 8 Pkt. 0/4 FW, Maximilian Keitz und Florian Tietz beide 0 Pkt.,  Max Kalisch 12 Pkt. 2/8 Pkt., Leonard Lay 15 Pkt. 3/8 FW, Hugo Bengsch 1 Pkt. 1/2 FW, Josefine Hentze 4 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 7/33 = 21%, Team Woltersdorf: 2/19 = 11%

Leonard Lay

Topscorer in beiden Spielen wurde der groß gewachsene, physisch gute, Leonard Lay mit sehr gute 15 bzw. 12 Punkten.

Das Team BG 94 Schwedt war ein viel stärkerer Gegner. Hier haben die meisten schon einige Jahre Basketballerfahrung. Besonders der Schwedter Tom Förstenberg ragte mit seinen erzielten 38 Punkten heraus. Der EBV konnte diesen Spieler kaum an seinen Würfen hindern. Viele, teilweise auch unnötige, Fouls „produzierten“ sowohl die Schwedter als auch die Eisenhüttenstädter. Daraus resultierten Freiwürfe, die die Schwedter (30%) besser verwandelten als der EBV (18%). Den Stahlstädtern bekam die Spielpause schlecht. Mit 3:19 kamen sie gleich arg ins Hintertreffen. Kaum einer bewies kämpferische Qualitäten, keiner hatte „Biss“. Nach 10 Minuten änderte sich das ein wenig, der EBV erspielte sich ein 17:28. Zur Halbzeit stand es aber bereits 30:47. Nach dem Seitenwechsel gab sich das Team vollends auf. Das Team kam aus der Kabine, ohne den psychischen Willen, das Spiel noch drehen zu wollen. Der EBV-Trainer erreichte die Spielerinnen und Spieler kaum noch. Da wurden die eigenen Fehler beim Schiedsrichter oder bei der Aggressivität des Gegners gesucht. Ein deklassierendes 7:21 (3.Viertel) und 8:16 (4.Viertel) folgten. Es setzte eine derbe 35:84 – Niederlage. Die noch Aktivsten in diesem insgesamt sehr schwachen Spiel seitens des EBV waren Tobias Buhlau (gute 11 Punkte/leider immer zu viele Fouls), Jil Schmidt, Tim Thierbach (1 erfolgreicher Dreier) und der wiederum Topscorer des Spiels Leonard Lay mit 12 Punkten. Unter ihren Möglichkeiten blieben gegen Schwedt Hugo Bengsch und Max Kalisch. Fasst man beide Spiele zusammen, so ist beim EBV zu erkennen, dass das Team gute spielerische Ansätze hat. Es benötigt aber weitere intensive Trainingseinheiten, um sowohl physisch als auch technisch mit den führenden Mannschaften mitzuhalten.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Tobias Buhlau 11 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tim Thierbach 6 Pkt. 3/10 FW 1 Dreier, Jil Schmidt 4 Pkt., Maximilian Keitz und Florian Tietz beide 0 Pkt.,  Max Kalisch 2 Pkt. 0/5 Pkt., Leonard Lay 12 Pkt. 0/5 FW, Hugo Bengsch 1 Pkt. 1/4 FW, Josefine Hentze 0 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 4/22 = 18%, Team Schwedt: 9/30 = 30%

3 Teams aus Eisenhüttenstadt siegten beim Streetballturnier in Schwedt

(mbor) Mit 3 Teams fuhr der Eisenhüttenstädter Basketball Verein 1971 e.V. zum 20.Turnier nach Schwedt. Bei ausgezeichneter Organisation und bestem Streetballwetter um 20 Grad Celsius hatten die Gäste aus der Stahlstadt glückliche Hände an den Anlagen. Alle drei Teams gewannen ihre jeweiligen Wettbewerbe und konnten Siegerpreise und Medaillen in Empfang nehmen.

Das jüngste vom EBV startende Team war das der U 16. Mit Tim Sprenger, Laurin  Wendland, Moritz Mahlich und Carlos van den Brandt war es die Mannschaft von „TLMC“. Dafür mussten die vier Vornamen herhalten. Sie hatten mit „Behinde“ und „Die Fakers“ mittlere bis schwache Konkurrenz, die sie in beiden Spielen souverän besiegten. Da in der nächst älteren Altersklasse 2000/1999 nur 2 Teams starteten, mussten die Jungen auch gegen diese Mannschaften spielen. Gegen die späteren Sieger verloren sie klar, gegen den Zweiten trotzten sie dem Gegner nach einem 2:6 – Rückstand noch ein 7:6 ab.

2016-06-11, Streetballturnier (Kinder- und Jugendsportspiele der Uckermark)

Marc-René Raue, links im 1:1 gegen einen Schwedter Spieler Foto: Carola Voigt (Schwedt)

Teoman Prahst, Ludwig Radt und Marc René Raue (EBV 1971) starteten in dieser älteren Kategorie. Sie hatten leider keine gleichwertigen Gegner. Die Jungen gewannen in ihrer Altersklasse als „Two and a half men“ sowohl ihr Spiel gegen „TmP“ als auch, manchmal mehr als deutlich, gegen die drei Teams der jüngeren Altersklasse 2001/2002.

Das dritte EBV-Team war ein ‚gemischtes‘ Team bei den Herren startend, mit Benjamin Flemming (BG 94 Schwedt), David Kiutra und Kevin Köster (beide Ehst.). Die jungen Herren gewannen in ihrer Vorrundenstaffel alle drei Spiele und spielten im Kampf um den Einzug ins Finale gegen den Zweiten der anderen Staffel. Auch hier konnten sie sich durchsetzen.

Das Finale bestritt die Städtekombination Eisenhüttenstadt/Schwedt als „Highjumpbrothers“ gegen „Kickz – Kraut – Knizbel – Smokers“. Schon die drei Vorrundenspiele als auch die beiden Halbfinalpartien waren in dieser Altersklasse äußerst hart umkämpft. Da es beim Streetball keinen Schiedsrichter gibt, der für Ordnung und Schlichtung sorgen könnte, sondern nur einen Courtbeobachter, der die Punkte aufschreibt, kam es immer wieder zu kleinen Nicklichkeiten, die aber das EBV-Team souverän meisterte. Hier waren vor allem die starke Defensive und das kompakte Teamspiel der Oderstädter ein Trumpfass im Kampf um die begehrte Goldmedaille. Dieses gewann in der Zusammensetzung erstmals, hatte aber in den letzten beiden Jahren zuvor in anderen Zusammensetzungen zweimal Silber errungen.

Am Ende kann als neutraler Beobachter gesagt werden, dass sich alle drei EBV-Teams sehr viel mehr auf die Teamdefensive und ihr Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft  besannen als auf den aggressiven Kampf Mann gegen Mann. Damit waren sie eben besser als die anderen Teams und gewannen verdient die Goldmedaillen als Sieger.

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21.Streetballturnier mit guter Beteiligung

Text 1(mbor) Bei bestem Streetballwetter, teilweise bewölkt, bei 15 Grad Celsius, traten kürzlich 22 Mannschaften in 7 Altersklassen an, um die Sieger des 21.Streetballturniers in Eisenhüttenstadt auszuspielen. Auf den Courts der Sportanlagen Eisenbahnstraße konnte sich jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer im Spiel 3 gegen 3 auf einen Korb beweisen. Besonders begrüßen konnte der EBV 1971 4 Teams aus Schwedt, die zwar als Mannschaften die längste Anfahrt hatten, sich aber sehr gut in den jeweiligen Altersklassen behaupten konnten.

Organisator und Ausrichter war traditionell der Eisenhüttenstädter Basketball Verein 1971 e.V. Es gehört zum guten „Streetball“ – Ton, dass sich jedes Team einen selbst ausgedachten Namen gibt.

Für den originellsten Teamnamen hatte der EBV genauso kleine Preise parat, wie für die Sieger und Platzierten in jeder Text 2Altersklasse. So spielten zum Beispiel „Mama, ich bin schwanger“ gegen die „Streetfighter“ oder „MTM“ gegen „Die Hüttenkrieger“. Bei den Mixedteams hatten sich „Die flotten Karotten“, „Gotballs“ und „Mixed Martial Arts“ eingeschrieben. Natürlich waren einige Teams schon mehrere Male dabei, wie „Weise Greise“ aus Frankfurt, „Play ground movement“ (Ehst./Frankfurt) und „Spiderpigs“ (Ehst.).

Bei den etwas Jüngeren (2001/2002) waren die Gäste aus Schwedt sehr erfolgreich. Sie belegten mit „Sniper Elite“ und „WGBD“ die Plätze 1 und 2. Die Jungen aus Schwedt gewannen auch in der Altersklasse 11 Jahre und jünger mit „Streetfighter“, gefolgt von den beiden Gastgeberteams „Die Abzocker“ und „Kugelblitze“.

Zur Veranstaltung gehören traditionell der Freiwurf- und der Dreiercontest. Beide Siegerpreise gewann der bärenstarke Reiner Papa (Salzuflen). Auch Michelle Herfurth aus Cottbus konnte sich in diese Siegerlisten zweimal eintragen. Sie wurde Zweite beim Freiwurfwettbewerb und Dritte beim Dreierkontest.

DSC_0185Unterstützt wird dieses Turnier in jedem Jahr großzügig von der Generali-Agentur Thomas Mintken, der einen beachtlichen Betrag für die alljährlich begehrten T-Shirts spendet.  Einige kleinere Geldspenden tragen ebenfalls mit dazu bei, dass die Kasse des EBV entlastet wird. Außerdem beantragt der EBV 1971 für diese Veranstaltung Zuschussmittel vom Landkreis Oder-Spree und vom Brandenburgischen Basketball-Verband.

Was wäre ein solches Turnier ohne die zahlreichen Helfer. Der Dank gilt an dieser Stelle einmal mehr ausdrücklich allen EBV-Mitgliedern, die zum Beispiel beim Auf- und Abbau tätig waren und an den Courts die Punkte zählten. Zahlreiche Eltern von unseren Mitgliedern waren ebenfalls mit dabei, sei es indem sie leckeren Kuchen brachten,  bei der Anmeldung halfen oder am reichhaltigen Buffetstand agierten.

Alle Ergebnisse:

97 Mix
1.Gotballs, 2.Die flotten Karotten (Cottbus), 3.Mix Martial Arts (Frankfurt)

96 offen weiblich
1.Die ohne Namen (Fürstenwalde)

96 offen männlich
1.Weise Greise (Frankfurt), 2.Play ground movement (Ehst./Frankfurt),  3.Highjumppropters

99/00 männlich
1.Mama, ich bin schwanger  (Cottbus/Ehst.), 2.Team Diggson (Ehst.),  3.Spiderpigs (Ehst.)

01/02 männlich
1.Sniper Elite (Schwedt), 2.WGBD (Schwedt), 3.Das Mischgemüse mit Erbsen (Ehst.)

03/04 männlich
1.MTM (Ehst.), 2.Die Hüttenkrieger (Ehst.)

2005 und jünger männlich
1.Streetfighter (Schwedt), 2.Die Abzocker (Ehst.), 3.Kugelblitze (Ehst.)

Freiwurfcontest
1.Rainer Pape (Bad Salzuflen) , 2.Michelle Herfurth (Cottbus), 3.Kevin Köster (Ehst.)

Dreiercontest
1.Reiner Pape (Bad Salzuflen), 2.Luis Taya (Cottbus), 3.Michelle Herfurth (Cottbus)

Originellste Teamnamen:
1.Die flotten Karotten (Cottbus), 2.Mama, ich bin schwanger (Cottbus/Frankfurt), 3.Kugelblitze (Ehst.)

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Facebook 3 (alle Bilder Robert Schlegel)