11.Jan..2024 | Bezirksliga Herren Süd, Saison 2023/2024 |
(kar/mbor) Zum Kalenderauftakt 2024 erzielte das Team der 2.Herren in der Bezirksliga Staffel Süd einen Sieg gegen den SC Potsdam mit 55:48 (26:28) und leider eine hohe Niederlage gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam mit 45:110 (25:67).
Beide Teams traten im ersten Spiel mit recht voller Besetzung zu den Nachholspielen an. Gegen den SC war es über die gesamte 1.Halbzeit hinweg ein knappes Spiel. Die Potsdamer führten nach 10 Minuten 16:14 und konnten sich auch bis zur Halbzeit (28:26) nicht entscheidend absetzen. „Schuld“ daran war eine sehr gute Defensive des EBV. Den Eisenhüttenstädtern gelang es mehrmals so gut zu verteidigen, dass die SCP-Spieler zu Notwürfen kurz vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr gezwungen wurden.

Marcus Vorhoff (mit Ball) erzielte nach Arian Schneider (U 16-Spieler/21 Punkte) mit 17 Punkte ebenfalls ein sehr gutes Resultat (Foto aus einer früheren Begegnung).
Den Ball brachten Nico Schulpig bzw. Arian Schneider (U 16-Spieler). Dem Gästeteam gelang es dabei geschickt, in die Zone der Potsdamer einzubrechen und zu punkten oder die Angriffe auf eine Seite zu verlagern. Dabei kritisierte der neutrale Beobachter die sehr schlechte Chancenverwertung, die eine klare Führung des EBV schon zur Halbzeit verhinderte.
Nach der Halbzeit setzten die Gäste auf eine andere Taktik, der des Auskonterns des SC. Auch durch gut gesetzte Blöcke, bei einem souveränen 19:5-Lauf im 3.Viertel und 7 Punkten von Arian Schneider in dieser Phase, ging der EBV insgesamt mit 45:33 in Führung.
Im Gefühl dieser „sicheren“ Führung wollten die Eisenhüttenstädter das Ergebnis danach nur noch verwalten. Der Schwung aus dem 3.Viertel war dahin. Potsdam kam mit einem 15:10 im vierten Viertel noch einmal etwas näher (44:50 und 46:52). Der SC wollte mit schnellen Fouls die Spieluhr anhalten, um nach erfolgten Freiwürfen für den EBV selbst noch einmal punkten zu können. Das gelangen dem Potsdamer Team aber nur teilweise. Am verdienten 55:48-Sieg der Stahlstädter, bei einer insgesamt guten Teamleistung, war nicht mehr zu rütteln.
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 0 Pkt., Steffen Schneider 0 Pkt., Daniel Karls 1 Pkt. 1/2 FW, Marcus Bohlig 0 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Patrick Köster 6 Pkt. 0/2 FW, Nico Schulpig 4 Pkt., Arian Schneider 21 Pkt. 4/7 FW 3 Dreier, Marcus Vorhoff 17 Pkt. 3/4 FW; Freiwürfe EBV 8/15 = 53%, 2 Dreier, SC Potsdam 9/19 = 47%, 1 Dreier

Peter Haubold-Kretschmer (grüne Kleidung/links) und Daniel Karls (rechts) stemmen sich mit ihrer ganzen Größe den K&Q – Angriffen entgegen (Bild aus einer früheren Begegnung).
Ganz anders verlief das 2.Spiel gegen die Kings&Queens, für den EBV unmittelbar nach dem Siegspiel gegen den SC. Die Kings waren ein schnelles, junges und dynamisches Team, das mit seiner aggressiven, teilweisen Ganzfeldverteidigung oft zu einfachen Ballgewinnen kam. War es nach 10 gespielten Minuten mit 12:29 noch einigermaßen erträglich, so brach der EBV im 2. und 3.Viertel völlig ein. Nach 20 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 67:27, und nach 30 Minuten sogar mit 89:30 Punkten. Zwischen der 24. und 33.Minute erzielte der EBV nur Punkte von der Freiwurflinie, ganze 4 Punkte (4 von 8). Das sagt einiges aus über die Durchschlagskraft der EBV-Angriffe.
Bei den Gästen sah der Beobachter mangelnde konsequente Zuordnung in der Defenisve und einen zu oft vorgetragenen unruhigen Aufbau. Die bereits erwähnten Offensivfehler taten ihr Übriges. Nach Würfen landeten die Rebounds meist beim auch teilweise größenmäßig überlegenen Gegner. Positiv punkten im wahrsten Sinne des Wortes konnte der EBV lediglich bei den Fastbreaks. Allein – das reichte natürlich bei Weitem nicht aus, um das Spiel zu drehen. Zumal die wenigen vorhandenen Chancen nicht alle konsequent genutzt wurden.
Dass es am Ende nicht noch höher als mit 45:110 völlig verdient für die Kings ausging, ist der Tatsache geschuldet, dass die Kings&Queens im 4.Viertel (21:15 für Potsdam) etwas „Dampf“ aus dem Kessel nahmen.
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, Steffen Schneider 3 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 0 Pkt., Patrick Köster 9 Pkt. 0/3 FW, Nico Schulpig 0 Pkt., Arian Schneider 17 Pkt. 3/7 FW 2 Dreier, Marcus Vorhoff 9 Pkt. 5/8 FW; Freiwürfe EBV 10/21 = 48%; 3 Dreier, K&Q Basketball Potsdam 7 Dreier; 7/11 = 67%
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19.Dez..2023 | Allgemein |

Patrick Köster sorgte für ständige Unruhe beim BBC und war mit guten 14 Punkten am EBV-Sieg beteiligt (hier aus einem Spiel gegen K&Q Basketball Potsdam).
(schad/mbor) In einer vom ersten Sprungball an umkämpften Begegnung legten die Männer des EBV konzentriert los. Der BBC-Korb wurde immer wieder attackiert und es wurde beständig gepunktet. Die erzielten Punkte verteilten sich am Ende gleichmäßig auf fast alle Spieler. Die Verteidigung stand gut, der Gastgeber kassierte nur 5 Treffer aus dem Feld. Bereits im ersten Viertel tat sich Nico Schulpig hervor, der einen Dreier versenkte und weitere zweimal aus dem Feld traf. Allein die Freiwürfe hielten Cottbus im Spiel, in dieser Phase 9 Treffer bei 10 Versuchen. In einem Spiel mit vielen kleinen Nickligkeiten standen am Ende beide Teams zusammen über vierzig! Mal an der Linie. Nach 10 Minuten führten die Stahlstädter knapp mit 21:19.
Zu Beginn des 2. Viertels konnte sich der EBV ein kleines Polster erspielen. Patrick Köster trumpfte besonders im 2. und 3.Viertel groß auf und erzielte hier 8 seiner 14 Punkte.
Ein Korberfolg von Cottbus kurz vor der Halbzeitsirene verhinderte eine zweistellige Führung des EBV. In die Halbzeit gingen die Hausherren mit einem 40:31 – Polster.

Nico Schulpig führte gekonnt das EBV-Spiel und erzielte selbst 11 Punkte.
Trotz Foulprobleme von Marcus Vorhoff stellte Coach Jörg Hohlbein anfangs der zweiten Hälfte etwas um und ließ zeitweilig die „Twintowers“ Mindaugas Lukosius und Marcus Vorhoff zusammen aufs Feld. Die Defensive der Eisenhüttenstädter war sehr gut, Cottbus war aber ebenso gut dabei und konnte punkten. Der Cottbuser Defensive gelang es nicht entscheidend, die EBV-Angriffe zu stoppen. Neben den bereits genannten zwei Centern sorgten vor allem Julian Schallhorn, Daniel Karls und Patrick Köster im 3. Viertel für einen Zuwachs auf dem Punktekonto.
Am Brett taten sich in diesem Spiel besonders Marcus Bohlig und Robert Zucknick hervor, die ein um das andere Mal wichtige zweite Chancen für das Team erarbeiteten. Mit einer 4- Punkte-Führung von 59:55 der Männer in weiß/grün (EBV) begann das letzte Viertel.
Das 4.Viertel gehörte ebenfalls komplett dem EBV; die Hausherren gaben die Führung nie ab. Nervenstärke an der Freiwurflinie und eine starke Teamdefensive (nur 12 Punkte der Cottbuser) sorgten dafür, dass der 76:67-Sieg des EBV trotz hartem Kampf nicht in Gefahr geriet. Topscorer des EBV wurden gleich vier Spieler mit je 14 Punkten: Julian Schallhorn, Mindaugas Lukosius, Patrick Köster und Marcus Vorhoff. Mit Nico Schulpig (11 Punkte) erzielten fünf Eisenhüttenstädter mehr als 10 Punkte. Auch das sprach an diesem Nachmittag für die Ausgeglichenheit des Teams.
Trainer Jörg Hohlbein dirigierte seine Männer bis zum Schluss sehr engagiert. Das Einzige, was der EBV an diesem Dezemberabend verlor, war die Stimme des Trainers. Vorher konnte er noch Folgendes sagen: „Wir haben zuerst Cottbus niedergerungen, dann haben wir als Team sehr gut funktioniert und den verdienten Sieg gespielt.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Robert Zucknick 0 Pkt., Martin Schade 6 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 3 Pkt. 1/2 FW, Julian Schallhorn 14 Pkt 0/3 FW, Marcus Bohlig 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 14 Pkt. 2/2 FW, Patrick Köster 14 Pkt. 1/6 FW 1 Dreier, Nico Schulpig 11 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Marcus Vorhoff 14 Punkte 5/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 12/22 = 55%, Cottbus 14/20 = 70%
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22.Okt..2023 | Bezirksliga Herren Süd, Featured, Saison 2023/2024 |
(scha/mbor) In ihrem ersten Heimturnier der Saison unterlagen die 2.Herren des EBV 1971 dem Team von Kings&Queens Basketball Potsdam knapp mit 55:63 (30:32), gegen die Routiniers des KSC lautete das Endergebnis klar 82:63 für die Randberliner.
Die Hausherren begannen forsch und konzentriert. Potsdam wusste sich bei Durchbrüchen seitens des EBV oft nur durch Fouls zu helfen und schickte die Eisenhuettenstaedter mehrmals an die Freiwurflinie. Das nutzten sowohl Center Patrice Bisch mit 4 von 4 verwandelten Freiwürfen sowie der U 16-Spieler Arian Schneider mit 4/8 Freiwurftreffern.
Zur Viertelpause führte der EBV verdient mit guten 7 Punkten Vorsprung. Danach stellte Potsdam auf eine Zonenverteidigung um, die es dem EBV schwerer machte, einfache Punkte zu erzielen. Im Gegenteil, Potsdam foulte jetzt weniger und spielte offensiv aggressiver und effektiver.
Die Folge war ein 8:17 in diesem Viertel und ein knapper EBV-Rückstand von 30:32 zur Pause.
Nach der Halbzeit fiel dem Gastgeber wenig ein. Nur 12 Punkte im dritten und 13 Punkte im vierten Viertel zeugen von einer zu geringen Durchschlagskraft gegen gut in der Zone stehende Potsdamer.
Das einzig Gute war, dass auch die Kings&Queens-Spieler nachließen und besonders an der Freiwurflinie viel liegen ließen (13/25).
So mussten sich alle Beteiligten und die Zuschauer über ein mageres 55:63 nicht wundern. U 16-Spieler Arian Schneider startete ein sensationelles Debüt für die Männermannschaft und wurde mit 18 Punkten Topscorer und glänzte auch als 3er-Schütze.
EBV spielte mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 1 Dreier,
Patrice Bisch 6 Pkt. 4/4 FW!!, Daniel Karls 6 Pkt. Marcus Bohlig 6 Pkt., Robert Kressler 2 Pkt., Patrick Köster 7 Pkt. 1 Dreier, Oliver Rüdiger 0 Pkt., Nico Schulpig 3 Pkt. 1/2 FW, Arian Schneider 18 Pkt. 4/8 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 =64%, Potsdam 13:25 = 52%
Im 2.Spiel des Tages trafen der EBV 1971 und der KSC Strausberg aufeinander. Vereinsvorsitzender Marcus Vorhoff war in Abwesenheit von Trainer Joerg Hohlbein Chefcoach. Auf Grund der knappen Niederlage gegen die Kings&Queens war der Gastgeber sehr motiviert ins 2.Spiel gegangen. Defensiv stand das Team gut, offensiv hielt der EBV so gut es ging dagegen. Strausberg erwischte in fremder Halle einen Supertag, traf viele schwierige Würfe und führte nach 10 Minuten 24:20.
Im zweiten Viertel bewies der EBV trotz des wachsenden Rückstandes Nehmerqualitäten und versuchte dagegenzuhalten. An der Freiwurflinie war Strausberg einfach wesentlich besser (46:58%). So ging es mit 54:37 für den KSC in die Pause.
Nach der Pause hatte der EBV einen 8:2 – Lauf. Starke Defense seitens der Hausherren sorgte noch einmal für Spannung. Strausberg konnte in dieser Phase seinen hohen offensiven Druck aus der 1.Halbzeit nicht aufrecht erhalten.
Nach dieser guten EBV-Phase kamen die Gäste wieder besser zur Geltung. Sie
trafen zwar nicht gut, konnten jedoch die 2., 3. ja sogar mögliche 4.Wurfchanchen für sich nutzen. Nach diesem Viertel hatte die Oderstädter einen 19 – Punkte Rückstand. (49:68).
Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, da EBV-Neuzugang Center Mindaugas Lukosius aufdrehte und alle seine 9 Punkte markierte. Topscorer waren Patrick Köster mit 13 Punkten sowie noch einmal Arian Schneider mit guten 9 Punkten als U 16/-Spieler! Erfolgreich war mit 7 Punkten ebenso Daniel Karls.
EBV-Trainer Marcus Vorhoff: „Das Ergebnis von 82:63 spiegelt in keiner Weise wider, welch gute Leistung wir abgeliefert haben. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere ersten Chancen zu treffen. Auch an der Freiwurflinie muessen wir uns bei nur dieses Mal 46% verbessern. Unsere Teammoral ist sehr gut intakt.“
EBV spielte mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Martin Schade 0 Pkt., Steffen Schneider 5 Pkt. 1/2 FW, Patrice Bisch 6 Pkt. 3/4 FW, Daniel Karls 7 Pkt. 2/2 FW, Marcus Bohlig 4 Pkt. 2/4 FW, Robert Kressler 3 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Mindaugas Lukosius 9 Pkt. 1/2 FW, Patrick Köster 13 Pkt. 1/2 FW, Oliver Rüdiger 2 Pkt. 2/2 FW, Nico Schulpig 2 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 9 Pkt 3/8 FW; EBV-Freiwürfe: 13/28 = 46%, Strausberg 11/19 = 58%
20.Feb..2023 | Bestenliga U12, Featured, Saison 2022/2023 |
(karls/mbor) Für die Jüngsten des EBV 1971, die aktiv am Spielverkehr des Brandenburgischen Basketball Verbandes teilnehmen ging es am letzten Spieltag nach Potsdam zu den Kings&Queens. Dort gewannen die Spielerinnen und Spieler ihr erstes Spiel gegen den SSV Lok Bernau mit 70:58. Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam verloren die Stahlstädter denkbar knapp mit 62:64.
Gegen Bernau konnte sich der EBV leicht absetzen und einen etwa 10 Punkte-Vorsprung beibehalten. In den Reihen von Bernau waren drei Spieler, die körperlich den Spielern des EBV weit überlegen waren. Diese Größenvorteile nutzten sie jedoch nur gelegentlich, weil die Verteidigungsarbeit des EBV über weite Strecken sehr gut war. Und das mit nur wenigen Fouls.
Nach Fehlwürfen der Bernauer Spieler holten sich unter anderem Jannis Karls und Ben Vorhoff den Rebound und spielten geschickt mit
einem langen Pass nach vorn zu Egon Engelien oder Sam Szymanski, die beide wichtige Punkte einsammelten. Der Vorsprung war phasenweise auf über 20 Punkte angewachsen.
Um die Kräfte für das zweite Spiel zu bewahren, wurde das Tempo etwas heraus-genommen. Das EBV-Team spielte um die Zone herum und zwang den Gegner, aktiver in der Verteidigung zu werden. Dabei ergaben sich Lücken, die durch geschickte Pässe von Paul Zucknick oder Zoe Kettenbeil auf die Mitspieler für weitere Korberfolge genutzt wurden.
Zum Ende des Spiels hin führten leichte Konzentrationsschwächen und die damit verbundenen Ballverluste dazu, dass der EBV-Vorsprung schmolz. Im letzten Achtel nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Es ging hin und her, wobei Bernau die größere Anzahl von Fehlwürfen hatte. Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 70:58 für den EBV zu Buche.
Im zweiten Spiel wartete der Gastgeber aus Potsdam auf die Oderstädter. Bei diesem
Spiel stand leider nur ein sehr junger und unerfahrener Schiedsrichter auf dem Feld. Er ließ viele Unsauberkeiten und Regelwidrigkeiten bei Potsdam durchgehen. Die Potsdamer spielten sehr aggressiv, aber keineswegs unfair. Ein wildes Spiel entwickelte sich. Der EBV ließ sich anfangs jedoch nicht anstecken und spielte weiterhin diszipliniert. Die K&Q konnten sich einen Vorsprung herausspielen, der zeitweise bei über 20 Punkte lag.
Nach einer Auszeit gingen die Eisenhüttenstädter in der Verteidigung ebenfalls etwas härter zur Sache. Die erzielten Ballgewinne wurden in Punkte umgesetzt, unter anderen durch den Jüngsten, Nick Vorhoff, der die langen Bälle verwertete. Der Vorsprung für Potsdam war nicht mehr so komfortabel. In den letzten 5 Minuten des Spiels gab es sehr viele Fehlwürfe durch die Potsdamer.
Durch den Reboundgewinn seitens des EBV startete das Team schnelle Gegenangriffe.
Der Rückstand wurde immer kleiner. Leider gab es dabei auch vermehrt Fehlwürfe für die Spieler aus Eisenhüttenstadt und andererseits wieder Ballgewinne für K&Q. Es wurde sehr hecktisch. Am Ende verlor der EBV nur knapp mit 62:64.
Der EBV spielte mit: Paul Zucknick, Jannis Karls, Zoe Kettenbeil, Egon Engelin, Ben Vorhoff, Nick Vorhoff, Sam Szymanski
31.Jan..2023 | Featured, Saison 2022/2023, Senioren Ü35 |

Robert Kreßler, links, ist energisch und durchsetzungsfreudig.
(scha/mbor) Mit einem Heimsieg und einer Heimniederlage startete das Senioren II – Team in das Jahr 2023. Gegen die neu gegründete und erstmals an den Punktspielen teilnehmende Mannschaft der Kings&Queens Basketball aus Potsdam gewannen die Herren mit 55:36 (29:16), gegen das Team der WSG Fürstenwalde verlor die Heimmannschaft deutlich mit 45:75 (30:40).
Bereits zu Beginn des Spiels gegen Potsdam konnte mit einem 6:0 Lauf der Grundstein für den späteren Sieg gelegt werden. Besonders hervorgetan haben sich über die gesamte Spielzeit Steffen Schneider mit 13 Pkt. (1 erfolgreicher Dreier) und Marcus Vorhoff mit sehr guten 25 Punkten.

Marcus Vorhoff gehörte zu den Besten in beiden Heimspielen.
Bis zur Halbzeit erspielte sich der EBV einen 29:16 Vorsprung heraus. Am insgesamt sehr niedrigen Scoring ist zu erkennen, dass das Spiel auf beiden Seiten einerseits von einer guten Defensive geprägt war und andererseits aber auch von einer Vielzahl ausgelassener Wurfchancen.
So hat der EBV zum Beispiel eine Freiwurfquote von nur 33% (6/18). Die Potsdamer lagen dort bei 50% (10/20) etwas besser.

Steffen Schneider freute sich im ersten Spiel gegen K&Q über seine erzielten 13 Punkte.
In der zweiten Halbzeit war die EBV-Trefferquote deutlich effektiver. In die Scorerliste konnten sich fast alle Eisenhüttenstädter Spieler eintragen.
Am Ende war es ein verdient heraus gespielter 55:39 Sieg gegen die Spieler aus der Landeshauptstadt.
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Steffen Schneider 13 Pkt. 1 Dreier, Rico Kettenbeil und Thomas Nagel 0 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 0/5 Freiwürfe, Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Martin Schade 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 25 3/7 FW, Freiwürfe EBV: 6/18 = 33%, Potsdam: 10/20 = 50%

Robert Zucknick hatte an diesem Tag kein Wurfglück; er erzielte in beiden Spielen 5 Punkte bei guter Verteidigung.
Nach einem anstrengenden ersten Spiel und einer Pause hieß für den EBV der zweite Gegner WSG Fürstenwalde. Rico Kettenbeil und Steffen Schneider fielen für dieses Spiel leider aus. So mussten die Gastgeber mit 7 Spielern gegen die mit 12 Spielern angetretenen Fürstenwalder bestehen.
Dies tat der EBV im ersten Viertel und über weite Teile des zweiten Viertels sehr bravourös. Marcus Vorhoff (18 Punkte und 8/10 Freiwürfe!) übernahm weitestgehend den Spielaufbau. Das Spiel gestaltete sich abwechslungsreich und spannend, wobei die WSG die etwas bessere technische Klinge schlug.

Thomas Nagel, hier beim Wurf, findet immer besser ins Team des Gastgebers.
Das EBV-Spiel lief recht gut über Peter Haubold-Kretschmer (sehr gute 10 Punkte), welcher konditionsstark einen nach den anderen Fastbreak lief und auch mit seinen Punkten die Gastgeber bis zur 20.Minute mit 30:34 „am Leben“ hielt.
Kurz vor der Halbzeit versenkten die Fürstenwalder durch zwei ihrer Außenschützen zum 30:40 aus EBV-Sicht.
Nach der Halbzeitpause zogen die Fürstenwalder Spieler – sichtlich unzufrieden mit der starken Gegenwehr seitens des EBV – das Tempo deutlich an. Sie nutzten ihre „tiefe Bank“. Die WSG konnte durchwechseln, der EBV fuhr so langsam „auf der letzten Rille“. Der Gast löste sich mit 54:39 zum Ende des 3.Viertels. Beim EBV fielen die Würfe nicht mehr so sicher. Stattdessen traf Fürstenwalde gleich 8 Dreipunktewürfe = macht allein 24 Punkte. Auch damit wurde das Spiel schließlich entschieden. Trotz großem Kampf und großem Einsatz seitens der Eisenhüttenstädter mussten sich die Gastgeber am Ende mit einem klaren 45:75 geschlagen geben.

Martin Schade, rechts mit Ball, war immer wieder Ankurbler des EBV-Spiels.
Die anwesenden Zuschauer waren sich im Fazit einig: Das waren zwei der besten Spiele der Eisenhüttenstädter Senioren seit langer Zeit.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 6 Pkt. 3/4 FW, Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Peter Haubold-Kretschmer 10 Pkt., Thomas Nagel 2 Pkt., Martin Schade 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 18 Pkt. 8/10 FW; Freiwürfe EBV: 11/17 = 64%, Fürstenwalde 4/14 = 20%