29.Feb..2024 | Bezirksliga Herren Süd, Saison 2023/2024 |

Patrick Köster, hier beim Wurf, war einer der Besten eines guten Teams und erzielte 23 bzw. 20 Punkte.
(dkar/mbor) Das zweite Team der Herren des EBV 1971 verlor am letzten Wochenende seine beiden Auswärtsspiele in Strausberg. Gegen das Team von Kings & Queens Potsdam war es eine knappe 48:53 (31:29) – Niederlage, gegen den Gastgeber KSC Strausberg war es mit 62:86 (30:47) schon etwas deutlicher.
In einer heutzutage ungewohnt kleinen Sporthalle spielte der EBV anfangs sehr nervös und unruhig. Der EBV ging defensiv hart zur Sache, ebenso der Gegner; nach 3 Minuten hatte Center Mindaugas Lukosius leider 3 eigene Fouls. Das brachte das Konzept völlig durcheinander.
Center Marcus Vorhoff musste in Ermangelung von Aufbauspielern offensiv oft den Ball bringen. Da der EBV von außen über das gesamte Spiel sehr wenig traf, gab es viele 1-1 – Situationen zu Beginn des Spiels. Das war auch mit unnötigen Ballverlusten oder auch Fehlwürfen behaftet. Nach dem 1.Viertel führte Potsdam mit 20:14. Im 2. Viertel fing sich der EBV etwas und begann den Aufbau ruhiger anzugehen. Patrick Köster hatte viele gute Aktionen zum Korb. Er konnte von den Potsdamern überhaupt nicht gestoppt werden; er bedankte sich mit respektablen 23 Punkten.
Nach einer Potsdamer Führung holte sich der EBV diese mit einem 30:29 in der 18. Minute zurück. Zur Halbzeit führten die Oderstädter knapp mit 31:29.

Marcus Vorhoff musste als Aufbauspieler agieren. Eigentlich ist er ein „Wühler“ unter dem Korb.
In einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Die Partie lief so über 42:41 für Potsdam (30.Minute) bis ins 4.Viertel hinein. Die letzten 10 Minuten gehörten Potsdam. Mit 11:7 boten sie noch einmal auf, um das Spiel für sich zu entscheiden. In der 37. Minute erzielte Patrick Köster mit einem Dreier ein 48:48. Danach punkteten nur noch die Potsdamer von der Freiwurflinie (mit 2 Punkten) und einem Dreier. Bei den Stahlstädtern wollte der Ball nicht in den gegnerischen Korb. So endete das Spiel für die Landeshauptstädter knapp mit 53:48.
EBV spielte mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Patrick Köster 23 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Daniel Karls 1 Pkt 1/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 10 Pkt., Marcus Vorhoff 10 Pkt. 4/6 FW, Marcus Bohlig und Oliver Rüdiger beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/12 = 58% Potsdam: 13/17 = 76%
In das Spiel gegen den Gastgeber Strausberg startete der EBV besser als in das gegen Potsdam; die Konzentration im Aufbauspiel war gegeben.

Daniel Karls hier bei einem erfolgreich Durchbruch zum Strausberger Korb.
Strausberg konnte sich durch aggressive Verteidigung und durch gutes Stellungsspiel oft den Ball erobern und in eigene Punkte umwandeln (5. Minute 10:16). Diese Führung bauten die Gastgeber bis auf 24:13 nach 10 Minuten aus. In der 10.Minute erhielt der EBV 6 Freiwürfe zugesprochen, die allesamt von 3 Spielern (0:6) leider nicht verwandelt wurden.
Das 2. Viertel war sehr ausgeglichen. Strausberg erzielte ein 19:17 in diesem Spielabschnitt. Der EBV hielt gut mit. Es gab diverse Fehlwürfe auf beiden Seiten. Beide Teams bewiesen insgesamt eine gute Reboundarbeit. In die Pause ging es mit einem 30:47 aus EBV-Sicht.
Mit Beginn des 3. Viertels stellten die Gäste auf eine Zonenverteidigung um. Das erwies sich jedoch im Nachhinein als Fehler, denn Strausberg machte in dieser Phase Punkte durch sehr schnelle Abschlüsse und nach schnellen Angriffen – infolge Fehlwurf durch den EBV. Nach 5 Minuten Spielzeit wurde das „Projekt Zonenverteidigung“ bei einem 34:67 wieder fallen gelassen. Eine EBV-Mannverteidigung ließ in den nächsten 5 Minuten nur 6 Punkte zu, außerdem traf der EBV im Gegenzug auch wieder besser. Das Gästeteam kämpfte sich auf 48:73 etwas heran.
Im letzten Viertel ließ der KSC bei einer sicheren Führung dem EBV mehr Freiraum, nahm das Tempo raus und hielt trotzdem den Abstand. Es ergaben sich so für die Oderstädter einige schöne und vor allem auch erfolgreiche Spielzüge, welche für ein freudiges Ende trotz der Niederlage sorgten. Mit dem Schlusspfiff lautete das Endergebnis leistungsgerecht 86:62 für die Gastgeber.
Der Beobachter konstatierte das Bemühen der Gäste um einen konstruktiven Spielaufbau und auch darum, den Ball offensiv möglichst wenig herzuschenken. Das gelang dem EBV nicht durchgängig. Leider gehört auch zum Bericht eine schwache Teamfreiwurfquote von nur 7/24 = 29%. In zwei Wochen kann das Team in Potsdam (gegen SC Potsdam und Kings&Queens Potsdam) beweisen, dass diese 29% einmalig waren. Positiv neben dem nie erlahmenden Kampfgeist des Teams im zweiten Spiel nacheinander war, dass sich fast alle Spieler ins Punktekonto eintrugen; Topscorer gegen den KSC waren der starke Patrick Köster mit 20 Punkten und Mindaugas Lukosius mit 17 Punkten.
EBV spielte mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Patrick Köster 20 Pkt. 1/1 FW 3 Dreier, Daniel Karls 6 Pkt 0/3 FW, Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 17 Pkt. 1/5 FW, Marcus Vorhoff 8 Pkt. 4/11 FW, Marcus Bohlig 7 Pkt. 1/2 FW, und Oliver Rüdiger 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/24, 3 Dreier, Strausberg: 5/12 = 42 %, 4 Dreier
20.Jan..2024 | Bezirksliga Herren Süd, Saison 2023/2024 |

Julian Schallhorn – mit starkem Zug zum Korb und 3 erfolgreichen Dreiern.
(mscha/mbor) Die Gastgeber hatten im Rückspiel der Bezirksliga die 2.Vertretung aus der Spreestadt zu Gast. In einem lange hoch emotionalen, vom Ergebnis her zum Ende hin immer knapper werdenden Spiel hatte der EBV mit 68:62 (38:30) zum Schluss die Oberhand.
Beide Teams hatten „lange“ Bänke, konnten also aus dem „Vollen“ schöpfen und nutzten dies auch. Die Eisenhüttenstädter legten los wie die Feuerwehr, spielten harte Mannverteidigung und führten nach 4 Minuten mit 9:2. Kapitän Marcus Vorhoff machte die Pace, seine Mitspieler blieben ebenfalls immer auf Ballhöhe.

Patrick Köster setzt zum Korbwurf an; er erzielte insgesamt 10 Punkte.
Patrick Köster brachte, im Wechsel mit weiteren Spielern den Ball. Mit ab und an eingestreuten schnellen Angriffen konnte der EBV nach 10 Minuten mit 17:13 in Führung gehen. Dabei war die Fehlerquote beim Aufbau viel geringer als in manchen Spielen zuvor.

Aggressive Verteidigung bereits an der der Grundlinie durch Daniel Karls.
In den zweiten 10 Minuten baute der Gastgeber seinen Vorsprung auf 38:30 aus. Hier waren es besonders Marcus Bohlig und Thomas Nagel, die immer eine Defensivhand bei den WSG-Angriffen dazwischen hatten. Beim Gast punkteten in dieser Phase Thomas Gestewitz (10 Pkt.) und Uwe Sarnow (7) für die WSG.
Nach der Halbzeit drückten die Gäste mächtig, landeten weitere Dreier. Der EBV konterte mit Punkten von Martin Schade sowie mit schön herausgespielten Angriffen und Abschlüssen durch Julian Schallhorn (3 Dreier!), Marcus Vorhoff und Arian Schneider (spielt erst U 16). Der Lohn war die höchste Führung in diesem Spiel mit 56:43.
Zu Beginn des vierten Viertels musste das Gastgeberteam mit „klein“ spielen, da mit Marcus Vorhoff der einzige „Lange“ in Foulprobleme geriet. Robert Zucknick und Daniel Karls vertraten ihn sehr ordentlich auf der für sie ungewohnten Position. Die Gäste kamen jetzt sehr oft an die Freiwurflinie, schafften in dieser Phase von der Linie ein 20:8 und sorgten noch einmal für Spannung. Der Vorsprung des EBV schmolz mehr und mehr, aus einem 56:43 wurde ein 60:50 (35.Minute), 63:56 (38.) und ein 64:61 (40.) Es wurde also noch einmal sehr eng.

Flügelspieler Martin Schade beim Dribbling.
Dieses 4.Viertel ging für den EBV mit 12:19 klar verloren, doch Trainer Jörg Hohlbein führte das EBV-„Schiff“ knapp in den sicheren Hafen, sprich zum umjubelten 68:62-Sieg. Die letzten 4 Punkte machte Kapitän Marcus Vorhoff mit einem Treffer aus dem Feld und 2/2 Freiwürfen (insgesamt 4/4 FW = 100% Trefferquote).

Topscorer Arian Schneider erzielte insgesamt sehr gute 12 Punkte.
Fazit des Beobachters und Berichterstatters Martin Schade: „Wir haben uns alle 12 Spieler den Sieg erkämpft und erspielt. Nico Schulpig mit seiner abgeklärten Mischung aus Scoring und sicherem Spielaufbau brachte den Sieg ebenfalls mit unter Dach und Fach, ebenso wie Rückkehrer Roman Theißen, der seine ersten 2 Punkte für unser Team erzielte. Zu guter Letzt erwähne ich Robert Kreßler. Er war als 12.Mann im Team insgesamt zwar wenige Minuten auf dem Parkett, hatte aber als Starter beider Halbzeiten mit all den kleinen Dingen, welche nicht auf dem Spielberichtsbogen erwähnt werden können, ebenfalls seinen Anteil am Heimsieg der 2.Herren“.
Topscorer beim EBV wurden gegen Fürstenwalde Marcus Vorhoff mit 14 Punkten, Arian Schneider mit 12 und Patrick Köster mit 10 Punkten.

Aufbauspieler Nico Schulpig erzielte ebenfalls 9 Punkte.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Martin Schade 6 Pkt. 2 Dreier, Patrick Köster 10 Pkt. 1/8 FW 1 Dreier, Daniel Karls 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Bohlig und Robert Kreßler beide 0 Pkt., Nico Schulpig 9 Pkt. 1/2 FW, Thomas Nagel 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Arian Schneider 12 Pkt. 4/10 FW, Marcus Vorhoff 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 12/26 = 46%; 13/29 = 45%
Weitere Bilder findest Du auf unserer Homepage in der Bildergalerie.
11.Jan..2024 | Bezirksliga Herren Süd, Saison 2023/2024 |
(kar/mbor) Zum Kalenderauftakt 2024 erzielte das Team der 2.Herren in der Bezirksliga Staffel Süd einen Sieg gegen den SC Potsdam mit 55:48 (26:28) und leider eine hohe Niederlage gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam mit 45:110 (25:67).
Beide Teams traten im ersten Spiel mit recht voller Besetzung zu den Nachholspielen an. Gegen den SC war es über die gesamte 1.Halbzeit hinweg ein knappes Spiel. Die Potsdamer führten nach 10 Minuten 16:14 und konnten sich auch bis zur Halbzeit (28:26) nicht entscheidend absetzen. „Schuld“ daran war eine sehr gute Defensive des EBV. Den Eisenhüttenstädtern gelang es mehrmals so gut zu verteidigen, dass die SCP-Spieler zu Notwürfen kurz vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr gezwungen wurden.

Marcus Vorhoff (mit Ball) erzielte nach Arian Schneider (U 16-Spieler/21 Punkte) mit 17 Punkte ebenfalls ein sehr gutes Resultat (Foto aus einer früheren Begegnung).
Den Ball brachten Nico Schulpig bzw. Arian Schneider (U 16-Spieler). Dem Gästeteam gelang es dabei geschickt, in die Zone der Potsdamer einzubrechen und zu punkten oder die Angriffe auf eine Seite zu verlagern. Dabei kritisierte der neutrale Beobachter die sehr schlechte Chancenverwertung, die eine klare Führung des EBV schon zur Halbzeit verhinderte.
Nach der Halbzeit setzten die Gäste auf eine andere Taktik, der des Auskonterns des SC. Auch durch gut gesetzte Blöcke, bei einem souveränen 19:5-Lauf im 3.Viertel und 7 Punkten von Arian Schneider in dieser Phase, ging der EBV insgesamt mit 45:33 in Führung.
Im Gefühl dieser „sicheren“ Führung wollten die Eisenhüttenstädter das Ergebnis danach nur noch verwalten. Der Schwung aus dem 3.Viertel war dahin. Potsdam kam mit einem 15:10 im vierten Viertel noch einmal etwas näher (44:50 und 46:52). Der SC wollte mit schnellen Fouls die Spieluhr anhalten, um nach erfolgten Freiwürfen für den EBV selbst noch einmal punkten zu können. Das gelangen dem Potsdamer Team aber nur teilweise. Am verdienten 55:48-Sieg der Stahlstädter, bei einer insgesamt guten Teamleistung, war nicht mehr zu rütteln.
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 0 Pkt., Steffen Schneider 0 Pkt., Daniel Karls 1 Pkt. 1/2 FW, Marcus Bohlig 0 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Patrick Köster 6 Pkt. 0/2 FW, Nico Schulpig 4 Pkt., Arian Schneider 21 Pkt. 4/7 FW 3 Dreier, Marcus Vorhoff 17 Pkt. 3/4 FW; Freiwürfe EBV 8/15 = 53%, 2 Dreier, SC Potsdam 9/19 = 47%, 1 Dreier

Peter Haubold-Kretschmer (grüne Kleidung/links) und Daniel Karls (rechts) stemmen sich mit ihrer ganzen Größe den K&Q – Angriffen entgegen (Bild aus einer früheren Begegnung).
Ganz anders verlief das 2.Spiel gegen die Kings&Queens, für den EBV unmittelbar nach dem Siegspiel gegen den SC. Die Kings waren ein schnelles, junges und dynamisches Team, das mit seiner aggressiven, teilweisen Ganzfeldverteidigung oft zu einfachen Ballgewinnen kam. War es nach 10 gespielten Minuten mit 12:29 noch einigermaßen erträglich, so brach der EBV im 2. und 3.Viertel völlig ein. Nach 20 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 67:27, und nach 30 Minuten sogar mit 89:30 Punkten. Zwischen der 24. und 33.Minute erzielte der EBV nur Punkte von der Freiwurflinie, ganze 4 Punkte (4 von 8). Das sagt einiges aus über die Durchschlagskraft der EBV-Angriffe.
Bei den Gästen sah der Beobachter mangelnde konsequente Zuordnung in der Defenisve und einen zu oft vorgetragenen unruhigen Aufbau. Die bereits erwähnten Offensivfehler taten ihr Übriges. Nach Würfen landeten die Rebounds meist beim auch teilweise größenmäßig überlegenen Gegner. Positiv punkten im wahrsten Sinne des Wortes konnte der EBV lediglich bei den Fastbreaks. Allein – das reichte natürlich bei Weitem nicht aus, um das Spiel zu drehen. Zumal die wenigen vorhandenen Chancen nicht alle konsequent genutzt wurden.
Dass es am Ende nicht noch höher als mit 45:110 völlig verdient für die Kings ausging, ist der Tatsache geschuldet, dass die Kings&Queens im 4.Viertel (21:15 für Potsdam) etwas „Dampf“ aus dem Kessel nahmen.
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, Steffen Schneider 3 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 0 Pkt., Patrick Köster 9 Pkt. 0/3 FW, Nico Schulpig 0 Pkt., Arian Schneider 17 Pkt. 3/7 FW 2 Dreier, Marcus Vorhoff 9 Pkt. 5/8 FW; Freiwürfe EBV 10/21 = 48%; 3 Dreier, K&Q Basketball Potsdam 7 Dreier; 7/11 = 67%
Weitere Bilder findest Du auf unserer Homepage in der Bildergalerie.
19.Dez..2023 | Allgemein |

Patrick Köster sorgte für ständige Unruhe beim BBC und war mit guten 14 Punkten am EBV-Sieg beteiligt (hier aus einem Spiel gegen K&Q Basketball Potsdam).
(schad/mbor) In einer vom ersten Sprungball an umkämpften Begegnung legten die Männer des EBV konzentriert los. Der BBC-Korb wurde immer wieder attackiert und es wurde beständig gepunktet. Die erzielten Punkte verteilten sich am Ende gleichmäßig auf fast alle Spieler. Die Verteidigung stand gut, der Gastgeber kassierte nur 5 Treffer aus dem Feld. Bereits im ersten Viertel tat sich Nico Schulpig hervor, der einen Dreier versenkte und weitere zweimal aus dem Feld traf. Allein die Freiwürfe hielten Cottbus im Spiel, in dieser Phase 9 Treffer bei 10 Versuchen. In einem Spiel mit vielen kleinen Nickligkeiten standen am Ende beide Teams zusammen über vierzig! Mal an der Linie. Nach 10 Minuten führten die Stahlstädter knapp mit 21:19.
Zu Beginn des 2. Viertels konnte sich der EBV ein kleines Polster erspielen. Patrick Köster trumpfte besonders im 2. und 3.Viertel groß auf und erzielte hier 8 seiner 14 Punkte.
Ein Korberfolg von Cottbus kurz vor der Halbzeitsirene verhinderte eine zweistellige Führung des EBV. In die Halbzeit gingen die Hausherren mit einem 40:31 – Polster.

Nico Schulpig führte gekonnt das EBV-Spiel und erzielte selbst 11 Punkte.
Trotz Foulprobleme von Marcus Vorhoff stellte Coach Jörg Hohlbein anfangs der zweiten Hälfte etwas um und ließ zeitweilig die „Twintowers“ Mindaugas Lukosius und Marcus Vorhoff zusammen aufs Feld. Die Defensive der Eisenhüttenstädter war sehr gut, Cottbus war aber ebenso gut dabei und konnte punkten. Der Cottbuser Defensive gelang es nicht entscheidend, die EBV-Angriffe zu stoppen. Neben den bereits genannten zwei Centern sorgten vor allem Julian Schallhorn, Daniel Karls und Patrick Köster im 3. Viertel für einen Zuwachs auf dem Punktekonto.
Am Brett taten sich in diesem Spiel besonders Marcus Bohlig und Robert Zucknick hervor, die ein um das andere Mal wichtige zweite Chancen für das Team erarbeiteten. Mit einer 4- Punkte-Führung von 59:55 der Männer in weiß/grün (EBV) begann das letzte Viertel.
Das 4.Viertel gehörte ebenfalls komplett dem EBV; die Hausherren gaben die Führung nie ab. Nervenstärke an der Freiwurflinie und eine starke Teamdefensive (nur 12 Punkte der Cottbuser) sorgten dafür, dass der 76:67-Sieg des EBV trotz hartem Kampf nicht in Gefahr geriet. Topscorer des EBV wurden gleich vier Spieler mit je 14 Punkten: Julian Schallhorn, Mindaugas Lukosius, Patrick Köster und Marcus Vorhoff. Mit Nico Schulpig (11 Punkte) erzielten fünf Eisenhüttenstädter mehr als 10 Punkte. Auch das sprach an diesem Nachmittag für die Ausgeglichenheit des Teams.
Trainer Jörg Hohlbein dirigierte seine Männer bis zum Schluss sehr engagiert. Das Einzige, was der EBV an diesem Dezemberabend verlor, war die Stimme des Trainers. Vorher konnte er noch Folgendes sagen: „Wir haben zuerst Cottbus niedergerungen, dann haben wir als Team sehr gut funktioniert und den verdienten Sieg gespielt.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Robert Zucknick 0 Pkt., Martin Schade 6 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 3 Pkt. 1/2 FW, Julian Schallhorn 14 Pkt 0/3 FW, Marcus Bohlig 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 14 Pkt. 2/2 FW, Patrick Köster 14 Pkt. 1/6 FW 1 Dreier, Nico Schulpig 11 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Marcus Vorhoff 14 Punkte 5/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 12/22 = 55%, Cottbus 14/20 = 70%
Weitere Bilder findest Du auf unserer Homepage in der Bildergalerie.
22.Okt..2023 | Bezirksliga Herren Süd, Featured, Saison 2023/2024 |
(scha/mbor) In ihrem ersten Heimturnier der Saison unterlagen die 2.Herren des EBV 1971 dem Team von Kings&Queens Basketball Potsdam knapp mit 55:63 (30:32), gegen die Routiniers des KSC lautete das Endergebnis klar 82:63 für die Randberliner.
Die Hausherren begannen forsch und konzentriert. Potsdam wusste sich bei Durchbrüchen seitens des EBV oft nur durch Fouls zu helfen und schickte die Eisenhuettenstaedter mehrmals an die Freiwurflinie. Das nutzten sowohl Center Patrice Bisch mit 4 von 4 verwandelten Freiwürfen sowie der U 16-Spieler Arian Schneider mit 4/8 Freiwurftreffern.
Zur Viertelpause führte der EBV verdient mit guten 7 Punkten Vorsprung. Danach stellte Potsdam auf eine Zonenverteidigung um, die es dem EBV schwerer machte, einfache Punkte zu erzielen. Im Gegenteil, Potsdam foulte jetzt weniger und spielte offensiv aggressiver und effektiver.
Die Folge war ein 8:17 in diesem Viertel und ein knapper EBV-Rückstand von 30:32 zur Pause.
Nach der Halbzeit fiel dem Gastgeber wenig ein. Nur 12 Punkte im dritten und 13 Punkte im vierten Viertel zeugen von einer zu geringen Durchschlagskraft gegen gut in der Zone stehende Potsdamer.
Das einzig Gute war, dass auch die Kings&Queens-Spieler nachließen und besonders an der Freiwurflinie viel liegen ließen (13/25).
So mussten sich alle Beteiligten und die Zuschauer über ein mageres 55:63 nicht wundern. U 16-Spieler Arian Schneider startete ein sensationelles Debüt für die Männermannschaft und wurde mit 18 Punkten Topscorer und glänzte auch als 3er-Schütze.
EBV spielte mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 1 Dreier,
Patrice Bisch 6 Pkt. 4/4 FW!!, Daniel Karls 6 Pkt. Marcus Bohlig 6 Pkt., Robert Kressler 2 Pkt., Patrick Köster 7 Pkt. 1 Dreier, Oliver Rüdiger 0 Pkt., Nico Schulpig 3 Pkt. 1/2 FW, Arian Schneider 18 Pkt. 4/8 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 =64%, Potsdam 13:25 = 52%
Im 2.Spiel des Tages trafen der EBV 1971 und der KSC Strausberg aufeinander. Vereinsvorsitzender Marcus Vorhoff war in Abwesenheit von Trainer Joerg Hohlbein Chefcoach. Auf Grund der knappen Niederlage gegen die Kings&Queens war der Gastgeber sehr motiviert ins 2.Spiel gegangen. Defensiv stand das Team gut, offensiv hielt der EBV so gut es ging dagegen. Strausberg erwischte in fremder Halle einen Supertag, traf viele schwierige Würfe und führte nach 10 Minuten 24:20.
Im zweiten Viertel bewies der EBV trotz des wachsenden Rückstandes Nehmerqualitäten und versuchte dagegenzuhalten. An der Freiwurflinie war Strausberg einfach wesentlich besser (46:58%). So ging es mit 54:37 für den KSC in die Pause.
Nach der Pause hatte der EBV einen 8:2 – Lauf. Starke Defense seitens der Hausherren sorgte noch einmal für Spannung. Strausberg konnte in dieser Phase seinen hohen offensiven Druck aus der 1.Halbzeit nicht aufrecht erhalten.
Nach dieser guten EBV-Phase kamen die Gäste wieder besser zur Geltung. Sie
trafen zwar nicht gut, konnten jedoch die 2., 3. ja sogar mögliche 4.Wurfchanchen für sich nutzen. Nach diesem Viertel hatte die Oderstädter einen 19 – Punkte Rückstand. (49:68).
Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, da EBV-Neuzugang Center Mindaugas Lukosius aufdrehte und alle seine 9 Punkte markierte. Topscorer waren Patrick Köster mit 13 Punkten sowie noch einmal Arian Schneider mit guten 9 Punkten als U 16/-Spieler! Erfolgreich war mit 7 Punkten ebenso Daniel Karls.
EBV-Trainer Marcus Vorhoff: „Das Ergebnis von 82:63 spiegelt in keiner Weise wider, welch gute Leistung wir abgeliefert haben. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere ersten Chancen zu treffen. Auch an der Freiwurflinie muessen wir uns bei nur dieses Mal 46% verbessern. Unsere Teammoral ist sehr gut intakt.“
EBV spielte mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Martin Schade 0 Pkt., Steffen Schneider 5 Pkt. 1/2 FW, Patrice Bisch 6 Pkt. 3/4 FW, Daniel Karls 7 Pkt. 2/2 FW, Marcus Bohlig 4 Pkt. 2/4 FW, Robert Kressler 3 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Mindaugas Lukosius 9 Pkt. 1/2 FW, Patrick Köster 13 Pkt. 1/2 FW, Oliver Rüdiger 2 Pkt. 2/2 FW, Nico Schulpig 2 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 9 Pkt 3/8 FW; EBV-Freiwürfe: 13/28 = 46%, Strausberg 11/19 = 58%