Landesliga Herren: Zum neuen Jahr ein Heimsieg gegen USV Potsdam II

(sch/mbor) Nach einem sehr spannenden, jederzeit umkämpften Spiel setzte sich der EBV 1971 vor eigener Kulisse mit 67:61 (36:25) durch. Das geplante zweite Spiel gegen RedHawks Potsdam 2 musste leider ausfallen.

Der Start ins erste Viertel gestaltete sich leider wieder sehr holprig für den EBV. Das Team war zwar motiviert, jedoch es fehlte die dazu gehörige Körpersprache. Der Gastgeber konnte sich offensiv nicht durchsetzen, verpasste den Start und ging nach 3 Minuten mit 1:5 in Rückstand. Eine Auszeit und eine kurze Ansprache halfen, den Rückstand auf 5:6 zu verkürzen. Das von Anbeginn sehr physische Spiel wurde mit vielen Fouls in dieser Periode unter den Körben entschieden. Schon hier deutete sich an, dass der EBV von der Freiwurflinie einen sehr schlechten Tag erwischt hatte. Das belegen die Zahlen in dieser Phase, 5/12 FW für EBV gegen 10/14 FW für Potsdam. Allein Marc René Raue hält den EBV mit 7 starken Punkten und dadurch 13:14 nach 10 Minuten im Spiel.

Im 2.Viertel verlief das Spiel ähnlich wie zuvor. Nach 12 Minuten und einem 15:18 Rückstand erwachte der EBV endlich aus seinem „Tiefschlaf“ und wurde offensiv besser. Dennis Herkt und Thomas Schneider versenkten zwei Dreier in Folge, gefolgt von drei Punkten, durch den hart am Korb kämpfenden Jaime Gomez. Daraus wurde ein 9:0 Lauf für den EBV und eine erstmalige 24:18 Führung.

Anschließend konnten Adrian Schubel und Marc René Raue noch einmal mit Punkten nachlegen; Dennis Herkt belohnt sich mit seinem zweiten Dreier, gefolgt von einem Dreier von Jaime Gomez. Ein erneuter diesmal 12:0 Lauf durch die Gastgeber belohnt den EBV zum 36:19. Der EBV „arbeitete“ sich an den USV-Spielern förmlich am gegnerischen Korb ab, hatte aber, wie bereits erwähnt an der Freiwurflinie schlechte Optionen; nur 1/14 FW in diesem 2.Viertel. Zur Halbzeit stand es 36:25 vor sehr gut mitgehender heimischer Kulisse.

Den Start nach der Halbzeit verschläft der EBV vollends und kassiert einen 0:8 Lauf; aber noch führen die Stahlstädter mit 36:33. Offensiv läuft überhaupt nichts zusammen, ab der 24.Minute folgt der zweite 9:0 Lauf der Potsdamer und der Führungswechsel – 44:40 für den USV. Der EBV schleppt sich mit nur 10 Punkten in diesem Viertel zum Ausgleich zum Ende des 3.Viertel in ein 46:46. Wie wenig die kämpferische Einstellung in diesem Viertel war, beweisen unter anderen 0 erkämpfte Freiwürfe. Dazu kamen leider immer mehr individuelle Aktionen, zu oft unmotivierte Dreier, zu viele unnütze Dribblings, ein viel zu schwaches Teamspiel. Es war einfach nicht schön, das Spiel des EBV anzuschauen.

Offensiv versagte der EBV wie gesagt kläglich – Potsdam kann sich in der 33.Minute nach einem erneuten 6:0 Lauf mit 54:49 in Führung bringen. Eine wichtige Auszeit folgte durch Spielertrainer Paul Schulz.

Und – auf einmal ist der EBV wieder präsent, die Zuschauer gehen noch einmal sehr stark mit und ein 6:0 Lauf ab der 35.Minute bringt den EBV kurzzeitig zum 55:54 in Führung.

Das Spiel nähert sich dem Ende. Ein Dreier für Potsdam zum 57:55, Adrian Schubel gleicht mit 2 verwandelten Freiwürfen zum 57:57 aus, anschließend ein ganz wichtiger Dreier von Vitali Palkin, der EBV führt mit 60:57.

In der 40.Minute steht es 62:61, es bleibt sehr spannend. In den letzten Sekunden des Spiels behält der EBV die Ruhe und bringt sich mit einem 5:0 Lauf in Führung und gewinnt das Spiel mit 67:61. Marc Raue sehr stark mit noch einmal 7 Zählern im 4.Viertel. Der EBV „verbessert“ seine miserable Freiwurfquote durch ein 6/8 in diesem Viertel. Topscorer beim EBV war Marc René Raue mit 16 Punkten, gefolgt von Dennis Herkt und Adrian Schubel mit je 11 Punkten.

Trainer Paul Schulz nach dem Spiel: „Es ist schwer nach solch einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Wir haben das Spiel zwar am Ende noch gewonnen. Jedoch war es eine der schwächsten Offensivleistungen der Saison. Defensiv war unsere Leistung solide. Das der USV nur 61 Punkte machte, war nicht der Defensivstärke des EBV – Teams, sondern der Offensivschwäche der Potsdamer geschuldet. Dazu kommt unsere Freiwurfschwäche – 20 Punkte gehen allein an der Freiwurflinie verloren. Unerklärlich war für mich als Spielertrainer, dass wir trotz einer respektablen Halbzeitführung die 2.Halbzeit mit 36:31 an den USV Potsdam abgeben. Und das vor eigener Kulisse.“

EBV-Punkte gegen Potsdam: Marc René Raue 16 Pkt. 4/8 FW, Dennis Herkt 11 Pkt. 1/2 FW, 1 Dreier, Adrian Schubel 11 Pkt. 3/10 FW, Teoman Prahst 8 Pkt., Paul Schulz 7 Pkt. 3/6 FW, Jaime Gomez 6 Pkt. 1/6 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 5 Pkt., 1 Dreier, Vitali Palkin 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 12/32 = 38%; Freiwürfe Potsdam: 14/24 = 58%

Das Weihnachtsturnier 2022 war ein voller Erfolg

4 Jugend- und Erwachsenenteams, 3 Nachwuchsteams und 4 daraus gebildete gemischte Teams Eltern/Kinder trafen sich zum alljährlichen traditionellen Weihnachtsturnier.

Nachdem das Turnier 2020 und 2021 ausgefallen war, formierten sich Frauen und Männer in 4 Teams, um sich nach dem Weihnachtsbraten sportlich fair zu betätigen. Viele ehemalige Spielerinnen und Spieler, Aktive aus Fürstenwalde und des EBV 1971 spielten gegeneinander. In 2 x 8 Minuten wurde der Sieger ermittelt.

Im letzten Spiel des Tages mussten sogar eine Verlängerung und ein Freiwurfschießen über den Sieger entscheiden. Das Spiel gewann das Team mit Kapitän Uwe Sarnow (Fürstenwalde) hauchdünn gegen das Team Toni Meinhardt (EBV). Ältester Teilnehmer war Jörg Hohlbein / EBV 1971.

Sehr wichtig war dem Veranstalter im Jahr 2022 die mehr als 20 Kinder sportlich mit einzubeziehen. Das gelang in den drei gebildeten Teams vortrefflich. Gespielt wurde in gemischten Teams mit jeweils 6 bis 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf tiefer gelegenen Körben.

Da spielten Kinder der U 14 des EBV 1971 zusammen mit Aktiven aus Berlin und mit Kindern, die überhaupt noch keinen Basketball in der Hand hatten. Die jüngsten Teilnehmer waren mit 6 Jahren Effi Jockel und Mathilda Hellwig.

Der Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen unser Gast zu sein. Frank Balzer war selbst einige Jahre als Aktiver im EBV 1971 tätig.

Mit dem 2.Vorsitzenden des EBV, Manfred Borchert, wurde so manche knifflige Korbsituation noch einmal analysiert. Der Dank gilt Frank Balzer auch für eine Spende in Höhe von 100,00 EURO.

Ein weiterer Höhepunkt war die Bildung von 4 gemischten Eltern-/Kind-Teams, die gegeneinander antraten. Es spielten zum Beispiel die Familien Jockel/Püschel-Liebe gegen die Familien Türk/Nagel, die Familien Zucknick/Schuster gegen die Familien Helwig/Müller. Hier wurden insgesamt 6 Spiele ausgetragen.

Sowohl bei diesen Spielen als auch bei den Kinderbegegnungen wurden keine Sieger ermittelt. In allen Spielen stand in jedem Fall der Spaß im Vordergrund.

Nach 6 Stunden waren Sieger und Platzierte bei den Erwachsenen ermittelt. Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rundeten bei einer sehr guten Versorgung das positive Bild der Veranstaltung ab.

Ergebnisse des Seniorenturniers:

  1. Team 2 mit Juliane Hensel, Gunnar und Erik Hermann, Danny Püschel, Jörg Hohlbein, Uwe Sarnow, Jonas Kraske
  2. Team 3 mit Thomas Nagel, Linda Püschel-Liebe, Steffen Schneider, Alexander Schönfeld, Max Hoyer, Alexander Türk
  3. Team 1 mit Adrian Schubel, Nico Schulpig, Marvin Schlegel, Arian Schneider, Tom Schlegel
  4. Team 4 mit Nena Müller, Toni Meinhardt, Thomas Schneider, Tim Jockel, Till Schuster, Robert Zucknick, Dennis Herkt

Der Dank gilt allen Aktiven und Schiedsrichtern, allen Helfern, insbesondere an Frau Madlen Felgenträger, an Herrn Steffen Weidauer und Herrn Robert Schlegel, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, sowie an die beiden Kampfrichter aus der U 14, Maximilian Witzel und Lukas Felgenträger.

Alle Beteiligten waren sich einig: Solch ein Turnier muss es auch im Jahre 2023 wieder geben.

Oberliga U 14 Staffel 2 – Leider noch einmal zwei Niederlagen in Potsdam zum Jahresende

(mbor) Mit 9 Spielern konnte der EBV 1971 trotz zahlreicher Ausfälle in Potsdam antreten. Gegen den Gastgeber Kings&Queens standen die Gäste auf verlorenem Posten. Das Team verlor gegen klar überlegene Gastgeber mit 27:92 (19:53). Gegen den zweiten Gegner Red Eagles Rathenow hieß es zum Schluss 54:77 (24:40).

Die Potsdamer hatten in ihren Reihen den Unterschiedsspieler, Robert Neumann, der die Gästespieler weit überragte. Allein schon dieser Fakt reichte, um dem EBV immer wieder Nackenschläge in Form von Punkten zu geben. Robert Neumann erzielte 35 Punkte, das sind 38% aller Potsdamer Punkte. Bei den Gästen gab es keinen Spieler solchen Formats.

Dazu kam, dass die mitgereisten Eltern und Trainer Manfred Borchert zuschauen mussten, wie sich das Team fast völlig willenlos und kraftlos, ohne den richtigen Biss und den Zug zum Korb, den Potsdamern ergab. Da halfen auch 3 Auszeiten für den EBV nicht. Zu sehr schmerzten eben die vielen Ausfälle, ganz besonders der von Scorer und Führungsspieler Ben Schmidt.

Nach 20 Minuten führte Potsdam bereits uneinholbar mit 53:19. In der zweiten Halbzeit wurde es leider noch schlimmer. Der EBV traf in der zweiten Spielhälfte nur 4x den gegnerischen Korb, macht zusammen 8 Punkte. Das ist beredtes Zeugnis für die totale Überlegenheit der Kings&Queens und der sicht komplett unter Wert verkauften Eisenhüttenstädter. Am Ende trotteten die Oderstädter niedergeschlagen und physisch angeschlagen mit 27:92 vom Parkett.

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2: Lena Nagel 4 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Lennard Robert 4 Pkt 2/4 FW, Baran Dalhancer 2 Pkt., Tim Schilling 0 Pkt., Laura Knust 4 Pkt., Oskar Schulz 6 Pkt., Lucas Knust 3 Pkt 1/2 FW, Laurynas Lukosius 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 3/8 = 38%, K&Q Potsdam 6/20 = 30%

Erfreulicherweise dann ganz anders das zweite Spiel. Rathenow hatte nicht den körperlich großen Überflieger in seinen Reihen. Diese spielten jedoch mit Mujtaba Nabizadeh, der dem EBV ganz allein in 28 Minuten 40 Punkte einschenkte. Und das, ohne dass es den Eisenhüttenstädtern gelang, diesen Spieler zu stoppen. Das gelang indirekt erst dann, als sich Baran Dahlhancer ein Herz nahm und M. Nabizadeh innerhalb von 2 Minuten 2 Fouls „verpasste“. Damit musste der Rathenower erst einmal kurze Zeit foulbelastet pausieren.

Was setzte der EBV in diesem Spiel dagegen? Die Körpersprache war positiv. Die Spieler sprachen sich in der Defensive ab, wer welchen Spieler zu verteidigen hatte. Das Team bewies als Ganzes, gewilt zu sein, ein besseres Spiel abzuliefern. Nach 10 Minuten stand es zwar schon 12:25, aber die Mädchen und Jungen kämpften und gaben das Spiel nicht einfach so ab. Die Viertelergebnisse von 12:15, 12:16 und 18:21 beweisen das eindrucksvoll. Und – Lennard Robert bewies mit seinen 24 erzielten Punkte gegen Rathenow, wozu er auch im ersten Spiel hätte fähig sein können. Die Mannschaft zeigte defensiv eine gute Leistung und offensiv eben ein Teamspiel, das auch unter dem Rathenower Korb erfolgreich war. Oskar Schulz und Laurynas Lukosius erzielten gute 10 Punkte, Baran Dalhancer schaffte trotz vieler Chancen leider nur 4 Punkte, Ben Vorhoff (U 12) und Lena Nagel erzielten 2 Punkte.

Trainer Manfred Borchert nach beiden Spielen: „Es war am Ende ein versöhnlicher Abschluss des Kalendejahres 2022. Zu oft zwangen uns viele krankheitsbedingte Ausfälle zum Umplanen und hinderten uns daran, vielleicht den einen oder anderen Sieg mehr eingefahren zu haben. Jetzt geht es ab Januar in die Platzierungsrunde mit 4 Turnieren. Hier können wir als Team beweisen, was wir können und uns gemeinsam im Training erarbeitet haben.“

EBV-Punkte gegen Red Eagles Rathenow: Lena Nagel 2 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Lennard Robert 24 Pkt., Baran Dalhancer 4 Pkt. 0/2 FW, Tim Schilling und Laura Knust beide 0 Pkt., Oskar Schulz 10 Pkt., Lucas Knust 2 Pkt., Laurynas Lukosius 10 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV 0/6 = 0%, Rathenow 3/8 = 38%

Oberliga U 18: Knapper Heimsieg gegen Lauchhammer und Niederlage gegen Cottbus

Adrian Schubel – seine Pässe, seine Defensive und dazu 51 Punkte in beiden Spielen waren überaus überzeugend.

(kal/mbor) Im letzten Heimturnier des Jahres mussten die Jungen der U 18 ihr zweites Spiel gegen den BBC Cottbus mit 71:81 (46:37) abgeben. Das erste Spiel gewannen die Gastgeber knapp mit 61:56 (24:34)

Leider waren nur 6 Jungen als Heimmannschaft (vier Ausfälle durch Krankheit) gegen die Lausitzer spielfähig. Zwei Jungen mussten sogar aus der U 16 aushelfen, damit das Team überhaupt antreten konnte.

Noch einmal Defensive Nico Schulpig, Adrian Schubel und Arian Schneidee!

Lauchhammer erwies als äußerst schwierig zu bespielen. Der Gegner bestimmte das Spiel, hatte mehr Spielanteile und führte nach 10 Minuten verdient mit 15:10.

Im zweiten Viertel versuchte der EBV mit vielen Fastbreakaktionen und individuellen Durchbrüchen zum Korb zum Erfolg zu kommen. Das gelang zwar mit den beiden Topscorern Adrian Schubel (21 Punkte) und Arian Schneider (U 16/19 Punkte) recht gut. Aber der Gastgeber hat zurzeit große Probleme, erfolgreich zu sein. Selbst einfche Korbleger trafen nicht. Dazu kam eine bereits bekannte Reboundschwäche, die Lauchhammer durch O. Nothing weidlich nutzte.

Hier ist irgendwo Arian Schneider – ganz stark als U 16 Spieler, seine Defensive und seine erzielten 26 Punkte!

Lauchhammer verlegte sich auf Fouls, um die sehr guten 1:1 – Situationen zu unterbinden. Die Gäste hatten damit auch „Erfolg“. Der EBV ging in dieser Phase vierzehn Mal an die Freiwurflinie, traf aber nur sechs Mal (6/14). Den Gastgeber gelangen durch diese vielen Unterbrechungsn nur 8 Punkte aus dem Feld. So ging es mit einer 10-Punkte-Führung der Südbrandenburger in die Pause.

Erst nach dem Seitenwechsel besannen sich die EBV-Jungen auf ihr Können und ihren Ausnahmekönner Adrian Schubel. Er war jetzt Dreh- und Angelunkt. Er gab das Tempo vor, war Ballverteiler und Punkt“vollstrecker“ am Brett des Gegners. Mitte des dritten Viertels hatte Lauchhammer sogar 15 Punkte Vorsprung. Die Gastgeber rackerten und kämpften und kamen bis zur 30.Minute auf 41:48 heran.
Das letzte Viertel musste her, um alle Kräfte des Rumpfteams zu mobilisieren und den „Spieß“ noch umzudrehen. Mit einer Energieleistung schafften die Gastgeber ein 20:8 in diesem Viertel und warem am Ende erschöpft und glücklich mit 61:56 gegen diesen unbequemen Gegner gewonnen zu haben.

Max Kalisch als Trainer des EBV zu diesem Spiel: „Wir hatten große Probleme mit den Südbrandenburgern. Erst ein überragender Adrian Schubel und ein sehr guter 14jähriger Arian Schneider gepaart mit Einsatzwillen aller Spieler brachte uns den Sieg. Nico Schulpig hat zwar nicht gepunktet, trug aber in der Offensive wesentlich zum Sieg bei.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Nico Schulpig 0 Pkt., Niklas Schmidt 9 Pkt. 3/6 FW, Marvin Schlegel 6 Pkt., Adrian Schubel 21 Pkt. 3/6 FW, Tom Schlegel 6 Pkt, Arian Schneider 19 Pkt. 6/12 FW; Freiwürfe EBV: 12/24 = 50% Lauchhammer: 6/11 = 55%

Marvin Schlegel, wie gewohnt solide in der Defensive und gut im Reboundverhalten.

Nach einem Spiel Erholung wartete der 2.Gegner des Tages, der BBC Cottbus auf die Gastgeber. Man könnte meinen, der EBV hatte nicht mehr die Kräfte, um aufzudrehen. Doch weit gefehlt. Cottbus spielte ja unmittelbar zuvor gegen Cottbus – auch nur mit 6 Spielern – und musste dieses Spiel erst einmal verarbeiten. Das nutzen der EBV gnadenlos aus und erspielte sich ein starkes 27:13 nach 10 Minuten. Auch wenn im 2.Viertel der EBV dem ersten schweren Spiel bereits Tribut zollen musste, „retteten“ sich die Oderstädter bis zur Halbzeit mit 46:37 ins Etappenziel.

Teamdefensive war in beiden Spielen mehr als angesagt.

Welche Fähigkeiten in den Spielern des EBV steckten bewies das dritte Viertel. Kein Spieler war sich zu fein, richtig gut zu verteidigen. Ein großes Lob an Tom Schlegel und Arian Schneider, die aus der U 16 den Kader mehr als nur auffüllten. Alle gingen an ihre physische Grenze. Das trift aber in vollem Umfang auch auf die Cottbuser zu. Bis zur 30.Minute hielt der EBV mit 63:61 noch dagegen. Doch dann reichten dem BBC ganze vier Minuten und das mit immer wieder schnellem erfogreichen Fastbreakspiel um das Spiel von 63:67 auf 73:71 (33. bis 37.Minute) zu drehen. Die reichten den Cotbusern, das Spiel relativ dutlich 81:71 zu gewinnen.

Tom Schlegel (U 16) war stets ein Unruheherd.

Trainer Max Kalisch nach dem verlorenen Spiel: „Wir hlielten erfreulicherweise lange dagegen. Cottbus machte dann im letzten Viertel den Ball zu schnelssten Mitspieler und schon hatten wir defensiv das komplette Nachsehen. Trotz der Niederlage ein guter Sieltag für uns. Herausrragend Adrian Schubel mit seiner Defensive und die 56 Punkte in beiden Spielen. Und das vornehmlich im teilweise sehr körperbetonten 1:1 zum gegnerischen Korb. Respekt!“

EBV-Punkte gegen Cottbus: Nico Schulpig 4 Pkt., Niklas Schmidt 9 Pkt. 1/4 FW, Marvin Schlegel 14 Pkt. 0/2 FW, Adrian Schubel 35 Pkt. 5/7 FW, Tom Schlegel 2 Pkt, Arian Schneider 7 Pkt.1/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/15 = 246%, Cottbus: 5/9 = 56%

 

 

OL Damen: Erster Sieg in der neuen Saison gegen Kings&Queens Potsdam

Jil Schmidt – Topscorerin und Chefin auf dem Platz!

Für die Oberliga Damen des EBV war es das erste Spiel gegen die Kings&Queens Potsdam, die in dieser Saison neu in der höchsten weiblichen Spielklasse Brandenburgs starten.

Mit 9 EBV-Damen, davon 2 Spielerinnen aus der U16, begann das Spiel. Jil Schmidt, die einzige Spielerin mit langjähriger Basketballerfahrung, war Dreh- und Angelpunkt der Partie. Sie hat das Spiel geleitet und ihre Mitspielerinnen gut in Szene gesetzt. Sehr gut harmonierte das Zusammenspiel mit Emilia Schneider (U 16). Diese bedankte sich mit starken 17 Punkten. Leider wird uns Jil Schmidt am 2023 in Richtung Australien/Brisbane verlassen

Der EBV spielte anfangs etwas „holprig“, die Potsdamerinnen, nur mit 7 Spielerinnen angetreten, kamen etwas besser ins Spiel. Die Gäste aus der Stahlstadt spielten zum ersten Mal in dieser Aufstellung. Da brauchte es eine gewisse Zeit des „Zusammenraufens“. Der EBV schaffte so nach und nach ein leichtes Übergewicht. Über 15:13 nach 10 Minuten und 16:10 im zweiten Viertel ging es mit einer 8 – Punkteführung in die Pause.

Maren Robert eine wichtige Größe im Defensiv-Verbund des EBV

Sehr vorteilhaft für die Spielweise der Gäste von der Oder war, dass die jungen Spielerinnen die Fastbreaks laufen konnten, die etwas älteren Spielerinnen sicherten den eigenen Korb ab und „hielten diesen sauber“.

Das Zusammenspiel des EBV zeichnete sich insgesamt durch eine solide Defensive aus.

 

Emilia Schneider (U 16-Spielerin) erhielt viele gute Pässe und veredelte diese durch satte 17 Punkte.

In der zweiten Halbzeit konnte der EBV durch sicheres Spiel nach vorn und gute Pässe seinen Vorsprung immer weiter ausbauen. Nach 30 Minuten führte der EBV mit 46:33. Am Ende gewann das Team sicher mit 64:45.

 

EBV – Spielerinnen: Tara Bastian 8 Pkt.; Anne Vorhoff 0 Pkt.; Alexandra Zucknick 0 Pkt. 0/2 FW; Zoe Rinkau 2 Pkt.; Maren Robert 5 Pkt.1/2 FW; Emilia Schneider 17 Pkt. 1/4 FW; Jil Schmidt 25 Pkt.; Kimberly Müller 0 Pkt.; Carolin Gliese 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/8 = 25%

Hoher Sieg gegen Schwedt und wiederum vermeidbare knappe Niederlage gegen Gastgeber aus Brandenburg

Mit sehr gemischten Gefühlen fuhr das Team der Herren aus Brandenburg nach Hause. Gegen die zweite Vertretung der BG 94 Schwedt gewann das Team sehr souverän mit 103:53 (50:26), gegen den SFB 94 Brandenburg gab es eine knappe 59:63 (29:34) Niederlage.

Der EBV startete ins erste Viertel gegen Schwedt sehr holprig. Ein 17:21 nach 10 Minuten belegen die schwache Defensivarbeit. Im Teamspiel nach vorn klappte noch relativ wenig. Lediglich die 6 Punkte von Vitali Palkin und 5 Punkte von Teoman Prahst bis dahin hielten das Team einigermaßen im Spiel.

Das änderte sich nach der Viertelpause. Jetzt kam das Team auf Betriebstemperatur. Aus einer guten Verteidigungsarbeit wurde das schnelle Spiel nach vorn gesucht. Damit war Schwedt komplett überfordert. Ein 33:5 und ein 50:26 zur Halbzeit belegen das eindrucksvoll.

Diese Art zu spielen setzte sich in der zweiten Halbzeit nahtlos fort. Nach einem „ruhigen“ 25:19 in dritten Viertel folgte ein 28:8 in den letzten 10 Minuten. Sehr großen Anteil am 103:53 – Kantersieg hatten die Spieler, die im letzten Spiel auf Grund von Verletzungen nicht auflaufen konnten: Marc René Raue als Topscorer mit 24 Punkten, Teoman Prahst mit 23 Punkten und Adrian Schubel (U 18) mit 21 Punkten, davon 5 erfolgreiche Dreipunktewürfe. Ebenfalls gut aufgelegt war Vitali Palkin mit seinen 17 Punkten. Damit konnten 4 Spieler zweistellig punkten. Das stellte denn auch Spielertrainer Paul Schulz in der Analyse zufrieden: „Wir haben unsere Stärken durch eine gutstehende Defensive und durch schnelles Umkehrspiel gegen Schwedt konsequent ausgespielt. Der hohe Sieg gab uns mit dieser Spielweise recht. Nicht zufrieden bin ich mit dem Freiwurfergebnis von nur 42%.“

EBV-Punkte gegen Schwedt: Marc René Raue 24 Pkt. 2/4 FW; Teoman Prahst 23 Pkt. 1/2 FW; Adrian Schubel 21 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier; Vitali Palkin 17 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier; Dennis Herkt 8 Pkt.; Jaime Gomez 5 Pkt. 1 Dreier FW; Paul Schulz 3 Pkt. 1 Dreier; Max Kalisch 2 Pkt.; Joey Lehmann und Jonas Kraske beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/12 = 42%, Schwedt: 12/23 = 52%

Das zweite unmittelbar danach folgende Spiel des EBV gegen die Gastgeber war sehr zerfahren. Die Foulquote mit 24 Fouls bei den Gästen war einfach zu hoch. Daraus resultierte, dass Brandenburg sehr oft an die Freiwurflinie kam. Schon dieses „Pfund“ von 81% für Brandenburg im Gegensatz zum EBV mit nur 58% stach an diesem Tag. Das reichte dem Gastgeber allein schon, um am Ende das Spiel knapp nach Hause zu bringen.

Aber der Reihe nach. Nach Spielertraineraussage nahm das EBV-Team das Spiel gegen Brandenburg zu leicht. Im Gefühl des Überschwanges des hohen Sieges aus dem ersten Spiel schlichen sich Unzulänglichkeiten in der Mannverteidigung ein. Doch damit nicht genug. Teoman Prahst und Joey Lehmann mussten frühzeitig angeschlagen vom Parkett.

„Wir haben im 2.Viertel (10:22) komplett versagt. Wenn der Brandenburger Steve Dignas von 63 Punkten uns 45 Punkte (71% der Brandenburger Teampunkte) einschenkt und wir ihn mit 14/17 = 82% immer wieder an die Freiwurflinie schicken, müssen wir die Schuld erst einmal bei uns suchen, dass wir knapp verloren haben,“ so Paul Schulz.

Und weiter führte er aus: „Das Team war mental auf diesen Brandenburger Fight nicht eingestellt. Wir haben uns teilweise demoralisieren lassen. Da müssen wir cleverer und abgezockter agieren, damit wir solche Phasen positiv meistern. Offensiv fehlte uns dann auch noch das Wurfglück, um dieses knappe Spiel aus dem Feuer zu reißen. Wir haben nach der Halbzeit zwar von einer Mann- auf Zonenverteidigung umgestellt. Aber auch das hat an diesem Tag nicht so gut funktioniert, um den Rückstand (29:34) aufzuholen. Erschwerend kam hinzu eine sehr schlechten Schiedsrichterleistung.“

Paul Schulz legte jedoch noch einiges weitere klar: „Mein Team zeigt zurzeit eine schlechte Trainingsbeteiligung! Diese Niederlage, so bitter sie auch war, werden wir im April im Rückspiel zu Hause mehr als wettmachen.“

Bleibt noch positiv festzustellen, dass nur Marc René Raue mit 21 Punkten, Paul Schulz mit 12 Punkten (4/4 Freiwürfe!)  sowie Vitali Palkin die Aktivposten des Spiels waren und den Ansprüchen genügten. Diese drei Spieler waren jedoch gegen Brandenburg einfach zu wenig, um zu gewinnen.

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Marc René Raue 21 Pkt. 7/14 FW; Paul Schulz 12 Pkt. 4/4 FW; Vitali Palkin 9 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier; Jaime Gomez 8 Pkt. 2/3 FW; Dennis Herkt 4 Pkt.; Adrian Schubel 3 Pkt. 1/4 FW; Teoman Prahst 2 Pkt. – ab 3. Minute 2. Viertel verletzt; Joey Lehmann früh verletzt ausgeschieden; Max Kalisch und Jonas Kraske beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17/29 = 58%, Brandenburg: 21/26 = 81%