17.Jan..2018 | Featured, OL-LL U16, Saison 2017/2018 |

Flügelspieler Tobias Lätsch übernimmt mehr und mehr Verantwortung in seinem Team.
(mbor/pra) Die Mannschaft der U 16 verlor in der Platzierungsrunde beide Spiele in Lauchhammer. Gegen einen überlegenen Gastgeber gab es ein 37:63 (14:33), gegen das Team der Red Eagles Rathenow verloren die Jungen und Mädchen von der Oder mit 37:47 (20:23).
Das Team der U 16 kann einfach nicht gewinnen. Außerdem ist es vom Verletzungspech verfolgt. So war der Langzeitverletzte Tim Sprenger noch lange nicht in alter Form, verletzten sich Tobias Buhlau (6 Wochen Ausfall) und Josefine Hentze (4 Wochen Ausfall) . Weiter fehlten dieses Mal auch noch spielstarke Spieler wie Max Kalisch, Niclas Hartmann und Roman Theißen. So fuhr Trainer Teoman Prahst mit einer bösen Vorahnung in die Lausitz. Sie sollte sich bewahrheiten.
Der EBV spielte zu Beginn gegen den Gastgeber eine 4:0 Führung heraus. Das war ansehnlich. Das Team konnte sogar ein eintrainiertes System durchspielen. Doch das war es schon. Danach baute die Mannschaft sehr kontinuierlich ab. Obwohl gute Korbwurfmöglichkeiten vorhanden waren, vergaben die meisten Spieler sehr kläglich.
Lauchhammer war größenmäßig deutlich überlegen und erspielte sich ein 17:8 nach 10 Minuten und eine klare 33:14 – Halbzeitführung. Zu allem Unglück verletzte sich Tobias Buhlau schwer. Damit ist die Saison für ihn als guten Verteidiger wahrscheinlich beendet.
Die Probleme bei den Oderstädtern setzten sich in der zweiten Halbzeit fort. Kaum einer fand zu seiner Normalform. Aufbauspieler Tim Sprenger konnte noch nicht das abrufen, wozu er eigentlich fähig ist. Tobias Lätsch, Josefine Hentze, Dominik Träder (gute 10 Punkte!) und Jil Schmidt mühten sich redlich. Aber die oben genannten fehlenden Spieler waren eben eine sehr deutliche Schwächung für den EBV. So machten die Eisenhüttenstädter in den dritten 10 Minuten leider nur 3 Punkte. Lauchhammer gewann schließlich hoch und völlig verdient mit 63:37.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Tim Sprenger 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jil Schmidt und Josefine Hentze beide 0 Pkt., Tobias Lätsch 3 Pkt. 1/2 FW, Leonard Lay 4 Pkt. 0/2 FW, Dominik Träder 10 Pkt. 2/4 FW, Tobias Buhlau 2 Pkt., Tobias Lätsch 3 Pkt. 1/2 FW, Sandro Lay 4 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 3/10 = 43%, Team Lauchhammer: 5/12 = 42%

U 14 Spieler Sandro Lay erfüllte in beiden Spielen seine Aufgaben sehr gut und erzielte im Spiel gegen Rathenow überragende 21 Punkte.
Gleich anschließend spielte der EBV gegen das Team aus Rathenow. Körperlich und auch spielerisch waren die Eisenhüttenstädter zumindest ebenbürtig, teilweise auch überlegen. Der EBV hatte mit dem Ausfall von Tim Sprenger und Tobias Buhlau keinen etatmäßigen Aufbauspieler mehr. So musste der erst 12jährige Sandro Lay (U 14) die Kastanien aus dem Feuer holen und notgedrungen das Spiel machen. Weitere Spieler waren „angeschlagen“, wie Leonard Lay, Dominik Träder und Josefine Pietzer.
Das Spiel des EBV wurde im wahrsten Sinne des Wortes immer kopfloser. Die Probleme aus dem ersten Spiel wie mangelnde Chancenverwertung, Zuspielfehler traten wieder massiv auf, so dass die Stahlstädter das Spiel eklatant mit 37:47 (8:11, 12:12, 4:11) abgaben. Dabei war der EBV zur Halbzeit noch mit 20:23 dran. Und dennoch ein derartiger Einbruch von 4:11 im dritten Viertel war für den Trainer Prahst nicht erklärbar. Selbst die ruhenden Würfe, die Freiwürfe, vergab das Team fast in Serie und erzielte mit 3/19 = 16% eine äußerst schlechte Quote. Sandro Lay, war mit seinen 12 Jahren der beste Spieler seines Tages und erzielte überragende gute 21 Punkte.
Am kommenden Sonntag ist für das Team der U 16 eine gute Gelegenheit sich bei Einsatz einiger hier nicht anwesenden Spielern gegen Ludwigsfelde und noch einmal Rathenow vor eigener Kulisse zu rehabilitieren.
EBV-Punkte gegen Rathenow: Tim Sprenger 2 Pkt., Jil Schmidt 3 Pkt. 1/2 FW, Tobias Lätsch 3 Pkt. 1/3 FW, Leonard Lay 4 Pkt. 0/4 FW, Dominik Träder 0 Pkt., Josefine Hentze 4 Pkt., Sandro Lay 21 Pkt. 1/8 FW; Freiwürfe Team EBV: 3/19 = 16%, Rathenow: 4/9 = 44%
26.Sep..2017 | Featured |
(mbor/gruen) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 mussten in Lauchhammer ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen. Gegen den Gastgeber BG Lauchhammer 1950 hieß es am Ende 43:70 (34:46), gegen das Team der StarWings Glienicke verlor das Team mit 35:100.
Die Oderstädter reisten leider nur mit 7 Spielern an, davon mit Neuling Tobias Lätsch und den U 14-Spielern Hugo Bengsch und Jil Schmidt. Alle nicht angereisten Mitspieler waren verletzt beziehungsweise erkrankt.
Die Gäste hielten zu Beginn gut mit. Spielmacher und Aufbauspieler Tim Sprenger verteilte klug die Bälle. Ihm gelangen auch viele gute Zuspiele vornehmlich zu Hugo Bengsch und Jil Schmidt. Auch die Center Leonard Lay (6 Pkt.) und Max Kalisch (14) bekamen gute Zuspiele, die sie mit Punkten verwerten konnten. Nach 10 Minuten stand es 8:15 aus EBV-Sicht. So nach und nach stellte sich Lauchhammer auf das doch sehr durchsichtige Spiel der Eisenhüttenstädter ein. Trainer Jan Grünberg bemerkte schon nach dieser ersten Spielphase und einer genommenen Auszeit, dass sein Team kaum Bewegung abseits des Balls hatte. So hatten die Spieler von Lauchhammer ein leichtes Spiel, die Zuspiele, die teilweise auch sehr schlecht waren, abzufangen und zu kontern. Zur Halbzeit stand es noch recht knapp 31:26 für den Gastgeber. Die Oderstädter mühten sich redlich, hatten aber zu viele Ballverluste.
Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Tim Sprenger – bester Spieler des Teams – und Niklas Hartmann mussten auf Grund hoher Foulbelastung öfter pausieren. Für beide war nach 23 bzw. 25 Minuten jeweils Spielschluss – sie hatten 5 Fouls. Jetzt kam der totale EBV-Einbruch. Das dritte Viertel gewann Lauchhammer mit 24:4. Max Kalisch war jetzt der einzige Aufbauspieler. Eigentlich ist er Center, musste aber in die Bresche springen. Das vierte Viertel konnte Lauchhammer mit 13:15 ausklingen lassen. Zu groß war bereits der Abstand für den EBV. Am Ende gewann der Gastgeber verdient mit 70:43.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Tim Sprenger 8 Pkt., Niclas Hartmann 4 Pkt. 2/4 Freiwürfe, Jil Schmidt 6 Pkt., Hugo Bengsch 6 Pkt., Max Kalisch 14 Pkt. 0/1 FW, Tobias Lätsch 0 Pkt., Leonard Lay 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV 3/7 = 43%, Lauchhammer 7/16 = 44%

U 14-Flügelspieler Hugo Bengsch hatte vor allem im Spiel gegen Glienicke viele gute Aktionen.
Gleich anschließend spielte der EBV gegen die Mannschaft der StarWings Glienicke. Dieses Team war wesentlich besser technisch ausgebildet als die Mannschaften aus Lauchhammer und Eisenhüttenstadt. Sie hatten Spieler in ihren Reihen, die bereits 4 bis 6 Jahre Basketball spielen. Der EBV war noch mit seiner Niederlage gegen den Gastgeber beschäftigt, musste sich aber von Anfang voll konzentrieren. Dem EBV-Trainer gelang es, seine Spieler zu motivieren und vor allem die Angriffe besser, ohne größere Fehler, vorzutragen. Hier war es wiederum Tim Sprenger, der das Spiel machte und die Fäden des Spiels in der Hand hatte. Es stand Ende knapp am des ersten Viertels 14:14.
Doch dann erlitt Tim Sprenger eine schwere Knieverletzung. Das Spiel war lange unterbrochen, ehe der Krankenwagen kam und ihn ins Krankenhaus brachte. Die Diagnose lautete leider Bänderüberdehnungen an den Seiten- und Innenbändern und mehrere Sehnenrisse evtl. Kreuzbandriss.
Danach war beim EBV nicht mehr ans Basketballspiel zu denken. Sie waren völlig von der Rolle und dachten natürlich an ihren verletzten Mitspieler.
Max Kalisch war jetzt wieder der Aufbauspieler, war aber damit überfordert. Er bemühte sich redlich. Die Mitspieler konnten ihm aber nicht wirklich helfen, weil sie mehr mit sich beschäftigt waren und nicht genug mitdachten. Trainer Jan Grünberg nahm Auszeiten für sein Team, unterbrach damit das gute Glienicker Spiel immer wieder und gab seiner Mannschaft einfache Vorgaben mit. Das Team versuchte diese Informationen auch umzusetzen. Wenn ihm das gelang, dann konnten die Stahlstädter auch punkten, jedoch war das viel zu selten. So schlitterte der EBV in eine sehr hohe 35:100 – Niederlage, die überschattet war von der Verletzung Tim Sprengers.
Jan Grünberg fasste nach den Spielen noch einmal zusammen: „Der Sieg an Glienicke geht völlig in Ordnung. Wir sind noch sehr unerfahren, um uns gegen diese Mannschaft zu messen. Jil Schmidt überzeugte mich am ehesten defensiv und offensiv. Hugo Bengsch stellte offensiv viele gute Blöcke und konnte sich in Szene setzen. Max Kalisch kämpfte verzweifelt, war eben leider sehr oft auf sich allein gestellt. Niclas Hartmann war körperlich und läuferisch auf der Höhe der Aufgabe, muss sich aber defensiv mehr unter Kontrolle haben und weniger foulen. Neuling Tobias Lätsch hat noch ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlernen, um mit dem Team mitzuhalten. Leonard Lay konnte sich körperlich leider nicht durchsetzen, was an den nur 6 erzielten Punkten in beiden Spielen deutlich erkennbar ist. Mein Fazit: Jeder einzelne Spieler muss individuell noch sehr viel arbeiten, um an Klasse zuzulegen.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Tim Sprenger 4 Pkt., Niclas Hartmann 15 Pkt. 7/15 FW, Jil Schmidt 6 Pkt. 0/2 FW, Hugo Bengsch 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt. 0/4 FW, Tobias Lätsch 4 Pkt., Leonard Lay 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV 9/25 = 36%, Glienicke 2/6 = 33%
14.März.2017 | BK U 14, Featured |
(mbor) Das Ligateam der U 14 konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen und verlor beide Spiele gegen die BG Lauchhammer 1950 mit 49:59 (26:25) und 63:72 (27:39).

Jil Schmidt war im ersten Spiel gegen Lauchhammer beste Spielerin und erzielte sehr gute 11 Punkte bei 3/4 Freiwürfen.
Der Gast aus der Lausitz hatte alle sieben wichtigen Spielerinnen und Spieler aufgeboten. In der Korbschützenliste belegen drei Sportler des Gastes die Plätze 2, 4 und 6. Beim Gastgeber fehlten leider Tim Thierbach und Florian Tiertz. Der EBV begann das erste Spiel aus einer guten Verteidigung heraus offensiv zufriedenstellend. Max Kalisch bzw. Tobias Buhlau als Aufbauspieler brachten den Ball und gaben Zuspiele zumeist zu Jil Schmidt und Leonard Lay. Während Jil Schmidt in diesem Spiel die Beste mit 11 Punkten und 3 von 4 verwandelten Freiwürfen war, versagten dem groß gewachsenen Leonard Lay am Brett und von der Freiwurflinie einfach die Nerven. Die für ihn magere Ausbeute von nur 7 Punkten und 1 von 10 Freiwürfen sagt alles über sein Nervenkostüm in diesem Spiel. Obwohl Trainer Teoman Prahst die Würfe von der Linie in jedem Training konsequent üben läßt. Nach 10 Minuten führten die Oderstädter trotz dieser Misere noch mit 15:9, zur Halbzeit mit 26:25. Schon nach dem ersten Viertel begannen beim EBV unerklärliche Unkonzentriertheiten und Schwächen sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss am gegnerischen Korb. Die Gäste hatten mit zwei sehr groß gewachsenen Spielern die Lufthoheit. Der EBV bekam den zweiten Ball nach eigenem Korbwurf nicht zu fassen. Außerdem hatte der Gast in Sarah Bothe eine überragende Korbschützin, die in beiden Spielen 21 bzw. 24 Punkte erzielte.
Der EBV versuchte nach der Pause das Spiel wieder an sich zu ziehen. Auch Auszeiten, zur richtigen Zeit, halfen nicht wirklich, dem EBV-Spiel Struktur und Abgeklärtheit zu geben. Der EBV führte in der 25.Minute durch einen erfolgreichen Dreipunktewurf mit 31:27. Dank Patrice Bisch bauten er diese auf 34:29 aus. Danach brach das EBV-Spiel in sich zusammen. Lauchhammer hatte einen 12:0 – Lauf und führte zum Ende des dritten Viertels mit 41:36. Das war zwar relativ knapp. Und noch einmal setzte der Gast in der 31.Minute an und setzte sich schnell mit 48:38 ab. Die Gäste waren so clever, diese Führung über die Spielzeit zu bringen, der EBV hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und verlor leider mit 49:59.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Tobias Buhlau 7 Pkt. 1/4 FW, Patrice Bisch 4 Pkt. 0/2 FW, Jil Schmidt 11 Pkt. 3/4 FW, Max Kalisch 13 Pkt. 1/3 FW, Leonard Lay 17 Pkt. 1/10 FW, Hugo Bengsch 3 Pkt. 1 Dreier, Josefine Hentze 4 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 6/23 = 26%, Lauchhammer: 5/13 = 38%

Tobias Buhlau, einer der kämpferisch besten Spieler des jungen EBV-Teams. Er setzte bei guten 11 Punkten vorrangig in der zweiten Begegnung gegen Lauchhamer auch spielerische Akzente.
Das Rückspiel war aus Kostengründen gleich anschließend in Eisenhüttenstadt. Dieses Spiel ähnelte sehr dem ersten Vergleich beider Teams. Nur, der EBV lag gleich zu Beginn im Hintertreffen. Mehrere Zuspielfehler luden die Gäste dazu ein, bis zum Ende des ersten Viertels auf 17:11 davonzuziehen. Diesem geringen Rückstand rannten die Stahlstädter bis zum Schlusspfiff immer hinterher. Dazu kamen viele Ungereimtheiten in der Abstimmung der Verteidigung der gegnerischen Spieler. In der Halbzeit musste Teoman Prahst sein Team erst einmal wieder psychisch aufrichten.
Das Bemühen des Teams um Struktur war danach erkennbar. Allein, das Team hat zurzeit noch keinen richtigen Spielmacher von Format und auch keinen Spieler, der die Mannschaft in schwierigen Spielphasen zusammenhält. So kam, was kommen musste. Lauchhammer zog auf und davon und führte nach 30 Minuten schier uneinholbar mit 61:46.
In der 31.Minute geschah jedoch beim EBV etwas Unerwartetes. Es ging ein Ruck durch ihre Reihen. Jetzt stand die Verteidigung viel besser als zuvor, die Gäste zeigten Ermüdungserscheinungen. Tobias Buhlau war es, der das Signal kämpferisch setzte und mit seinen 7 Punkten (davon 1 Dreier) in dieser Phase die Aufholjagd begann. Auch Hugo Bengsch (5 Punkte/1 Dreier) und Max Kalisch (Gesamt 13 Punkte) versuchten alles, um das Unmögliche noch möglich zu machen. In der 37./39. Minute lag der EBV mit 61:66 bzw 63:68 knapp zurück. Zwei Leichtsinnsfehler des EBV und noch einmal 4 Punkte für die BG ergaben am Ende den Ausschlag für den verdienten 72:63 – Sieg der Gäste. Topscorer auf Seiten der Gastgeber war in diesem Spiel der zuvor gescholtene Leonard Lay mit sehr guten 20 Punkten.
Die Worte des EBV-Trainers nach beiden Spielen: „Lauchhammer ist verdienter Tabellenzweiter. Wir haben ihnen das Spiel überlassen, waren defensiv oft genug unabgestimmt und fahrlässig. Offensiv haben wir zurzeit, außer dem Punktemacher Leonard Lay im zweiten Spiel, nicht die Qualitäten, einen einmal erlittenen Rückstand als Team wieder wettzumachen. Mein Team steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Ich versuchte in den Auszeiten Ruhe ins Spiel zu bringen. Leider umsonst. Die Spieler reagieren viel zu nervös und hektisch, die erlernten Spielsysteme wurden in beiden Spielen nicht angewandt.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Tobias Buhlau 11 Pkt. 1 Dreier, Patrice Bisch 6 Pkt., Jil Schmidt 4 Pkt. 0/2 FW, Max Kalisch 13 Pkt. 1/4 FW, Leonard Lay 20 Pkt. 0/3 FW, Hugo Bengsch 9 Pkt. 1 Dreier, Josefine Hentze 0 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 1/9 = 11%, Lauchhammer: 2/5 = 40%
27.Jan..2016 | OL U 16 männlich, Saison 2015/2016 |

Tim Slobar hatte leider nur kurze Einsatzzeiten, machte aber als Center seine Sache gut.
(mbor) Das Endergebnis von 74:51 (42:19) für den EBV gegen die BG 94 Schwedt lässt an sich nicht vermuten, dass es doch schwerer war, als zuvor gedacht, gegen dieses Team zu gewinnen. Das Hinspiel gewann der EBV in Schwedt mit 96:65), wobei in dem Spiel der Center Florian Wendland gefehlt hatte und Center Tim Engler frühzeitig wegen Verletzung ausschied. Dieses Mal konnten beide Spieler von Anfang an mitwirken.
Der EBV begann das einzige Spiel des Tages (Lauchhammer trat auf Grund von Glatteis nicht an) sehr konzentriert und selbstbewusst. Frühzeitig konnte sich das Team sicher mit 16:2 (7.Minute) und 23:9 (10.) absetzen. Die zahlreich erschienenen Eltern hatte ihre Freude an der guten Reboundarbeit unter den Körben und an der Trefferquote aus dem Feld. Auch im zweiten Viertel war der Gastgeber klar dominant, was sich am Halbzeitergebnis von 42:19 klar ablesen lässt.
Die Halbzeitauswertung von Trainer Manfred Borchert zielte dahingehend, das gute Pass- und Aufbauspiel aus den ersten zwanzig Minuten weiter positiv zu gestalten und noch mehr Wert auf die im Training einstudierten Systeme zu legen und diese auch konsequent gegen einen leichteren Gegner umzusetzen. Die Gastgeber bemühten sich redlich, wollten es vor den Zuschauern auch besonders gut machen. Phasenweise war erkennbar, diese Aufgabe zu realisieren, jedoch gelang eben nicht alles. Schwedt war in der zweiten Halbzeit wesentlich stärker. Zu bemerken ist an dieser Stelle, dass beim Team aus Schwedt der Spieler Yannik Riege erst zur zweiten Halbzeit erschienen ist, weil das Spiel ja eigentlich erst später angesetzt war. Er war der eigentliche Spielführer bei den Gästen und erzielte in nur einer Halbzeit sehr gute 17 Punkte und 7/9 verwandelte Freiwürfe.

Laurin Wendland – einer der wichtigen Aufbauspieler, der das EBV – Spiel gut lenkt und leitet.
Dem EBV wurde jetzt alles abverlangt. Das dritte Viertel gewann Schwedt mit 17:14, das vierte Viertel der EBV mit 18:15. Den Grundstein für den Sieg mit 74:51 legten die Stahlstädter also in der ersten Halbzeit. Die zweiten zwanzig Minuten waren demnach Ergebnisverwaltung.
In diesem Heimspiel überzeugten der formverbesserte Center Tim Engler (11 Pkt., 3/5 FW) sowie der Center Tim Slobar (6 Pkt.). Auch der Center Florian Wendland arbeitete wieder unter dem Korb stark und erzielte mit seinen Finten gute 10 Punkte, muss sich aber bei den Freiwürfen (0/5) noch verbessern. Drei Aufbauspieler Laurin Wendland (7 Pkt., 1 Dreier), Ludwig Radt (9 Pkt., 5/9 FW) und Teoman Prahst (25 Pkt., 2/4 FW) erzielten zusammen 41 Punkte, was positiv ist. Die Flügelspieler Eric Mintken, Daniel Zickuhr und Leo Lüben waren sehr gut dabei, hatten in der Defensive ihre Stärken und erzielten gegen die Schwedter so manch gute Ballgewinne, die für den EBV Ausgangspunkte von Offensivaktionen waren.
Noch einmal der Heimtrainer: „Wir wollten gegen Schwedt und Lauchhammer gewinnen. Das ist das, was zählt. Mein Team war sehr bemüht, die einstudierten Systeme umzusetzen. Leider blieben viele gut gemeinte Aktionen noch im Ansatz stecken, weil immer Kleinigkeiten uns daran hinderten, das jeweilige System zu Ende zu spielen. Mal war es ein ungenauer Pass zum Mitspieler, mal war es ein zu schwacher Block oder mal waren es dieses Mal wieder einige unnötige Fehlwürfe oder die zu schwache Teamfreiwurfquote von 42%“.
EBV-Punkte: Leo Lüben, Daniel Zickuhr und Eric Mintken alle 0 Pkt., Laurin Wendland 7 Pkt. 0/1 Freiwürfe 1 Dreier, Tim Slobar 6 Pkt., Tim Engler 11 Pkt. 3/5 FW, Florian Wendland 10 Pkt. 0/5 FW, Teoman Prahst 25 Pkt. 2/4 FW, Marc René Raue 4 Pkt. 0/2 FW, Ludwig Radt 9 Pkt. 5/9 FW; Freiwürfe EBV: 10/24 = 42%, Schwedt: 12/20 = 60%
11.Okt..2015 | Featured, OL U 16 m |

Leo Lüben – gehört nicht zu den großen Spielern; ist aber aus dem EBV-Team nicht mehr weg zu denken!
(mbor) Das EBV-Team der Oberliga U 16 hat in Schwedt erneut zwei klare Siege errungen. Damit steht die Mannschaft mit 8:0 Punkten punktgleich auf Platz 2 hinter dem bisher ebenfalls ungeschlagenen Team der WSG Fürstenwalde.
Beide gegnerischen Teams hatten in Schwedt jeweils drei, vier große Spieler in ihren Reihen. Da hieß es für den EBV dagegen zu halten. Das hat das Team souverän gemeistert. Gegen die Hausherren gelang ein klarer 96:65 (48:34) – Sieg, gegen die Mannschaft der BG Lauchhammer 1950 gewannen die Spielerin und Spieler ebenso deutlich mit 73:57 (41:28). Die Gäste des EBV mussten leider auf Aufbauspieler Eric Mintken und Center Florian Wendland wegen Erkrankung verzichten. Außerdem verletzte sich der Center Tim Engler gegen Schwedt bereits frühzeitig (8.Minute) ohne gegnerische Einwirkung.
Die Eisenhüttenstädter hatten vom Sprungball zu Beginn des Spiels an die Partie klar in der Hand. Aus einer sehr guten Verteidigung, in der die Spieler immer besser miteinander harmonieren, sich auch für den anderen gegnerischen Spieler mit verantwortlich fühlen (aushelfen) gelangen dem EBV viele Ballgewinne durch aggressive Verteidigung, durch konsequentes Stören der Schwedter Angriffe. Die Offensive überzeugte ebenfalls. Für den Aufbau waren wechselweise Laurin Wendland, Teoman Prahst und Ludwig Radt) verantwortlich, die ihre Aufgaben vollends erfüllten. Entweder vollstreckten Teoman Prahst (unwahrscheinlich gute 41 Punkte) und Laurin Wendland (sehr gute 21 Punkte, bei 3 erfolgreichen Dreiern) durch eigene gekonnte Abschlüsse selbst oder sie spielten, wie auch Ludwig Radt ihre Mitspieler geschickt an. Diese bedankten sich mit eigenen Punkten, wie zum Beispiel Tim Slobar, der es sehr gut verstand, den eigenen Verteidiger in die Zone hineinzudrücken und dann selbst zu punkten. Trotz der erzielten (nur) 4 Punkte war er eine wichtige Stütze des Teams. Überzeugend waren auch der Punkteeinstand vom sein erstes Turnier für den EBV bestreitenden Marc Raue mit 9 Punkten und der Flügelflitzer Leo Lüben (4 Pkt.). So führte der EBV nach 10 Minuten mit 29:18 und zur Halbzeit mit 48:34. Die einzige Kritik, die der Trainer in der Kabine war nach einem insgesamt positiven Halbzeitfazit, dass die Mannschaft durchweg mindestens noch 20 Punkte liegen gelassen hat, weil die Chancenverwertung noch nicht optimal war.
Das Bild änderte sich nach der zweiten Halbzeit etwas zum Positiven, was die Chancenverwertung betraf. Die Gäste spielten in der Defensive weiter auf gutem Niveau; Johannes Leuther, Jean-Marc Hintze und Jonas Kraske kämpften sehr gut um jeden Ball. Vorn erspielten sie sich Chancen, um auch selbst zu punkten, was ihnen auch gelang. Im Angriff schraubten die Eisenhüttenstädter das Ergebnis nach 30 Minuten auf 68:53 und zum Schluss gar auf 96:65. Trainer Manfred Borchert sprach nach dem Spiel „von einem sehr positiven Gesamteindruck des gesamten Teams, in dem jeder seine spezielle Aufgabe mit Bravour erfüllen konnte.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Johannes Leuther, Moritz Mahlich und Daniel Zickuhr alle 0 Pkt., Leo Lüben 4 Pkt., Laurin Wendland 20 Pkt. 3/4 Freiwürfe 3 Dreier, Tim Slobar 4 Pkt. 2/4 FW, Tim Engler 3 Pkt. 1/4 FW, Teoman Prahst 41 Pkt. 2/6 FW 1 Dreier, Marc René Raue 9 Pkt., Jonas Kraske 4 Pkt., Ludwig Radt 9 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Freiwürfe EBV: 10/20 = 50%, Schwedt 6/14= 43%

Tim Slobar kann wahlweise Center und Flügel spielen. Er war mit seinen Aktionen als großgewachsener Spieler defensiv und offensiv auf die Spiele sehr gut eingestellt.
Unmittelbar danach wartete das Team aus der Lausitz auf den EBV. Der Trainer war vor dem Spiel zurückhaltend ob der Prognose gegen Lauchhammer. Dieses Team bot ebenfalls einige große Spieler
auf, die es richtig zu verteidigen galt. Das meisterte der EBV gut. Aus einem insgesamt überzeugend kämpfenden defensiven EBV-Team ragten hierbei im Kampf gegen die „Großen“ der „Neuling“ Marc Raue, sowie Tim Slobar, Moritz Mahlich und Teoman Prahst hervor. In der Offensive beteiligten sich fast alle Oderstädter daran, Punkte zu erzielen. Das Team wächst immer besser zusammen, was auch daran zu erkennen ist, dass jeder mit dem anderen gut zusammenspielen kann und dass der besser postierte freie Mitspieler das Zuspiel bekommt. Der EBV führte nach 10 Minuten mit 21:11, zur Halbzeit mit 41:28 und nach 30 Minuten mit bereits 57:34. Die Spieler aus Lauchhammer, die sich nie aufgaben, witterten noch einmal Oberluft, als sie ab der 35 Minute aufgrund zweier Wechselfehler des Trainers und der langsam nachlassenden Spannung der EBV-Spieler das Ergebnis auf unter 20 Punkten Differenz auf 53:69 drücken konnten. Am ungefährdeten Sieg der Stahlstädter mit 73:57 war aber nicht mehr zu rütteln.
Gegen Lauchhammer überzeugte neben den bereits positiv Genannten Laurin Wendland, der sehr gute 21 Punkte erzielte, bei 8/10 verwandelten Freiwürfen (80%) und einem erfolgreichen Dreier, gefolgt von Teoman Prahst mit 19 Punkten und Ludwig Radt mit 10 Punkten.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Johannes Leuther und Jonas Kraske beide 0 Pkt., Daniel Zickuhr verletzt, Leo Lüben 2 Pkt., Moritz Mahlich 4 Pkt.. Laurin Wendland 21 Pkt. 8/10 Freiwürfe 1 Dreier, Cassandra Theißen 2 Pkt., Tim Slobar 7 Pkt. 1/2 FW, Tim Engler im 1.Spiel verletzt, Teoman Prahst 19 Pkt. 0/3 FW 1 Dreier, Marc René Raue 6 Pkt. 2/4 FW, Ludwig Radt 10 Pkt. 0/1 FW, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Freiwürfe EBV: 11/20 = 55%, Lauchhammer 5/12 = 42%