Bestenliga U 12: Sehr hohe Niederlagen am 09.11.25 gegen Konkurrenz aus Bernau und Hennigsdorf

Die EBV-Spielerinnen und -Spieler wurden von den Bernauer Spielern ständig unter Druck gesetzt, wie hier Jasmin Bisch.

(mbor/mvor) Die EBV-Jüngsten kamen in Bernau letztes Wochenende arg unter die Räder. Zuerst verlor das Team hoch mit 61:99 gegen die SV Stahl Hennigsdorf Tornados, anschließend gab es eine derbe 43:153 – Klatsche gegen den Gastgeber, der SSV Lok Bernau.

Sehr oft hatte das EBV-Team das Nachsehen gegen die Schnellern und größeren Spieler aus Bernau.

Die Gäste von der Oder konnten das Spiel gegen die Hennigsdorfer kaum selbst gestalten. Und das vor allem wegen der Größenvorteile seitens der Spieler aus dem Nordwesten von Berlin. Dabei sah es nach 2 Achteln, einem Viertel, gar nicht so schlecht aus. Einem 8:12 aus EBV-Sicht folgte ein beachtliches 9:8 im 2.Achtel, also 17:20 nach dieser Spielerperiode.

Ab dem 3.Achtel ging es für die EBV-Spielerinnen und -Spieler nur noch abwärts. In den drei folgenden Achteln hießen die Ergebnisse 2:12, 9:17 und 0:20 aus Eisenhüttenstädter Sicht. Das war mehr als deutlich.

Kurze EBV-Beratung auf dem Spielfeld.

Erst im sechsten Achtel konnte sich der EBV mit 10:4 etwas behaupten. Aber da stand es schon uneinholbar für Hennigsdorf 73:38.

Nach einem nochmalige 6:18 (7.Achtel) gelang es dem EBV das letzte Achtel mit 17:8 für sich zu entscheiden. Mit dem Schluspfiff war die 61:99 – Niederlage gegen Hennigsdorf perfekt.

Die Größenunterschiede waren augenscheinlich.

Das Trainergespann mit Marcus Vorhoff und Alexandra Zucknick sagte nach dem Spiel: „Unser Team lieferte trotz der Niederlage ein gutes Spiel ab. Alle Teilnehmenden kämpften bis zum Schluss. Wir hatten deutliche Schwächen bei den Rebounds auf Grund der Größennachteile.

Nick Vorhoff hatte es ebenso schwer im 1:1 gegen die Bernauer Übermacht.

Wir haben sehr viele Fehler bei den Einwürfen von der Grundlinie und von der Seitenlinie gemacht. Da ließen sich die Hennigsdorfer nicht zweimal bitten, und sie machten ihrerseits viele einfache Punkte. Von meinem Team können drei, vier Spieler gut verteidigen. Die anderen Teammitglieder haben in diesem wichtigen Bereich noch viel Nachholbedarf. In der Defensive wird eben das Spiel entschieden.“

Ständig gab es Bernauer Attacken, hier gegen Emilia Dembinska (mit Ball).

Gleich anschließend musste das EBV-Team gegen die Favoriten aus Bernau spielen. Die Bernauer gewannen ihr ersten Spiel gegen Hennigsdorf souverän mit 134:36. Bernau glänzte besonders mit seinem schnellen Umschaltspiel von der Defensive in die eigene Offensive.

Louis Mielenz – hier beim Wurf – versuchte ein Unruheherd bei den Bernauer Spielern zu sein, was natürlich bei der Überlegenheit sehr schwer war.

Hier waren die Eisenhüttenstädter einfach viel zu langsam, um diese Angriffe auch nur annähernd zu stoppen. Viele Gästespielerinnen und -spieler hatten große konditionelle Probleme, dieses hohe Tempo mitzuhalten.

Bernau gewann alle Achtel, teilweise sehr deutlich, wie die Zahlenreihen aufzeigt: 14:9, 20:11, 22:2, 20:0. Zur Halbzeit also bereits 81:22. Das ging so in der 2.Halbzeit weiter: 22:3, 20:7, 14:5 und schließlich 19:6. Das macht ein desolates Endergebnis von 43:153.

Viele Hände versuchen den Ball zu greifen.

Die EBV-Trainer nach dem Spiel: „Das war für unser Team eine komplette Lehrstunde, wie man spielen muss, um so zu gewinnen. Wir haben wie im ersten Spiel die gleichen Fehler gemacht, haben die Bernauer Spieler förmlich dazu eingeladen, indem wir beim Einwurf den Ball in die Hand des Gegners spielten.

 

Auch bei den Driblings waren die Spieler zu offen, die Schutzhand war nicht vorhanden. Das war für Bernau dann ein zu leichtes Spiel. Auf Grund der konditionellen Probleme wurde teilweise einfach nicht mehr verteidigt. Und wenn von 4 Spielern zwei defenisv ausfallen, ist das das Resultat. Es war eine Lehrvorführung guten sehr Basketballs.“

Für den EBV spielten beide Spiele: Nick Vorhoff, Louis Mielenz, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska, Aaron Kettenbeil, Tjaden Korm

Alle Bilder von Ina Mielenz.

 

U 12 männlich: Klarer Sieg 103:42 – Sieg vor Heimpublikum gegen Neuenhagen

 (mbor/mvor) Nach einem Spiel Pause wartete die SG Rot-Weiß Neuenhagen auf den EBV. Die Gastgeber zeigten sich in absoluter Spiellaune. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und enormem Offensivdruck gewann der EBV deutlich mit 103:42.

Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen. Schon nach dem ersten Achtel stand es 10:5. Im zweiten Achtel mit 0:4 gab es wieder die gleichen Defensivprobleme wie im Spiel 1.

Erst danach übernahm der EBV die endgültige Kontrolle: 3.Achtel – 13:12 und 4.Achtel – 20:0, Halbzeitergebnis: 33:12. Besonders beeindruckend war auch diese Mal der Zug im 1:1 zum gegnerischen Korb.

Neuenhagen fand kaum Mittel gegen das schnelle Umschalten des EBV. In der kompletten zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber offensiv auf hohem Niveau, die Mannschaft drehte richtig auf.

Das sechste Achtel ging mit 25:8 (zuvor wieder 7:10) klar an Eisenhüttenstadt, im siebten Viertel blieb das Team konzentriert (7:0). In den letzten Minuten spielte sich der EBV regelrecht in einen Rausch: Präzise Pässe, schnelles Umschalten, viele Fastbreaks und sichere Korbaktionen mit effektiven Abschlüssen.

Der achte Abschnitt endete mit einem dominanten 21:3. Alle jubelten, als die seltene 100-Punkte-Marke geknackt wurde.

Trainerin Anne Vorhoff und Co-Trainerin Alex Zucknick zeigten sich – offensiv – nach dem Spiel recht zufrieden mit der konzentrierten Leistung. Jedoch trübten die mäßige Verteidigungsleistung und Schnelligkeit den Gesamteindruck. Trotz der Einschränkungen „überzeugte das Team mit Leidenschaft, Teamgeist und Spielfreude auf ganzer Linie,“ so die einhellige Trainermeinung.

Für den EBV spielten in diesem Turnier: Nick Vorhoff, Louis Mielenz, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska

Weitere Bilder auch in der EBV-Bildergalerie. Alle Fotos von Anne Vorhoff und Alexandra Zucknick.

U 12 männlich: Hauchdünne Niederlage gegen Lauchhammer vor Heimpublikum

Hannah Greger im Dribbling.

(mbor/mvor) Vor gut gefüllter Heim-Tribüne absolvierten die Mädchen und Jungen der U 12 ihr zweites Turnier. Dabei erlitten sie im ersten Spiel eine äußerst knappe 69:70 (38:40) – Niederlage gegen das Team der BG Lauchhammer 1950.

Gegen die Lausitzer entwickelte sich ein sehr spannendes und intensives Spiel. Bei den U 12-Spielen wurde wie bei den Minis in acht Achteln gespielt. Lauchhammer kam von Beginn an besser ins Spiel. Durch schnelles Umschalten und aggressive Defense setzten sie die Eisenhüttenstädter früh unter mächtigem Druck. Der EBV hatte sehr große Schwierigkeiten, konnte nur durch Fastbreaks punkten. Nach dem ersten Abschnitt lag Lauchhammer klar mit 14:5 vorn. Die EBV-Defensive war sehr anfällig.

Nick Vorhoff beim freien Korbwurf.

Auch im zweiten Achtel blieb Lauchhammer leicht überlegen, aber der EBV stabilisierte sich. Nach zwei Vierteln stand es 12:21 aus Sicht des EBV. Einige Eisenhüttenstäder rannten einfach zu oft den Lausitzern hinterher.

Nach der ersten Viertelpause kam Eisenhüttenstadt wie ausgewechselt in die Halle. Mit aggressivem Pressing und deutlich verbessertem Passspiel drehte das Team den Rückstand in eine Führung. Die Spieler des EBV´s sorgten mit sicheren Würfen und starkem Zug zum Korb für zahlreiche Punkte. Nach 3 Vierteln führte der EBV mit 33:28. Jedoch war bei der gezeigten Teamdefensive noch eine Steigerung möglich. Und – Lauchhammer gab sich nicht auf. Vor allem L. Fiedler punktete sehr konstant und hielt sein Team im Spiel.

Louis Mielenz im Dribbling gegen eine Konkurrentin aus Lauchhammer.

Beide Teams schlugen ein hohes Tempo an. Dennoch blieb der EBV konzentriert und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Nach dem 5. Abschnitt stand es 48:48 – Spannung pur.

Vor dem letzten Achtel ließ der EBV etwas nach; er musste jetzt leider einem Rückstand von 14 Punkten hinterherlaufen. Grund dafür waren das sehr clevere Spiel vom Team Lauchhammer, das die Spielerinnen und Spieler weit nach vorn schickte und und dann oft leicht punktete. Der EBV war einfach zu langsam in der Verteidigung.

Max Ewert beim Kampf um den Ball.

Erst im letzten Achtel zeigte der EBV seine ganze Stärke. Mit starkem Teamplay und sicherer Defense rissen die Gastgeber doch noch das Spiel an sich und verkürzten den Abstand Korb und Korb, Punkt um Punkt. Bei einem Herzschlagfinale in der Schlussminute ging der EBV mit einem Punkt, mit 69:68 in Führung. Er konnte diese Führung aber nicht halten und musste sich schließlich mit einem Punkt – 69:70 – geschlagen geben.

Das Trainerehepaar Anne und Marcus Vorhoff nach diesem Spiel: „Das Team bewies nach anfänglichen Schwierigkeiten eine beeindruckende Moral. Besonders im dritten und letzten Abschnitt dominierte das Team das Geschehen. Alle Spieler bewiesen, dass sie als Einheit funktionieren und das Spieltempo phasenweise hochhalten konnten.“

Für den EBV spielten in diesem Turnier: Nick Vorhoff, Louis Mielenz, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska

Weitere Bilder auch in der EBV-Bildergalerie. Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

Landesliga U 14 männlich: Auch gegen das Team von King&Queens Potsdam 2 klar mit 89:70 gewonnen

Collin Spanehl beim Wurf gegen größere Gegenspieler.

(mbor/mvor) Das U 14-Team, wie bereits erwähnt verstärkt mit U 12-Spielern, gewann auch sein 2.Heimspiel gegen die Reserve vom Team Kings&Queens Potsdam mit einem deutlichen 89:70 (42:36).

Louis Mielenz (U 12) beim Wurf gegen einen groß gewachsenen U 14-Gegenspieler.

Die Gäste traten mit nur 6 Spielern an. Da diese schon unmittelbar zuvor gegen die RedHawks Potsdam unterlagen, waren die Kings physisch angeschlagen. Eisenhüttenstadt nutzte seinen Heimvorteil und die anscheinende Schwäche von Potsdam und legte einen fulminanten Start mit 21:13 hin. Der Gastgeber dominierte auch danach über weite Strecken das Spiel. Besonders auffällig war die offensive Durchschlagskraft gleich von 4 Spielern, die zweistellig punkteten. Allen voran war es Maksymilian Drozdek, der mit seinen 24 Punkten zum Endergebnis beitrug.

Auch im zweiten Spiel bewies Nick Vorhoff (vorn mit Ball) seine Cleverness.

Er war eine spielentscheidende Größe in sehr vielen Offensivaktionen des EBV. Im zweiten Viertel kamen die Potsdamer etwas auf und gewannen dieses Viertel mit 23:21.

Wie auch schon im 1.Spiel leitete Jannis Karls das Team gut. Er erzielte wichtige Punkte, um den Abstand zwischen beiden Teams kontinuierlich zu erhöhen. Jannis ist spielerisch eine absolute Führungsgröße. Sowohl Jannis Karls mit 18 Pkt. als auch die Spieler Maksymilian Drozdek (24 Pkt.), Franz-Peter Budach (wichtige 10 Pkt.) und Bobby Tänzel (starke 13 Pkt.) trumpften unter den Körben groß auf und holten sich viele Rebounds.

Franz-Peter Budach – rechts – mit einem starken Block.

Collin Spanehl, Louis Mielenz und Max Ewert bekamen durch den Trainer ihre Einsatzzeiten über das gesamte Spiel hinweg, was sie auch alle drei zu guten Korbaktionen nutzten.

Ebenfalls eine gute Entwicklung zeigte Paul Zucknick bei diesem Turnier. Seine ersten Punkte im 1.Viertel gaben dem Team Halt und Selbstbertrauen. Auch im weiteren Verlauf des Spiels war er offensiv und defensiv immer eine wichtige Stütze seines Teams.

Der erst 10-jährige Nick Vorhoff machte in diesen Spielen einen weiteren Schritt zu einem Führungsspieler. Mit starken Aktionen, besonders im 2. und im 4.Viertel, erzielte er acht eigene Punkte. Er ist ein Spieler mit gutem Blick für die Situation, mit sicherem Ballhandling und einer derjenigen, der das Spiel mit leitete (4.Viertel).

Max Ewert bewies ebenfalls sein gewachsenes Selbstvertrauen.

Fazit von Trainer Marcus Vorhoff nach dem Spiel: „Es war gut, dass wir spielstarke U 12-Spieler einsetzen konnten, die ihre Sache sehr gut gemacht haben. Der Drive zum Korb war bei den meisten Spielern gut ausgeprägt.

Wir haben als Team noch Reserven in der Defensive. Da müssen sich fast alle Spieler verbessern. Potsdam als „leichter“ Gegner gestattete es dem EBV, nach eigenem Fehlwurf noch zweimal, dreimal oder sogar viermal zu rebounden und dann zu punkten. Das geht so nicht. Einfache Würfe müssen einfach beim ersten Mal im Korb sein! Auch beim Passspiel untereinander können wir qualitativ noch zulegen.

Der hohe 89:70-Sieg geht völlig in Ordnung. Weiter so, Jungs.“

EBV 1971 gegen Kings&Queens Potsdam 2 mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Louis Mielenz 6 Pkt., Bobby Tänzel 13 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Franz-Peter Budach 10 Pkt., Max Ewert 4 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 24 Pkt. 2/3 FW, Jannis Karls 18 Pkt. 3/3 FW 1 Dreier, Nick Vorhoff 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/8 = 63% 2 Dreier, Kings&Qeens Potsdam 2: 1/8 = 13% 1 Dreier

Weitere Bilder auch in der EBV-Bildergalerie. Alle Fotos von Manja Karls.

 

 

Landesliga U 16 männlich: Zwei überzeugende Siege zum Saisonauftakt in Neuenhagen

(mbor/mvor) Mit einer völlig neu formierten Mannschaft startete die U 16 in der Landesliga in die Saison 2025/26. Zum Auftakt hieß es in Neuenhagen gegen den BV Ludwigsfelde sehr deutlich 126:33 (71:15) und gegen Gastgeber die SG Rot-Weiß Neuenhagen 70:55 (37:22).

Trainer Marcus Vorhoff war mit der Auftaktleistung gegen das Ludwigsfelder Team durchaus zufrieden. Es war für Sean Noack, Jannis Karls und Paul Zucknick das erste Spiel im Team der U 16. Für Paul Waldinger und für Felix Blasche war es das überhaupt jeweils erste Spiel ihrer Karriere.

Aus einer guten Verteidigung heraus entwickelte das EBV-Team enormen Druck auf die gegnerischen, technisch schwächeren Spieler. Das gelang in allen vier Vierteln sehr überzeugend mit 31:9, 30:6, 23:10 und 32:8. Die etablierten U 16 – Spieler Lias Ettmeier, Monty Preusche und Laurynas Lukosius trugen das EBV-Spiel, unterstützt von Ben Vorhoff und Maksymilian Drodzek.

Besonders der groß gewachsene Laurynas Lukosius entwickelt sich mehr und mehr zum Schlüsselspieler und zum Topscorer. Er allein erzielte 49 Punkte und verwandelte alle drei ihm zugesprochenen Freiwürfe. Auch Lias Ettmeier überzeugte mit starken 22 Punkten. Jannis Karls war ebenso stolz auf seine 20 Punkte, genau so wie Maksymilian Drozdek (10 Punkte). Fast alle Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen, selbst Neuzugang Paul Waldinger mit 6 Punkten. Zur Halbzeit führte das EBV-Team bereits sehr klar und deutlich mit 71:15.

Das Zusammenspiel hatte noch einige Ecken und Kanten (Passspiel), was Verständnis beim Trainer hervorrief, war es doch das erste Spiel in dieser Formation.

Ebenso beim Ausboxen muss das Team noch zulegen, genauso wie bei den Offensivrebounds. Marcus Vorhoff zeigte sich mit den Defensivrebounds allerdings zufrieden.

EBV spielte gegen Ludwigsfelde mit: Laurynas Lukosius 49 Pkt. 3/3 Freiwürfe, Monty Preusche 9 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 22 Pkt., Paul Waldinger 6 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Jannis Karls 20 Pkt. 5/8 FW 3 Dreier, Maksymilian Drozdek 10 Pkt., Felx Blasche 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/11 = 73%, 4 Dreier, Ludwigsfelde: 2/4 = 50%, 1 Dreier

Gleich anschließend spielte der EBV gegen den Gastgeber, der SG Rot-Weiß Neuenhagen. Es zeigte sich im Verlauf des Spiels, dass das Zusammenspiel des Teams untereinander immer besser funktionierte. Die Randberliner Neuenhagener versuchten körperlich robust dagegen zu halten. Die Eisenhüttenstädter glänzten vornehmlich in der Defensive, obwohl (das zweite Spiel hintereinander) die Kraft gegen Ende des 2.Spiels nachließ. Neuenhagen gewann das letzte Viertel mit 19:15 und dachte noch einmal, dass das Team den Rückstand aufholen könnte. Doch das verhinderte das EBV-Team durch eine weiterhin überzeugende Teamdefensive. Offensiv überzeugte Laurynas Lukosius an beiden Brettern. Er erzielte wiederum sehr gute 45 Punkte, ließ jedoch bei den Freiwürfen (3/13) einiges liegen. Auch Monty Preusche freute sich über seine erzielten 12 Punkte.

Neuenhagen versuchte mehrmals zum EBV-Brett durchzukommen. Das gelang ihnen zwar, aber eine 0/7 – Freiwurfquote hinderte den Gastgeber daran, entscheidende Punkte in der „toten“ Zeit zu erzielen und evtl. den Rückstand weiter zu verkürzen.

Zur Halbzeit führten die Oderstädter 37:22 (19:14 und 18:8). Nach dem Seitenwechsel behielt der EBV, trotz heftiger Gegenwehr, den Kopf oben und baute seine Führung auf 55:36 aus, ehe die Neuenhagener zum bereits erwähnten Schlussspurt ansetzten. Das reichte jedoch letztlich nicht, um Eisenhüttenstadt zu gefährden. Der EBV gewann auch sein zweites Spiel mit 70:55.

Trainer Marcus Vorhoff kommentierte nach den Spielen: „Wir können mit diesen beiden sehr guten Spielen zufrieden sein. Ich habe mich über die Einsatzbereitschaft der Jungs, vor allem defensiv, gefreut. Besonders gefreut hat mich, dass fast alle Spieler in beiden Spielen punkteten. Diese Spiele machen Lust auf mehr. Wir werden im Training weiter dafür sorgen, dass die Jungs „gierig“ auf die kommenden Punktspiele sind.“

EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 45 Pkt. 3/13 Freiwürfe, Monty Preusche 12 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Paul Waldinger 6 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 4 Pkt., Jannis Karls 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt., Felix Blasche 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/15 = 27%, 0 Dreier, Neuenhagen: 0/7 = 0%, 1 Dreier