Oberliga U 18 Zwei Niederlagen gegen Bernau und Cottbus

U 16 – Spieler Laurin Wendland ist ein Top – Aushängeschild an Ehrgeiz und kämpferischem Einsatz, auch im OL – 18 – Team.

(mbor) Das Team der OL U 18 verlor erneut zweimal zu Hause. Gegen die SSV Lok Bernau stand es nach 40 Minuten 57:74 (28:31), gegen den BBC Cottbus bedeutend knapper 62:68 (26:49).

Da das Hinspiel gegen Bernau nur mit 11 Punkten verloren ging, rechneten sich Trainer und Mannschaft noch einiges für das Rückspiel in der Inselhalle aus. Das Team  mit Kapitän Teoman Prahst begann auch sehr couragiert und führte nach einem 9:1 (3.Minute) mit 16:11 (10.Minute). Es setzte die vorgegebenen Parameter, wie Laufbereitschaft und Effektivität am gegnerischen Korb gut um. Lediglich im Reboundverhalten hatte der EBV mehrmals das Nachsehen. Hier war bereits ansatzweise zu erkennen, dass nicht alle Spieler an einem gemeinsamen Strang zogen, besonders in der Defensive.

Offensiv erzielte der EBV von der 3.Minute bis zur 13.Minute keinen einzigen Feldkorb. In dieser Zeit erreichte die Mannschaft zwar 9 von 12 verwandelte Freiwürfe, aber der Ball wollte einfach nicht in den Korb fallen. Die Reboundschwäche der Stahlstädter kam immer mehr zum Tragen, Bernau witterte Morgenluft und machte aus dem Rückstand einen 31:28 – Vorsprung. Das war der Knackpunkt des Spiels. Eine deutliche Halbzeitansprache von Trainer Manfred Borchert zeigte nur ansatzweise den nötigen Erfolg. Die Heimmannschaft war nicht genug eingespielt. Es war jederzeit zu erkennen. Die U 16-Spieler Ludwig Radt, Laurin Wendland (gehörten in beiden Spielen mit zu den Besten, obwohl sie schon vorher ein Spiel hatten!) und Jean-Marc Hinze versuchten mit Teoman Prahst, mit Marc René Raue und mit Joey Lehmann die Akzente zu setzen. Jedoch mehr oder weniger ohne durchschlagenden Erfolg. Das meiste im Aufbau lief nicht miteinander ab, sondern nebeneinander her. Bernau baute seinen knappen Vorsprung aus, brauchte nur auf die Wurffehler oder zu oft schwachen Zuspiele oder Blöcke der Eisenhüttenstädter zu warten.

Nach 30 Minuten führten die Panketaler mit 57:47, zum Ende hieß es 74:57. Der Heimtrainer nach dieser Niederlage: „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Neben den bereits angesprochenen Punkten gelang es uns zu wenig, die eingeübten Laufwege und Systeme konsequent zu laufen. Ohne Bewegung bekommt man als Mitspieler auch keine Bälle. Ohne eigene erzielte Rebounds muss das Spiel verloren gehen. Auch wenn die Freiwurfquote mit 64% sehr akzeptabel war, die Effektivität am Bernauer Korb war einfach schlecht.“

U 18 – und Männerspieler Joey Lehmann gehört zu den trainingseifrigsten Spielern des EBV. Seine erzielten 15 Punkte in beiden Spielen sind ein für ihn gutes Resultat.

EBV-Punkte gegen SSV Lok Bernau: Gero Jahnke, Daniel Zickuhr, Tim Engler und Tim Slobar alle 0 Pkt., Teoman Prahst 17 Pkt. 3/3 Freiwürfe, Marc René Raue 14 Pkt. 3/7 Freiwürfe, Ludwig Radt 8 Pkt., Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 9 Pkt.  3/4 FW, Jean-Marc Hinze 4 Pkt.;  Freiwürfe Team Ehst.: 9/14 = 64%; Team Bernau: 13/26 = 50%

Der EBV-Trainer nahm vor dem Spiel gegen Cottbus noch einmal eine Auswertung der Ereignisse gegen Bernau vor. Das EBV-Team war also motiviert, es gegen die körperlich robusten Cottbuser (nur mit 5 Spielern angetreten) besser zu machen. Im Hinterkopf steckte aber die hohe Niederlage in Cottbus. So spielte der EBV denn auch, äußerst gehemmt und sehr ängstlich. Der EBV bekam unter anderem defensiv die Cottbuser Dreierschützen nicht gestellt. In den ersten 13 Minuten erzielten sie von der 6,25 m – Linie 15 Punkte (5 Dreier/insgesamt 8).

Offensiv bekam der EBV erschreckend schwach überhaupt kein Bein auf das Parkett. Die logische Folge, ein hoher Rückstand von 10:34 nach 10 Minuten. Jetzt müssen bei einigen Spielern des EBV wohl die Alarmglocken stark geschrillt haben. Denn ab der 11.Minute spielte, obwohl es das gleiche Team war, eine andere, viel bessere Heimmannschaft. Defensiv setzte sich jeder für den anderen ein, verhinderte das völlige Versinken in die Bedeutungslosigkeit. Obwohl die Cottbuser aggressiv zu Werke gingen, erreichte der EBV im Reboundverhalten eine sehr gute Quote.

Offensiv agierte das Team sehr dynamisch, nach vielen eigenen Defensivrebounds wurden die Angriffe wechselweise sehr gut und schnell von Ludwig Radt oder Laurin Wendland vorgetragen. Davon profitierte das Spiel enorm. Es war für die Zuschauer ansehenswerter, viel interessanter und – die Gastgeber kamen noch einmal stark an die Cottbuser heran. Der EBV gewann drei von vier Vierteln, die Cottbuser gingen fast stehend in die Knie, konnten sich aber noch mit einem 68:62 – Sieg bis in die Schlusssirene retten. Beim EBV überzeugten neben den bereits genannten beiden U 16 – Aufbauspielern endlich einmal weitestgehend Teoman Prahst in beiden Spielen!!  (17 und 18 Punkte), Center Marc René Raue (obwohl krankheitsbedingt mit Trainingsrückstand) mit 14 und 22 Punkten sowie Joey Lehmann, der für ihn gute 9 und 6 Punkte erzielte. Es bleibt zu wünschen, dass das Team im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag zu Hause gegen Frankfurt diese gezeigte Leistung gegen den BBC über 40 Minuten komplett abrufen kann.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Gero Jahnke, Tim Engler und Jean-Marc Hinze alle 0 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Teoman Prahst 18 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Marc René Raue 22 Pkt. 2/8 Freiwürfe, Ludwig Radt 10  Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Tim Slobar 2 Pkt.;  Freiwürfe Team Ehst.: 3/13 = 23%; Team Cottbus: 6/11 = 55%

Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)

Oberliga U 18 männlich: Bei den Ergebnissen leider wie gehabt – Zwei Niederlagen

(mbor) Nach dem Schlusspfiff beider Auswärtsspiele in Cottbus konnte der Trainer des EBV 1971 Manfred Borchert einmal mehr bei seinem U 18 – Team konsterniert feststellen – Zwei erneute Niederlagen. Gegen die vermeintlich schwächeren Spieler des SSV Lok Bernau verloren die Oderstädter mit 59:70 (29:32), gegen den sehr spielstarken Gastgeber, den BBC Cottbus, gar mit 60:105 (31:49).

Die Gäste von der Oder traten ohne Arman Lucien Nekat, Niklas Steidel, Armin Steinicke und Gero Jahnke an. Im Team waren zwei U 16-Spieler, die am kommenden Tag noch zwei Heimspiele zu absolvieren hatten. Sie wurden moderat ins Spiel eingebunden.

Der EBV 1971 fand gegen Bernau in keiner Phase zu seinem Spiel. Die Aufbauspieler Ludwig Radt (U 16) und Teoman Prahst (10 bzw. 13 Punkte) hatten in beiden Spielen (!) nicht ihren besten Tag erwischt. Die Flügelspieler Tim Engler, Tim Slobar und Daniel Zickuhr boten ihnen aber auch durch mangelnde Laufarbeit zu wenig Unterstützung, um dem Ball entgegen zu gehen. So kam überhaupt kein Spiel zustande. Nur Jean-Marc Hintze (U 16/gute 8 Punkte) und beide Center bewegten sich „basketballspezifisch“. Die Center Marc René Raue und Joey Lehmann standen sozusagen im „Regen“. Sehr selten gelang es dem Team durch gekonnte Blockarbeit, die gute Bernauer Verteidigung aufzureißen, damit der EBV dadurch einfache Punkte machen konnte. Marc René Raue erhielt nach eigenem Freilaufen gute Zuspiele von allen seinen Mitspielern. Er bedankte sich mit sehr guten 20 Punkten. Alle übrigen genannten Spieler blieben teilweise weit unter ihren Möglichkeiten. Zur Halbzeit führte Bernau knapp mit 32:29. In einer ruhigen Halbzeitansprache motivierte Trainer Manfred Borchert sein Team noch einmal, es in der zweiten Halbzeit besser zu machen. Das Gegenteil trat ein. Kopflos und  die meisten Spieler des EBV mit dem fehlenden erforderlichen unbedingten Siegeswillen ausgestattet geriet der EBV im dritten Viertel genau in den 43:53 – Rückstand (30.Minute), der am Ende den Unterschied und den letztlich verdienten 70:59 – Sieg für Bernau ausmachte.

EBV-Punkte gegen SSV Lok Bernau: Daniel Zickuhr, Hannes Richter und Tim Engler alle 0 Pkt., Teoman Prahst 13 Pkt. 1/2 FW, Marc René Raue 20 Pkt. 2/5 FW, Ludwig Radt 10 Pkt., Joey Lehmann 4 Pkt., Jean-Marc Hintze 8 Pkt. 2/3 FW, Tim Slobar 4 Pkt. 2/4 FW;  Freiwürfe Team Ehst.: 7/14 = 50%; Team Bernau: 9/19 = 47%               

marc-rene-raue

Center Marc René Raue war beim EBV der mit Abstand beste Spieler des Tages und erzielte in beiden Spielen 50 Punkte!

Unerklärlicherweise, dieses Mal aber positiv gesehen, gab sich das EBV-Team nach dieser dritten spielerischen Blamage (soeben gegen Bernau, in Königs Wusterhausen, in Frankfurt (Oder)) einen Ruck und spielte in der ersten Halbzeit gegen den wesentlich stärkeren Gegner wie befreit auf. Da klappten auf einmal einige Zuspiele, da gab es auch einmal etwas wie eine Bewegung abseits des Balles, und das von einigen Spielern der Stahlstadt. Natürlich war der BBC robust, am Ball eine Augenweide und im Zug 1:1 zum Korb für den EBV fast immer unhaltbar. Aber der EBV bewies Gesicht und Moral und stemmte sich gegen die sich anbahnende hohe Niederlage. Zur Halbzeit stand es noch achtbar 31:49 aus EBV-Sicht. Doch das dritte Viertel wurde für die Gäste zum Verhängnis – 8:34. Die Cottbuser verluden ein ums andere Mal die  viel zu langsame Defensive des EBV; die Lausitzer waren schlichtweg zu schnell und punkteten auf fast allen Positionen. Der EBV „schaltete“ wieder in seine alten Schemata, in die ungenügende Laufarbeit – er sah nur noch zu. Gut, der EBV spielte sein zweites Spiel nacheinander, die Cottbuser konnten sich ausruhen. Doch das kann und darf keine Erklärung sein für die teilweise desolate Vorstellung in diesen 10 Spielminuten. Das Spiel war mit 83:39 für den BBC (30.Minute) gelaufen. Die Gastgeber ließen jetzt ihre zweite Reihe auf das Parkett. Der EBV erreichte gegen die Youngster einen kleinen 21:22 – Achtungserfolg. Am Ende hieß es 105:60 für die Lausitzer. Eine deutliche Steigerung bewiesen im zweiten Spiel Tim Engler und Joey Lehmann. Letzterer punktete mit 13 Punkten zweistellig, ebenso wie der beste Spieler des Tages beim EBV – Marc René Raue mit sehr starken 30 Punkten.

EBV-Punkte gegen BBC: Daniel Zickuhr, Hannes Richter, Jean-Marc Hintze und Tim Slobar alle 0 Pkt., Tim Engler 5 Pkt. 3/10 FW, Teoman Prahst 9 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Marc René Raue 30 Pkt. 4/8 FW, Ludwig Radt 3 Pkt. 0/6 FW, 1 Dreier, Joey Lehmann 13 Pkt. 3/4 FW;  Freiwürfe Team Ehst.: 10/30 = 33%; Team Cottbus: 3/13 = 23%                      

 

Oberliga U 16 männlich: Niederlage gegen Mitkonkurrent Oranienburg, Sieg gegen Bernau

2015-2016 Marc René Raue

Center Marc René Raue konnte mit guten 17 Punkten erst gegen Bernau seine Qualitäten unter Beweis stellen.

(mbor) Das Oberligateam der U 16 hat in Bernau seinen Traum von einer Final four-Teilnahme wahrscheinlich zu Ende geträumt. Gegen den Oranienburger SV hieß es nach einem spannenden Spiel 53:58 (29:30) gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau gewann die Mannschaft hoch mit 89:64 (45:37). Nur ein Sieg gegen Oranienburg hätte die Chance eröffnet, in Cottbus zu punkten und dann noch Platz 4 zu erreichen.
Beim EBV fehlte von der Stammformation nur Moritz Mahlich. Die Stahlstädter konnten in den ersten 12 Minuten (!) nicht an die Leistung und an den Sieg aus dem Hinspiel anknüpfen. Kein Spieler des EBV war so auf den Gegner fokussiert, dass er ihn hätte konsequent stellen können. Der Topspieler von Oranienburg Igor Stroh machte in dieser Phase 12 seiner insgesamt sehr guten 30 Punkte. Zu diesem Zeitpunkt stand es 8:17. Erst danach wachten die Oderstädter auf und konnten fast ausschließlich durch Teoman Prahst (25 Punkte) und Tim Engler (9 Pkt.) den schmerzlichen frühen Rückstand in einen respektablen 8-Punkte-Vorsprung ausbauen (41:33/28.Minute). Im gesamten EBV-Spiel war es vornehmlich Florian Wendland mit seinen Rebounds, der die Oderstädter vor einem noch größeren Einbruch schützte. Oranienburg steckte jedoch nicht zurück und erkämpfte sich ein 40:43 bis zur 30.Minute.

Jetzt kam der zweite entscheidende, für alle unerklärliche Einbruch des EBV. In den letzten 10 Minuten erzielten die Stahlstädter nur  ganze 8 (!) Punkte aus dem Feld, also vier erfolgreiche Korbwürfe. Selbst klarste Chancen vergaben sie zum Erschrecken der Teammitglieder und der mitgereisten Eltern äußerst kläglich. Die Team-Freiwurfquote von 35% (6/17) ergab auch nichts Erhellendes. Vorher einstudierte Systeme kamen nicht genug zum Tragen. Dazu kam erschwerend, dass in diesen Minuten gleich vier Spieler mit fünf Fouls das Feld verlassen mussten. Bei Oranienburg überstanden die beiden Topspieler mit jeweils 4 Fouls diese äußerst spannende Partie. Oranienburg stellte zwei, der EBV nur einen Spieler, die zweistellig punkteten. Die Freiwurfquote war Oranienburg lag mit 55% (18/33) ebenfalls deutlich höher. So geht der knappe Sieg für den Oranienburger SV in Ordnung. Der EBV muss weiter an den individuellen spielerischen und mannschaftlich-taktischen Mitteln im Training arbeiten, um bessere Endergebnisse zu erzielen.
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Leo Lüben, Jean-Marc Hintze und Daniel Zickuhr alle 0 Pkt., Laurin Wendland 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tim Slobar 3 Pkt. 1/2 FW, Tim Engler 9 Pkt. 1:5 FW, Florian Wendland 7 Pkt. 1 Dreier, Teoman Prahst 25 Pkt. 3/8 FW, Marc-René Raue 2 Pkt., Jonas Kraske 2 Pkt., Ludwig Radt 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/17 = 35%, Oranienburg 18/33 = 55%

2015-2016 Ludwig Radt

Ludwig Radt bewies seine kämpferischen und technischen Möglichkeiten mit einem guten Aufbauspiel gegen Bernau und sehr guten erzielten 22 Punkten.

Gegen den SSV Lok Bernau hatte der EBV im Hinspiel 76:35 gewonnen. Die Gäste hatten ihr zweites Spiel nacheinander. Die Niederlage gegen Oranienburg musste verarbeitet und „weggespielt“ werden“. Der EBV begann in der Startformation mit Ludwig Radt konzentriert und war offensiv auf schnelle Punkte eingestellt. Die Gegenwehr von Bernau war sowohl offensiv als auch defensiv nicht so stark wie zuvor von Oranienburg. Trainer Manfred Borchert setzte konsequent auf die Spieler der zweiten Reihe, wie Daniel Zickuhr, Leo Lüben und Jonas Kraske. Sie bekamen es mit dem kleineren, aber sehr wendigen, Yngve Nehls zu tun, der trotz permanenter Bewachung einen erfolgreichen Dreier und insgesamt 9 Punkte erzielte.
Das gesamte Spiel der Eisenhüttenstädter war von außen wesentlich entspannter anzusehen als das gegen Oranienburg. Der EBV stand in der Defensive gut, ließ wenige einfache Punkte zu und schaltete schnell in die Offensive um. Heraus kam bei den Gästen ein effektives Offensivspiel, welches mit sehr guten 89 Punkten belohnt wurde. Bei den Gastgebern war es Wim Antonis Brade, der 19 Punkte erzielte, gefolgt vom eigentlichen Topscorer Lucas Meiling mit 17 Punkten. Beim EBV erzielte Ludwig Radt sehr gute 22 Punkte, ebenso Teoman Prahst, der nur streckenweise Einsatzzeiten hatte. Drei weitere Spieler konnten sich zweistellig einbringen, so Marc-René Raue (17 Pkt.), Florian Wendland (12) und Tim Engler mit 11 Punkten.
„Sieht man von der wiederum schwachen Freiwurfquote von 23% (3/13) ab, bleibt festzustellen, dass wir als Team gegen Spitzenmannschaften noch nicht so gefestigt sind, um unser Spiel zu machen, wir es aber schon sehr gut schaffen, uns auf einen mittleren Tabellenplatz zu behaupten“, so Trainer Manfred Borchert nach beiden Spielen.
EBV-Punkte gegen Bernau: Leo Lüben und Jonas Kraske beide 0 Pkt., Jean-Marc Hintze 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Laurin Wendland 2 Pkt., Tim Slobar 1 Pkt. 1/2 FW, Tim Engler 11 Pkt. 1/6 FW, Florian Wendland 12 Pkt., Teoman Prahst 22 Pkt., Marc René Raue 17 Pkt. 1/3 FW, Ludwig Radt 22 Pkt.; EBV: 3/13 = 23%, Bernau 6/11 = 55%

EBV-Team der U 10 mit Niederlagen in Mahlow und in Bernau

U 10 Hugo Engelien (1)

Kapitän Hugo Engelien (noch 7 Jahre!) führte sein Team vorbildlich gegen Bernau und Mahlow, trotzdem reichte es am Ende nicht für Siege gegen diese Teams.

(mbor/eng) Unsere 7 – 9 jährigen Basketballer hatten in den letzten Wochen zwei schwere Auswärtsspiele. In Bernau hieß es am Ende 44:43 (19:21) für die SSV Lok Bernau, in Mahlow unterlag das EBV-Team hoch mit 38:72 (30:24)
In Bernau waren die Gäste aus Eisenhüttenstadt lange Zeit in Führung. Zur Halbzeit stand es 21:19 für die Oderstädter. Der SSV Lok Bernau trat mit 10 Spielern an, der Gast nur zu fünft. Dominik Reger fehlte leider. Das sollte sich im Laufe der Spielzeit bemerkbar machen. Der EBV startete stark, erhielt auch auf Grund der starken und aggressiven Verteidigung von Bernau viele Freiwürfe. Leider trafen die Gäste von der Linie schlecht. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Verteidigung des EBV immer offener. Das waren Einladungen für die Spieler von Bernau, die vehement zum Korb zogen und trafen. Am Ende war es eine hauchdünne Entscheidung, die auch durch zwei Fehler des Bernauer Kampfgerichtes begünstigt wurde.
EBV-Punkte gegen Bernau: Hugo Engelien 15 Pkt., Liam Wegner 6 Pkt., Jamie Hennlein 11 Pkt., Tom Schlegel 5 Pkt.

U 10 Liam Wegner (1)

Liam Wegner (9 Jahre) kommt immer ins Spiel des Teams.

In Mahlow bewiesen die Eisenhüttenstädter ebenfalls über weite Strecken des Spiels Einsatzwillen und Kampfesmoral. Mahlow hatte 12 Spieler an Bord. Und trotzdem führten die Gäste zur Halbzeit mit 30:24. Da staunten sowohl die Mahlower Spieler als auch ihr Trainer. Dreh- und Angelpunkt war Hugo Engelien, der 25 Punkte zum Ergebnis beisteuerte. Aber das reichte bei Weitem nicht. Auch wenn die anderen EBV-Spieler, wie Tom Schlegel, Liam Wegner und Jamie Hennlein sich große Mühe gaben. Die Kraft, die Kondition reicht einfach bei 4, 5 Spielern über die gesamte Spielzeit nicht aus. Im Spiel 1:1 verloren die Eisenhüttenstädter sehr oft den Ball, die Zuspiele zueinander wurden mit zunehmender Spielzeit immer ungenauer, so dass Mahlow immer wieder dazwischen gehen konnte. Der Sieg des SV Mahlow geht auch in dieser Höhe in Ordnung.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Hugo Engelien 25 Pkt., Liam Wegner 8 Pkt., Jamie Hennlein 3 Pkt., Tom Schlegel 2 Pkt.

Senioren II: Auswärtsniederlage in Bernau, Auswärtssieg gegen Cottbus

Senioren II Stephan Schulte

Flügelflitzer und in der Verteidigung hart arbeitender Stephan Schulte – einmal mehr bester Spieler der Eisenhüttenstädter in Bernau.

(mbor/bas) Das Senioren II – Team verlor sein Auswärtsspiel in Bernau hoch mit 42:98 (20:51) und gewann aber gegen den BBC Cottbus recht klar mit 63:42 (25:21). Spielertrainer Jörg Bastian gab vor dem Spiel gegen Bernau die Zielstellung aus, sich auf das wichtigere anschließende Spiel gegen Cottbus zu fokussieren. Beim EBV fehlten leider mit Steffen Gust und Jörg Hohlbein zwei wichtige etatmäßige Aufbauspieler. Der erste EBV-Fünfer wurde etwas geschont, so kamen auch alle Spieler der zweiten Reihe zu ihren Einsätzen. Bernau trat mit 10 Spielern an, die unbedingt darauf aus waren, dem Gast eine hohe Niederlage beizufügen. Eine zeitweilige Bernauer Ganzfeldpresse spielte die Eisenhüttenstädter schwindlig. Der EBV verlor schon viele Bälle im Aufbauspiel, woraus sich schnelle Konter für Bernau anschlossen, die zu dem dann letztlichen Punktestand führen. Bereits zur Halbzeit lag Bernau mit 51:20 vorn. EBV-Aufbauspieler Andreas Meier wurde für das zweite Spiel geschont, so spielte der EBV mehr recht als schlecht das Spiel zu Ende. Dennoch machten Mike Slobar, Jürgen Dexheimer und Marcus Bohlig ihre Sache gut, hatten gute Einzelaktionen und konnten sich in das Spiel einbringen. Natürlich war die Gegenwehr sehr stark, der sie auch Tribut zollen mussten. Am Ende gewann Bernau verdient hoch mit 98:42, wobei das Team sechs erfolgreiche Dreipunktewürfe (Ehst. 1 Dreier) traf und auch eine bessere Freiwurfquote von 58% (Ehst. 38%) hatte.
EBV gegen Bernau: Mario Krüger 7 Pkt. 3/7 Freiwürfe, Marcus Bohlig, Franko Löser, Jörg Bastian alle 0 Pkt., Jürgen Dexheimer verletzt ausgeschieden, Steffen Schneider 6 Pkt. 2/8 FW, Andreas Meier 11 Pkt. 1 Dreier, Steffen Wersing 10 Pkt. 4/7 FW, Mike Slobar 1 Pkt. 1/2 FW, Stephan Schulte 8 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/26 = 38%, Bernau 18/31 = 58%
Das Spiel gegen Cottbus gleich anschließend lief für den EBV zu Beginn nicht so, wie es sich das Team vorgestellt hatte. Leider passte sich die Mannschaft der Spielweise des Gegners an, das Tempo wurde verschleppt, das Team spielte konfus. Von außen war zu erkennen, dass der EBV zwar das bessere Team war, aber die Oderstädter konnten es einfach nicht umsetzen. Cottbus kämpfte und warf seine Robustheit in die Waagschale, hinzu kamen noch glückliche Treffer. Die Zone wurde für den EBV-Aufbau dicht gemacht und somit das Spiel zerstört. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 14:11, zur Halbzeit mit 25:21. Die Punkte der Viertel zeigen, dass vor allem verteidigt wurde. Die Eisenhüttenstädter stellten während des Spiels dreimal die Verteidigung um, das hat aber nicht den Zweck erfüllt, der es sein sollte. Nach 30 Minuten lag der EBV etwas komfortabler mit 40:31 vorn. Im letzten Viertel spielte der EBV wieder seine herkömmliche Verteidigung. Dadurch kam das Team auch offensiv wieder besser ins Spiel. Erst jetzt ließ die Konzentration bei Cottbus nach und die EBV-Spielzüge führten zum Erfolg. Hinzu kamen kluge Entscheidungen bei der Pass- und Wurfauswahl und eine gute Wurfquote. Cottbus hingegen verlor zunehmend die Nerven und spielte am Ende überhastet und mit wenig Wurfglück. Am Ende geht der hohe Sieg für den EBV in Ordnung.
Spielertrainer Jörg Bastian: „Das Spiel gegen Cottbus hat gezeigt, dass wir in schwierigen Phasen einfach nicht die Geduld verlieren dürfen und wir uns auf unsere eigenen Stärken verlassen müssen. Gegen den BBC war es vor allem wichtig, dass dieses Mal, im Gegensatz zum Hinspiel, unsere beiden Center Mario Krüger und Steffen Wersing auflaufen konnten. Nur so konnten wir körperlich dagegen halten, Rebounds holen und Luft für die Flügelspieler schaffen. Ich freue mich sehr, dass wir auch endlich einmal ein Spiel hoch gewinnen konnten. Das ist leider schon zu lange her. Und das ohne die Stammspieler Steffen Gust und Jörg Hohlbein. Meine Anerkennung und mein Respekt dem Team gegenüber. Leider konnten wir im zweiten Spiel nicht alle Spieler einsetzen, da wir auch auf den direkten Vergleich schauen mussten und keinen „Einbruch“ riskieren wollten. Bester Spieler in unseren Reihen war Stephan Schulte. Unser Trend zeigt nach oben und die Mannschaft hält zusammen.“
EBV gegen Cottbus: Mario Krüger 14 Pkt. 4/12 Freiwürfe, Steffen Schneider 7 Pkt. 1 Dreier, Franko Löser 0 Pkt., Andreas Meier 9 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Jürgen Dexheimer verletzt ausgeschieden, Jörg Bastian 3 Pkt. 1/3 FW, Steffen Wersing 13 Pkt. 7/10 FW, Mike Slobar 0 Pkt., Stephan Schulte 17 Pkt. 2/2 FW, 1 Dreier, Marcus Bohlig nicht eingesetzt; Freiwürfe EBV: 15/29 = 52%, Cottbus 6/19 = 32%