OL U 14 Staffel 2 – 2 Niederlagen zu Hause – gegen den USV 2 reichte die Kraft nicht bis zum Schluss

Marvin Adam, als Neuling, einer der besten im ersten Spiel!

(mbor) Trotz großer Unterstützung von vielen Zuschauern reichte es am letzten Heimspiel-wochenende für das U 14 – Team nicht für einen Sieg. Gegen die total überlegenen Jungen des SFB 94 Brandenburg kamen die Gastgeber arg mit 56:113 (22:64) unter die Räder, gegen die Mannschaft des USV Potsdam 2 war der EBV zum Schluss der Begegnung mit seinen Kräften am Ende und verlor knapp mit 62:68 (37:30).

Die Oderstädter mussten in beiden Spielen fast auf ihren kompletten ersten Fünfer verzichten. Nur Ben Schmidt konnte anwesend sein. Alle übrigen Spieler waren krank bzw. verhindert. Brandenburg hatte 5 Spieler dabei, die einige EBV-Spielerinnen und -Spieler bei Weitem an Größe überragten. Um zu illustrieren, wie groß die Unterschiede in diesem Spiel größenmäßig waren: Der Brandenburger Center Mika Nadollek (1,88 m) und Lena Nagel (1,56 m).

Lena Nagel, hatte trotz ihrer Körpergröße (1,56m) keine Angst vor den ganz großen Gegnern.

Schnell gingen die Gäste verdient mit 34:6 (10.Minute) und 44:16 (15.) in Führung. Dem hatte der EBV wenig entgegenzusetzen. Aus der Stamm-Zwölf waren noch Lena Nagel, Evelyn Theel, Lukas Felgenträger, Laura Knust und Thea Weidauer übriggeblieben. Dazu kamen 4 Spieler, die ihr allerersten Punktspiel für die Oderstädter absolvierten. Herausragend von den soeben Genannten waren in diesem Spiel Laura Knust und Marvin Adam. Neben dem wieder überragend agierenden und Punkte machenden Ben Schmidt (32 Punkte!) erzielten Laura Knust 6 Punkte und Neuling Marvin Adam 9 Punkte.

Neuling Emil Gliese – eine unbedingte Bereicherung des EBV-Teams.

Auch sonst ließ sich das gesamte Team nicht hängen. Zur Halbzeit führte Brandenburg klar mit 64:22, der EBV jedoch entwickelte im 2.Spielabschnitt sein Kämpferherz und schaffte hier ein 44:59. Das ist aller Ehren wert. Das die Gastgeber nicht noch mehr Punkten erzielt haben, lag an der mangelnden Chancenverwertung einiger Spielerinnen und Spieler.

Trainer Manfred Borchert nach dem verlorenen 56:113 – Spiel: „Ein großes Lob gilt meinem Team, das trotz aussichtslosem Rückstand kämpfte und sich immer aufopfernd der Übermacht Brandenburgs entgegenstellte.“

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Lena Nagel 0 Pkt., Marvin Adam 9 Pkt. 1/2 FW, Lukas Felgenträger 2 Pkt., Ben Schmidt 32 Pkt. 0/1 FW, Tim Schilling 2 Pkt., Laura Knust 6 Pkt., Oskar Schulz 0 Pkt., Evelyn Theel 2 Pkt., Thea Weidauer 3 Pkt. 1/2 FW, Emil Gliese 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 2/5 = 40%, Brandenburg 1/9 = 11%

Ben Schmidt erzielte in beiden Spielen insgesamt 60 (sechzig) Punkte. Ohne Worte! Und trotzdem war er ein sehr guter Teamspieler.

Dass es am Ende dieses Spiels 2.Spiels gegen den USV Potsdam 2 eine wenn auch knappe Niederlage geben würde, davon ahnten anfangs weder Spieler, Trainer noch die Zuschauer etwas. Denn der EBV ging schnell mit 12:6 (5.Minute) und 24:18 nach dem 1.Viertel in Führung. Marvin Adam, ein großer Aktivposten im ersten Spiel musste jetzt leider verletzt passen, dafür konnten Maxilian Witzel und Ben Vorhoff (Team U 12) mitwirken. Besonders Ben Vorhoff war bis weit nach der Halbzeitpause sehr gut. Er riss mit seinen Dribblings oft immer wieder Lücken in der USV-Abwehr und machte für ihn stolze 10 Punkte, wohlgemerkt in der nächsthöheren Altersklasse.

Laura Knust ist gehörte mit ihrer Ruhe und Abgeklärtheit ebenfalls zu den Stützen des Teams.

Zur Halbzeit führten die Gastgeber immer noch mit 37:30, selbst nach 30 Minuten stand es 58:48 für die Hausherren. Doch danach ging dem EBV vollkommen die Luft aus. Ganze 3 Punkte schafften die Oderstädter in den letzten 10 Minuten. Das Team war am Ende seiner Kräfte. Das Fehlen der 4 Leistungsträger in zwei Spielen war einfach nicht zu kompensieren.

So ging es ins letzte Viertel. Innerhalb von 4 Minuten war es um den EBV geschehen, aus einer Führung wurde ein 60:62 – Rückstand und schließlich eine vermeidbare 62:68 -Niederlage.

Oskar Schulz, ebenfalls ein Neuling, hatte als Linkshänder immer ein Dribbling und einen guten Wurf parat.

Nach diesem Spiel merkte der Trainer an: „Unabhängig vom Ergebnis, Hut ab vor allen vier Neulingen, die ihre Sache wirklich gut machten. Selbstredend auch vor Ben Schmidt (noch einmal 28 Punkte – macht zusammen in zwei Spielen 60 Punkte; aber leider nur 2/10 Freiwürfe) und vor Ben Vorhoff. Einen tollen Einstand hatten Oskar Schulz mit starken 10 Punkten und Emil Gliese mit 3 Punkten, sowie die „Alteingesesseen“ Laura Knust (5 Pkt.) und Evelyn Theel, die lange Zeit verletzt war, mit 2 Punkten.

Evelyn Theel als Langzeitverletzte machte zwei gute Spiele nach dieser Pause.

Besonders lobenswert unsere Kleinste, Lena Nagel, die mit zu den Aktivposten gehörte. Aber: Das Team muss es insgesamt lernen, dass zu einem Team 12 Spielerinnen und Spieler gehören. Ich vermisste in diesem Spiel den unbedingten Siegeswillen bei einigen gestandenen Spielern. Auch die Chancenverwertung, der Biss unter dem gegnerischen Korb gehören zu solch einem Spiel unbedingt dazu.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 2: Lena Nagel 0 Pkt., Marvin Adam 2 Pkt., Lukas Felgenträger, Maximilian Witzel beide 0 Pkt., Pkt., Ben Schmidt 28 Pkt. 2/10 FW, Ben Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW, Tim Schilling 0 Pkt., Laura Knust 5 Pkt. 1/2 FW, Oskar Schulz 10 Pkt., Evelyn Theel 2 Pkt., Thea Weidauer 2 Pkt., Emil Gliese 3 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 4/16 = 25%, Potsdam 2 2/5 = 40%

 

Oberliga U 16 gewann ihr Heimspiel gegen Oranienburger BV  

Linus Zühlke ist als U 16 Spieler relativ klein. Aber wie er sich in jedes Spiel rein“hängt“, jede Aktion mitgeht und fightet, das nötigt immer Respekt und Hochachtung ab!!

(schn/mbor) Die Eisenhüttenstädter hatten leider wieder nur ein Spiel, weil der USV Potsdam sehr kurzfristig absagte. Das macht den Organisatoren zunehmend Sorgen, weil der EBV mit sehr hohem Aufwand, inclusive Catering, seine Turniere organisiert. Beide Teams hatten fast alle ihre Spielerinnen und Spieler dabei.

Tom Schlegel – ein Spieler, der schon viele Jahre dem EBV angehört. Er zeigt immer mehr seine Qualitäten, im Reboundverhalten und mit 15 Punkten als Topscorer gegen Oranienburg!

Der Gastgeber hatte einen hervorragenden Start mit vielen guten Einzelaktionen, wie von Hugo Tesche und Tom Schlegel. Diese Spieler konnten nur durch Fouls gestoppt werden, trafen jedoch nicht effektiv genug von der Freiwurflinie. Ben Schmidt war in dieser Phase 2x erfolgreich.

Der EBV führte mit 5:0 in der 5. Minute, erst jetzt setzte Oranienburg seine ersten Punkte.

Das Heimteam spielte eine sehr gute Defensive, jede/r gegen den zugeteilten Mann, auch die Help-Defensive funktionierte sehr gut, egal welche/r Spieler/in auf dem Feld war. Daher gab es keine einfachen Würfe für Oranienburg, die Rebounds waren zumeist eine „Beute“ des EBV, besonders zeichnete sich in dieser Disziplin Tom Schlegel aus. Das erste Viertel ging mit 16:10 an den EBV.

Hugo Tesche, erst seit kurzem beim EBV, körperlich groß gewachsen und athletisch, wird seinen Weg als Center gehen. In diesem Spiel erzielte er sehr gute 11 Punkte.

Im zweiten Viertel setzten die Oderstädter das fort, was sie im ersten Viertel gut bzw. weniger gut machten: Es wurden nur 6 Punkte zugelassen, selbst aber leider nur 13 Punkte erzielt. Eine hohe Fehlwurfquote gab es auf beiden Seiten. Der EBV zeigte sehr gute Spielzüge, spielte schnell nach vorn, lief gute Fastbreaks. Das Team traf viele gute Entscheidungen, vom Fastbreak ins normale Aufbauspiel zu wechseln. Dabei stand immer der Mannschaftsspirit im Vordergrund. Es wurde nicht versucht krampfhaft zu werfen, sondern der Pass zum freien Mann gesucht. Leider wurden eben diese freien Würfe in hoher Zahl vergeben. So kam zur Halbzeit ein nur 29:16 aus Sicht des Gastgebers zustande.

Ben Schmidt aus der U 14. Er gehört in beiden Teams, U 14 und in der U 16 zu den spielgestaltenden Kräften und ist zu Recht stolz auf seine 12 Punkte in der höheren Altersklasse.

Nach der Halbzeit spürte Oranienburg, dass vielleicht doch noch etwas mehr ging. Da der EBV seine deutlich sichtbare Überlegenheit nicht genug genutzt hat, versuchte Oranienburg, meist durch Einzelaktionen durch ein Dribbling von Korb zu Korb zu punkten. Oranienburg gestaltete die zweite Halbzeit mit 26:27 fast ausgeglichen, schaffte aber die für sich entscheidende Wende nicht. So gewann der EBV am Ende  mit 56:42.

Trainer Steffen Schneider etwas ausfühlicher nach dem Spiel: „Erfreut war ich über die Defensiv- und Reboundarbeit, wenn auch das statische Spiel von Oranienburg diese Punkte relativ leicht machten. Wir hatten einen guter Ballvortrag, gute Fastbreaks, nur wenige Fehlpässe, immer den Blick für den freien Mitspieler.

Arian Schneider, wie gewohnt sicher im Ballvortrag, als Passgeber und als Scorer mit erzielten 11 Punkten.

Das Hauptproblem ist unsere miserable Trefferqoute. Die freien Sprungwürfe und Würfe aus dem schnellen Lauf sowie die Würfe von der Freiwurflinie müssen besser, müsen effektiver werden! Sehr gut für das Teambuilding ist, dass 4 meiner Spieler zweistellig punkten konnten. Eine Statistik, die die Assists betreffen, belegt alles vorher positiv Gesagte: Arian Schneider 10, Tom Schlegel 7, Emilia Schneider 5 und Linus Zühlke 4 Assists. Und das alles allein in der 2.Halbzeit.“

EBV-Punkte gegen Oranienburg: Emilia Schneider, Gustav Kohn, Tara Bastian, Noel Spanehl, Linus Zühlke alle 0 Pkt.; Linus Schulze 2 Pkt.; Tom Schlegel 15 Pkt. 3/6 FW, Lennard Robert 3 Pkt. 1/2 FW, Hugo Tesche 11 Pkt. 1/4 FW, Ben Schmidt 12 Pkt. 2/6 FW, Arian Schneider 11 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV 8/21 = 38%, Oranienburg 0/1 = 0%  

U 12 – Schlossturnier in Zörbig

(mbor) Auf Grund von Verletzungen musste der EBV 1971 ersatzgeschwächt (nur 5 Spieler) zum Schlossturnier nach Zörbig/Sachsen-Anhalt reisen.

Der EBV fuhr mit Jannis Karls, Paul Zucknick, Ben-Kevin Taubert, Laurynas Lukosius und Ben Vorhoff nach Zörbig.

Im ersten Spiel gegen das Team des USC Magdeburg trafen die Stahlstädter auf 12 körperlich starke und technisch versierte Spieler. Gespielt wurde auf Minikörben. Das waren unsere Jungen nicht gewohnt. Beim EBV gab es wenige Ballverluste und auch wenige technische Fehler. Die Verteidigung stand gut, es wurde wenig zugelassen.

 

Die Magdeburger wechselten laufend, dadurch hatte der EBV Probleme bei der Zuordnung ihrer Gegenspieler. Zur zweiten Halbzeit hatte der EBV nur noch 5 Spieler, weil Laurynas Lukosius, der größte EBV-Spieler foulbelastet zuschauen musste. Trotz dessen machten alle Teilnehmer ein sehr gutes Spiel, welches mit 30:54 verloren ging.

Unmittelbar danach erwartete den EBV das Team des Science City Jena. Gegen den späteren Turniersieger fanden die Oderstädter schnell ins Spiel. Besonders Jannis Karls und Ben Vorhoff gelang es mehrmals, dem Gegner den Ball zu entreißen. Mit einer guten Temdefensive stand es 15:18.

Ben-Kevin Taubert und Laurynas Lukosius holten sich sowohl defensiv und offensiv sehr viele Rebounds. Zum

Schluss konnten die Jungen des EBV das Tempo nicht mehr mithalten und verloren schließlich 20:25.

Im Abschlussspiel traf der EBV auf den SC Bad Düben. Die Dübener spielten sehr körperbetont. Davon ließen sich die EBV-Jungen nicht beeinflussen. Defensiv ließen Ben-Kevin Taubert und Laurynas Lukosius dem Gegner wenige Chancen für klare Würfe. Durch gute Dribblings von Ben Vorhoff, Jannis Karls und Paul Zucknick konnte der EBV viele gute Spielzüge einleiten und mit Punkten erfolgreich abschließen.

Mit sehr gutem Passspiel, Dribblings und Korbaktionen von allen EBV -Spielern hielt das Team – den Sieg vor den Augen – fest und konnte das Spiel mit 47:39 für sich entscheiden.

In der Mittagspause wurde ein Freiwurfwettbewerb durchgeführt, den Ben Vorhoff gewinnen konnte. In der Vorrunde hatte dieser 4/5 Freiwürfen getroffen und musste ins Stechen gegen einen Spieler aus Erfurt. Im direkten Vergleich konnte sich Ben Vorhoff mit 2/2 Freiwürfen dursetzen und gewinnen.

U 9 Turnier in Cottbus – EBV 1971 mit einem 1.Platz

Das Sieger-Team mit Trainerin Anne Vorhoff.

(avor/mbor) Vor wenigen Wochen absolvierte unsere jüngste Basketballmannschaft ein Turnier in Cottbus. Mit teilweise sehr hohen Siegen belegten die Mädchen und Jungen den 1.Platz. Der EBV spielte mit Mia Timm, Theodor Mierke, Milosz Chojnicka, Egon Engelin, Tom Robert, Nick Vorhoff, Anton Eimler.

Nick Vorhoff – rechts- zählte zu den Jüngsten seines erfolgreichen Teams aus Eisenhüttenstadt

Dabei spielten mit Theodor Mierke und Nick Vorhoff zwei Jungen auf dem Parkett, die erst 7 Jahre alt sind.

Das EBV-Team bewies trotz seines jungen Alters bereits erstaunliche Fähigkeiten in der Teamdefensive. Dabei gelang es den Oderstädtern oft genug, ihren Gegen-spielern den Ball „abzujagen.“ Im Spiel nach vorn erreichten fast alle Pässe den Mitspieler. Alle Spieler trugen sich mit Punkten in die Korbschützenliste des Turniers ein.

Für Milosz Chojnicka, Mia Timm, Anton Eimler und Theodor Mierke waren es die ersten Spiele überhaupt gegen andere Gegner.

Das Turnier wurde mit jeweils 4 Spielern und einer Spielzeit von 4×5 Minuten gespielt, ohne dass während des Viertels gewechsel werden konnte. Herausragender Spieler des Turniers war Egon Engelien. Er zog mit seiner Spielerfahrung und seiner Übersicht das komplette EBV-Team mit. Im Spiel gegen Rathenow I erzielte er nach einem äußerst spannenden Spiel den entscheidenden Siegtreffer zum 18:16.

Trainerin Anne Vorhoff war immer engagiert und betreute die Kinder sehr einfühlsam.

Im letzten Spiel gegen Fürstenwalde hat die Mannschaft noch einmal alles gegeben. Betreuerin Anne Vorhoff und die mitgefahrenen Eltern stellten dabei erfreut fest, dass das Team von Spiel zu Spiel zu einer Mannschaft zusammengewachsen ist, die füreinander und miteinander kämpften.

Ergebnisse: White Devils Cottbus – EBV 1971  27: 67

Red Eagles Rathenow II – EBV 1971 6 :24,

Red Eagles Rathenow I – EBV 1971 16:18

EBV 1971 – StarWings Glienicke 39: 23

EBV 1971 – WSG Fürstenwalde  22:2

Bezirksliga Herren: Beim letzten Punktspiel Sieg gegen BG 94 Schwedt

(sch/zu/mbor) Auf neutralem Boden hatte der EBV 1971 sein letztes Punktspiel der Hauptrunde ausgetragen. Gegen die 2.Vertretung der BG 94 Schwedt gewann das Team mit 75:50 (37:16).

Die Eisenhüttenstädter reisten mit einem 12 Mann-Kader an. Das Team war eine sehr gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen nachrückenden Kräften. Paul Schulz, eigentlich Spielertrainer, konzentrierte sich dieses Mal voll auf die Traineraufgabe.

Beide Teams begannen mit einer Manverteidigung. Die jungen Schwedter hatten schon ein Spiel gegen Glienicke in den Beinen; sie spielten sehr aggressiv, konnten dabei aber ihre Emotionen nicht unterdrücken und erhielten mehrere Fouls wegen „Meckerns“. Diese zugesprochenen Freiwürfe nutzte der EBV leider nur unzureichen (ca. 40%).

Der EBV begann mit Teoman Prahst, Adrian Schubel, Thomas Schneider, Patrick Köster und Dennis Herkt. Die Aufbauspieler spielte anfangs sehenswert, unterstützt von Thomas Schneider, der im Abschluss glücklos war. Gewohnt stark defensiv der erfahrene Patrick Köster (sehr gut seine Offensivrebounds und Ausboxen und sein Ausboxen unter beiden Körben) und Teoman Prahst, der einige Steals „ergatterte“ und einen gewohnten starken Zug zum Korb zeigte. Dennis Herkt war wie immer zuverlässig, hatte eine starke Reboundquote und konnte mehrere zweite Chancen effektiv verwerten. Er steuerte 7 Punkte seiner 9 Gesamtpunkte im ersten Viertel bei. Genau wie Teoman Prahst; er erzielte 10 (von insg. 14) in diesem Viertel. Der EBV führte nach 10 Minuten mit 19:7, zur Halbzeit bereits klar mit 37:16.

Marc René Raue bewies seine gewohnt sehr solide Defensive mit guter Reboundarbeit unter beiden Körben. Er hatte in diesem Spiel aber einige Probleme im Abschluss, erhielt viele Freiwürfe, konnte diese aber nicht immer verwerten (nur 61%).

Paul Schulz ist als Spielertrainer der Erfahrenste im EBV-Team. Er war gegen Schwedt Trainer und gab seine Erfahrungen mit Tipps jedem Spieler weiter.

Trainer Paul Schulz hatte das „Luxusproblem“ seine Bankspieler nachschieben zu können, die keinen Deut schlechter waren als die ersten Fünf, sie erhielten durch die jeweils sieben anwesenden Bankspieler immer wieder Lob, Zusprechung und weitere Motivation. Wie zum Beispiel Joey Lehmann, der sich immer wieder gut defensiv wie offensiv einbrachte sowie Ludwig Radt, Jonas Kraske, Robert Zucknick und Vitali Palkin. Alle Genannten fügten sich nahtlos ins Teamspiel ein und bewiesen ihre gewachsene Leistungsstärke.

In den Auszeiten stellte Paul Schulz sein Team gut auf die kommenden Minuten ein und unterstrich einmal mehr seine vorhandene Erfahrung. Die Oderstädter setzten ihre kontinuierliche Spielweise fort, lagen nach 30 Minuten mit 57:33 in Führung und gewannen verdient klar mit 75:50.

Eigentlich war das Turnier in Strausberg, beim klaren Tabellenersten geplant. Die Randberliner setzen jedoch in ihren letzen beiden Spielen einen Spieler ein, der noch nicht richtig gemeldet war. Dadurch rutschten sie auf Platz vier und der EBV 1971 ist nun als Erstplatzierter Ausrichter des Finals Fours.

Der Trainer sammelte wichtige Erkenntnisse für das bevorstehende Final Four am 11.Juni.

Abschlussfazit von Paul Schulz: „Wir begannen sehr gut und ließen allmählich nach. Als Trainer sah ich den guten Anfang mit sehenswerten Aktionen, aber auch das fortwährende Nachlassen meines Teams. Wir spielten nicht durchgängig unsere Defensive mit eigenen Ballgewinnen, wir passten uns der Spielweise von Schwedt sehr an. Wir liefen viel zu wenig Fastbreaks. Das ist eigentlich eine unserer Stärken. Das hinderte uns an einem dreistelligen Endergebnis. Einige Kleinigkeiten können wir bis zum 11.06.22 noch verändern. Einige andere Dinge bedürfen der langfristigen Trainingsarbeit mit dem Team.“

EBV-Punkte gegen Schwedt: Robert Zucknick 0 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Vitali Palkin 7 Pkt. 1 Dreier, Thomas Schneider 0 Pkt., Ludwig Radt 6 Pkt. 2/3 FW, Adrian Schubel 16 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 5/14 FW, Patrick Köster 3 Pkt.  1/4 FW, Jonas Kraske 5 Pkt. 1 Dreier, Teoman Prahst 14 Pkt. 2/4 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV 14/23 FW = 61% Schwedt: 12/22 = 55%