Schlossturnier in Zörbig – Hervorragender 3.Platz für EBV-Team

(vor/mbor) Einer der Höhepunkte und gleichzeitig Saisonabschluss war die Teilnahme des U 12-Teams am Schlossturnier in Zörbig / Sachsen-Anhalt. Wieder war es ein hochkarätiges Turnier. Mit BBC Halle, BC Magdeburg, Lakers Leipzig, BC Eilenburg, Erfurt, Henningsdorf, SV Zörbig und dem EBV 1971 sind 8 Teams gestartet, viel Basketballpower war also in der Halle.

Die EBV-Jungen der U12 hatten als ersten Gegner den BBC Halle. Ein sehr hart umkämpftes Spiel. Unser Team war leider noch nicht ganz bei der Sache. Es kam zu technischen Fehlern, die vom Gegner eiskalt bestraft wurden. Tamino Wabbel, der sein erstes Basketballspiel seiner Karriere bestritt, musste sich erst einmal finden und kam im Laufe des Turniers immer besser ins Spiel.

 

Egon Engelien, Ben Vorhoff, Jannis Karls, Paul Zucknick, Sean Noack und Nick Vorohoff überzeugten durch gute Leistungen. Das erste Spiel gegen Halle musste der EBV leider mit 32:35 abgeben.

Im zweiten Spiel wartete ein Team aus Erfurt auf den EBV. Jetzt kamen die EBV-Spieler besser ins Spiel, die Jungs waren im Turnier angekommen. Mit starker Leistung in der Defensive und durch schnelle Pässe nach vorn hatte sich der EBV immer wieder freie Würfe vor dem Korb erarbeitet. Dieses Spiel gewann der EBV mit 39:29.

 

Um eine Runde weiter zu kommen mussten die Eisenhüttenstädter im dritten Spiel ausgerechnet gegen den hoch gehandelten Gastgeber SV Zörbig unbedingt gewinnen.

Alle Spiele waren bei einer Spielzeit von 2 x 10 Minuten von sehr hohem Tempo geprägt, so auch gegen Zörbig. Die Mannschaften schenkten sich nichts, sehr gute sichere Dribblings bei beiden Teams führten zu einem ausgeglichenen Spiel bis zur Halbzeit. Dann drehte der EBV auf und spielte sich in einen Rausch. Die Oderstädter erzielten viele gut herausgespielte 3 Punktewürfe. Der EBV konnte sich etwas absetzen.

Der EBV gewann mit der Schlusssirene letztlich souverän mit 52:37. Somit hatten alle Mannschaften 2 Siege und 1 Niederlage. Durch ein sehr gute Korbverhältnis hatteder EBV es mit einem Korb Vorsprung ins Final Four geschafft.

Hier erwarteten sie die Jungen aus Henningsdorf. Man kannte sich aus der Branden-burgischen U12 Liga. Der EBV zeigte wiederum ein sehr gutes Spiel. Die körperlich starken Gegner nutzten ihre Größe und ihre körperlichen Vorteile, um so oft die Rebounds zubekommen und noch einmal zu werfen und treffen zu können.

Trotzdem kämpfte der EBV bis zur letzten Sekunde. Am Ende hieß es 36:29 gegen den EBV. Somit konnten die Stahlstädter nicht ins Finale einziehen.

EBV-Coach Marcus Vorhoff war jetzt schon sehr stolz auf sein Team. Alle Mannschaftsmitglieder haben sich sehr gut spielerisch und teamfähig behaupten können. Außerdem ist das Team in der Saison gut zusammengewachsen.

Im Spiel um Platz 3. stand der BC Magdeburg bereit. Zum letzten Mal im Turnier musste das Team des EBV noch einmal alle seine Kräfte mobilisieren. Beide Mannschaften kamen gut in Spiel und spielten auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit konnte der EBV spielerisch noch etwas zulegen und lag mit 9 Punkten vorn. Die Gegner aus Magdeburg ließen nicht locker und machten es dem EBV nicht leicht. Der EBV konnte aber den Vorsprung halten und gewann das Spiel um Platz 3 mit 45:34.

Ein wirklich sehr schönes Turnier zum Abschluss der langen Saison. Wir bedanken uns beim Ausrichter dem SV Zörbig.

EBV-Team spielte mit:  Jannis Karls, Tamino Wabbel, Sean Noack, Paul Zucknick, Egon Engelin, Ben Vorhoff, Nick Vorhoff

Oberliga U 14: Beide Spiele gegen Lauchhammer gewonnen

Lennard Robert gehörte zu den Besten in beiden Spielen (36 Punkte!) und bewies vor allem im zweiten Spiel Regiequalitäten.

mbor) Zum Heimturnier des EBV trat das Team aus Glienicke nicht an. Daraufhin einigten sich die Trainer von der BG Lauchhamer 1950 und vom EBV, zwei Spiele gegeneinander auszutragen.

Das erste Spiel gewann der Gastgeber klar mit 81:54 (41:28), im 2.Spiel war es mit 69:62 ((37:27) etwas knapper für den EBV.

Obwohl 5 Spielerinnen und Spieler des EBV krankheitshalber nicht eingesetzt werden konnten, hat EBV-Trainer zwei Teams gebildet, um so allen die Möglichkeit zu geben, ein letztes Mal in dieser Saison 2022/23 spielen zu können. Das nutzten fast alle Teammitglieder relativ gut.

Das erste Spiel war defensiv gekennzeichnet durch eine gute Teamleistung. Lauchhammer hatte zwei Spieler in seinen Reihen, die dem EBV immer wieder Probleme bereiteten, wenn jene schnell nach vorn angriffen. Besonders J.Zimmerling war es, der mit seinen Aktionen und sehr guten 22 Punkten den EBV vor Probleme stellte.

Beim Gastgeber überzeugte besonders Laurynas Lukosius, der mit seinen 24 Punkten, bei 4 von 8 verwandelten Freiwürfen, zum Topscorer des Teams avancierte. Und das trotz einer gerade erst auskurierten 4wöchigen Krankheits- und Trainingspause. Lobend kann Trainer Manfred Borchert auch Lennard Robert (20 Punkte!!), Ben Schmidt (16) und Baran Dalhancer (8) erwähnen. Diese insgesamt vier Spieler waren die Stützen des Teams im kompletten Spiel.

Sehr erwähnenswert außerdem Thomas Hippel (4 Pkt.), der mit seinen Vorstößen ein ständiger Unruheherd war und Oskar Schulz (6 Pkt.), der an diesem Tag zu wenig Zielwasser vorher getrunken hatte. Laura Knust und Monty Preusche überzeugten durch Einsatzwille und Zielstrebigkeit sowohl defensiv als auch offensiv.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer 1.Spiel: Lena Nagel und Lukas Felgenträger beide 0 Pkt., Pkt., Ben Schmidt 16 Pkt., Thomas Hippel 4 Pkt., Lennard Robert 20 Pkt., Baran Dalhancer 8 Pkt. 0/2 FW, Tim Schilling und Lucas Knust beide Pkt. 0 Pkt., Laura Knust 1 Pkt. 1/2 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Laurynas Lukosius 24 Pkt. 4/8 FW; Freiwürfe EBV 5/14 = 36%, Lauchhammer 5/16 = 31%

Laurynas Lukosius hat die Basketballzukunft noch vor sich. Mit 12 Jahren konnte er in beiden Spielen mit insgesamt 45 Punkten nachweisen, welche Fähigkeiten in ihm stecken.

Im zweiten Spiel gegen Lauchhammer setzte der beste EBV-Spieler der Saison, Ben Schmidt, aus. Desweiteren schauten Oskar Schulz, Thomas Hippel und Laura Knust zu.

Die Partie verlief anfangs ähnlich wie das erste Spiel. Aus einer guten Defensive heraus wurden die Angriffe dribbelstark und trickreich (!) von Robert Lennard vorgetragen. Dieses Mal bildeten eine wirksame Offensivachse Lennard Robert (16 Pkt.), Baran Dalhancer (16 Pkt.) und Laurynas Lukosius mit noch einmal sehr guten 21 Punkten. Wenn diese drei Spieler nicht punkteten konnten sich Marvin Adam mit 6 Punkten, Thea Weidauer mit 4 Punkten sowie Lena Nagel, Lias Ettmeier und Emil Gliese mit je 2 Punkten in die Scorerliste eintragen.

Der EBV spielte souverän im ersten Viertel 22:12 und schwächelte mit 15:15 im zweiten Viertel etwas. Die Halbzeitunterbrechung brachte danach keine Ruhe ins EBV-Spiel. Durch die vielen Spielerwechsel kam nicht genug Kontinuität, kaum Spielfluss ins Offensivspiel. Lauchhammer witterte Morgenluft und führte zwischenzeitlich gar mit 56:53 (32.Minute). Dazu kam, dass Robert Lennard foulbelastet war und ab der 33.Minute gar nicht mehr spielen konnte (5.Foul).

Baran Dalhancer wurde nun zum Aufbauspieler, zum Ballverteiler. Er musste und tat es auch recht gut, das Spiel mit seinen Mitspielerinnen und Mitspielern nach „Hause zu bringen“. Am Ende wurde es ein knappes, aber auch jederzeit verdientes 69:62 für die Gastgeber.

„Damit ist die Saison 2022/23 beendet. Am Ende wurde es ein akzeptabler mittlerer Platz in der Abschusstabelle. Wir hatten in diesem Team einen sehr guten Zulauf von 8 Spielerinnen und Spielern. Wir werden ab 17.April, mit dem Trainingsbeginn der neuen Teams eine Mädchenmannschaft U 16 neu formieren, welche zweimal wöchentlich vom sehr erfahrenen Trainer Jörg Bastian trainiert wird.

Die letzten beiden Punktspiele standen unter dem Zeichen, dass noch einmal alle vorhandenen Teammitglieder eingesetzt werden sollten. Diese Aufgabe nahmen alle sehr ernst und alle haben versucht, für sich und das Team das Beste daraus zu machen.“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer 2.Spiel: Lena Nagel 2 Pkt., Marvin Adam 6 Pkt., Lukas Felgenträger, Tim Schilling, Monty Preusche, Lucas Knust alle 0 Pkt., Lennard Robert 16 Pkt. 2/8 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt., Baran Dalhancer 16 Pkt. 0/1 FW, Thea Weidauer 4 Pkt., Emil Gliese 2 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 1/9 FW; Freiwürfe EBV 3/18 = 17%, Lauchhammer 11/21 = 52%

OL U 16 Platzierungsrunde: Noch einmal zwei Auswärtssiege in Fürstenwalde

(schn/mbor) Das U 16 – Team reiste leider nur mit 8 Spielern zum Turnier nach Fürstenwalde. Bei Einigen waren Privattermine wichtiger als das letzte gemeinsame Teamerlebnis der Saison 2022/2023.

Die Eisenhüttenstädter gewannen beide Spiele, sowohl gegen die BG 94 Schwedt mit 75:66 (31.28) (Hinspiel 51:109 verloren) als auch gegen das Team der WSG Fürstenwalde 2 knapp mit 64:61 (31:23)

Linus Zühlke war stets einsatzbereit, immer kämpferisch eingestellt.

Gegen den aktuellen Tabellenführer BG 94 hatte der EBV einen ganz starken Beginn. Nachdem Schwedt einen Dreier versenkte, folgte ein15:0-Lauf für die Eisenhüttenstädter, bevor Schwedt die nächsten Punkte machen konnte. Grundlage dafür war, dass der im Hinspiel entscheidende Spieler von Schwedt /L. Roye neutralisiert werden konnte. Wenn sich der Ball in den Defensivmaschen des EBV „verfing“, ging es über Balleroberung und schnellem Spiel nach vorn zu entscheidenden Korbaktionen. Das Ganze wurde gut eingeleitet von Arian Schneider und Tom Schlegel. U 14-Spieler Ben Schmidt wurde gut in Szene gesetzt, Hugo Tesche leistete gute Center-Arbeit.

Nach einem Viertelergebnis von 19:8 für den EBV war Schwedt danach besser eingestellt. Sie gingen aggressiver in der Defensive zu Werke, hatten zwei erfolgreiche Dreier. Schwedt nahm viele Würfe, die zwar nicht trafen; der EBV foulte jedoch zu oft. Das brachte Schwedt auch an die Freiwurflinie. Fazit dieses Viertels 20:12 für die BG, woraus ein Halbzeitstand von 31:28 für den EBV enstand.

Im dritten Viertel wogte das Spiel hin und her. Wobei der EBV immer knapp die Oberhand behielt. In den letzte zwei Spielminuten dieses Viertels (28. Minute 44:41) machte der EBV 10 Punkte, das zumeist durch Fastbreaks; Schwedt gelangen aber nur zwei Punkte. So stand es nach 30 Minuten 54:43 für die Stahlstädter.

Im letzten Viertel begann Schwedt furios mit einem 12:2 in den ersten drei Minuten (56:55 für den EBV). Eine Auszeit mit Trainer Steffen Schneider musste die Defensive neu justieren.

Nach vorn sollte das Team weiter aggressiv bleiben und den wichtigen Center Hugo Tesche einsetzen. Das war erfolgreich. Die Serie von Schwedt wurde gestoppt. Das EBV-Team rückte noch enger zusammen und glaubte nun wieder an den Sieg.

Defensiv wurde durch das Team noch mehr investiert. Ausgezeichnet in dieser Phase war Tom Schlegel mit wichtigen Steals. Ebenso „hängten“ sich Michel Orlitz, Linus Zühlke und Emilia Schneider mächtig rein. Das Ergebnis in dieser Phase ein 16:7, ein 23:21 im vierten Viertel und insgesamt ein 75:66 Sieg gegen die BG 94 Schwedt.

Fazit vom Trainer: „Eine gute Defense gewinnt Spiele. Wir haben die Trefferquote stark verbessert; insgesamt war es ausgezeichnete Teamleistung. Gegen einen sehr starken Gegner haben wir uns von Anfang an eine Führung erarbeitet und diese über das gesamte Spiel behauptet.“

EBV-Punkte gegen Schwedt: Schneider, Emilia 2 Pkt.; Bohlig, Juri 0 Pkt.; Tesche, Hugo 9 Pkt. 1/2 FW, Zühlke, Linus 0 Pkt; Schlegel, Tom 26 Pkt. 0/1 FW; Orlitz, Michel 2 Pkt.; Schneider, Arian 24 Pkt. 6/7 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 7/10 = 70%, Schwedt 6/12 = 50%.              

Das zweite Spiel – gegen WSG Fürstenwalde 2 – wurde von mehreren EBV-Spielern deutlich unterschätzt. Die Gastgeber traten mit 11 Spielern an; sie waren dem EBV körperlich unterlegen. Allein aus dieser Tatsache heraus dachten einige Oderstädter: das wird ein leichtes Trainingsspiel. Das wurde eine bitte Fehleinschätzung.

Emilia Schneider ist auch Spielerin der Oberliga Damen. In beiden Teams setzt sie Maßstäbe in Bezug auf Kampfeswillen und ständig neuem Wissenserwerb, was die Basketballspezifik betrifft.

Fürstenwalde begann konzentriert und ging in Führung, da vom EBV in der Defense nicht konsequent agiert wurde. Offensiv gab es leichte Ballverluste, ein 2:8 war die Quittung nach 3 Minuten.

Danach wurde der EBV wach, ließ keine einfachen Punkte mehr zu und machte aus einem Rückstand eine 19:8 – Viertelführung.

Im zweiten Viertel setzte sich die positive Tendenz nicht fort. Chancen wurden vergeben, Pässe wurden zu ungenau gespielt. Dieses Viertel war ausgeglichen mit leichtem Plus für Fürstenwalde, bei einem Halbzeitstand von 31:23 für den EBV.

Im dritten Viertel merkte der Trainer des EBV, dass das Spitzenspiel dem Team viel Kraft aus dem Beinen gezogen hatte. Obwohl durch Michel Orlitz mit zwei erfolgreichen Angriffen gut gestartet wurde, konnte man sich keine solide Führung erarbeiten. Das erste Spiel gegen Schwedt zeigte Wirkung. Statt zu spielen, versuchte man sich in Einzelaktionen, „mit der Brechstange“. Nach einem 46:38 nach 30 Minuten ging der EBV fast stehend k.o. Der EBV startete allein durch Tom Schlegel  mit einem 4-0 Run zu einem 52:39. Doch dann brach es über den EBV herein.

Der EBV bekam kaum noch Rebounds, Fürstenwalde bekam zweite und dritte Wurfchancen. Die Fans der Gastgeber erkannten das, mit Trommeln und Rufen unterstützten sie ihre Mannschaft.

Beim EBV verbreitete sich Hektik. Statt die Angriffe auszuspielen, wurde versucht, unnötig schnell zu agieren – aus schnell wurde fahrig – die Folge: Fehlpässe und Fehlwürfe. Der Vorsprung schmolz auf einen Punkt, 58:57 in der 37. Minute. Eine Auszeit zur Beruhigung musste her –  vier Punkte im Anschluss sorgten für vermeintliche Sicherheit, die man aber wieder herschenkte. Nach fast 39 Minuten und einem 62:61 muste eine letzte Auszeit für den EBV alles richten. Nach einem Einwurf im Vorfeld wurde Tom Schlegel bzw. Arian Schneider jeweils durch Foul gestoppt. Beide konnten aber nur insgesamt zwei Freiwürfe verwandeln – neuer Spielstand 64:61.

Auch Fürstenwalde versuchte taktisch alles, um noch einmal heran zu kommen. Vergeblich. Die Stahlstädter gaben zwar dieses hart umkämpfte Viertel mit 18:22 ab, gewannen das Spiel aber total erschöpft mit eben diesem 64:61.

Trainer Steffen Schneider nach dem WSG-Spiel: „Mit nur 8 Spielern gegen 11 Gegenspieler kommt eine Mannschaft bei zwei Spielen körperlich an ihre Grenzen, sodass ein vermeintlich leichter Gegner plötzlich kurz davorsteht, einen Sieg zu erringen.

Mit viel Glück und Können und auch mit dem Willen eine Niederlage zu vermeiden hat das Team den Sieg perfekt gemacht. Länger hätte das Spiel aber auch nicht dauern dürfen.“

EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Schneider, Emilia 2 Pkt.; Schmidt, Ben 6 Pkt.; Bohlig, Juri 2 Pkt.; Tesche, Hugo 2 Pkt. 0/2 FW, Zühlke, Linus 2 Pkt.; Schlegel, Tom 22 Pkt. 0/1 FW; Orlitz, Michel 4 Pkt., Schneider, Arian 25 Pkt. 5/7 FW; Freiwürfe EBV 6/14 = 42,9%, FW von Fürstenwalde 2/8 = 50%.              

Oberliga U 14 Staffel 2 – Große Kämpferqualitäten bei 2 Auswärtssiegen in Woltersdorf

(mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV entwickeln sich von Spiel zu Spiel immer ein kleines Stück weiter. Trainer Manfred Borchert formte aus 17 mitgereisten Spielerinnen und Spielern 2 unterschiedliche Teams, die gegen relativ starke Gegnerschaft antraten. Sie meisterten diese Aufgaben in beiden Spielen mit gut und gewannen sowohl gegen den Gastgeber SV Woltersdorf 1919 mit 64:44 (36:22) als auch etwas knapper mit 70:63 (37:23) gegen das Team des SV Nauen.

In jedem Spiel konnte der Trainer 12 Teilnehmer einsetzen. So mussten im ersten Spiel unter anderem die Leistungsträger Baran Dalhancer und Lennard Robert aus dem ersten Fünfer pausieren. Außerdem fehlten krankheitsbedingt Laurynas Lukosius, Evelyn Theel sowie Monty Preusche.

Das tat der Spielidee und der Ausführung des EBV-Teams gegen die Gastgeber keinen spielerischen Abbruch.

Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels war Ben Schmidt. Er organisierte mit Marvin Adam und Oskar Schulz sowie Laura Knust und Thomas Hippel eine sehr gut stehende Defensive. Wurde der Ball defensiv abgefangen, ging es auf schnellstem Weg nach vorn. Dort erwies sich Ben Schmidt, nach guten Blocks von Oskar Schulz und Laura Knust als excellenter Vollstrecker mit 38 Punkten. Die Auswechselspieler waren aus dem Häuschen und spendeten regen Beifall.

Die Gäste gewannen 3 von 4 Vierteln teilweise souverän. Dass 7 Spielerinnen und Spieler des EBV am Punkteranking mit teilhaben konnten, beweist, dass nicht alles nur von Ben Schmidt abhängt.

Lediglich im 3.Viertel gab es mit 6:19 einen Einbruch, als Ben Schmidt auch mal eine Pause brauchte.

Positiv erwähnt der Trainer des EBV den defensiv unermüdlichen Elan von Marvin Adam, Laura Knust und Oskar Schulz. Letzterer war mit 12 Punkten zweitbester Scorer.

Sehr wichtig waren – auch wenn es nur jeweils zwei waren – die Punkte von Lena Nagel, Thomas Hippel, Tim Schilling und Emil Gliese.

Das Gesamtergebnis von 64:44 bewies gegen die nimmermüden Woltersdorfer eine hohe Teammoral. Darauf ließ sich aufbauen.

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Lena Nagel 2 Pkt., Marvin Adam 6 Pkt., Lukas Felgenträger, Maximilian Witzel, Laura Knust alle 0 Pkt., Ben Schmidt 38 Pkt. 0/4 FW, Thomas Hippel 2 Pkt., Tim Schilling 2 Pkt., Oskar Schulz 12 Pkt. 2/8 FW, Anni Wiedemann und Phil Oberländer beide 0 Pkt., Emil Gliese 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 2/12 = 17%, Woltersdorf 2/10 = 20%

Von den vorherigen Ergebnissen her war der SV Nauen das etwas stärkere Team. Das konnten die Randberliner vorangig im ersten Viertel unter Beweis stellen. Der EBV musste sich mit seinen „anderen“ zwölf Spielern erst einmal aufeinander einspielen. Nach fünf Minuten führte Nauen mit 6:3. Schuld daran war der EBV selbst, denn nur 1 Freiwurf von 10 möglichen fand das Ziel in den Nauener Korb. Positiv daran war, dass die EBV-Spieler immer wieder den direkten Weg zum Korb suchten und dann gefoult wurden.

Erst nach dieser schwachen Anfangsphase erholten sich die Oderstädter. Das Spiel des EBV wurde konstruktiver und wesentlich effektiver. Für die Pässe nach vorn, die nicht immer den Weg zum Mitspieler fanden, bedankten sich am meisten Baran Dalhancer mit sehr guten 21 Punkten (1 Dreier), Ben Schmidt mit 16 Punkten sowie wiederum Oskar Schulz mit guten 12 Punkten. Seinen Einstand im EBV-Team gab Phil Oberländer mit 2 Punkten.

Statistisch zu erwähnen bleibt von diesem 70:63 für den EBV gewonnenen Spiel: Im zweiten Viertel hatte der EBV einen souveränen 14:0 – Lauf. Die Stahlstädter gewannen mit 15:14, 22:9 und 21:16 drei Viertel. Das vierte Viertel gab der EBV 12:22 leider ab. Das ist geschuldet der Tatsache, dass noch einmal alle Spieler der zweiten Reihe spielen sollten. Das hatte letztlich dann doch nicht so gut funktioniert, wie es sich der Trainer erhofft hatte.

Unter dem Strich steht ein 70:63 Sieg gegen ein technisch gut ausgebildetes Team, welches an der sehr guten Teamdefensive des EBV und an der eigenen Effektivität scheiterte.

EBV-Punkte gegen Nauen: Marvin Adam 6 Pkt., Lias Ettmeier, Tim Schilling, Laura Knust, Thea Weidauer, Emil Gliese alle 0 Pkt., Phil Oberländer 2 Pkt., Ben Schmidt 16 Pkt. 0/1 FW, Thomas Hippel 2 Pkt. 2/2 FW, Lennard Robert 11 Pkt. 3/10 FW, Baran Dalhancer 21 Pkt. 1 Dreier, Oskar Schulz 12 Pkt. 2/6 FW; Freiwürfe EBV 5/17 = 29%, Nauen 10/28 = 36%

Oberliga U 18: Zwei knappe Auswärtsniederlagen gegen BG 94 Schwedt

(bast/mbor) In seinen letzten beiden Saisonspielen musste sich der EBV jeweils knapp dem Gastgeber der BG 94 Schwedt geschlagen geben. Im Spiel 1 hieß es mit dem Schlusspfiff aus EBV-Sicht 71:76 (20:40), am Ende des 2.Spiels stand ein 64:69 (36:38) zu Buche.

Schwedt spielte in beiden Spielen eine wirksame Zone. Da war es für den EBV sehr schwer, seine Center im Spiel 1:1 in Position zubringen. Auf den Aufbaupositionen gelang es überwiegend nur Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig zu ziehen, zum gegnerischen Korb zu kommen und zu punkten.

Erschwerend kam beim EBV dazu, dass von außen sehr wenig Dreier geworfen wurden. Darauf konnte sich die Schwedter Defensive dann auch einfacher einstellen. Das ist aber beim EBV ein generelles Problem.  Bei den Dreipunktewürfen hatte Schwedt in beiden Spielen einen Vorteil (siehe Statistik). Leider war nur ein Schiedsrichter im Einsatz, so dass dabei auch hier einige Fouls nicht gepfiffen wurden.

Adrian Schubel hatte im ersten Spiel sehr schnell zwei Fouls, so dass Assistenztrainer Jörg Bastian ihn auch einmal kurz herausnehmen musste. Denn es wäre gut möglich gewesen, dass Adrian Schubel dann nicht bis zum Schluss auf dem Feld gestanden hätte. Es waren bei den Fouls leider auch zwei klare Fehlentscheidungen dabei, darunter auch ein sehr schöner Block von A. Schubel. Da hat der Schiri wohl eher vor Schreck gepfiffen.

Der EBV musste sich erst einmal ins Spiel hineinarbeiten und lag zur Halbzeit des ersten Spiels eigentlich schon 20:40 aussichslos zurück.

Schwedt wurde jedoch in Halbzeit zwei lässiger in der Defensive; der EBV kämpfte sich wahrlich verbissen heran. Das dritte Viertel gestalteten die Gäste mit 29:22 etwas freundlicher.

Im vierten Viertel zündeten die Gäste noch einmal mehrere „Turbos“ und erspielten sich ein beachtliches 32:14 allein in diesem Viertel.

Am Ende reichte es mit 71:76 nicht ganz zu einem Sieg.

Trainer Jörg Bastian nach dem ersten Spiel: „Hätte dieses Spiel auch nur 1 Minute länger gedauert, hätten wir das Ding gewonnen.“

EBV-Punkte gegen Red BG 94 Schwedt 1.Spiel: Nico Schulpig 5 Pkt. 1 Dreier, Marvin Schlegel 6 Pkt. 3/6 FW, Adrian Schubel 36 Pkt. 4/5 FW 2 Dreier, Timon Bastian 8 Pkt., Jeremy Kohnert 0 Pkt., Conor Joel Kästner 0 Pkt, Kim-Lucas Mattig 16 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/16 = 56% Schwedt: 7/13 = 54%, Dreier: Ehst: 3, Schwedt: 8

Daraus leitetete der EBV wohl ab, dass das zweite Spiel locker zu gewinnen wäre. Leider war dem nicht so.

Der EBV konnte zwar das Spiel über die gesamte Spielzeit hinweg ausgeglichener als zuvor gestalten. Die Gäste lagen im letzten Viertel sogar immer wieder vorne, wie zum Beispiel in der 33. Minute mit 55:49 und in der 35. Minute mit 57:55.

So langsam ließen bei den EBV-Hauptakteuren, wie natürlich bei allen nur 7 mitgereisten Spielern die Kräfte nach. Der Zug zum Korb von Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig wurde nicht mehr jedes Mal mit Erfolg gekrönt. Und was tat Schwedt? Die Gastgeber machten den „Deckel“ zu – mit drei verwandelten Dreiern.

Leider konnten in dieser wichtigen Phase Timon Bastian und Marvin Schlegel ihre guten Chancen nicht in Zählbares ummünzen. Beide Spieler kämpften aber tapfer um jeden Rebound.

Damit hat Schwedt das Spiel noch drehen können und knapp mit 69:64, nach einem 38:36 Halbzeitstand, gewonnen. Das war für die Angereisten sehr ärgerlich.

Noch einmal der Gästetrainer: „Wir haben in beiden Spielen gut gespielt. Kleinigkeiten im Zuspielbereich, die bereits angesprochenen fehlenden Dreier und manchmal ein zu überhasteteter Wurf kosteten uns zwei Siege. Timon Bastian war stark verbessert in der Verteidigung, dabei mit gut einem Dutzend an geblockten Würfen. Außer von Adrian Schubel und Kim-Lucas Mattig (beide überragend) hätte ich mir von den übrigen Spielern ab und an einige Punkte mehr gewünscht. Allein das hätte schon zum jeweiligen Sieg reichen können.“

EBV-Punkte gegen Red BG 94 Schwedt 2.Spiel: Nico Schulpig 4 Pkt., Marvin Schlegel 12 Pkt., Adrian Schubel 19 Pkt. 1/1 FW, Timon Bastian 6 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 5 Pkt. 1 Dreier, Conor Joel 2 Pkt, Kim-Lucas Mattig 16 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/5 = 40% Schwedt: 8/21 = 38%, Dreier: Ehst: 2, Schwedt: 5