Bestenliga U 12: Zwei Niederlagen in Potsdam

Paul Zucknick mit Ball auf dem Weg zum Korb.

(vor/mbor) Der EBV war am ersten Spieltag der Saison 23-24 bei Kings&Queens Basketball Potsdam zu Gast. Zu Beginn des Spiels waren die Spieler des EBV noch auf der Autobahn unterwegs, der Gegner überrannte unser Team im ersten Achtel förmlich mit 25:0.

Im zweiten Achtel fand der EBV langsam besser ins Spiel und versuchte den Rückstand wieder wett zu machen. Bobby Tänzel, Collin Spanehl und Luis Mielenz spielten ihr erstes Spiel für den EBV und überzeugten auf ganzer Linie.  Doch die Verteidigung von Potsdam war sehr schwer zu durchbrechen; durch kleine eigene Fehler konnte der Gegner immer wieder leichte Punkte generieren. Zur Halbzeit stand es 34:83 gegen den EBV.

In der zweiten Halbzeit waren die Gäste von der Oder endlich im Spiel angekommen und zeigte den Hausherren, wie Basketball in Hütte gespielt wird. Diese zweite Halbzeit ging mit 38:28 an den EBV. Alle Spieler aus der Stahlstadt überzeugten in dieser Halbzeit durch viel Einsatz und Willen. Am Ende hieß es, auf Grund der verschlafenen 1.Halbzeit, gegen den EBV 72:111.

Jannis Karls machte wieder ein starkes Spiel.

Als zweiter Gegner warteten gleich anschließend die Jungen von Red Eagles Rathenow. Das Spiel begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften waren auf dem gleichen Level. Die erfahrenen Spieler Egon Engelien, Paul Zucknick, Jannis Karls und Nick Vorhoff trieben die Mannschaft an und halfen den „Neuen“ ins Spiel zu finden. Eine sehr ausgeglichene 1.Halbzeit endet mit 49:49.

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Mannschaften vom Punkteabstand her sehr nah zusammen. Sehr gut Pässe und Würfe fanden immer wieder ihr Ziel. Am Ende des Spiels merkte man, dass der EBV sein zweites Spiel nacheinander in den Beinen hatte und der Gegner sein erstes Spiel des Tages bestritt. Leider konnte der EBV das hervorragende Spiel von allen Spielern nicht nach Hause bringen und musste das Spiel mit 76:79 abgegeben.

U 12-Spieler Eisenhüttenstadt: Bruno Seelig, Bobby Tänzel, Egon Engelien, Jannis Karls, Paul Zucknick, Collin Spanehl, Luis Mielenz, Nick Vorhoff

Bestenspiele U 12: Sieg und Niederlage im letzten Turnier der Hauptrunde

(karls/mbor) Für die Jüngsten des EBV 1971, die aktiv am Spielverkehr des Brandenburgischen Basketball Verbandes teilnehmen ging es am letzten Spieltag nach Potsdam zu den Kings&Queens. Dort gewannen die Spielerinnen und Spieler ihr erstes Spiel gegen den SSV Lok Bernau mit 70:58. Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam verloren die Stahlstädter denkbar knapp mit 62:64.

Gegen Bernau konnte sich der EBV leicht absetzen und einen etwa 10 Punkte-Vorsprung beibehalten. In den Reihen von Bernau waren drei Spieler, die körperlich den Spielern des EBV weit überlegen waren. Diese Größenvorteile nutzten sie jedoch nur gelegentlich, weil die Verteidigungsarbeit des EBV über weite Strecken sehr gut war. Und das mit nur wenigen Fouls.

Nach Fehlwürfen der Bernauer Spieler holten sich unter anderem Jannis Karls und Ben Vorhoff den Rebound und spielten geschickt mit einem langen Pass nach vorn zu Egon Engelien oder Sam Szymanski, die beide wichtige Punkte einsammelten. Der Vorsprung war phasenweise auf über 20 Punkte angewachsen.

Um die Kräfte für das zweite Spiel zu bewahren, wurde das Tempo etwas heraus-genommen. Das EBV-Team spielte um die Zone herum und zwang den Gegner, aktiver in der Verteidigung zu werden. Dabei ergaben sich Lücken, die durch geschickte Pässe von Paul Zucknick oder Zoe Kettenbeil auf die Mitspieler für weitere Korberfolge genutzt wurden.

Zum Ende des Spiels hin führten leichte Konzentrationsschwächen und die damit verbundenen Ballverluste dazu, dass der EBV-Vorsprung schmolz. Im letzten Achtel nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Es ging hin und her, wobei Bernau die größere Anzahl von Fehlwürfen hatte. Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 70:58 für den EBV zu Buche.

Im zweiten Spiel wartete der Gastgeber aus Potsdam auf die Oderstädter. Bei diesem Spiel stand leider nur ein sehr junger und unerfahrener Schiedsrichter auf dem Feld. Er ließ viele Unsauberkeiten und Regelwidrigkeiten bei Potsdam durchgehen. Die Potsdamer spielten sehr aggressiv, aber keineswegs unfair. Ein wildes Spiel entwickelte sich. Der EBV ließ sich anfangs jedoch nicht anstecken und spielte weiterhin diszipliniert. Die K&Q konnten sich einen Vorsprung herausspielen, der zeitweise bei über 20 Punkte lag.

Nach einer Auszeit gingen die Eisenhüttenstädter in der Verteidigung ebenfalls etwas härter zur Sache. Die erzielten Ballgewinne wurden in Punkte umgesetzt, unter anderen durch den Jüngsten, Nick Vorhoff, der die langen Bälle verwertete. Der Vorsprung für Potsdam war nicht mehr so komfortabel. In den letzten 5 Minuten des Spiels gab es sehr viele Fehlwürfe durch die Potsdamer.

Durch den Reboundgewinn seitens des EBV startete das Team schnelle Gegenangriffe. Der Rückstand wurde immer kleiner. Leider gab es dabei auch vermehrt Fehlwürfe für die Spieler aus Eisenhüttenstadt und andererseits wieder Ballgewinne für K&Q. Es wurde sehr hecktisch. Am Ende verlor der EBV nur knapp mit 62:64.

Der EBV spielte mit: Paul Zucknick, Jannis Karls, Zoe Kettenbeil, Egon Engelin, Ben Vorhoff, Nick Vorhoff, Sam Szymanski

Oberliga U 14 Staffel 2 – Zwei Heimsiege gegen Kings&Queens Potsdam und Mahlower SV

(mbor) Eine spielerische Steigerung des EBV-Teams war in den letzten beiden Heimspielen deutlich zu erkennen. So konnte der Gastgeber das Team der Kings&Queens Potsdam zuerst nur knapp mit 63:59 (36:25) besiegen. Gegen den überforderten Mahlower SV 2 gewann der EBV dann hoch mit 85:44 (40:29).

Die Gastgeber hatten mit 16 Spielern die Qual der Wahl, 12 Spieler auf das Parkett zuerst gegen Potsdam zu bringen.

Es entwickelte sich ein flottes Spiel, bei dem der EBV nach 10 Minuten klar mit 20:10 führte. Im 2.Viertel kamen die Potsdamer besser ins Spiel und auf 23:26 heran. Ein anschließender 14:2 Lauf seitens der Eisenhüttenstädter brachte die Gastgeber bis zur Halbzeit mit 36:25 wieder klar auf die Siegerstraße.

Erstmals im EBV-Team spielten Anni Wiedeemann und Thomas Hippel. Th. Hippel erzielte auf Anhieb gleich 2 Punkte.

Es war an diesem Tag deutlich zu merken, dass das EBV-Spiel auf mehr Spieler verteilt war. Sieben Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, wie Lennard Robert und Ben Schmidt, beide mit sehr guten 16 bzw. 15 Punkten. Aber auch Laurynas Lukosius mit 13 Punkten, Oskar Schulz mit 8 Punkten sowie Baran Dalhancer und Lucas Knust mit 5 bzw. 4 Punkten hatten wesentlichen Anteil daran, dass die Stahlstädter das Spiel nicht aus der Hand gaben. Leider verletzte sich Baran Dalhancer im 2.Viertel so stark, dass er danach nur noch zuschauen konnte.

Nach 30 Minuten wurde es mit 49:45 etwas knapper. Auch im 4.Viertel waren beide Teams gleichwertig. Der EBV rettete schließlich den knappen und verdienten 63:59 – Vorsprung ins Ziel.

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Potsdam: Lena Nagel 0 Pkt., Ben Schmidt 15 Pkt. 1/6 FW, Thomas Hippel 2 Pkt., Lennard Robert 16 Pkt. 0/4 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1/2 FW, Tim Schilling und Laura Knust beide 0 Pkt., Oskar Schulz 8 Pkt., Anni Wiedemann und Thea Weidauer beide 0 Pkt., Lucas Knust 4 Pkt., Laurynas Lukosius 13 Pkt 1/10 FW; Freiwürfe EBV 3/21 = 14%, Potsdam 5/19 = 26%

Nach einem Spiel Pause hieß der zweite Gegner des Tages Mahlower SV 2. Die Gäste traten mit nur 6 Spielern an. Das birgt immer die Gefahr, dass die Spieler überfordert werden. So war es denn auch.

Nach anfänglichem relativem Gleichstand (19:16 für den EBV nach 10 Minuten) übernahmen die Gastgeber die Initiative. EBV-Trainer Manfred Borchert merkte auch in diesem Spiel das gewachsene Selbstvertrauen einzelner Spieler. „Wenn auch nicht immer jeder Block saß oder manches Zuspiel etwas zu ungenau kam, die Spieler spürten, wenn sie als Team sowohl defensiv als auch offensiv gut agieren, kommen manche Dinge, wie Spontanität im freien Spiel oder Effektivität beim Korbwurf von ganz allein,“ so der Trainer.

Der Gastgeber baute ab dem 2.Viertel seine anfangs 3-Punkte-Führung kontinuierlich aus. Einem 40:29 zur Halbzeit folgte ein 67:36 nach 30 Minuten. Damit war der 2.Sieg zum Greifen nah. Alle aufgestellten 12 Spieler waren eifrig dabei, um vor den anwesenden Zuschauern gut zu bestehen.

Vier Spieler punkteten gegen Mahlow zweistellig. Topscorer wurde der sehr gut aufgelegte Lennard Robert mit 23 Punkten, der am meisten von den guten Pässen seiner Mitspieler profitierte. Sehr gut dabei war der wieder defensiv und offensiv überzeugende Ben Schmidt mit 19 Punkten. Dicht dahinter der langsam „auftauende“ Laurynas Lukosius mit ebenfalls sehr guten 17 Punkten und der eifrige Oskar Schulz mit 12 Punkten. Zu erwähnen ist außerdem der quirlige Marvin Adam mit guten 9 Punkten.

EBV-Punkte gegen Mahlow: Marvin Adam 9 Pkt. 1/2 FW, Lukas Felgenträger 2 Pkt., Lias Ettmeier und Maximilian Witzel beide 0 Pkt., Ben Schmidt 19 Pkt. 1/4 FW,  Lennard Robert 23 Pkt. 3/6 FW, Tim Schilling 2 Pkt., Oskar Schulz 12 Pkt. 2/6 FW, Monty Preusche und Lucas Knust beide 0 Pkt., Thea Weidauer 1 Pkt. 1/2 FW, Laurynas Lukosius 17 Pkt. 1/5 FW; Freiwürfe EBV 9/25 = 36%, Mahlow 4/10 = 40%

Senioren II mit Heimsieg gegen Kings&Queens Basketball Potsdam und Niederlage gegen WSG Fürstenwalde

Robert Kreßler, links, ist energisch und durchsetzungsfreudig.

(scha/mbor) Mit einem Heimsieg und einer Heimniederlage startete das Senioren II – Team in das Jahr 2023. Gegen die neu gegründete und erstmals an den Punktspielen teilnehmende Mannschaft der Kings&Queens Basketball aus Potsdam gewannen die Herren mit 55:36 (29:16), gegen das Team der WSG Fürstenwalde verlor die Heimmannschaft deutlich mit 45:75 (30:40).

Bereits zu Beginn des Spiels gegen Potsdam konnte mit einem 6:0 Lauf der Grundstein für den späteren Sieg gelegt werden. Besonders hervorgetan haben sich über die gesamte Spielzeit Steffen Schneider mit 13 Pkt. (1 erfolgreicher Dreier) und Marcus Vorhoff mit sehr guten 25 Punkten.

Marcus Vorhoff gehörte zu den Besten in beiden Heimspielen.

Bis zur Halbzeit erspielte sich der EBV einen 29:16 Vorsprung heraus. Am insgesamt sehr niedrigen Scoring ist zu erkennen, dass das Spiel auf beiden Seiten einerseits von einer guten Defensive geprägt war und andererseits aber auch von einer Vielzahl ausgelassener Wurfchancen.

So hat der EBV zum Beispiel eine Freiwurfquote von nur 33% (6/18). Die Potsdamer lagen dort bei 50% (10/20) etwas besser.

Steffen Schneider freute sich im ersten Spiel gegen K&Q über seine erzielten 13 Punkte.

In der zweiten Halbzeit war die EBV-Trefferquote deutlich effektiver. In die Scorerliste konnten sich fast alle Eisenhüttenstädter Spieler eintragen.

Am Ende war es ein verdient heraus gespielter 55:39 Sieg gegen die Spieler aus der Landeshauptstadt.

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Steffen Schneider 13 Pkt. 1 Dreier, Rico Kettenbeil und Thomas Nagel 0 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 0/5 Freiwürfe, Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Martin Schade 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 25 3/7 FW, Freiwürfe EBV: 6/18 = 33%, Potsdam: 10/20 = 50%

Robert Zucknick hatte an diesem Tag kein Wurfglück; er erzielte in beiden Spielen 5 Punkte bei guter Verteidigung.

Nach einem anstrengenden ersten Spiel und einer Pause hieß für den EBV der zweite Gegner WSG Fürstenwalde. Rico Kettenbeil und Steffen Schneider fielen für dieses Spiel leider aus. So mussten die Gastgeber mit 7 Spielern gegen die mit 12 Spielern angetretenen Fürstenwalder bestehen.

Dies tat der EBV im ersten Viertel und über weite Teile des zweiten Viertels sehr bravourös. Marcus Vorhoff (18 Punkte und 8/10 Freiwürfe!) übernahm weitestgehend den Spielaufbau. Das Spiel gestaltete sich abwechslungsreich und spannend, wobei die WSG die etwas bessere technische Klinge schlug.

Thomas Nagel, hier beim Wurf, findet immer besser ins Team des Gastgebers.

Das EBV-Spiel lief recht gut über Peter Haubold-Kretschmer (sehr gute 10 Punkte), welcher konditionsstark einen nach den anderen Fastbreak lief und auch mit seinen Punkten die Gastgeber bis zur 20.Minute mit 30:34 „am Leben“ hielt.

Kurz vor der Halbzeit versenkten die Fürstenwalder durch zwei ihrer Außenschützen zum 30:40 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeitpause zogen die Fürstenwalder Spieler – sichtlich unzufrieden mit der starken Gegenwehr seitens des EBV – das Tempo deutlich an. Sie nutzten ihre „tiefe Bank“. Die WSG konnte durchwechseln, der EBV fuhr so langsam „auf der letzten Rille“. Der Gast löste sich mit 54:39 zum Ende des 3.Viertels. Beim EBV fielen die Würfe nicht mehr so sicher.  Stattdessen traf Fürstenwalde gleich 8 Dreipunktewürfe = macht allein 24 Punkte. Auch damit wurde das Spiel schließlich entschieden. Trotz großem Kampf und großem Einsatz seitens der Eisenhüttenstädter mussten sich die Gastgeber am Ende mit einem klaren 45:75 geschlagen geben.

Martin Schade, rechts mit Ball, war immer wieder Ankurbler des EBV-Spiels.

Die anwesenden Zuschauer waren sich im Fazit einig: Das waren zwei der besten Spiele der Eisenhüttenstädter Senioren seit langer Zeit.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 6 Pkt. 3/4 FW, Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Peter Haubold-Kretschmer 10 Pkt., Thomas Nagel 2 Pkt., Martin Schade 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 18 Pkt. 8/10 FW; Freiwürfe EBV: 11/17 = 64%, Fürstenwalde 4/14 = 20%

Team Oberliga U 16: Sieg in Schwedt gegen K&Q Basketball Potsdam, Niederlage gegen Gastgeber

(schn/mbor) Personell stark ersatzgeschwächt fuhr das EBV – Team zu zwei Nachholspielen nach Schwedt. Der erste Gegner, Kings&Queens Basketball Potsdam 2 reiste ebenfalls, wie der EBV nur mit 7 Spielern an. Die Stahlstädter gewannen ihr erstes Spiel gegen diese Mannschaft hoch mit 96:41 (50:23), verloren ihr zweites Spiel gegen die BG 94 Schwedt genauso hoch mit 51:109 (39:50).

Die Oderstädter starteten konzentriert, führten bereits nach 5 Minuten mit 12:2 gegen Kings&Queens. Das Spiel der K&Q lief vornehmlich über A. Fischer. Dieser Spieler wurde von Arian Schneider „zugedeckt“. Die übrigen K&Q-Spieler agierten relativ statisch, sodass der EBV auch diese Spieler gut kontrollieren konnte.

Tom Schlegel ist jetzt angekommen. Das, was er tut, hat Hand und Fuß. In der Defensive stark; offensiv hat er noch Luft nach oben.

Die EBV-Angriffe gingen über Arian Schneider, der den Ball brachte. Hugo Tesche, Tom Schlegel (wieder sehr gut)oder Emilia Schneider blockten. So konnte sich das Team recht gut aussuchen, ob gepasst wird oder ob selbst zum Korb gezogen wird. Nach 7 Minuten zog aber beim EBV etwas der Schlendrian ein. Da es offensichtlich der „leichtere“ Gegner war, wurde defensiv nicht mehr jeder Schritt gemacht. Offensiv vergab das Team in dieser Phase durch leichte Fehler eine höhere Führung. Nach 9 Minuten stand es nur noch 19:13. Eine Auszeit half über dieses „Problem“ hinweg. Sofort spielte das EBV-Team wieder konzen-trierter und effektiver, 25:13 nach 10 Minuten war das Ergebnis.

Der EBV machte auch im zweiten Viertel recht souverän weiter, „wechselte“ seine 7 Spieler durch, wohlwissend, dass danach noch Schwedt als 2.Gegner wartete. Das zweite Viertel erbrachte ein 25:10, daraus der Halbzeitstand von 50:23.

Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild – das Team aus Potsdam konnte dem Angriffsdruck des EBV nicht standhalten. K&Q musste dem ersten Spiel recht früh Tribut zollen. Außerdem hatte A. Fischer bereits nach 27 Minuten sein 5.Foul und musste das Spielfeld verlassen. Die Viertelergebniss von 24:10 und 22:8 ergaben insgesamt einen hohen 96:41- Sieg für den EBV.

Trainer Steffen Schneider: „Alle Spieler trugen sich in die Punkteliste ein. Tom Schlegel agierte offensiv wie defensiv gleich stark. Er wird mehr und mehr ein sicherer Anspielpunkt und Ballverteiler. Seine Chancenverwertung von ca. 33% ist durchaus kritisch zu hinterfragen. Arian Schneider (guter Regisseur des Spiels, aber mit schlechter Freiwurfquote von 3/18!) und Hugo Tesche (guter Center) spielten ordentlich, trotz einigermaßen überstandener Erkältung von beiden Spielern. Gustav Kohn hängte sich defensiv mächtig reins. Im Spiel nach vorn war er zwar schnell und oft anspielbar, traf aber nicht immer seinen freien Wurf. Emilia Schneider spielte als Einzige beide Partien durch. Sie war sehr stark, hatte einige Steals und spielte viele Assists. Linus Zühlke arbeitete gut, ebenso Lennard Robert aus der U 14. Gemessen an seinen eigenen Ansprüchen überzeugte Lennard Robert jedoch nicht durchgehend.

Fazit: Ein leichter Gegner, der zeitweise ohne richtigen Trainer spielte. Es war unsererseits eine gute Teamleistung, wobei das Ergebnis noch deutlich hätte höher ausfallen können.“

EBV-Punkte gegen K&Q: Emilia Schneider 6 Pkt., Gustav Kohn 4 Pkt. 0/2 FW, Linus Zühlke 4 Pkt., Tom Schlegel 25 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 2 Pkt., Hugo Tesche 18 Pkt. FW 0/3, Arian Schneider 37 Pkt. 3/18 FW; 1 Dreier; Freiwürfe: EBV 3/18 = 17%, Kings&Queens FW 3/7 = 43%

Im Spiel gleich anschließend traf der Erste (Schwedt) auf den Zweiten (EBV). Beide Teams waren bis dahin ungeschlagen. Von Potsdam wurde kein 2.Schiedsrichter gestellt, sodass der Hauptschiedsrichter allein pfeifen musste. Das führte leider zu einigen Fehlent-scheidungen. So gab es viele Foul“verdachts“-Pfiffe, wobei nicht einmal ein Kontakt war, nur weil die Bewegung so aussah. Diese Fehler verteilten sich anfangs auf beide Seiten gleichmäßig.

Schwedt trat mit 9 Spielern an, die teilweise sehr groß und sehr athletisch waren. Der EBV startete, bedingt durch eine gute Verteidigung, sehr gut,. Eine schlechte Trefferquote hinderten die Gäste an ein besseres Ergebnis als ein 25:28 nach 10 Minuten. Schwedt hatten einen Unterschiedsspieler mit einem extrem schnellen ersten Schritt. Dieser konnte von keinem EBV-Spieler gestoppt werden – 15 Punkte in 10 Minuten für ihn belegen das eindeutig.

Emilia Schneider kam erst vor 1 1/2 Jahren zu unserer Sportart. Sie offensiv sehr gut, hat immer einen guten Blick für den besser postierten Mitspieler. Sie ist sich nicht zu schade, für ihr Team positiv zu wirken.

Im zweiten Viertel zeigte sich, dass die Spieler des EBV nicht 100%ig fit waren – jeder Schritt fiel schwer; nach Balleroberungen und schnellem Spiel nach vorn wurde die Wurfchance ein um das andere Mal, eben viel zu oft, vergeben. Defensiv konnte die Mannschaft den entscheidenden letzten Schritt nicht mehr gehen, insoweit musste Arian Schneider aushelfen. Er stand leider dann auch im „Blick“ des alleinigen Schiedsrichters, der zwischen der 15. bis 18. Spielminute beinahe jede Defensivaktion als Foul pfiff. A.Schneider bekam 4 Fouls in drei Minuten; das war das Spielende für ihn in der 19. Minute.

Im zweiten Viertel hielt der EBV mit 14:22 noch gut dagegen.

In der 2.Halbzeit brachen beim EBV alle Dämme. Nun ging gar nichts mehr. Offensiv schleppten sich die Spieler nach vorn. Tom Schlegel, Hugo Tesche und Gustav Kohn waren am Ende ihrer Kräfte, Lennard Robert konnte kein Ersatz sein. Emilia Schneider kämpfte und kämpfte, konnte aber allein nichts bewirken. Wenn der EBV aufgrund ihrer Leistung einmal schnell nach vorn spielte, dann wurde verworfen. Und – es war anders als im ersten Spiel, der EBV bekam keine Rebounds mehr. Insoweit machte Schwedt viele einfache Punkte. Bis zur 25. Minute stand es noch akzeptabel 43:58, dann – in den nächsten 5 Minuten: 25:2 für Schwedt, Eisenhüttenstadt ging stehend k.o. Die Ergebnisse des 3.Viertels von 6:33 und des 4.Viertels von 6:26 aus EBV-Sicht seien der Volständigkeit halber genannt. Das ergab ein ernüchterndes 51:109 am Ende für die Gäste und einen verdienten Sieger an diesem Tag für die Gastgeber.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Emilia Schneider 1 Pkt. FW 1/2, Gustav Kohn 0 Pkt., Linus Zühlke 6 Pkt., Tom Schlegel 16 Pkt. 2/4 FW, Lennard Robert 0 Pkt., Hugo Tesche 9 Pkt. FW 0/2, Arian Schneider 19 Pkt. 9/11 FW;Freiwürfe: EBV 12/19 = 63%; Schwedt FW 11/22 = 50%