22.Okt..2023 | Bezirksliga Herren Süd, Featured, Saison 2023/2024 |
(scha/mbor) In ihrem ersten Heimturnier der Saison unterlagen die 2.Herren des EBV 1971 dem Team von Kings&Queens Basketball Potsdam knapp mit 55:63 (30:32), gegen die Routiniers des KSC lautete das Endergebnis klar 82:63 für die Randberliner.
Die Hausherren begannen forsch und konzentriert. Potsdam wusste sich bei Durchbrüchen seitens des EBV oft nur durch Fouls zu helfen und schickte die Eisenhuettenstaedter mehrmals an die Freiwurflinie. Das nutzten sowohl Center Patrice Bisch mit 4 von 4 verwandelten Freiwürfen sowie der U 16-Spieler Arian Schneider mit 4/8 Freiwurftreffern.
Zur Viertelpause führte der EBV verdient mit guten 7 Punkten Vorsprung. Danach stellte Potsdam auf eine Zonenverteidigung um, die es dem EBV schwerer machte, einfache Punkte zu erzielen. Im Gegenteil, Potsdam foulte jetzt weniger und spielte offensiv aggressiver und effektiver.
Die Folge war ein 8:17 in diesem Viertel und ein knapper EBV-Rückstand von 30:32 zur Pause.
Nach der Halbzeit fiel dem Gastgeber wenig ein. Nur 12 Punkte im dritten und 13 Punkte im vierten Viertel zeugen von einer zu geringen Durchschlagskraft gegen gut in der Zone stehende Potsdamer.
Das einzig Gute war, dass auch die Kings&Queens-Spieler nachließen und besonders an der Freiwurflinie viel liegen ließen (13/25).
So mussten sich alle Beteiligten und die Zuschauer über ein mageres 55:63 nicht wundern. U 16-Spieler Arian Schneider startete ein sensationelles Debüt für die Männermannschaft und wurde mit 18 Punkten Topscorer und glänzte auch als 3er-Schütze.
EBV spielte mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 1 Dreier,
Patrice Bisch 6 Pkt. 4/4 FW!!, Daniel Karls 6 Pkt. Marcus Bohlig 6 Pkt., Robert Kressler 2 Pkt., Patrick Köster 7 Pkt. 1 Dreier, Oliver Rüdiger 0 Pkt., Nico Schulpig 3 Pkt. 1/2 FW, Arian Schneider 18 Pkt. 4/8 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 =64%, Potsdam 13:25 = 52%
Im 2.Spiel des Tages trafen der EBV 1971 und der KSC Strausberg aufeinander. Vereinsvorsitzender Marcus Vorhoff war in Abwesenheit von Trainer Joerg Hohlbein Chefcoach. Auf Grund der knappen Niederlage gegen die Kings&Queens war der Gastgeber sehr motiviert ins 2.Spiel gegangen. Defensiv stand das Team gut, offensiv hielt der EBV so gut es ging dagegen. Strausberg erwischte in fremder Halle einen Supertag, traf viele schwierige Würfe und führte nach 10 Minuten 24:20.
Im zweiten Viertel bewies der EBV trotz des wachsenden Rückstandes Nehmerqualitäten und versuchte dagegenzuhalten. An der Freiwurflinie war Strausberg einfach wesentlich besser (46:58%). So ging es mit 54:37 für den KSC in die Pause.
Nach der Pause hatte der EBV einen 8:2 – Lauf. Starke Defense seitens der Hausherren sorgte noch einmal für Spannung. Strausberg konnte in dieser Phase seinen hohen offensiven Druck aus der 1.Halbzeit nicht aufrecht erhalten.
Nach dieser guten EBV-Phase kamen die Gäste wieder besser zur Geltung. Sie
trafen zwar nicht gut, konnten jedoch die 2., 3. ja sogar mögliche 4.Wurfchanchen für sich nutzen. Nach diesem Viertel hatte die Oderstädter einen 19 – Punkte Rückstand. (49:68).
Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, da EBV-Neuzugang Center Mindaugas Lukosius aufdrehte und alle seine 9 Punkte markierte. Topscorer waren Patrick Köster mit 13 Punkten sowie noch einmal Arian Schneider mit guten 9 Punkten als U 16/-Spieler! Erfolgreich war mit 7 Punkten ebenso Daniel Karls.
EBV-Trainer Marcus Vorhoff: „Das Ergebnis von 82:63 spiegelt in keiner Weise wider, welch gute Leistung wir abgeliefert haben. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere ersten Chancen zu treffen. Auch an der Freiwurflinie muessen wir uns bei nur dieses Mal 46% verbessern. Unsere Teammoral ist sehr gut intakt.“
EBV spielte mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Martin Schade 0 Pkt., Steffen Schneider 5 Pkt. 1/2 FW, Patrice Bisch 6 Pkt. 3/4 FW, Daniel Karls 7 Pkt. 2/2 FW, Marcus Bohlig 4 Pkt. 2/4 FW, Robert Kressler 3 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Mindaugas Lukosius 9 Pkt. 1/2 FW, Patrick Köster 13 Pkt. 1/2 FW, Oliver Rüdiger 2 Pkt. 2/2 FW, Nico Schulpig 2 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 9 Pkt 3/8 FW; EBV-Freiwürfe: 13/28 = 46%, Strausberg 11/19 = 58%
17.Okt..2023 | Oberliga Herrren, Saison 2023/2024 |
(gar/mbor) Im 5. Punktspiel (6.Spiel incl. Pokalspiel) konnte das EBV-Oberligateam noch keinen Sieg erringen. Gegen den Tabellenersten Kings&Queens Basketball Potsdam verloren die Herren in Potsdam hoch mit 75:133 (1.Viertel 19:37, Halbzeit 34:76), 23:32, 18:26.
Der EBV reiste gegen dieses Spitzenteam auf Grund zahlreicher Ausfälle nur mit 7 Spielern an.
Die Eisenhuettenstaedter spielten in der ersten Halbzeit eine Manndefense. Diese hat leider nicht so funktioniert, dass die Potsdamer eine Vielzahl von Würfen von außen trafen. Ab dem 2. Viertel wurde beim Gast auf eine 3:2 – Zone umgestellt, die die 3-Punkte-Würfe einschränken sollten. Das half genauso wenig.
Potsdam spielte das ganze Spiel über eine Mann-Defense. Die Gastgeber hatten viele große Spieler und sie waren auch sehr schnell in ihrem Aufbauspiel.
Der EBV hatte gegen den Favoriten Probleme den Ball nach vorn zu bringen. Das Spiel auf die freie Seite des Feldes dauerte zu lange, so dass Potsdam immer wieder dazwischen gehen konnte.
Es gab im Spiel mehrere Phasen, in der Potsdam eine Ganzfelddefense spielte, die dem EBV-Aufbau sehr große Probleme machte.
Die beiden angesetzten Schiedsrichter pfiffen jeden Kontakt ab. Auch hier waren die Eisenhuettenstaedter im Nachteil auf Grund der nur 7 angereisten Spieler.
Die Kings&Queens-Spieler bekamen ebenfalls viele Fouls. Das brachte die EBV-Spieler des Öfteren an die Freiwurflinie. Die dabei erzielten Punkte waren gut für das Selbstvertrauen des Teams.
Der Beobachter stellte nach dem Spiel fest: „Mit nur 7 Spielern war nicht allzu viel mehr !! gegen dieses Spitzenteam auszurichten. In der 3-Punkte-Statistik hatte Potsdam klar die Nase vorn. Unter dem Korb war unser Spiel in Ordnung. In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel mit nur 41:56 etwas offener gestalten, ohne natürlich nur annähernd daran zu denken zu gewinnen.
„Das war bisher unser bestes Spiel als Team. Wir haben 75 Punkte gemacht, gegen dem Spitzenreiter der Liga. Wir halten weiter Kopf hoch. Das nächste Spiel ist erst wieder am 11.11.23, so dass wir eine kleine Pause haben und uns auf das Training konzentrieren können.
Zu bemerken ist außerdem, dass der Teamspirit in Ordnung ist.“
EBV-Punkte: Jaime Gomez 20 Pkt. 2 Dreier 12/16 FW, Marcin Kiedrowicz 14 Pkt. 1 Dreier 1/4 FW, Adrian Schubel 14 Pkt. 2?4 FW, Marcel Malachowski 11 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Vitali Palkin 10 Pkt. 2/6 FW, Damian Garczyk 6 Pkt., Robert Zucknick 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17:23 = 53%, Potsdam 11: 65%
16.Okt..2023 | Allgemein, Oberliga U16 weiblich, Saison 2023/2024 |
Am ersten Spieltag der U 16 weiblich schlug sich in Potsdam das EBV-Team sehr gut. Mit leider nur 5 Spielerinnen angetreten, gewannen die Mädchen gegen den grossen Favoriten SSV Lok Bernau mit 54:37, gegen das Team von Kings&Queens Basketball Potsdam reichte es auf Grund verständlicherweise nachlassender Kraft nur noch zu einem 42:54. Trainer Joerg Bastian konnte nicht mitreisen, so sprang Assistenztrainer Thomas Nagel ein. Lena Nagel (lange Zeit verletzt) und Anni Wiedemann reisten ebenfalls nicht mit.
Die ersten Minuten des Spiels gegen Bernau waren gekennzeichnet vom „Lesen“ des Gegners. Durch eine ruhige und disziplinierte Aufbauarbeit von Emilia Schneider u. Laura Knust wurde der Ball sicher nach vorn gespielt. Nach 6 Minuten nahm Thomas Nagel eine Auszeit. Weitere Motivation und eine Leistungsabfrage stand im Vordergrund. Zur Halbzeit führte der EBV mit 22:16 nicht unverdient.
Völlig überzeugt und hochmotiviert starteten die Mädchen in das 3.Viertel. Thomas Nagel gab in der Halbzeit die Devise aus: „Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, dann nur durch unsere Taktik, verbunden mit einem hohen Eigenanspruch!“ Gesagt – getan. Alle taktischen Übungen aus dem Training wurden zu 100 % umgesetzt.
Regisseurin des EBV-Spiels wurde mehr und mehr Emilia Schneider. Sie erzielte als Topscorerin des EBV sehr gute 22 Pkt.
Unter dem Korb ist die grosse Spielerin Tara Bastian ein absoluter „Segen“; sie wächst immer besser in die Centerrolle hinein. Auf der Fluegelposition spielten Laura Knust (auch als Aufbauspielerin) und Thea Weidauer; beide brachen in die Zone ein und erzielten mehrere Korberfolge.
Mit dem Schlusspfiff hatte der EBV klar mit 54:37 verdient gewonnen!!!
Bezeichnend für diesen Sieg zwei Episoden am Rande des Geschehens: „Das Potsdamer Publikum ist vereinzelt zu uns an die Bank gekommen, um die EBV-Mädchen zum Sieg zu gratulieren.“ und
„Bernau konnte es gar nicht glauben wie 5 Mädchen ohne Auswechselspieler, so eine Übermacht besiegen können.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Emilia Schneider 22 Pkt. 0/5 FW, Laura Knust 6 Pkt., Tara Bastian 8 Pkt., Thea Weidauer 10 Pkt. 2/2, Freiwürfe EBV: 2/7 = 29%
Gegen die Kings&Queens-Mädchen aus Potsdam ging es nach einer „relativen“ Erholungspause sofort weiter. Obwohl das erste Spiel schon sehr viel Kraft gekostet hatte, begannen die Eisenhuettenstaedterinnen forsch. wurde von den „Mädels“ sehr gut gestartet. Die Potsdamerinnen haben ständig wechseln können, beim EBV gingen langsam die „Koerner“ aus; aber die Mädchen kämpften trotzdem.
Die Trefferquote des EBV schwand zusehends. Nur Tara Bastian war die positive Ausnahme – mit 100% verwandelten Körben wurde sie Top- Scorerin mit 16 Punkten.
Die Aufbauspielerinnen Emilia Schneider und Laura Knust hatten es besonders schwer den Ball über die Mittellinie zu bringen, denn sie wurden ständig hart verteidigt. Trotz dieser gegnerischen Aggressivität gelang es ihnen, den Ball zu ihren Mitspielerinnen zu spielen bzw. selbst erfolgreich zu sein.
So war es denn ein „Aushalten“ bis zum Schluss. Stolz mussten sich die EBV-Mädchen nur einer 42:54 – Niederlage beugen.
Zitat des Potsdamer Trainers von Potsdam nach diesem Spiel: „Hättet ihr Spielerinnen einwechseln können, wäre es anders ausgegangen!“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Emilia Schneider 11 Pkt. 1/5 FW, Laura Knust 2 Pkt., Tara Bastian 16 Pkt., Thea Weidauer 9 Pkt. 1/4 FW, Freiwürfe EBV: 2/11 = 18%
Resümee Thomas Nagel: „Zwei Spiele hintereinander mit 5 Spielerinnen, ohne Auswechselspielerin, super durchgehalten. Alle haben an Selbstvertrauen dazugewonnen und sind teilweise sehr über sich hinausgewachsen. Ich als Assistenztrainer bin stolz auf „meine Mädels“ sein. Aber auch Joerg Bastian kann mit seiner Trainerarbeit sehr zufrieden sein.“
Anmerkung: vorhandene Bilder werden nachgereicht.
8.Okt..2023 | Featured, Minis U9, Saison 2023/2024 |
Das U 9 – Team des EBV 1971 erreichte den ersten Platz beim Kickoff – Turnier in Potsdam.
Zum Auftakt der Mini – Saison fand in Potsdam ein großes Turnier der Jahrgänge U8/U9/U10/U11 statt. Mit insgesamt 28 Mannschaften und 250 aktiven Kindern, darunter auch mit einem Team der U 9 des EBV war es eine sensationelle Beteiligung.
Als erster Gegner wartete das Team der Kings & Queens Basketball aus Potsdam auf den EBV. Alle Kinder konnten den Anpfiff nicht erwarten und als es dann endlich losging, zeigten sie auch gleich, was sie bereits gelernt hatten. Unsere Spieler konnten sich durch gute Pässe und Dribblings immer wieder einen guten Vorteil verschaffen. Der EBV setzte sich im ersten Spiel mit 17:2 durch.
Im zweiten Spiel kam es zu dem Duell StarWings Glienicke gegen den EBV. Zwei Mannschaften, die auf Augenhöhe spielten. Es ging hin und her, alle Spieler und Spielerinnen gaben ihr Bestes. Der EBV konnte auch das zweite Spiel mit 25:20 gewinnen.
Im letzten und entscheidenden Spiel warteten die Kids vom USV Potsdam, ein richtig harter Brocken für den EBV. Das Team des EBV spielte sehr gut zusammen und erzielte viele Punkte. In der Verteidigung waren die EBV-Spielerinnen und Spieler nicht nahe genug am Gegner und bekamen dadurch ein paar leichte Körbe. Doch der EBV ließ sich nicht beirren und spielte sein Spiel weiter. Beide Mannschaften gaben alles auf dem Spielfeld und am Ende stand es unentschieden 19:19.
Der EBV konnte sich mit diesem Unentschieden den ersten Platz im Turnier sichern und gemeinsam feiern.
EBV-Team: Otto Engelien, Julius Heidecke, Max Ewert, Miriam Zucknick, Theodor Mierke, Jasmin Bisch, Nick Vorhoff
28.Sep..2023 | Featured, Oberliga U16 männlich, Saison 2023/2024 |
(schn/mbor) Der EBV 1971 trat mit 11 Spielern an; Juri Bohlig verletzte sich am Vortag beim Schulsport. Beide Spiele gingen gegen Kings&Queens Basketball Potsdam (69:74) und gegen Gastgeber Red Dragons Königs Wusterhausen (39:47) verloren.

David Gretschko (rechts) setzt sich stark ein (hier aus einem Spiel gegen den BBC Cottbus).
Gegen die Potsdamer Fünf hatte der EBV einen ganz schlechten Start, nach 2 Minuten stand es 0:9; bis zur 7. Minute ging faktisch nach vorn nichts Zählbares. Einfache Korbleger gingen vorbei, auch weitere Wurfchancen konnte das Team nicht nutzen. Dazu kam nur 1 Freiwurftreffer von 8 möglichen Versuchen.
Defensiv waren die Oderstädter unkonzentriert und ließen bis zur 6.Minute zu viel zu.
Gegen Ende der 6. Minute führte Potsdam 18:5. Erst danach wachte der EBV endlich auf, ließ nur noch 5 Punkte zu und erzielte selbst 11 Punkte. Arian Schneider punktete oder verteilte den Ball, sodass Lennard Robert punktete. Emilia Schneider wurde nur durch Fouls gestoppt und erzielte in dieser Phase 4 Punkte. Das erste Viertel ging mit 16:23 verloren.
Das zweite (19:19) und dritte (17:17) Viertel gestalteten beide Teams jeweils unentschieden.
Insgesamt war der Wille des EBV-Teams da zu gewinnen. Oskar Pfaffe machte seine ersten Punkte. Arian Schneider, Ben Schmidt, Baran Dalhancer und Michel Orlitz waren erfolgreich. Jedoch: dem EBV gelang es nicht in Führung zu gehen. Das lag an unnötigen kleinen Unzulänglichkeiten wie mehreren Fangfehlern, Schwächen im Abschluss und an einigen Fehlpässen. Beim Stand von 52:59 ging es ins letzte Viertel.
Dieses vierte Viertel begann mit 6 Punkten für Potsdam, der mit 65 Punkten „davonzog“, aber der EBV wollte den Sieg. Ein 10:2 Lauf zeigte, wozu die Mannschaft fähig ist, 64:67 die Folge in der 38. Minute, noch ca. 2 ½ Minuten waren da zu spielen; nach Punkten für Potsdam und einem Dreier durch Arian Schneider stand es 67:69, bei noch ca. 90 Sec. Spielzeit; dann gab es Fehler am Kampfgericht, die es Potsdam ermöglichte, einen weiteren Wurfversuch von der Dreierlinie zu nehmen, welcher traf, 67:72. Der EBV hatte alles versucht, hat das viertes Viertel mit 17:15 gewonnen, aber das Spiel mit 69:74 verloren.
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Wir hatten einen sehr schwachen Beginn und eine schlechte Wurfquote. Diese Fakten verhinderten am Ende den möglichen Sieg. Center David Gretschko machte gute 12 Punkte, Hugo Tesche leider nur 4 Punkte. Unsere Reboundarbeit war gegenüber den ersten Spielen verbessert. Das nutzt aber nichts, wenn meine Spieler die 2. und 3. Wurfchance vergeben.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Emilia Schneider 4 Pkt. 2/3 FW; Ben Schmidt 8 Punkte; David Gretschko 12 Pkt. 2/9 FW (!); Oskar Pfaffe 2 Pkt; Baran Dalhancer 7 Pkt FW 1/4; Lennard Robert 2 Pkt; Hugo Tesche 4 Pkt. 0/2 FW, Oskar Schulz 0 Pkt; John Gerber (nicht eingesetzt); Michel Orlitz 4 Pkt.; Arian Schneider 26 Pkt. 11/16 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV 16/34 = 47%, Potsdam 6/25 = 24 %.
Auch das zweite Spiel, gegen Gastgeber Red Dragons Königs Wusterhausen ging mit 39:47 knapp verloren.
Vorneweg: Das war ein Gegner, den der EBV hätte besiegen können, ja müssen.
Da die Spiele zuvor sehr lange dauerten, wurde mit durchlaufender Zeit gespielt. Daraus resultierte ein sehr hektisches Spiel.
Den Spielbeginn verschliefen die Gäste etwas; das Team wurde erst nach einem 0:4 „wach“. Danach spielte der EBV liegen gelassen. Angriffe endeten entweder zu früh infolge von Fangfehlern oder am gegnerischen Korb nach Fehlwürfen. Ein 10:12 nach 10 Minuten war die Konsequenz.

Michel Orlitz (rechts/ aus einer Partie gegen BBC Cottbus) ist kämpferisch stark und versucht defensiv seine Aufgabe zu erfüllen.
Das zweite Viertel war für den EBV das beste Viertel des Tages. Gute defensive Phasen und erfolgreiche Abschlüsse durch Hugo Tesche, Michel Orlitz, Oskar Pfaffe und Ben Schmidt führten zu einem 13:6 – Viertelstand und einem 23:18 zur Halbzeit.
Der Gastgeber kam aber wesentlich besser aus der Kabine. Der EBV stand neben sich. Spielmacher Adrian Schneider erhielt eine kurze Pause, und schon gab es ein 0:6 aus EBV-Sicht sowie des Weiteren ein 25:36. Die Gastgeber hatten einen 18:2 – Lauf! Der EBV vergab reihenweise einfache Korbleger, Zuspiele konnten nicht gefangen werden. Defensiv wurde nicht genügend ausgeholfen – die Folge: ein Viertelergebnis von 10:21 und nach 30 Minuten ein 33:39 gegen den EBV.
Im letzten Viertel war noch genügend Zeit, das Spiel zu gewinnen. Defensiv war das EBV-Spiel in Ordnung, aber offensiv. Die mangelnde Chancenverwertung am gesamten Spieltag, so auch gegen den Gastgeber, führten am Ende dazu, dass in diesem Viertel nur 6 Punkte „geschafft“ wurden, bei 8 Gegenpunkten. Das reichte bei einem 39:47 leider nicht mehr zum Sieg.
Steffen Schneider: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir beide Spiele mit 2 Siegen nach Hause bringen. Das sollte leider nicht sein. David Gretschko, Ben Schmidt und Hugo Tesche agierten weit unter ihren Möglichkeiten. Auch Arian Schneider, der einfach zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern erhält, hatte keine Normalform. Oskar Pfaffe, Oskar Schulz und John Gerber erfüllten vor allem defensiv ihre Aufgaben. Dieser Spieltag stand unter keinem guten Stern. Wir spielten gegen ein schwaches Kampfgericht und im zweiten Spiel unter Zeitdruck. Unabhängig dieser Bedingungen wären zwei Siege möglich gewesen.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Emilia Schneider, Lennard Robert, John Gerber und Oskar Schulz alle 0 Pkt.; Ben Schmidt 2 Pkt.; David Gretschko 2 Pkt. 0/2 FW; Oskar Pfaffe 2 Pkt; Baran Dalhancer 4 Pkt.; Hugo Tesche 6 Pkt., Michel Orlitz 4 Pkt. 0/2 FW; Arian Schneider 19 Pkt. 5/12 FW; Freiwürfe EBV 5/12 = 42%, 3/6 = 50%